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Mehrkampfsaison 2026 - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Mehrkampfsaison 2026 (/showthread.php?tid=6366) |
RE: Mehrkampfsaison 2026 - eierluke2 - 10.04.2026 10,44 - 7,68 - 15,02 und wird dieses Jahr 37. Damian Warner ist offenbar ein Alien Vergleichbar eigentlich nur mit Kim Collins, dessen 100 m PB 9,93 aus dem Jahr stammt in dem er 40 wurde RE: Mehrkampfsaison 2026 - Stelvio2017 - 10.04.2026 AUS CHAMPS 6175 PB und WL für Mia Scerri 6162 Tori West Knappe Entscheidung um die MS, allerdings für beide auch knapp am Automatic Nomination Standard des australischen Verbandes für die Commenwealth Games (6200) vorbei. Aber noch besteht für beide die Chance, sich in Götzis vor Ende der Quali-Periode das Ticket für Birmingham zu holen. RE: Mehrkampfsaison 2026 - Delta - 10.04.2026 (09.04.2026, 10:21)eierluke2 schrieb: Bei Leo wundert mich, wie wenig präsent er medial ist. Er sieht blendend und hat eine Figur wie gemeißelt. Neugebauer hat keine brauchbare Agentur. Da würde er mit einer reinen Leichtathletik Agentur besser fahren. Zusätzlich sollte er in einzelnen Disziplinen auch bei der DL ab und zu zu sehen sein. Das bringt Quote. Europa ist Marketingtechnisch viel wichtiger als USA. Dort ist LA reiner Studentensport. prosports.nl oder Ep-management.ch RE: Mehrkampfsaison 2026 - Diak - 10.04.2026 (08.04.2026, 23:41)eierluke2 schrieb: Ich denke der menschliche Körper ist eigentlich nicht für 9000 Punkte im Zehnkampf gemacht. Wer es trotzdem schafft braucht u.a. Talent, den unbedingten Willen und die durchaus ungesunde Bereitschaft die Belastungsgrenze auszutesten. "der menschliche Körper" ist erstaunlich variabel und Leos gibt sicher noch einiges her. Ich kann seine konditionellen Reserven nicht beurteilen und teile die Einschätzung, dass er vermutlich über 100m nicht mehr doll schneller werden wird. Seine erheblichen technischen Reserven im Weitsprung, erst recht über die Hürden, weiterhin auch in Kugel, Speer und Stab zu heben muss das gemeinsame Ziel von seinem Team sein. Dafür muss er den vertretbaren Grenzen der körperlichen Belastung überhaupt nicht näher kommen, im Gegenteil. Trotzdem dauert so was, ist von Rückschlägen bedroht und wir haben selten Gelegenheit, entsprechend zu liefern. Deswegen ist der Weg zum WR noch lang und braucht sehr viel sehr gute Detailarbeit von allen Beteiligten und eben auch Glück. RE: Mehrkampfsaison 2026 - Gertrud - 10.04.2026 [quote pid="218854" dateline="1775834824"] (08.04.2026, 23:41)eierluke2 schrieb: Ich denke der menschliche Körper ist eigentlich nicht für 9000 Punkte im Zehnkampf gemacht. Wer es trotzdem schafft braucht u.a. Talent, den unbedingten Willen und die durchaus ungesunde Bereitschaft die Belastungsgrenze auszutesten. [/quote] Das ist einer der größten Fehler, denen man unterliegen kann, so zu denken. Wenn man den Körper individuell und generell strukturell passend trainiert, kann man bei entsprechendem Talent in physischer und psychischer Hinsicht die Grenzen gesund in der richtigen Balance zu bisher ungeahnten Leistungen bringen. Dazu gehören natürlich die richtigen Trainingsbedingungen und ein sehr gutes Umfeld, vor allem aber wissende TuT und andere Begleitpersonen. Es ist unsere vornehmliche Aufgabe als TuT, Dysbalancen und Disharmonien bei unseren AuA erkennen und eliminieren zu können. Es gibt Tage, an denen ich etliche Stunden recherchiere und Ideen entwickele, die ich bei allen Inhalten kombiniere und neu