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Höhere Direktnormen ab 2027 und Normerfüllung erst ab Cat C - Druckversion

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RE: Höhere Direktnormen ab 2027 und Normerfüllung erst ab Cat C - Astra - 27.05.2026

Das zeigt, dass die großen LA-Veranstaltungen auf wenige Starter je Wettbewerb reduziert werden sollen - möglichst nur auf einen Endkampf mit 8 Startern (und dann auch noch weniger Versuche - haben wir ja schon in den techn. Disziplinen).
Gut fürs Fernsehen, nicht gut für die Zukunft der LA.
Wenn ich keine Chance zu größeren Wettbewerben habe, höre ich ganz schnell auf und kümmere mich - hoffentlich - um meine berufliche Zukunft.

Braucht man dann eigentlich noch Hunderte von Kenianern, Jamaicanern oder Äthiopiern?


RE: Höhere Direktnormen ab 2027 und Normerfüllung erst ab Cat C - Delta - 27.05.2026

Wenn ein Veranstalter in einem Paket 8 gute Athleten verpflichten kann schenkt er sich den Aufwand mit irgendwelchen Managern die nur 1-3 Athleten haben.



Mal schauen wenn die alles haben http://www.prosports.nl/athletes/


RE: Höhere Direktnormen ab 2027 und Normerfüllung erst ab Cat C - longbottom - 27.05.2026

(27.05.2026, 09:38)Astra schrieb: Das zeigt, dass die großen LA-Veranstaltungen auf wenige Starter je Wettbewerb reduziert werden sollen - möglichst nur auf einen Endkampf mit 8 Startern (und dann auch noch weniger Versuche - haben wir ja schon in den techn. Disziplinen).
Gut fürs Fernsehen, nicht gut für die Zukunft der LA. 

Zumindest vorerst bleibt die Anzahl der Teilnehmer ja gleich. Es würde halt theoretisch die Anzahl der Startplätze über die Weltrangliste erhöhen, was wohl das eigentliche Ziel der Sache ist. Ich kann den Gedankengang dahinter schon ein bisschen verstehen, falls es das Ziel ist, kaum zu erklärende und durch Bedingungen verursachte Normerfüllungen zu verhindern. 

Aber andersrum sind halt zum Beispiel direkte Normen in Ramona weiterhin möglich, weil C-Meeting. Dann darf man sich auch nicht beschweren, wenn die Sportler ihre Chance nutzen müssen und dahin fliegen. Jetzt noch mehr, als vorher schon, weil sie sonst gravierend in Nachteil geraten könnten im Kampf um die Quali.


RE: Höhere Direktnormen ab 2027 und Normerfüllung erst ab Cat C - Barnie - 27.05.2026

(27.05.2026, 07:03)Atanvarno schrieb: Man muss sich eben "hocharbeiten". Wenn einem auf dem Weg dahin dann wirklich eine Direktnorm bei einem D-Meeting "rausrutscht", ist das zwar ärgerlich, zählt aber doch für die Weltrangliste.

Ist das so? Ich hatte aus dem bisher hier Diskutierten geschlussfolgert, dass ausschließlich nur noch Leistungen auf A-,B-,C-Meetings als Qualifikation für eine WM anerkannt werden, ergo auch die Weltrangliste nur noch aus Ergebnissen bei diesen Meetings gebildet wird?!

Wenn dem nicht so sein sollte, dann ziehe ich den größten Teil meiner Bedenken zurück.

Mit dem "hocharbeiten" hätte ich auch kein Problem, wenn denn tatsächlich auch echte Leistungen über eine Einladung zu den höheren Meetings entscheiden würden. Und das ist wohl nicht immer der Fall. Rolleyes


RE: Diskussionsthread Normerfüllungen 2026 - Rostocker - 27.05.2026

(26.05.2026, 20:49)runner5000 schrieb:
(26.05.2026, 20:32)S_J schrieb:
(26.05.2026, 20:18)Reichtathletik schrieb: Karlsruhe hat acht Events. Müsstest nur eine Distanz rausnehmen und dann bist du schnell im Soll. Wenn du die Tempomacher als Geldwerte Leistung verbuchst die das dort aus Freundschaftsdienst machen, hast du das Budget eh schon Wink

Die genauen Richtlinien, wofür das Budget verwendet werden soll, habe ich der Kürze wegen ausgelassen  Smile
Da sind dann spannende Sachen wie Flüge, Unterkunft und lokaler Transport für Delegierte und Athleten sowie deren Trainer und Manager; Doping; Physio; LiveStream; Wettkampftechnik etc.

