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Neues von den Pfeiffers - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Neues von den Pfeiffers (/showthread.php?tid=6471) |
RE: Neues von den Pfeiffers - mariusfast - 09.10.2026 (08.10.2026, 22:21)TranceNation 2k14 schrieb:(08.10.2026, 14:39)mariusfast schrieb: Das Thema wurde doch schon im anderen Thread diskutiert. Wir wissen jetzt alle dass es kein offizielles Debüt war. Fuer mich ist es halt trotzdem eins. aj_runner z.B. beteiligte sich auch daran und bestätigte meine begründete Meinung. Hendrik sagte doch im letzten oder vorletztem Podcast selbst, dass das offizielle Debüt ja schon in Köln 2023 war. Jedoch wurde das wie er sagt nicht vorbereitet, weshalb es für sie kein richtiges Profidebüt war. Und wie gesagt wenn ein Läufer aus der Canova Gruppe in Iten 40 KM in 3:10-15 Pace macht, nennt man es auch erst Debüt, wenn er versucht sein Potential, 3er Pace, bei einem Marathon zu laufen. Die Disziplin Marathon ist etwas komplett anderes, wenn man ans Limit geht und dies vorbereitet hat oder nicht (man läuft ja auch in ganz anderen Energiebereitstellungsbereichen etc. wenn man im Training nur an die aerobe Schwelle geht). Und auch bei großen Stadtmarathons ist es nicht unüblich, Trainingsläufe bis zum Schluss zu machen. Bspw. begleitete Hendrik beim Köln Marathon 2022 seinen Kumpel Tobi bis ins Ziel mit 2:16 ca. h und bezeichnete es auch nur als Training. Fairerweise muss man aber sagen, dass Esther ja bereits beim Köln Marathon eine deutlich schnellere Zeit laufen wollte und dermaßen einbrach, weshalb sie schon die wirklichen Seiten des Marathons kennen lernte. Ich kann trotzdem ihre Sichtweise nachvollziehen, verstehe aber auch die von Oliver. Das mit der "Glaubwürdigkeit" find ich allerdings etwas überzogen. Ich kaufe den Pfeiffers ab, dass sie einfach nur ihre ehrlichen Gedanken mitteilen und die Follower in ihre Gefühlswelt (die eben für sie wie ein Debüt war) mitnehmen wollten und nicht für eine mögliche Popularität bspw., die Leute in die Irre führen wollten. Dass Leistung an oberster Stelle steht, kann man ihnen wirklich nicht vorwerfen. Sonst hätte Esther ja auch nicht diese mentalen Problemen, denn aus Social Media Sicht war diese Marathonvorbereitung sicherlich ein Erfolg. RE: Neues von den Pfeiffers - Atanvarno - 09.10.2026 (09.10.2026, 07:49)mariusfast schrieb: Fairerweise muss man aber sagen, dass Esther ja bereits beim Köln Marathon eine deutlich schnellere Zeit laufen wollte und dermaßen einbrach, weshalb sie schon die wirklichen Seiten des Marathons kennen lernte. Das ist für mich der entscheidende Punkt - es war der ernsthafte Versuch einen schnellen Marathon zu laufen, natürlich war das das Debüt. RE: Neues von den Pfeiffers - mariusfast - 09.10.2026 Es gibt übrigens schon den nächsten Angriff aus der Laufwelt, in dem Saathof sagt, dass sie es schade fand, dass es nicht richtig eingeordnet wurde, trotz Expertise aus dem Bereich. Vor allem Pflieger kritisiert extrem Hendrik und meinte niemand hat es so gesehen wie er. Es lohnt sich die Folge anzuhören. Es ging um das Thema mit den Tränen beim Interview nach dem Marathon. Pflieger fand es interessant (dass das gerade von Hendrik kommt mit Bezug auf die Olympiageschichte und dem Streit mit Amanal), dass man jetzt beim Köln Marathon nicht mehr öffentlich über einige Dinge reden darf laut Hendrik. Edit: Damals war ja genau das der Punkt von Hendrik, dass er doch nicht darauf Rücksicht nehmen könnte, wenn durch seine Aussagen, im Netz rassistische Kommentare ggü. Amanal folgen. Und jetzt kritisierte Hendrik Königstein, dass man wegen mentalen Problemen von Esther, das persönliche Gespräch suchen und nicht an die Öffentlichkeit gehen soll. Und zwar ist Saathof beim Bestzeitpodcast Zitat:EM-Ziel: Tränen, Enttäuschung und unfaire Kritik Edit: Scholt und Pflieger