erstelle. Ich stoße dabei auf die besten Fachleute mit Nischenkenntnissen. Es gibt wirklich "verrückt" gute Personen in sportlichen Teilbereichen für die Zubringergebiete. Ich habe heute wieder eine Trainingsstation entdeckt, bei der ich gedacht habe, dass man unheimlich begabt sein muss, solche Sachen in der Gesamtheit zu entwickeln. Sie erfordern medizinisches, bestes Wissen; aber eben auch handwerkliche Kenntnisse und einen sehr guten biomechanischen Überblick. Genauso wird man sicher eines Tages mit dem Körper noch besser kommunizieren, was die geeignete Ernährung für gewisse Belastungen sein kann oder sein muss. Es bietet sich mir in einigen Fortbildungen kaum mehr der Raum für umfassende und profunde Diskussionen, weil man wenige kontroverse Diskussionen zulassen will; aber genau das bringt uns weiter!!! Es ist manchmal unglaublich, in welchen Formen die AuA-Körper verletzungsträchtig verbogen werden. Ich bleibe nach wie vor von körperlichen Vorgängen fasziniert. Es ist ein Wunder, wie sich so viele Vorgänge in einer Sekunde im Körper relativ einträchtig abspielen können. Man muss natürlich in WR-Nähe einiges dafür tun, wenn man unverletzt bleiben will. Gertrud RE: Mehrkampfsaison 2026 - Stelvio2017 - 11.04.2026 BRYAN CLAY INVI Die 8k sollten nicht fallen. 7998 Ben Barton (seine Schwäche nach wie vor PV) Damian Warner hat weiter getestet (13.76s - 44,43m - 4.70m). Nick Bianco, Eddowes, McGlynn ebenfalls mit dnf/Tests. Anne Schuch (Halle/Nevada) gewinnt die Gruppe D mit 5186. Aber auch in den anderen Gruppen werden die 6k deutlich verfehlt. 5789 Hollan Powers 5754 Izzy Goudros Fazit: Wie gewohnt große Felder, aber in der Spitze sind die Top-Leistungen letztlich ausgeblieben. +++ SPEC TOWNS INVI 7786 Maximus Tucker (CAN) 5797 Ella Rush (GIB/GBR) +++ BISON HARDING MULTIS 6825 Henry Lenox Heilmann gewinnt. Aber ob das schon für die D II Championship reicht? Und leider keine Spur von Kelmen de Carvalho. +++ ILLINI DECA JAM Immerhin der erste 8000er des Jahres. 8039 Jip deGreef (NED) 7891 Zach Ziemek (eigentlich enttäuschend, aber genug, um sich für die MS zu qualifizieren) 7733 Andreas Hantson (EST) Robin Ott und Rafael Raap mit dnf. +++ AZTEC INVI 5828 Jenna Fee Feyerabend Durchwegs solide Leistungen. Die 6k könnten dieses Jahr drin sein. Da sie offenbar nicht redshirted, sollte sie die Quali für die Finals abgehakt haben. Mal sehen, ob sie kommende Woche bei den MT SAC Antritt. Gemeldet ist sie. +++ 44 FARMS TEAM INVI 5920 Laracuente-Huebner (PB dürfte nicht gelten, da wind illegal >4/avg 2.6) 5264 PB Sofie Groeninger wird Achte 7727 Blake Harris ****** Fazit: Die ganz hochklassigen Ergebnisse sind noch ausgeblieben. Es drängen sich auch keine neuen Namen auf. Leider auch von deutscher Seite nichts Besonderes. Viele dnfs. Dieser Tage müssten eigentlich auch die TN für das MULTISTARS in Brescia veröffentlicht werden. Auf der Homepage sind u.a. Ehammer, Trümpi, Slocka und Dester abgebildet. RE: Mehrkampfsaison 2026 - Stelvio2017 - 11.04.2026 AUS CHAMPS Ash Moloney gewinnt seinen Vorlauf über 400H. Er steigert seine Bestleistung erneut um mehr als eine Sekunde auf 50.57s. Jetzt bräuchte er noch knapp 2 Sekunden, um das Ticket nach Birmingham zu bekommen. Vielleicht nicht so aussichtslos, wie ich Anfangs dachte. https://meets.rosterathletics.com/public/competitions/details/results?id=27550&meId=337008 RE: Mehrkampfsaison 2026 - longbottom - 11.04.2026 Du meinst vermutlich Glasgow. Für Birmingham bräuchte er auch einen Nationenwechsel.