Kannst dir ja selbst überschlagen, was allein die Hotel- und Flugkosten dann sind bei mind. 6 Athleten pro Event  Wink

Diese vorgegebenen 100.000 Euro Budget reichen auch in keiner Welt aus für ein C-Meeting.

Dem kann ich nur zustimmen. Ich hatte vor ein paar Tagen ein Telefonat mit dem Meeting Director eines deutschen C-Meetings und ich kenne die EA-Vorgaben. Dass die Anzahl der C-Meetings in Deutschland erhöht wird, ist Traumtänzerei.
Die Forderungen bei den Antrittsgeldern werden immer höher, auch für Athletinnen und Athleten, wo es vom Leistungspotenzial nicht gerechtfertigt ist. Diese Zahlen kennen wir nicht und meine Vermutung ist, dass es noch einmal im Bereich der Preisgelder ist. Für ein richtiges Bronze-Meeting muss man 12 Wettbewerbe anbieten. Nehmen wir mal an, dass die Hälfte "A"-Events (2500 € Preisgeld) und die andere Hälfte "B"-Events (1500 € Preisgeld) sind und Antrittsprämien in gleicher Höhe fällig sind, um die guten nationalen und hinreichend internationale Athletinnen und Athleten an den Start zu bringen. Dann sind es schon 48000 € nur für Antritt und Preisgeld.
Dann noch Hotel, Transport, Hospitality etc. Und Schiedsrichter mit mindestens WA-Bronze, Obleute mit nationaler Schiedsrichterausbildung, NADA, Livestream...

Wer mehr zu den Anforderungen wissen möchte: Principles for the selection and management of World Athletics Continental Tour/One Day Meetings

@Reichtathletik: Warum gibt es denn im Hamburger Umfeld kein Bronze-Meeting, wenn das alles so einfach geht? Es stemmen doch einige kleinere Städte, dann sollte es für die Großstadt doch kein Problem sein, so ein Meeting auf die Beine zu stellen, oder? Es reichen sogar 6 Rundbahnen und eine Tribüne für 6000 Leute kann man ja schonmal hinstellen.


RE: Diskussionsthread Normerfüllungen 2026 - Reichtathletik - 27.05.2026

(27.05.2026, 11:14)Rostocker schrieb:
(26.05.2026, 20:49)runner5000 schrieb:
(26.05.2026, 20:32)S_J schrieb:
(26.05.2026, 20:18)Reichtathletik schrieb: Karlsruhe hat acht Events. Müsstest nur eine Distanz rausnehmen und dann bist du schnell im Soll. Wenn du die Tempomacher als Geldwerte Leistung verbuchst die das dort aus Freundschaftsdienst machen, hast du das Budget eh schon Wink

Die genauen Richtlinien, wofür das Budget verwendet werden soll, habe ich der Kürze wegen ausgelassen  Smile
Da sind dann spannende Sachen wie Flüge, Unterkunft und lokaler Transport für Delegierte und Athleten sowie deren Trainer und Manager; Doping; Physio; LiveStream; Wettkampftechnik etc.

Kannst dir ja selbst überschlagen, was allein die Hotel- und Flugkosten dann sind bei mind. 6 Athleten pro Event  Wink

Diese vorgegebenen 100.000 Euro Budget reichen auch in keiner Welt aus für ein C-Meeting.

