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Louisa Grauvogel - Vereins - und hypothetischer Disziplinwechsel - Druckversion

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RE: Louisa Grauvogel - Vereins - und hypothetischer Disziplinwechsel - Atanvarno - 29.09.2018

(29.09.2018, 16:02)MZPTLK schrieb: Unglaublich, der Kerl soll nur 1,86 gross und 78 Kg leicht sein, und dann diese Wurfleistungen!

Das Gewicht würde ich bezweifeln. Die Seite des französischen Verbandes führt ihn mit 82kg, die französische Wikipedia mit 85kg.


RE: Louisa Grauvogel - Vereins - und hypothetischer Disziplinwechsel - Gertrud - 30.09.2018

Wir haben natürlich überhaupt keine Kenntnisse darüber, in welchem Rahmen bestimmte Trainingsinhalte wie Krafttrainings- und Schnelligkeitsentwicklung im Vergleich zu anderen Siebenkämpferinnen beachtet oder gar ausgereizt worden sind. Wie weit ist man an das Limit der orthopädischen Verträglichkeit bisher gegangen??? Hat sie diese Leistungen mit einem Minimum oder Maximum an Training erreicht? Kenntnisse dieser Art könnten Aufschluss über die Leistungsreserven im Detail geben.

Daher sehe ich z.B. erhebliches Potential im 400m-Hürdenlauf, da sie einige Zubringer bei ihrem Fokus auf den Siebenkampf mit Sicherheit nicht ausgereizt hat.

Gertrud


RE: Louisa Grauvogel - Vereins - und hypothetischer Disziplinwechsel - unruh - 30.09.2018

frau Schäfer
wenn sie keine Kenntnisse haben wieso äußern sie sich dann überhaupt?


RE: Louisa Grauvogel - Vereins - und hypothetischer Disziplinwechsel - Gertrud - 30.09.2018

(30.09.2018, 10:02)unruh schrieb: frau Schäfer
wenn sie keine Kenntnisse haben wieso äußern sie sich dann überhaupt?

Ich kenne Ihr Problem mit meiner Person, das offensichtlich besteht, nicht. Ihnen fehlt die Gabe der exakten Differenzierung vor allem hinsichtlich meiner Fähigkeiten. WinkHuh ‌Es gibt Menschen, die darauf warten, bis das Glas scheinbar halbleer ist. Ihnen fehlt die Sichtweise des anscheinend halbvollen Glases.  Wink

Sie suchen die verwundbare Stelle wie bei Siegfried bei mir vergebens, weil ich von meinen anatomisch funktionellen Kenntnissen und meinem "Spezialblick" total überzeugt bin und das auch bei meinen Athletinnen bewiesen habe - Punkt!!!  Wink

Ich kenne von L.Grauvogel einige Kraftübungen aus sehr zuverlässiger Quelle und sehe die Hürdentechnik vor mir. Ich würde an beiden Sachen etwas ändern. Das ist meine funktionell untermauerte Meinung, die ich sicherlich nur im internen Kreis äußere. Ich will solche Leute wie Sie nicht aufklären. 

Was Ihre Fähigkeiten anbetrifft, so habe ich schon nach einigen Posts eine Meinung über Ihre Schwächen, die Sie nicht erkennen, weil Ihnen die Kenntnisse anscheinend fehlen. Ich teile ab einer gewissen persönlichen Grenze auch aus, wenn es unverschämt wird. Verschonen Sie mich bitte demnächst hier mit Ihren persönlichen Angriffen und äußern Sie mal Ihre inhaltlichen Verbesserungsvorschläge!!!

Gertrud


RE: Louisa Grauvogel - Vereins - und hypothetischer Disziplinwechsel - beity - 30.09.2018

(30.09.2018, 08:28)Gertrud schrieb: Wir haben natürlich überhaupt keine Kenntnisse darüber, in welchem Rahmen bestimmte Trainingsinhalte wie Krafttrainings- und Schnelligkeitsentwicklung im Vergleich zu anderen Siebenkämpferinnen beachtet oder gar ausgereizt worden sind. Wie weit ist man an das Limit der orthopädischen Verträglichkeit bisher gegangen??? Hat sie diese Leistungen mit einem Minimum oder Maximum an Training erreicht? Kenntnisse dieser Art könnten Aufschluss über die Leistungsreserven im Detail geben.