RE: Mehrkampfsaison 2026 - Stelvio2017 - 11.04.2026 (11.04.2026, 10:39)longbottom schrieb: Du meinst vermutlich Glasgow. Für Birmingham bräuchte er auch einen Nationenwechsel. In der Tat. Bin wegen der EM vermutlich etwas "biased". RE: Mehrkampfsaison 2026 - eierluke2 - 11.04.2026 (10.04.2026, 21:40)Gertrud schrieb: [quote pid="218854" dateline="1775834824"] Das ist einer der größten Fehler, denen man unterliegen kann, so zu denken. Wenn man den Körper individuell und generell strukturell passend trainiert, kann man bei entsprechendem Talent in physischer und psychischer Hinsicht die Grenzen gesund in der richtigen Balance zu bisher ungeahnten Leistungen bringen. Dazu gehören natürlich die richtigen Trainingsbedingungen und ein sehr gutes Umfeld, vor allem aber wissende TuT und andere Begleitpersonen. Es ist unsere vornehmliche Aufgabe als TuT, Dysbalancen und Disharmonien bei unseren AuA erkennen und eliminieren zu können. Es gibt Tage, an denen ich etliche Stunden recherchiere und Ideen entwickele, die ich bei allen Inhalten kombiniere und neu erstelle. Ich stoße dabei auf die besten Fachleute mit Nischenkenntnissen. Es gibt wirklich "verrückt" gute Personen in sportlichen Teilbereichen für die Zubringergebiete. Ich habe heute wieder eine Trainingsstation entdeckt, bei der ich gedacht habe, dass man unheimlich begabt sein muss, solche Sachen in der Gesamtheit zu entwickeln. Sie erfordern medizinisches, bestes Wissen; aber eben auch handwerkliche Kenntnisse und einen sehr guten biomechanischen Überblick. Genauso wird man sicher eines Tages mit dem Körper noch besser kommunizieren, was die geeignete Ernährung für gewisse Belastungen sein kann oder sein muss. Es bietet sich mir in einigen Fortbildungen kaum mehr der Raum für umfassende und profunde Diskussionen, weil man wenige kontroverse Diskussionen zulassen will; aber genau das bringt uns weiter!!! Es ist manchmal unglaublich, in welchen Formen die AuA-Körper verletzungsträchtig verbogen werden. Ich bleibe nach wie vor von körperlichen Vorgängen fasziniert. Es ist ein Wunder, wie sich so viele Vorgänge in einer Sekunde im Körper relativ einträchtig abspielen können. Man muss natürlich in WR-Nähe einiges dafür tun, wenn man unverletzt bleiben will. Gertrud [/quote] In der Tat haben es 4 Athleten "trotzdem" geschafft. Beim ersten (Sebrle) ist die Leistungsentwicklung sehr auffällig. Der zweite (Eaton) ist ein Übertalent, der es mit geringen Trainingsumfängen geschafft hat. Der dritte (Mayer) dürfte seinen Körper überstrapaziert haben. Der vierte (Warner) ist mir noch ein Rätsel. Und dann gibt aber eben auch etliche, die ihren Körper beim Versuch in diese Bereiche vorzustoßen überfordert haben. Meine Bemerkung zielte nicht auf die Übertalente Eaton und Warner ab, sondern dachte ich dabei eher an wandelnde Krankengeschichten wie Arthur Abele und Michael Schrader. Würde mich interessieren ob z.B. Arthur heute nach dem Leistungs-Sportende eine schmerzfreies Leben lebt und mit Kind vergnügt Freizeitsport betreiben kann (ich kenne die Antwort nicht)? |