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Berlin-Marathon 2015 - Berlin, 27.09.2015 - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Berlin-Marathon 2015 - Berlin, 27.09.2015 (/showthread.php?tid=1418) |
RE: Berlin-Marathon 2015 - Berlin, 27.09.2015 - Atanvarno - 27.09.2015 Schöne Verbesserung für die Fünfte bei den Frauen, Andrea Deelstra (NDL). Alte Bestzeiten: 2:32:39/1:13:37 Heute: 2:26:46 (1:13:32/1:13:14) RE: Berlin-Marathon 2015 - Berlin, 27.09.2015 - Flitzer - 27.09.2015 Glaub nicht das es im Winter in Rio megaheiss ist. Luftverschmutzung etc. ist ein anderes Thema aber Peking zum Beispiel hätte auch extremer sein müssen und im Endeffekt war die Luft okay. RE: Berlin-Marathon 2015 - Berlin, 27.09.2015 - Morcelli - 27.09.2015 (27.09.2015, 10:51)alex72 schrieb: Fluegel ist ein perfektes Beispiel dafür daß ein dualer Ansatz sehr wohl funktionieren kann und vllt mental sogar ein Vorteil sein kann. Flügel ist das perfekte Beispiel, dass man mit einem dualen Ansatz unter 2:14 laufen kann. Das heißt nicht, dass er der beste Ansatz ist. Wer weiß was er als Profi hätte laufen können... RE: Berlin-Marathon 2015 - Berlin, 27.09.2015 - beity - 28.09.2015 Das Rennen war nicht ganz perfekt Wäre und hätte die Norm bei 2:13:30 gelegen, wäre und hätte Flügel mit etwas langsamerer 1. Hälfte als gestern diese 2:13:30 unterboten. Er hat die OS Norm probiert und das war auch gut so und hat wiederum gezeigt, das er Marathon kann und sein läuferisches Vermögen adäquat ins Ziel bringt. Bei den Hahners........jeder Mensch hat irgendwo, irgendwann ein Limit. Meinetwegen auch eine Frage des Talentes. Da kann man sich noch so viel vornehmen, "grundschneller" zu werden. So vom ganzen Schrittbild ....schön sieht es nicht aus (Pragmatiker würden sagen, egal Hauptsache schnell)....ich halte die beiden für limitiert und da braucht auch keiner ankommen, wie jung die doch noch sind. Großes Potential sehe ich da nicht mehr. RE: Berlin-Marathon 2015 - Berlin, 27.09.2015 - alex72 - 28.09.2015 (27.09.2015, 12:20)Morcelli schrieb:(27.09.2015, 10:51)alex72 schrieb: Fluegel ist ein perfektes Beispiel dafür daß ein dualer Ansatz sehr wohl funktionieren kann und vllt mental sogar ein Vorteil sein kann. Genauso gut koennte man sagen, dass er als vollprofi mit Existenzangst und Druck eher schlechter waere und ein höherer Umfang zu Verletzungen führen wuerde.. Fakt ist dass er in einer trainingsintensiven Disziplin mit einem vollzeitjob und ohne ein überragendes Talent gewesen zu sein in der deutschen spitze laeuft. Es gibt also Leute die das können. für eine optimale Leistung muesste er vllt die Arbeitszeit reduzieren, aber ein Fall Fleischhauer ist.eben nicht die alleinige Wahrheit.. RE: Berlin-Marathon 2015 - Berlin, 27.09.2015 - Wassergraben - 28.09.2015 (28.09.2015, 17:57)beity schrieb: Bei den Hahners........jeder Mensch hat irgendwo, irgendwann ein Limit. Meinetwegen auch eine Frage des Talentes. Da kann man sich noch so viel vornehmen, "grundschneller" zu werden. Sehe ich auch so. Anna hat seit der Berliner 2:26.44 vor einem Jahr kein einziges auch nur einigermaßen adäquates Rennen mehr gezeigt! Zur Erinnerung: im Frühjahrsmarathon in Wien war der Stecker auch nach 15km gezogen . . Die weiteren Unterdistanzwettkämpfe in diesem Jahr waren allesamt nicht überzeugend mit auffallend schwachen Zeiten, übrigens schwächer als in 2014. Öffentliches Tempotraining? Wer weiß. Worauf sie im Vorfeld des 27.9. diesen breit zur Schau gestellten überschäumenden Optimismus bzgl. ihrer Leistungsfähigkeit gründete, ist mir rätselhaft. Offensichtlich hat sie aber