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Verletzte DLV-Athleten 2023 (Aktuell Fabienne Königstein) - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Verletzte DLV-Athleten 2023 (Aktuell Fabienne Königstein) (/showthread.php?tid=5223) |
RE: Verletzte DLV-Athleten 2023 - Gertrud - 23.06.2023 (23.06.2023, 14:53)Chirurg schrieb: ... Das wusste ich schon, dass die innenrotierten Beinachsen mit dem Fußaufsatz beim Weitsprung eine Steilstellung des Schenkelhalses meistens bedeutet. Es gibt aber auch Spezialisten, die mit Schuhen anscheindend gut experimentieren. Wenn Malaika Mihambo behauptet, dass sie in der Position einen sehr guten Druck vom Fuß her spürt, halte ich das durch hohes Ausschalten des flexor hallucis longus für praktisch unmöglich. Gefühle können auch trügen. Diese guten Druckverhältnisse beim leicht außenrotierten Fuß im Weitsprungabsprung lässt sich apparativ schnell beweisen. Ich habe die Absprungtechnik bereits durch ein entsprechendes Videotape vor 30 Jahren ins Programm genommen. Ich habe das nie zu einem Thema bei Diskussionen gemacht. Es kann bei innenrotiertem Absprungfuß zu enormen Bänderrissen wie bei Alexandra Wester kommen und zu Kniebeschwerden bei begleitendem squinting patella ohnehin, wenn ich richtig orientiert bin. Ich empfinde es als wohltuend, von so kompetenter Seite Unterstützung zu bekommen. Gertrud RE: Verletzte DLV-Athleten 2023 - runner5000 - 23.06.2023 Bianca Stichling: https://www.instagram.com/p/Ct16y76IjVP/?igshid=MjAxZDBhZDhlNA== RE: Verletzte DLV-Athleten 2023 - Gertrud - 23.06.2023 Die Statistik zeigt uns immer wieder, dass etwas in eine total falsche Richtung geht. Es fallen einfach zu viele Talente durch gravierende Fehler und Missachtung der individuellen Schwächen, die sich zu Schäden entwickeln, aus!!! Man kann sehr leicht die Disziplinverletzungen herausfiltern, aber eben auch, welche Trainer/innen Verursacher der starken Verletzungen und Rezidive sind und Schulung benötigen. Man sollte zu vernünftigen Lösungen kommen. Man lobt z.B. Kienbaum immer wieder. Das Essen, die Unterkünfte sind wirklich gut; aber den Kraftraum würde ich verschrotten. Ich hätte mit Sabine nicht eine Einheit dort trainiert. Zeitgemäß sieht anders aus!!! Mit den Geräten kann ich kein vernünftiges Strukturtraining absolvieren lassen. Gertrud RE: Verletzte DLV-Athleten 2023 - Oliver - 26.06.2023 Saisonaus für Jessie Maduka. Ihre Patellasehne im Knie ist angerissen. Quelle: https://www.leichtathletik.de/news/news/detail/78165-flash-news-des-tages RE: Verletzte DLV-Athleten 2023 (Aktuell Jessie Maduka) - Delta - 27.06.2023 Jetzt hat es auch Kambundji Mujinga wieder erwischt. Es gibt maximal nur 100 m Läufe. Nichts mit Kurven. RE: Verletzte DLV-Athleten 2023 (Aktuell Jessie Maduka) - Gertrud - 27.06.2023 (27.06.2023, 17:07)Delta schrieb: Jetzt hat es auch Kambundji Mujinga wieder erwischt. Es gibt maximal nur 100 m Läufe. Nichts mit Kurven. Sie wird wohl mit der Eigenbluttherapie behandelt. Das ist eine Schmerztherapie; aber profitiert die Faszie auf Dauer oder sollte man nicht ursächliche Veränderungen vornehmen? Sie hat wohl sehr viel Last damit. Die Analyse scheint mir zu dürftig zu sein, wenn das Problem immer wieder auftaucht. Der Fuß einschließlich der Zehen vor allem sollte dringend unter die Lupe genommen werden. Eine bindegewebsschwache Plantarfaszie