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RE: Deutsche Meisterschaften 2026 - aj_runner - 17.02.2026 (17.02.2026, 16:44)Reichtathletik schrieb: Übrigens auch besonderer Witz mit den Sonderzulassungen bei 3.000 Meter Männer: Es gibt 17 A-Norm-Erfüller. Wenn der DLV seiner eigenen Logik "Mehr als 18 Teilnehmer würden bedeuten, dass die Meisterschaft nicht planbar ist" folgt, müsste er eigentlich von den 4 Sonderzulassungen 3 ablehnen. Aber siehe da, welch wunder werden offenbar doch mehr Teilnehmer möglich sein. Max Thorwirth erzählte mal von einer DLV-Veranstaltung im Herbst mit Workshops zu unterschiedlichen Themen. Dass das jetzige System viele Ungerechtigkeiten hervorruft brauchen wir glaube ich nicht mehr zu diskutieren. Die Frage ist vielmehr, wie schafft man es, an die Entscheidungsträger / Gremien heranzukommen? So ein Format wäre vielleicht eine Chance, das Thema auf eine andere Ebene zu heben. RE: Deutsche Meisterschaften 2026 - Reichtathletik - 17.02.2026 (17.02.2026, 16:53)aj_runner schrieb:(17.02.2026, 16:44)Reichtathletik schrieb: Übrigens auch besonderer Witz mit den Sonderzulassungen bei 3.000 Meter Männer: Es gibt 17 A-Norm-Erfüller. Wenn der DLV seiner eigenen Logik "Mehr als 18 Teilnehmer würden bedeuten, dass die Meisterschaft nicht planbar ist" folgt, müsste er eigentlich von den 4 Sonderzulassungen 3 ablehnen. Aber siehe da, welch wunder werden offenbar doch mehr Teilnehmer möglich sein. Das war der Traum vieler Personen im vergangenen Herbst. Leider wurde die Thematik auf keiner der DLV-Konferenzen, die da immer stattfinden, aufgegriffen. Generell ist es oft so, dass nicht alle entscheidenden Akteure bei diesen Konferenzen zusammen kommen. So tagt das Veranstaltungswesen beispielsweise getrennt vom Leistungssport. Und selbst bei dem kamen z.B. Bundestrainer und Landestrainer nicht in Arbeitsebene zusammen. Für ein Gespräch zu den Deutschen und den Qualiwegen müssten in meinen Augen zusammen kommen: - Athletenvertreter (und zwar verschiedener Leistungsklassen) - Vertreter aus dem Leistungssport (Bundestrainer, Nachwuchs-Bundestrainer) - Vertreter aus Landesverbänden und Vereinen - Vertreter Wettkampforga - Vertreter Kampfrichterwesen - Vertreter Medien&Marketing In meinen Augen müssten dabei die sportliche Seite die Zielsetzung festlegen und die andere Seite die "Möglichmacher" sein. Derzeit ist es oft umgekeht. Wichtig wäre aber vor allem, dass ein solches Gespräch ergebnisoffen bzw. bereits mit der Zielsetzung stattfindet, die derzeitigen Misstände zu beheben. Bisher habe ich aber nicht vernommen, dass überhaupt die Bereitschaft besteht, etwas zu ändern. Was man wahrnimmt ist eher ein: "Wir können uns mal zusammensetzen, um den Athleten und Vereinen zu sagen, warum das alles nicht geht." RE: Deutsche Meisterschaften 2026 - Reichtathletik - 18.02.2026 Mittlerweile ist über 3.000 Meter mit Karl Bebendorf ein weiterer Starter mit Sonderzulassung dazu gekommen. Ich finde, das sind ja alles gute Athleten, die ich auch sehen will. Wenn aber mal wieder fast ein Drittel des Feldes vorher keine Norm laufen wollte (man muss es so deutlich sagen, nur selten war es ein medizinisches nicht Können sondern ein bewusstes nicht wollen), sollte man sich fragen, ob man nicht von vorne herein für alle andere Qualifikationswege öffnet (z.B. über 5.000 Meter aus dem Vorjahr). Weil ganz offenbar sagt der DLV ja: Es ist für den Formaufbau nicht zuträglich vorher eine Quali zu rennen. Warum sollte dise Erkenntnis dann nur für die Kaderathleten gelten? RE: Deutsche Meisterschaften 2026 - mariusfast - 18.02.2026 (Gestern, 11:49)Reichtathletik schrieb: Mittlerweile ist über 3.000 Meter mit Karl Bebendorf ein weiterer Starter mit Sonderzulassung dazu gekommen. +1 RE: Deutsche Meisterschaften 2026 - laufsportth - 19.02.2026 Ich kann es nicht nachvollziehen, wieso nun plötzlich auch Nicht-Bundeskader ihre Sonderstartanträge genehmigt bekommen oder Fristen für Sonderstartgenehmigungen nicht eingehalten und somit anderen Athleten mit B-Normen die Plätze weggenommen werden. Im ersten Fall hat das noch einen kleinen Nebengeschmack, wenn am letzten DM-Qualifikationswochenende lieber ein Olympia-Ausflug nach Mailand unternommen wird, anstatt beispielsweise beim Erfurt Indoor nochmal 3000m zu laufen. Für die beschriebenen Einzelfälle sind die Anträge mit Genehmigungen aus persönlicher Sicht sicher eine gute und nachvollziehbare Sache. Für alle B-Normerfüller, die sich mitunter mehrfach auf die Bahn für Verbesserungen stellen oder nicht ganz so nah am DLV sind, ist das aber sehr ernüchternd. In Zukunft sollte es im Vorfeld seitens der Bundestrainer*innen eine klare Kommunikation geben, welche Kriterien für Sonderstartanträge gelten. RE: Deutsche Meisterschaften 2026 - Reichtathletik - 19.02.2026 (Vor 1 Stunde)laufsportth schrieb: Ich kann es nicht nachvollziehen, wieso nun plötzlich auch Nicht-Bundeskader ihre Sonderstartanträge genehmigt bekommen oder Fristen für Sonderstartgenehmigungen nicht eingehalten und somit anderen Athleten mit B-Normen die Plätze weggenommen werden. Wie kommst du darauf, dass Fristen nicht eingehalten wurden? Ich fände es sehr wichtig, dass die Begründung für den Antrag jeweils quasi als "Qualileistung" öffentlich ist. Und die Begründung muss für alle gleichermaßen gelten. Wenn man z.B. keine 3.000 Meter gelaufen ist sondern 1.500 Meter, dann sollte es halt auch eine Norm für die Unterdistanz geben, die jede:r (theoretisch) laufen kann. |