Dem kann ich nur zustimmen. Ich hatte vor ein paar Tagen ein Telefonat mit dem Meeting Director eines deutschen C-Meetings und ich kenne die EA-Vorgaben. Dass die Anzahl der C-Meetings in Deutschland erhöht wird, ist Traumtänzerei.
Die Forderungen bei den Antrittsgeldern werden immer höher, auch für Athletinnen und Athleten, wo es vom Leistungspotenzial nicht gerechtfertigt ist. Diese Zahlen kennen wir nicht und meine Vermutung ist, dass es noch einmal im Bereich der Preisgelder ist. Für ein richtiges Bronze-Meeting muss man 12 Wettbewerbe anbieten. Nehmen wir mal an, dass die Hälfte "A"-Events (2500 € Preisgeld) und die andere Hälfte "B"-Events (1500 € Preisgeld) sind und Antrittsprämien in gleicher Höhe fällig sind, um die guten nationalen und hinreichend internationale Athletinnen und Athleten an den Start zu bringen. Dann sind es schon 48000 € nur für Antritt und Preisgeld.
Dann noch Hotel, Transport, Hospitality etc. Und Schiedsrichter mit mindestens WA-Bronze, Obleute mit nationaler Schiedsrichterausbildung, NADA, Livestream...

Wer mehr zu den Anforderungen wissen möchte: Principles for the selection and management of World Athletics Continental Tour/One Day Meetings

@Reichtathletik: Warum gibt es denn im Hamburger Umfeld kein Bronze-Meeting, wenn das alles so einfach geht? Es stemmen doch einige kleinere Städte, dann sollte es für die Großstadt doch kein Problem sein, so ein Meeting auf die Beine zu stellen, oder? Es reichen sogar 6 Rundbahnen und eine Tribüne für 6000 Leute kann man ja schonmal hinstellen.

Überall jammern wir, dass unsere Sportler zu wenig Geld bekommen, und wenn dann der Weltverband dafür sorgen will, dass sie ihre Wettkämpfe nicht mehr umsonst machen, sondern entsprechende Preisgelder oder Antrittsgelder bekommen, dann ist von Forderungen die "vom Leistungspotenzial nicht gerechtfertigt" sind, die Rede. Ich würde wetten, fast alle dieser Sportler haben ein höhres nationales Niveau aus Regionalliga-Kicker...

Zu der direkten Frage:
In Hamburg ist das große Problem Personal! Also abgesehen davon dass es die 6.000-Mann-Tribüne nicht gibt, was traurig genug ist und man in HH gerade eher darum kämpfen muss, dass rechte und linke die Sportförderung und Olympia nicht mit der Begründung "davon profitiert ja nur die Elite und nicht der Breitensport" tropedieren.
In Hamburg gäbe es sicherlich die finanziellen Möglichkeiten durch Sponsoren und theoretisch auch durch Förderung durch die Stadt. Aber alle mit der LA beschäftigten in der Stadt sind 24/7 damit beschäftigt, den Status Quo halbwegs am Laufen zu halten. Es gibt nur 3-4 Hauptamtliche. Da sind wir bei meiner alten Leier: Wenn sich auch der Dachverband mal stärker in einer Millionenstadt mit entsprechenden Potential einbringen würde mit Trainerstellen oder der Planung von Meetings, dann kann dort richtig was entstehen. Aber sowas muss leider alles in Mannheim und Co stattfinden.


RE: Höhere Direktnormen ab 2027 und Normerfüllung erst ab Cat C - Delta - 27.05.2026

(26.05.2026, 20:16)runner5000 schrieb:
(26.05.2026, 20:10)Delta schrieb: WA macht Druck um Global viel mehr C Liga Meetings zu bekommen.Sprich auch in Asien, Afrika

Länder wie Deutschland müssen jetzt Prioritäten setzen und z.b 2 C Meetings zu organisieren.

Also am Geld liegt es kaum.

Wie kommst du darauf, dass es nicht am Geld liegt?

Noch einmal die Schweizer Meetings haben die gleichen Sponsoren seit 30-40:Jahren. Die UBS macht DL seit ewig.

Dax 50 Konzerne in Deutschland da gibt es Sponsoren auf ewig. Es braucht natürlich Personal im Umfeld eines grösseren Clubs wie Köln, Leverkusen, Stuttgart, Berlin

Minimales Engagement vorausgesetzt in der Politik. In Zürich wurde ein neuer Belag verlegt innert 8 Monaten. Kosten 1 Mio. da wird gehandelt und nicht diskutiert.


