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Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah (/showthread.php?tid=6595) |
RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Freaky - 07.10.2026 (07.10.2026, 07:23)CoachnEngineer schrieb: Ich denke nicht, dass es ihm geholfen hätte, den Flug anzugeben. naja, irgendwie vermutlich/möglicherweise hätte das schon geholfen Ich würde ja zumindest vermuten, wenn er den Flug eingetragen hätte, wäre der Kontrolleur früher gekommen (oder vielleicht an dem Tag sogar gar nicht) und bei einem früheren Besuch hätte es den ganzen Stress ja nicht gegeben, dass Ansah schon auf Toilette war und eigentlich gehen will, weil er sonst seinen Flug verpasst. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - muffman - 07.10.2026 Wieso gehen eigentlich fast alle hier davon aus, dass die Version von Ansah zum Ablauf der Kontrolle größtenteils der Wahrheit entspricht? Wie Roy ja gesagt hat: Der angebliche Ablauf der Kontrolle ist schon sehr seltsam. Und bis jetzt kennen wir im Prinzip nur die Version einer Partei. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Küstenkrebs - 07.10.2026 (07.10.2026, 09:10)muffman schrieb: Wieso gehen eigentlich fast alle hier davon aus, dass die Version von Ansah zum Ablauf der Kontrolle größtenteils der Wahrheit entspricht? Wie Roy ja gesagt hat: Der angebliche Ablauf der Kontrolle ist schon sehr seltsam. Und bis jetzt kennen wir im Prinzip nur die Version einer Partei. Ich möchte deiner Annahme bezüglich des Meinungsbildes hier widersprechen. Auch der von der kritisierte SZ-Redakteur hat in dem hier zitierten Podcast wiederholt darauf hingewiesen, dass man eben nicht weiß, wie es wirklich abgelaufen ist bzw. er hat den Konjunktiv bemüht. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - monkrunner - 07.10.2026 Als AK Sportler sind Dopingkontrollen ein Mysterium. Manchmal folgen einem die Kontrolleure überall hin, zur Uni-Prüfung oder sonstigem, bis "man pinkeln kann", und lassen einen nicht mehr aus den Augen, was aber anscheinend möglich ist und reicht, manchmal tun sie es nicht und dem Sportler erwächst auf unterschiedliche Art ein Problem daraus (siehe Owen, siehe verpasste Siegerehrungen diverse(?) Beispiele). Ein wahres Juristenparadies an Auslegungsoptionen offenbar. Alltagsfremd bzw. wenig praktikabel. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - aj_runner - 07.10.2026 (07.10.2026, 09:10)muffman schrieb: Wieso gehen eigentlich fast alle hier davon aus, dass die Version von Ansah zum Ablauf der Kontrolle größtenteils der Wahrheit entspricht? Wie Roy ja gesagt hat: Der angebliche Ablauf der Kontrolle ist schon sehr seltsam. Und bis jetzt kennen wir im Prinzip nur die Version einer Partei. Ist das wirklich so? Ich habe vielmehr den Eindruck, dass Du Dich gegen Fakten stellst und mehr bei den Interpretationen bist:
So jetzt ergänze Du mal Deine Fakten. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - muffman - 07.10.2026 Nur mal folgendes Szenario: Ansah ist über die Kontrolle zu diesem ungünstigen Zeitpunkt aufgebracht. Denkt, die Kontrolle sei eh ungerechtfertigt, da ja „außerhalb des angegebenen Zeitfensters“. Der Kontrolleur sagt ihm, er muss die Kontrolle machen. Ansah streitet sich mit dem Kontrolleur, weigert sich, eine Unterschrift zu leisten und geht einfach. Er steigt in sein Auto und fährt los. Inzwischen hat er sich etwas beruhigt (oder auch nicht? ) , geht ans Telefon und unterschreibt das Dokument dann doch noch schnell im Glauben, der Kontrolleur sei im Unrecht oder das sei nur ein „missed test“ oder er unterschreibt da etwas anderes. Wir wissen es aber nicht. Wir wissen nicht, was genau zu diesem zweiten Anruf geführt hat bzw. wieso er überhaupt nötig war. Gut, das nicht unterschriebene Dokument, aber wieso es nicht direkt unterschrieben wurde, wissen wir nicht. Und ein Statement, in dem extra betont wird, dass der Kontrolleur „außerhalb meines Zeitfensters klingelte“ und danach nochmal extra betont wird, dass er am darauffolgenden Montag nochmals „in dem von mir angegebenen Zeitfenster“ kontrolliert wurde, wirft schon die Frage auf, was dadurch suggeriert werden soll oder ob Ansah eben überhaupt keine Ahnung von den Anti-Doping Regularien hatte. Fakt ist, dass Ansah Kontakt zu einem Kontrolleur hatte, der eine Kontrolle durchführen wollte und Ansah keine Probe abgegeben hat. Und weiterhin ist Fakt, dass das einzige Statement, das ein Fehlverhalten des Kontrolleurs unterstellt, von Ansah und seiner Freundin stammt. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Freaky - 07.10.2026 (07.10.2026, 09:10)muffman schrieb: Wieso gehen eigentlich fast alle hier davon aus, dass die Version von Ansah zum Ablauf der Kontrolle größtenteils der Wahrheit entspricht? Wie Roy ja gesagt hat: Der angebliche Ablauf der Kontrolle ist schon sehr seltsam. Und bis jetzt kennen wir im Prinzip nur die Version einer Partei. sehe ich nicht wirklich hier, würde eher das Gegenteil behaupten, dass genug Kommetare ganz klar in Richtung "Fehler Ansah" gehen. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Freaky - 07.10.2026 (07.10.2026, 11:21)aj_runner schrieb: Owen hat behauptet, er hat sich nicht geweigert eine Probe abzugeben, sondern er können gerade keine Probe abgeben und auch keine Teilprobe abgeben (sowohl beim ersten als auch beim zweiten Treffen). Wenn eine Weigerung da war, warum sollte er umkehren, um eine Weigerung zu dokumentieren. Sehr unwahrscheinlich (aber nicht unmöglich). ich habe ja immernoch nicht so richtig verstanden, wo der Unterschied liegt zwischen: - ich kann jetzt keine Probe abgeben, habe jetzt auch keine Zeit zu warten, da ich jetzt zum Flughafen muss und - ich weigere mich eine Probe abzugeben RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - CoachnEngineer - 07.10.2026 (07.10.2026, 09:05)Freaky schrieb:(07.10.2026, 07:23)CoachnEngineer schrieb: Ich denke nicht, dass es ihm geholfen hätte, den Flug anzugeben. Der Kontrolleur muss es aber rein formal nicht berücksichtigen. Im Gegenteil, steht der Flug in ADAMS kann ihn theoretisch der Kontrolleur dort aufsuchen. Sollte er aber aus irgendeinem Grund den Flug dann nicht antreten und der Kontrolleur wartet aber dort auf ihn, dann gibt es auf jeden Fall einen missed test. Daher sind akribische Eintragungen doch für den Athleten ein erhöhtes Risiko und keine Absicherung. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - aj_runner - 07.10.2026 (07.10.2026, 12:37)Freaky schrieb:(07.10.2026, 11:21)aj_runner schrieb: Owen hat behauptet, er hat sich nicht geweigert eine Probe abzugeben, sondern er können gerade keine Probe abgeben und auch keine Teilprobe abgeben (sowohl beim ersten als auch beim zweiten Treffen). Wenn eine Weigerung da war, warum sollte er umkehren, um eine Weigerung zu dokumentieren. Sehr unwahrscheinlich (aber nicht unmöglich). Ob das juristisch einen Unterschied macht, kann ich Dir nicht sagen und wie es bei einer Verhandlung gewürdigt wird, müssen wir abwarten, aber der Unterschied zwischen weigern und die Möglichkeit eines späteren Zeitpunktes offen halten muss ich Dir jetzt nicht erkären, oder? |