korreliert mit Fußanomalien. Meistens weist eine Schwimmhaut zwischen zweitem und drittem Zeh daraufhin.Ich finde die Verletzungen im Topbereich momentan erdrückend. Vielleicht überdenkt auch mal die Regenerationszeiten und setzt die entsprechenden "TÜV-Zeiten" ( Gertrud RE: Verletzte DLV-Athleten 2023 - Gertrud - 27.06.2023 (26.06.2023, 18:40)Oliver schrieb: Saisonaus für Jessie Maduka. Ihre Patellasehne im Knie ist angerissen. Das Krafttraining und die Menge an Sprüngen mit einem höhenunterschiedlichen Fußaufsatz sind auf Ursachen zu durchforsten. Man müsste auch die großen Sehnen auf Neovaskularisierung untersuchen. Ich habe den Eindruck, dass auch unsere Spitzenleute nicht oft genug getestet werden. Ich weiß nicht, was der DLV zur Verfügung stellt. Gertrud RE: Verletzte DLV-Athleten 2023 (Aktuell Jessie Maduka) - Chirurg - 27.06.2023 (27.06.2023, 17:42)Gertrud schrieb: Sie wird wohl mit der Eigenbluttherapie behandelt. Das ist eine Schmerztherapie; aber profitiert die Faszie auf Dauer oder sollte man nicht ursächliche VeränderungenEin systematisches Review aus 47 Studien aus dem Jahr 2019 von Whittaker mit insgesamt 2.989 Teilnehmern bescheinigt Injektionen von Kortikosteroiden formal kurzfristig eine signifikant bessere Wirkung als Eigenblutinjektionen PRP. Langfristig brachten Dry Needling und Injektionen mit Platelet Rich Plasma (PRP) laut diesem Review die nachhaltigere Schmerzreduktion. Persönlich bin ich gegen eine Infiltration mit Kortikosteroiden - inkl. meiner eigenen Erfahrung als Patient kann ich sagen, dass es zu deutlichen kristallinen Ablagerungen im Gewebe kommen kann mit unerwünschten Folgeerscheinungen, die sich dann operativ so einfach wie "Pattex aus einem Wollknäuel" entfernen lassen. In Sehnen direkt sollte es auf gar keinen Fall injiziert werden, das kann u.a. zu sekundären Rupturen führen (ein Klassiker ist da die Rotatorenmanschette an der Schulter), in diese Region würde ich mir selber nie spritzen lassen - in der Praxis wird das aber sehr häufig gemacht. PRP wirkt indem "die von den Thrombozyten freigesetzten Faktoren in der Abwehr gegen Pathogene direkt beteiligt sind. Es verstärkt die Schutzmechanismen von Osteoblasten und Tenozyten gegen oxidativen Stress. Des Weiteren enthält PRP osteoanabole Faktoren. Daher könnte eine Therapie mit Thrombozytenkonzentraten den Prozess der Fraktur- und Sehnenheilung begünstigen" (= Zitat aus einer experimentellen Dissertation an Zellkulturen 2012 von der Uni Aachen "Die Wirkmechanismen von Plättchenreichem Plasma (PRP) in Zellen des Bewegungsapparates"). Es könnte also möglicherweise positive Effekte auf die Faszienstruktur haben, aus meiner eigenen Erfahrung spielt der exakte/korrekte Injektionsort dabei eine wichtige Rolle. Und wiederum aus eigener Patientensicht überzeugt mich am meisten eine Behandlung mit fokussierter Stoßwelle in Kombination mit radialer Stoßwelle der Unterschenkel-/(Oberschenkel-)Muskulatur plus manuelle Therapie beim kompetenten Physiotherapeuten plus einer guten Einlagen-/Schuhversorgung. Das PRP hat bei mir selber fast zu einer überschießenden Reaktion geführt mit protrahierter Schwellneigung des Gewebes, nach 3 Injektionen habe ich das Experiment an mir selber deswegen abgebrochen ...aber aus rein wissenschaftlicher Sicht kann man das anhand der derzeitigen Studienlage mit PRP auf jeden Fall versuchen.