RE: Diskussionsthread Normerfüllungen 2026 - Rostocker - 27.05.2026

(27.05.2026, 11:20)Reichtathletik schrieb:
(27.05.2026, 11:14)Rostocker schrieb: Dem kann ich nur zustimmen. Ich hatte vor ein paar Tagen ein Telefonat mit dem Meeting Director eines deutschen C-Meetings und ich kenne die EA-Vorgaben. Dass die Anzahl der C-Meetings in Deutschland erhöht wird, ist Traumtänzerei.
Die Forderungen bei den Antrittsgeldern werden immer höher, auch für Athletinnen und Athleten, wo es vom Leistungspotenzial nicht gerechtfertigt ist. Diese Zahlen kennen wir nicht und meine Vermutung ist, dass es noch einmal im Bereich der Preisgelder ist. [...]

Überall jammern wir, dass unsere Sportler zu wenig Geld bekommen, und wenn dann der Weltverband dafür sorgen will, dass sie ihre Wettkämpfe nicht mehr umsonst machen, sondern entsprechende Preisgelder oder Antrittsgelder bekommen, dann ist von Forderungen die "vom Leistungspotenzial nicht gerechtfertigt" sind, die Rede. Ich würde wetten, fast alle dieser Sportler haben ein höhres nationales Niveau aus Regionalliga-Kicker... [...]

Zu den Antrittsgeldern: wenn ein nationaler Athlet, der aktuell nichts mit der europäischen erweiterten Spitze zu tun hat, aber vor 5 Jahren mal Freiluft-Meister war, das gleiche Antrittsgeld haben möchte, wie ein aktuell deutlich weiter vorn platzierter internationaler Athlet, wird man wahrscheinlich auf den deutschen Teilnehmer verzichten, obwohl man angefragt hat und ihm eigentlich eine Bühne bieten wollte.
Ob größere Meetings die "Preise kaputtmachen"? Vielleicht. Man wird sehen, wie sich das entwickelt und ob der DLV seine Bemühungen diversiviziert. (Ich denke nicht, aber das wird sich zeigen.)

Zu HH: nur soviel - mit 3 bis 4 Hauptamtlichen steht der LV sehr gut da!


RE: Höhere Direktnormen ab 2027 und Normerfüllung erst ab Cat C - runner5000 - 27.05.2026

(27.05.2026, 11:39)Delta schrieb:
(26.05.2026, 20:16)runner5000 schrieb:
(26.05.2026, 20:10)Delta schrieb: WA macht Druck um Global viel mehr C Liga Meetings zu bekommen.Sprich auch in Asien, Afrika

Länder wie Deutschland müssen jetzt Prioritäten setzen und z.b 2 C Meetings zu organisieren.

Also am Geld liegt es kaum.

Wie kommst du darauf, dass es nicht am Geld liegt?

Noch einmal die Schweizer Meetings haben die gleichen Sponsoren seit 30-40:Jahren. Die UBS macht DL seit ewig.

Dax 50 Konzerne in Deutschland da gibt es Sponsoren auf ewig. Es braucht natürlich Personal im Umfeld eines grösseren Clubs wie Köln, Leverkusen, Stuttgart, Berlin

Minimales Engagement vorausgesetzt in der Politik. In Zürich wurde ein neuer Belag verlegt innert 8 Monaten. Kosten 1 Mio. da wird gehandelt und nicht diskutiert.
Sponsorenakquise für große LA-Veranstaltungen ist in Deutschland ein riesiges Problem. Es gibt kaum eine VA, die damit keine Probleme hat, selbst wenn eine professionelle Marketing-Agentur dahinter steht. Keines der großen Meetings wäre ohne große Fördersummen aus der öffentlichen Hand (Land, Stadt etc.) durchführbar und finanzierbar. Und trotzdem machen die allermeisten VA Minus.