tatsächlich geglaubt, ihre Bestzeit unter 2:26:00 drücken zu können, so wie sie die erste Hälfte angegangen ist . . Ich hatte hier schon im Frühjahr die Möglichkeit in den Raum gestellt, das die 2:26:44 von 2014 zum einmaligen Höhenflug werden könnten. Sie scheint mir übertrainiert und in ihren Möglichkeiten weitgehend ausgereizt. RE: Berlin-Marathon 2015 - Berlin, 27.09.2015 - Robb - 28.09.2015 (28.09.2015, 17:57)beity schrieb: ich halte die beiden für limitiert und da braucht auch keiner ankommen, wie jung die doch noch sind. Großes Potential sehe ich da nicht mehr.Die beiden sind nicht nur jung, in Europa ist Anna unter den Top 30 die jüngste, letztes Jahr war sie die jüngste unter den Top10. Die meisten europäischen Spitzenläuferninnen sind über 30, deshalb finde ich die Aussage etwas gewagt. RE: Berlin-Marathon 2015 - Berlin, 27.09.2015 - beity - 28.09.2015 Ich habe mal einen bitterbösen Satz gehört von einem sehr erfahrenden, sehr geschätzten Trainer. "wer nichts kann, landet sehr früh beim Marathon" Das ist böse, das ist undifferenziert, aber da liegt auch etwas Wahrheit mit drin. Keine Regel ohne Ausnahme...aber wenn Du mit Marathon und spezifischen Marathontraining beginnst, sind Deine Steigerungsmöglichkeiten auf kürzeren Strecken zumeist abgeschlossen. (Bitte die afrikanischen Spitzenläufer aus dieser Betrachtung rausnehmen, die sind außerhalb meines Verständnisses )Zu spät sollte, ist die Veranlagung dafür da, auch nicht mit dem Marathonumstieg gewartet werden. Also als 28 Minuten auf 10 KM-Läufer nicht warten, bis ich nur noch 29 laufen kann und dann es mit dem Marathon versuchen. Gibt es nicht eine Statistik, die aufzeigt, das bei den Umsteigern zumeist zwischen dem 3 und 5 Marathon die best time life erzielt wird? (wenn einer so was rauskriegt, ist das doch Robb, oder ?)Marathon und jung, ist nicht vor kurzen eine Finnin (?) U18 Europabestleistungen mit etwa 2:33 (?) gelaufen? Meine Begeisterung hält sich in Grenzen. RE: Berlin-Marathon 2015 - Berlin, 27.09.2015 - Robb - 29.09.2015 (28.09.2015, 22:20)beity schrieb: Gibt es nicht eine Statistik, die aufzeigt, das bei den Umsteigern zumeist zwischen dem 3 und 5 Marathon die best time life erzielt wird? (wenn einer so was rauskriegt, ist das doch Robb, oderFür Statistiken wäre eher Atanvarno der Ansprechpartner. Die besten Europäerinnen 2015 und im wievielten Marathon sie ihre PB liefen (soweit sich das nachvollziehen läßt: Tetyana Gamera: 8 (Gamera ist als Vergleich sehr interessant, weil sie auch ziemlich schwache PBs über Unterdistanzen hat, aber eine Marathon PB von 2:22). Maria Konovalova: 8 Aliaksandra Duliba: 3 Jeļena Prokopčuka: 7 Sultan Haydar: 9 Sara Moreira: 2 (ist bisher nur zwei Marathons gelaufen) Dulce Félix: 7 Ist allerdings nicht sehr aussagekräftig, weil einige der Damen erst seit 2010/11 Marathon laufen, also nicht mehr als 8-9 Starts haben. Die Schweizerin Maja Neuenschwander, PB in Berlin mit 2:26, läuft seit 2006 Marathon und lief erst im 15ten zum erstenmal unter 2:30, Berlin war ihr 18ter Marathon. RE: Berlin-Marathon 2015 - Berlin, 27.09.2015 - Atanvarno - 29.09.2015 Das Problem mit Statistiken ist: sie sind wenig wert, wenn ich nicht eine möglichst große Datenbasis betrachte (und dafür bin ich in diesem Fall zu faul und zu geizig). Man kann natürlich "mathematisch" rangehen: wenn ich ein paar Gegenbeispiele finde (und das hat Robb bereits getan), ist die "Beitysche Vermutung" widerlegt, da "zumeist" nicht definiert wurde. ![]() Wird "zumeist" festgelegt (bspw. 3/4 aller Umsteiger), sind wir bei obigem Problem, dass wir alle Fälle betrachten müssen. |