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Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Druckversion

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RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - CoachnEngineer - 20.07.2026

(20.07.2026, 10:43)Monte-Carlo schrieb:
(20.07.2026, 10:40)Reichtathletik schrieb: Was ich tatsächlich nicht verstehe ist, dass der Fall an der Öffentlichkeit ist. Wer hat das denn unter welcher rechtlichen Grundlage bekannt gegeben?

Sowie die Nada ein Verfahren gegen einen Sportler einleitet, ist sie verpflichtet es auch zu veröffentlichen. Das ist so verpflichtend. Anders wie gesagt bei einem "missed test".

gibt es aber keinen Unterschied zwischen einer Veröffentlichung, dass ein Verfahren eingeleitet ist und der Weitergabe von Verfahrensinhalten (Info über die erfolgte Belehrung etc.) an die Medien?


RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Monte-Carlo - 20.07.2026

(20.07.2026, 11:51)CoachnEngineer schrieb:
(20.07.2026, 10:43)Monte-Carlo schrieb:
(20.07.2026, 10:40)Reichtathletik schrieb: Was ich tatsächlich nicht verstehe ist, dass der Fall an der Öffentlichkeit ist. Wer hat das denn unter welcher rechtlichen Grundlage bekannt gegeben?

Sowie die Nada ein Verfahren gegen einen Sportler einleitet, ist sie verpflichtet es auch zu veröffentlichen. Das ist so verpflichtend. Anders wie gesagt bei einem "missed test".

gibt es aber keinen Unterschied zwischen einer Veröffentlichung, dass ein Verfahren eingeleitet ist und der Weitergabe von Verfahrensinhalten (Info über die erfolgte Belehrung etc.) an die Medien?

Auch hier hat die Nada sich komplett an die Weitergabe der Erstinformation gehalten. Die Info über die erfolgte Belehrung und den genauen Ablauf der Dopingprobe stammt aus den Aussagen von Owen Ansah selbst. Die Nada hat lediglich auf die Behauptungen, dass er nicht aufgeklärt wurde, reagiert. Und dies auf Nachfrage von diversen Medien. Die Nada hat lediglich darüber informiert, dass es ein Verfahren gibt und um welchen Sportler es sich handelt. Dazu ist sie verpflichtet. Der Rest kam nicht von der Nada.


RE: Doping- und Anti-Doping News (Aktuell: Owen Ansah) - TranceNation 2k14 - 20.07.2026

(20.07.2026, 11:44)Atanvarno schrieb:
(18.07.2026, 14:50)TranceNation 2k14 schrieb:
(18.07.2026, 14:42)Atanvarno schrieb:
(18.07.2026, 12:09)Besiger schrieb: Sorry, das mit der Body-Cam war Fake-News

Wäre aber für solche Situationen durchaus sinnvoll, denn in einem Verfahren steht jetzt Aussage gegen Aussage

Nur wenn einer von beiden dort lügt...

Owen Ansah sagt
Zitat:Zudem wurden keinerlei Konsequenzen aufgezeigt.

Die NADA sagt
Zitat:Ansah [wurde] nach den Vorgaben über die Konsequenzen aufgeklärt. Dies würde laut Bild sogar schriftlich von ihm vorliegen.

Ja, eine/r von beiden kann dann nicht die Wahrheit sagen. Entweder Ansah oder der Kontrolleur.


RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Jonny - 20.07.2026

Wenn es Ansah schriftlich vorliegt klingt es ja so, als hätte er ein Aufklärungsschreiben o.ä. unterschrieben.


RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Barnie - 20.07.2026

Ich hätte eine konkrete Frage dazu, wie eine Aufklärung über Konsequenzen eines verweigerten Tests genau aussehen muss?
Muss eine Aufklärung auch mündlich durch den Tester erfolgen oder steht das nur, überspitzt formuliert, irgendwo im Kleingedruckten auf der dritten Seite des Protokolls? Das jemand in Zeitnot vielleicht übersehen könnte?!
Ich frage das, weil ich persönlich nicht glaube, dass Ansah die Unwahrheit sagt und immer noch von einem Missverständnis ausgehe.


RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - CoachnEngineer - 20.07.2026

(20.07.2026, 16:28)Jonny schrieb: Wenn es Ansah schriftlich vorliegt klingt es ja so, als hätte er ein Aufklärungsschreiben o.ä. unterschrieben.

Das muss es nicht unbedingt. "Schriftlich vorliegen" kann auch bedeuten, dass es nach dem "Termin" vom Kontrolleur in den Briefkasten geworfen wurde. Es sieht so aus, dass hier Aussage gegen Aussage steht. Wird sicher ein spannendes Verfahren. Was mich wundert, ist, dass die NADA so offensiv nach vorne brecht und Details an die Presse weitergibt. Selbst wenn Ansah als erster Stellung öffentlich bezogen hat, muss die NADA darauf eigentlich nicht öffentlich so im Detail antworten, wie sie es offenbar gegenüber der BILD getan hat.


RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Reichtathletik - 20.07.2026

(20.07.2026, 20:12)Barnie schrieb: Ich hätte eine konkrete Frage dazu, wie eine Aufklärung über Konsequenzen eines verweigerten Tests genau aussehen muss?
Muss eine Aufklärung auch mündlich durch den Tester erfolgen oder steht das nur, überspitzt formuliert, irgendwo im Kleingedruckten auf der dritten Seite des Protokolls? Das jemand in Zeitnot vielleicht übersehen könnte?!
Ich frage das, weil ich persönlich nicht glaube, dass Ansah die Unwahrheit sagt und immer noch von einem Missverständnis ausgehe.