RE: Diskussionsthread Normerfüllungen 2026 - Reichtathletik - 27.05.2026

(27.05.2026, 11:39)Rostocker schrieb:
(27.05.2026, 11:20)Reichtathletik schrieb:
(27.05.2026, 11:14)Rostocker schrieb: Dem kann ich nur zustimmen. Ich hatte vor ein paar Tagen ein Telefonat mit dem Meeting Director eines deutschen C-Meetings und ich kenne die EA-Vorgaben. Dass die Anzahl der C-Meetings in Deutschland erhöht wird, ist Traumtänzerei.
Die Forderungen bei den Antrittsgeldern werden immer höher, auch für Athletinnen und Athleten, wo es vom Leistungspotenzial nicht gerechtfertigt ist. Diese Zahlen kennen wir nicht und meine Vermutung ist, dass es noch einmal im Bereich der Preisgelder ist. [...]

Überall jammern wir, dass unsere Sportler zu wenig Geld bekommen, und wenn dann der Weltverband dafür sorgen will, dass sie ihre Wettkämpfe nicht mehr umsonst machen, sondern entsprechende Preisgelder oder Antrittsgelder bekommen, dann ist von Forderungen die "vom Leistungspotenzial nicht gerechtfertigt" sind, die Rede. Ich würde wetten, fast alle dieser Sportler haben ein höhres nationales Niveau aus Regionalliga-Kicker... [...]

Zu den Antrittsgeldern: wenn ein nationaler Athlet, der aktuell nichts mit der europäischen erweiterten Spitze zu tun hat, aber vor 5 Jahren mal Freiluft-Meister war, das gleiche Antrittsgeld haben möchte, wie ein aktuell deutlich weiter vorn platzierter internationaler Athlet, wird man wahrscheinlich auf den deutschen Teilnehmer verzichten, obwohl man angefragt hat und ihm eigentlich eine Bühne bieten wollte.
Ob größere Meetings die "Preise kaputtmachen"? Vielleicht. Man wird sehen, wie sich das entwickelt und ob der DLV seine Bemühungen diversiviziert. (Ich denke nicht, aber das wird sich zeigen.)

Zu HH: nur soviel - mit 3 bis 4 Hauptamtlichen steht der LV sehr gut da!

In Teilen gebe ich dir bei den Antrittsgeldern recht. Da würde ich auch auf eine höhere erfolgsabhängige Komponente setzen wollen. Und dass es einige Athleten gibt, die Geld vor sportliche Perspektive stellen, kennt wohl jeder Trainer/Verein. Das müssen die Athleten dann selbst wissen, ob sie das wirklich weiter bringt. Ich wehre mich nur dagegen zu sagen: Man darf oder soll kein oder wenig Geld verdienen, weil das war immer so und Athleten sollen ja Dankbar sein, dass jemand das Stadion aufschließt. Es ist unser aller Aufgabe, besser zu werden. Das schließt auch die Veranstalter ein, die versuchen sollten, mehr Geld in Athleten investieren zu können. Das passiert vielerorts, aber mancherorts wird sich auch beschwert, dass Athleten "nicht mehr" kommen, "nur" weil sie wo anders jetzt Geld bekommen, statt zu schauen, ob man auch was an der Einnahmenseite tun kann.

Nochmal zu HH: 3-4 Hauptamtliche in der Hamburger Leichtathletik – also inklusive Vereine. Der Landesverband hat 2 Menschen in der Geschäftsstelle und eineinhalb Trainer in Anstellung. Die Trainer müssen/sollen sich aufs Training konzentrieren. Die Geschäftstelle kann schwerlich noch ein C-Meeting neben Geschäftsfürhung, Behördenangelegehnheiten, Aus- und Fortbildung, Startpasswesen, Landesmeisterschaften und vielen mehr leisten.
Deshalb stört mich auch das sowohl von oben als auch von unten Mantra-Mäßig hervorgebrachte, die Landesverbände müssten mal mehr leisten. Dafür müssten wir sie zunächst einmal auch stärker befähigen. Und dafür bräuchte es entweder eine Art Länderfinanzausgleich oder massiv höhere Mitgliedsbeiträge oder öffentliche Zuschüsse.