Wer in der Nähe von München wohnt, diese Veranstaltung am kommenden Samstag 01.07. kann ich empfehlen...einige spannende Themen mit vielversprechenden Referenten - Prof. Burgkart ist ein Kollege von mir und hat sich intensiv mit der Enthese beschäftigt: SCHMERZ, MUSKEL & SEHNE Samstag, 01.07.2023 / Anatomische Anstalt der LMU MünchenUnsere sportsmedicine educations (SME) zeigen Ihnen die neuesten Entwicklungen in der Sportmedizin und laden Sie ein, selbst mitzumachen – guided education. In München am Beispiel der konservativen Therapie innerhalb der Sportmedizin mit medical & social value. Ein Transfer der Wissenschaft in die sportmedizinische Praxis (inkl. Technologien). 08:30 UhrEinlass & Anmeldung 08:50 UhrBegrüßung & Einleitung 09:00 – 09:25 UhrRegenerative Medizin/Therapien – Rücken, Muskel & SehneUniv.-Prof. Dr. Christoph Schmitz1LMU München, wissenschaftliche Leitung 09:25 – 09:50 UhrEnthese – Außergewöhnlicher Hart-Weichübergang der Natur Prof. Dr. Rainer Burgkart2 Klinikum r.d.Isar, TU München 09:50 – 10:15 UhrKombinierter Einsatz konservativerTherapien & Potenziale von Phytopharmaka Univ.-Prof. Dr. Mehdi Shakibaei3, LMU München 10:15 – 10:45 Uhr Pause 10:45 – 11:10 UhrAngewendete Therapien bei Muskel- & Sehnenverletzungen im Leistungssport & Praxis Dr. Ralf Doyscher4, Borussia Mönchengladbach 11:10 – 12:00 Uhr guided educationInnovative konservative Therapie und Diagnostik – „when therapy becomes training“ (AlterG, Cryolight, EMG, ESWT, Laser, Orthesen u.w.)Simon Roth5, MYOact Mainz /Alexander Ablass6, Die Körperwerkstatt Augsburg 12:00 – 12:25 UhrHamstring Injuries & Prevention – Erfahrungen aus dem LeistungssportDr. Basit Ahmad7, FC Bayern München Campus 12:25 – 12:45 UhrTalk & Fragen Muskel und Sehne 12:45 – 13:45 UhrMittagspause & Workshops (Technologien) 13:45 – 14:10 UhrEinsatz physikalischer Therapien bei chronischen Sehnenschäden & MuskelverletzungenDr. Alberto Schek8,Paracelsus Sportmedizin & Prävention Bremen + Werder Bremen 14:10 – 14:35 UhrSportmedizinische Potenziale einer osteopathischen Behandlung – Praxisbeispiele inkl. Thermographie Dr. Nathalie Wehling-Nierbauer9, DOC OSTEO – Privatpraxis für Osteopathie Oberhaching 14:35 – 15:00 UhrSchambeinentzündung –Symptome und manuelle Behandlungsoptionen Jan Frieling10, Praxis Fit im Tal, München 15:00 Uhr Verabschiedung Melden Sie sich an » rsabok@thesportgroup.de Mobil: 0151/50425439» 65 EUR, inkl. Verpflegung» Zertifizierung bei der Ärztekammer beantragt; für Ärzte, Physiotherapeuten und Trainer RE: Verletzte DLV-Athleten 2023 (Aktuell Jessie Maduka) - Reichtathletik - 28.06.2023 Owen Ansah hat nun offiziell erklärt, dass er diese Saison wegen einer im Trainingslager erlittenen verletzung nicht laufen kann: https://www.instagram.com/p/CuAYGCXrJJN/ RE: Verletzte DLV-Athleten 2023 (Aktuell Jessie Maduka) - aj_runner - 28.06.2023 (28.06.2023, 08:07)Reichtathletik schrieb: Owen Ansah hat nun offiziell erklärt, dass er diese Saison wegen einer im Trainingslager erlittenen verletzung nicht laufen kann: https://www.instagram.com/p/CuAYGCXrJJN/Die berühmten Frühjahrstrainingslager
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