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Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah (/showthread.php?tid=6595) |
RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Atanvarno - 21.07.2026 (21.07.2026, 09:54)aj_runner schrieb: Hat er denn anschl. nur ein Schreiben im Briefkasten gefunden oder wurde das entsprechende Dokument von ihm unterschrieben? Der WADA Testing Standard sieht eindeutig eine Belehrung in Person und vor Ort vor. RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - TranceNation 2k14 - 21.07.2026 (21.07.2026, 09:37)MonroeStahr schrieb: Und ob sich reine Stimulanzien mit irgendwelchen Mitteln (die nicht auf der Dopingliste stehe) binnen weniger Stunden verschleiern lassen, wage ich mal zu bezweifeln. Vll meinst du was anderes, aber reine Stimulanzien musst du weniger Stunden nicht mal verschleiern, weil sie sowieso einigermaßen schnell ausgeschieden werden. Und dann wäre es auch nicht sinnvoll, die vor einem Flug einzunehmen... RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - MonroeStahr - 21.07.2026 (21.07.2026, 09:54)Reichtathletik schrieb:(21.07.2026, 09:37)MonroeStahr schrieb: Definitiv ist die Frage, ob er überhaupt gedopt hat, gar nicht mehr das Thema. Es geht letztlich nur noch um juristische Formalitäten. Ich bin mir pharmakologisch da nicht ganz sicher, was ich aber weiß, ist, dass wirksames Doping zwischen den Saisonhöhepunkten im Sprintbereich wenig Sinn macht. Und ob sich reine Stimulanzien mit irgendwelchen Mitteln (die nicht auf der Dopingliste stehe) binnen weniger Stunden verschleiern lassen, wage ich mal zu bezweifeln. Owen-Ansah wäre und ist in Monaco sowieso getestet worden. Genau das ist das Problem. Ich kann Leichtathleten nicht grundsätzlich als potenzielle Kriminelle behandeln. Hier gilt eben nicht, dass Prinzip: Bestrafe einen, erziehen Tausende, sondern das Unschuldsprinzip. Weder Owen-Ansah noch irgendjemand in Sebastian Beyers Sprintertruppe hat sich meines Wissens jemals etwas zuschulden kommen lassen. Es gibt also nicht mal einen Anfangsverdacht. Wenn ich dann noch in einer solchen Situation davon ausgehen muss, dass ein solcher ungeklärter Fall binnen weniger Tage an die Öffentlichkeit kommt, dann schütte ich das Kind mit dem Bad aus. Eine Ausnahmesituation war hier klar als solche identifizierbar, und ich erwarte von solchen Behörden ein Minimum an Fingerspitzengefühl. Aber auf diese Weise erstickt die Bürokratie den Sport. RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Reichtathletik - 21.07.2026 Wir wissen nicht ob es einen Anfangsverdacht gab. Wir wissen nicht, ob etwas unterschrieben wurde. Wir haben zwei kurze schriftliche Statements. Ich denke, jetzt heißt es warten. Würde man das Unschulsprinzip übrigens so übergeigen dürfte man gar keine Tests machen und auch nirgendwo einen Blitzer aufstellen. Natürlich geht es um das Abschrecken und auch zum Teil um Zufallstreffer. Ich glaube wir tun alle gut daran, die juristische Unschuldsvermutung nicht zu verwechseln mit einem Unschuldsfakt. Sowohl im Rechtsstaat als auch in der Wissenschaft gilt es Vermutungen (Hypothesen) stets auf ihre Stichhaftigkeit auch zu überprüfen. Alles andere ist keine Vermutung sondern ein Glaube. Hier wurde ja niemand verurteilt bislang, sondern es wird ermittelt. RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - mark1967 - 21.07.2026 Meine Prognose: Ansah wird in Wattenscheid nicht starten. RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - MonroeStahr - 21.07.2026 (21.07.2026, 11:05)Reichtathletik schrieb: Wir wissen nicht ob es einen Anfangsverdacht gab. Wir wissen nicht, ob etwas unterschrieben wurde. Wir haben zwei kurze schriftliche Statements. Ich denke, jetzt heißt es warten. Allein die Veröffentlichung der Ermittlung zieht einen Generalverdacht nach sich. In der breiten Öffentlichkeit ist Owen-Ansah bereits gebrandmarkt, denn kaum einer macht sich hier die Mühe, den Sachverhaltung gründlich nachzuverfolgen. Wer das ignoriert, ignoriert gesellschaftliche Realitäten. Und darauf sollte auch eine Behörde Rücksicht nehmen, sonst schadet sie dem Sport. RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Reichtathletik - 21.07.2026 (21.07.2026, 11:16)MonroeStahr schrieb:(21.07.2026, 11:05)Reichtathletik schrieb: Wir wissen nicht ob es einen Anfangsverdacht gab. Wir wissen nicht, ob etwas unterschrieben wurde. Wir haben zwei kurze schriftliche Statements. Ich denke, jetzt heißt es warten. Soweit ich weiß waren die ersten Berichte hier aber in den Medien, sprich irgendwer hat das den Medien gesteckt. Es war ja nicht primär eine Pressemitteilung der Nada RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Atanvarno - 21.07.2026 Hatte Monte-Carlo doch weiter oben schon korrekt erklärt "Sowie die Nada ein Verfahren gegen einen Sportler einleitet, ist sie verpflichtet es auch zu veröffentlichen. " Auf die Veröffentlichung hat Ansah mit einer Pressemitteilung reagiert und darauf dann wiederum die NADA. Da wurde also nichts "der Presse gesteckt" RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - MonroeStahr - 21.07.2026 (21.07.2026, 11:52)Atanvarno schrieb: Hatte Monte-Carlo doch weiter oben schon korrekt erklärt Eben. Und den Sinn dieser "Verpflichtung" sollte mir mal jemand vernünftig erklären. Damit schießt die NADA weit übers Ziel hinaus. RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Barnie - 21.07.2026 (21.07.2026, 11:56)MonroeStahr schrieb:(21.07.2026, 11:52)Atanvarno schrieb: Hatte Monte-Carlo doch weiter oben schon korrekt erklärt Ich verstehe vor allem nicht, wieso die NADA überhaupt zu Details öffentlich Stellung nimmt?! Normalerweise ist das in einem laufenden Verfahren ein absolutes no-go. Soll das jetzt so weitergehen? Ansah gibt eine Pressemeldung heraus (was er übrigens auch darf) ... und die NADA antwortet darauf öffentlich?! Tut mir Leid, aber das hat mit den Grundsätzen einer ordnungsmäßigen Verfahrensführung nichts zu tun. |