sahen auch eine Doppelmoral bzgl. Emotionen. Jetzt soll man es akzeptieren bei Esther, dass sie nicht zur Siegerehrung geht, aber Saathof und Tabea sollten ihre Emotionen im Griff haben. RE: Neues von den Pfeiffers - aj_runner - 09.10.2026 Im Auslaufen Podcast wurde die Situation auch in epischer Breite diskutiert, aber unter dem Strich deutlich mehr Verständnis für das Team Pfeiffer gezeigt. Hätte das Team Pfeiffer einfach ein Statement rausgegeben, hey tut uns leid, der Veranstalter war aber informiert, dann hätte es sicherlich nicht dieses Welle gegeben. In Bezug auf die mentale Gesundheit darf man aber schon die Frage stellen, ob es an der notwendigen Resilienz fehlt. Man muss schon bedenken, dass sie mit einer Bestzeit ins Ziel gekommen ist und nicht mit einer unterirdischen Leistung. Was müssen dann Athleten aushalten wie eine Lea Meyer oder Athleten, die übelsten rassistischen Angriffen ausgesetzt sind? Meine Prognose ist, dass die Reinraumbedingungen, in denen das Team Pfeiffer versucht, Esther in die Weltspitze zu bringen, ihre Grenzen erreicht haben. Unter Rheinraumbedingungen verstehe ich unter anderem den vollen Fokus auf das Laufband bei Kerneinheiten, nur zu Hause zu trainieren, zwar viel Social-Media-Content zu machen, aber es darf kein Gegenwind kommen sowie die absolute Akese mit keinerlei Lebensfreude während einer Marathonvorbereitung... Als Hendrik im letzten Podcast beschrieben hat, wie die Lebensgeister / Lebensfreude bei Esther zurückgekehrt sind, als sie sich mit einer Freundin außerhalb des Sports getroffen hat, war ich ehrlich gesagt erschüttert. Wenn das tatsächlich diese extremen Ausmaße annimmt, dann würde ich meine Teampartnerin schützen und sie aus dem Game rausnehmen. Aber nicht meinen, wie ein Löwe auf allen Kanälen sie versuchen zu verteidigen. RE: Neues von den Pfeiffers - OldSchoolRunner - 09.10.2026 (09.10.2026, 09:30)aj_runner schrieb: Im Auslaufen Podcast wurde die Situation auch in epischer Breite diskutiert, aber unter dem Strich deutlich mehr Verständnis für das Team Pfeiffer gezeigt. Hätte das Team Pfeiffer einfach ein Statement rausgegeben, hey tut uns leid, der Veranstalter war aber informiert, dann hätte es sicherlich nicht dieses Welle gegeben.Stimme Dir in fast allem komplett zu. Nur bei einem Punkt würde ich etwas ergänzen: Beim Thema Siegerehrung in Köln halte ich es durchaus für möglich, dass der Veranstalter eine "Mitschuld" an dem Streit hat, weil er vermutlich stark auf Seiten Pfeiffers steht und ggf. nicht gleich im Sinne von Königstein und Wolf entschieden hat, als er von Hendrik kontaktiert wurde. Oder Hendrik hat ihn wirklich erst sehr spät informiert, dass sie bei der Dopingkontrolle sind. RE: Neues von den Pfeiffers - mariusfast - 09.10.2026 (09.10.2026, 09:46)OldSchoolRunner schrieb:Wichtig ist aber auch der Fakt, dass der Veranstalter "informiert" wurde. Ich frag mich worüber soll Hendrik den Veranstalter informieren? Das heißt es gab schon vollendete Tatsachen. Esther hat hier niemanden zu informieren, sondern braucht zuerst die Genehmigung vom Veranstalter, bevor man irgendetwas macht und somit riskiert die Siegerehrung zu verzögern.(09.10.2026, 09:30)aj_runner schrieb: Im Auslaufen Podcast wurde die Situation auch in epischer Breite diskutiert, aber unter dem Strich deutlich mehr Verständnis für das Team Pfeiffer gezeigt. Hätte das Team Pfeiffer einfach ein Statement rausgegeben, hey tut uns leid, der Veranstalter war aber informiert, dann hätte es sicherlich nicht dieses Welle gegeben.Stimme Dir in fast allem komplett zu. Für mich klingt diese ganze Geschichte sehr seltsam mit von wegen die angeblichen mentalen Problemen seien ja nichts anderes als eine Verletzung und somit laut Hendrik legitim nicht die Siegerehrung zu machen. Sie sollte dringend psychologische Hilfe in Anspruch nehmen. Ich würde nicht ausschließen, dass