Das Ding ist ja, dass unabhängig von der konkreten Situation eigentlich jeder Kaderathlet auch jährlich eine Anti-Doping-Schulung machen muss, sprich zumindest in der Theorie davon ausgegangen werden kann, dass jeder das weiß.
Ansonsten hat die Aufklärung nach meinem Kenntnisstand auch mündlich zu erfolgen. Ob das erfolgt ist oder nicht lässt sich nun aber schwer nachprüfen. Soweit bisher bekannt hatte Ansah wohl auch keine Vertrauensperson mit dabei.


RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Barnie - 20.07.2026

(20.07.2026, 20:33)Reichtathletik schrieb:
(20.07.2026, 20:12)Barnie schrieb: Ich hätte eine konkrete Frage dazu, wie eine Aufklärung über Konsequenzen eines verweigerten Tests genau aussehen muss?
Muss eine Aufklärung auch mündlich durch den Tester erfolgen oder steht das nur, überspitzt formuliert, irgendwo im Kleingedruckten auf der dritten Seite des Protokolls? Das jemand in Zeitnot vielleicht übersehen könnte?!
Ich frage das, weil ich persönlich nicht glaube, dass Ansah die Unwahrheit sagt und immer noch von einem Missverständnis ausgehe.

Das Ding ist ja, dass unabhängig von der konkreten Situation eigentlich jeder Kaderathlet auch jährlich eine Anti-Doping-Schulung machen muss, sprich zumindest in der Theorie davon ausgegangen werden kann, dass jeder das weiß.
Ansonsten hat die Aufklärung nach meinem Kenntnisstand auch mündlich zu erfolgen. Ob das erfolgt ist oder nicht lässt sich nun aber schwer nachprüfen. Soweit bisher bekannt hatte Ansah wohl auch keine Vertrauensperson mit dabei.

Naja, der Punkt ist ja, dass er offensichtlich geglaubt hat (und ihm vielleicht auch vom Tester der Eindruck vermittelt wurde), dass seine Handlung nicht als Verweigerung ausgelegt wird?! Ich kenne die Anti-Doping-Schulungen nicht, aber ich vermute mal, dass dort eher andere Themen angesprochen werden, z.B. wo überall verbotene Substanzen enthalten sein können. Ob auch Testsituationen und richtiges Verhalten der Athleten darin vorkommen, das wäre tatsächlich interessant zu erfahren?!


RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Barnie - 20.07.2026

(20.07.2026, 20:27)CoachnEngineer schrieb:
(20.07.2026, 16:28)Jonny schrieb: Wenn es Ansah schriftlich vorliegt klingt es ja so, als hätte er ein Aufklärungsschreiben o.ä. unterschrieben.

Das muss es nicht unbedingt. "Schriftlich vorliegen" kann auch bedeuten, dass es nach dem "Termin" vom Kontrolleur in den Briefkasten geworfen wurde. Es sieht so aus, dass hier Aussage gegen Aussage steht. Wird sicher ein spannendes Verfahren. Was mich wundert, ist, dass die NADA so offensiv nach vorne brecht und Details an die Presse weitergibt. Selbst wenn Ansah als erster Stellung öffentlich bezogen hat, muss die NADA darauf eigentlich nicht öffentlich so im Detail antworten, wie sie es offenbar gegenüber der BILD getan hat.

Wenn es so sein sollte, dann wäre das aber nach meinem Verständnis keine Aufklärung. Eine "Aufklärung" muss zeitlich vor dem möglichen Begehen des Fehlers erfolgen ... und nicht erst danach!


RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Reichtathletik - 20.07.2026

(20.07.2026, 21:03)Barnie schrieb:
(20.07.2026, 20:33)Reichtathletik schrieb:
(20.07.2026, 20:12)Barnie schrieb: Ich hätte eine konkrete Frage dazu, wie eine Aufklärung über Konsequenzen eines verweigerten Tests genau aussehen muss?
Muss eine Aufklärung auch mündlich durch den Tester erfolgen oder steht das nur, überspitzt formuliert, irgendwo im Kleingedruckten auf der dritten Seite des Protokolls? Das jemand in Zeitnot vielleicht übersehen könnte?!
Ich frage das, weil ich persönlich nicht glaube, dass Ansah die Unwahrheit sagt und immer noch von einem Missverständnis ausgehe.

Das Ding ist ja, dass unabhängig von der konkreten Situation eigentlich jeder Kaderathlet auch jährlich eine Anti-Doping-Schulung machen muss, sprich zumindest in der Theorie davon ausgegangen werden kann, dass jeder das weiß.
Ansonsten hat die Aufklärung nach meinem Kenntnisstand auch mündlich zu erfolgen. Ob das erfolgt ist oder nicht lässt sich nun aber schwer nachprüfen. Soweit bisher bekannt hatte Ansah wohl auch keine Vertrauensperson mit dabei.

Naja, der Punkt ist ja, dass er offensichtlich geglaubt hat (und ihm vielleicht auch vom Tester der Eindruck vermittelt wurde), dass seine Handlung nicht als Verweigerung ausgelegt wird?! Ich kenne die Anti-Doping-Schulungen nicht, aber ich vermute mal, dass dort eher andere Themen angesprochen werden, z.B. wo überall verbotene Substanzen enthalten sein können. Ob auch Testsituationen und richtiges Verhalten der Athleten darin vorkommen, das wäre tatsächlich interessant zu erfahren?!

Ich war bei den entsprechenden Schulungen nicht dabei. Für die Trainerseite sind sie auf dem Niveau durchaus sehr konkret und vor allem offen für Fragen. Also kein reines "man guckt sich ein Video an in dem der Ablauf eines Tests erklärt wird." Da gibt es dann zum Teil Fragen aus dem Plenum die in der Detailschärfe schon eher Menschen verdächtig machen und es mal so zu sagen.