mentale Problemen verwechselt werden mit ganz normaler Enttäuschung. Und eine Verletzung wird auch von einem Arzt festgestellt, aber die mentale Problemen von den Pfeiffers selbst? Es gibt ja auch die Erkrankung, dass man sich zu sehr Krankheiten oder Problemen einredet, die man eigentlich gar nicht hat. RE: Neues von den Pfeiffers - Freaky - 09.10.2026 Wenn sie das wirklich alles so super streng, in völliger Askese unter völlige Abschottung immer machen, dann wundert mich das nur bedingt, dass sie dann an dem mentalen Teil, wenn sie wirklich am Start steht scheitert. Wenn man jetzt mal eine Gesa Krause als Vergleich nimmt: Sie teil ja auch viel auf Instagram und da sieht man halt schon auch deutlich, und sie betont das ja auch selber öfter mal, wenn es ihr nicht gut geht, dann fällt halt mal eine Einheit aus, oder man gönnt sich mal ein gutes Abendessen, oder macht eine Einheit kürzer um dann Zeit mit ihrer Tochter zu verbringen oder dann halt jetzt auch nach Saisonende Urlaub mit ein paar Freundinnen bzw. dann auch mit der Familie. Ich bin mir sehr sicher, dass das ein ganz großer Faktor ist, warum sie so gut und auch so erfolgreich ist. Einfach weil sie einen vernünftigen Ausgleich zwischen Training und Privatleben hat und das scheint ja irgendwie bei Ester völlig zu fehlen. RE: Neues von den Pfeiffers - Läufer_a.D. - 09.10.2026 Eine Gegenreaktion des 1rennt1hinterher Podcast wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen. Auch wenn ich nicht die Auffassung von HP bzgl der Frauen-EM-Marathon-Starterinnen vertrete, so wird es durchaus sehr viele geben, die das ähnlich wie HP sehen. Man denke noch an 2016, wo die Hahner-Zwillinge Hand-in-Hand ins Ziel gelaufen sind, dies stand ja auch in der Kritik. Gleichwohl braucht es in der Szene auch solche Stimmen/Meinungen, damit das Gesellschaftsbild größtmöglich abgebildet wird. Letztlich tut dies dem Bekanntheitsgrad von HP auch keinen Abbruch. Er ist sehr resilient, souverän und charismatisch. Ich bin mir aber nicht so ganz sicher, ob EP dies genauso ist - ich denke eher nicht. Sie wird vielmehr dareingedrängt, soweit man es von außen so beurteilen kann. Möge die Isoaltion in der deutschen Laufelite nicht zum Nachteil erwachsen. RE: Neues von den Pfeiffers - aj_runner - 10.10.2026 (09.10.2026, 14:20)Läufer_a.D. schrieb: Eine Gegenreaktion des 1rennt1hinterher Podcast wird sicherlich nicht lange auf sich warten lassen. Auch wenn ich nicht die Auffassung von HP bzgl der Frauen-EM-Marathon-Starterinnen vertrete, so wird es durchaus sehr viele geben, die das ähnlich wie HP sehen. Dass die Gegenreaktion in die Richtung geht, hey, den Kommentar bei der EM hätte ich mir besser sparen sollen, weil das Team Pfeiffer jetzt am eigenen Leibe erfahren hat, wie Emotionen einen überkommen können, kann ich mir schwer vorstellen - er würde aber Größe zeigen, was ihm viele zu Gute halten würden. Dass viele den Kommentar von der EM teilen, kann ich mir schwer vorstellen. Im Bestzeitpodcast wurde berichtet, dass mit vielen Nationalmannschaftsmitglieder bzw. mit Leuten aus dem Umfeld gesprochen wurde, und das keiner geteilt hat. Hier im Forum war ich glaube ich der einzige, der auf Seiten des Team Pfeiffers argumentierte. Nachdem ich jetzt mitbekommen habe, was die Kritik von HP bei Saathoff ausgelöst hatte, hätte ich mich besser der Argumente des Forums anschließen sollen. RE: Neues von den Pfeiffers - aj_runner - 11.10.2026 Nach dem Ergebnis von Chicago kann man festhalten, dass Herbstmarathon-Saison für das Team Pfeiffer und deren Co-Podcaster ein Satz mit X war. Alle 4 sind weit unter ihren eigenen Erwartungen geblieben. Ich bin gespannt auf die folgenden Erklärungen. Die Podcasts selbst werde ich mir nicht antun, gehe aber davon aus, dass zumind. @mariusfast uns hier aufklären wird
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