Daher sehe ich z.B. erhebliches Potential im 400m-Hürdenlauf, da sie einige Zubringer bei ihrem Fokus auf den Siebenkampf mit Sicherheit nicht ausgereizt hat.

Gertrud

So eine grobe Vorstellung wo und bei wem und mit wie vielen und worauf vermehrt Schwerpunkte in Georgia gelegt wurde, ist
hier
https://m.saarbruecker-zeitung.de/sport/sz-sport/von-ottweiler-bis-nach-amerika_aid-2421595?pgnr=2
zu finden.


RE: Louisa Grauvogel - Vereins - und hypothetischer Disziplinwechsel - Drizzt - 30.09.2018

Aus dem Artikel:"„Was ich besser finde, ist die Teamdynamik“, erzählt sie. Grauvogel trainiert in einer Gruppe mit einem Dutzend Sportlern, alle mit ähnlichem Programm."
Sie scheint also jemand zu sein, die lieber nicht alleine trainiert.


RE: Louisa Grauvogel - Vereins - und hypothetischer Disziplinwechsel - Gertrud - 30.09.2018

(30.09.2018, 22:57)Drizzt schrieb: Aus dem Artikel:"„Was ich besser finde, ist die Teamdynamik“, erzählt sie. Grauvogel trainiert in einer Gruppe mit einem Dutzend Sportlern, alle mit ähnlichem Programm."
Sie scheint also jemand zu sein, die lieber nicht alleine trainiert.

Es besteht beim Gruppentraining in einer Disziplin (z.B. Mehrkampfgruppe) der Nachteil, dass überwiegend gepusht wird und technische Elemente zu kurz kommen. Das zeigen eindeutig ihre Techniken über 100m Hürden, im Weit- und Hochsprung. 

Außerdem kommen dann einige zu kurz oder empfinden, dass sie kurz kommen. Es kann nur ein/e die König/in sein! (siehe Salman-Rath/ Schäfer und Šebrle/Dvořák. Eine solche tägliche Konkurrenz ist nicht einfach für die Beteiligten.

Gertrud


RE: Louisa Grauvogel - Vereins - und hypothetischer Disziplinwechsel - Drizzt - 01.10.2018

Und was bringt es ihr, wenn sie sich möglicherweise technisch verbessert, sie dabei aber keinen Spaß mehr an dem hat, was sie tut?
Ist denn nur dein Weg der einzig richtige?


RE: Louisa Grauvogel - Vereins - und hypothetischer Disziplinwechsel - Gertrud - 01.10.2018

(01.10.2018, 00:24)Drizzt schrieb: Und was bringt es ihr, wenn sie sich möglicherweise technisch verbessert, sie dabei aber keinen Spaß mehr an dem hat, was sie tut?
Ist denn nur dein Weg der einzig richtige?

Meinen Sie, dass z.B. ein Usain Bolt immer an den Speed-Endurance-Einheiten Spaß gehabt hat? Er hat diese Einheiten sogar auch alleine absolviert. - Die Technik hängt doch nicht vom Spaß ab?! Es geht um maximale Ausschöpfung, um das, was möglich wäre. Bei defizitärer Technik kann das Endresultat niemals ausgeschöpft sein. Allerdings besteht nicht bei jeder Athletin eine ausgeprägte Koordinationsfähigkeit. Das stimmt allerdings. In der Hinsicht der Bewegungsumsetzung war Sabine schon ganz weit oben angesiedelt. Das Talent ist nicht jeder gegeben. Permanente Weitsprünge 50cm vor dem Absprungbrett kamen bei Sabine nicht vor. 

Es ist doch klar, wenn man immer im Rudel trainiert, dass der Trainer nicht hundertprozentig "chamäleonartig" auf alle innerhalb einer Gruppe fokussiert sein kann und auch mal wichtige Hinweise aufgrund der Vielzahl nicht erfolgen. Ich bin immmer für hundertprozentige Ausbeute. Insofern sollte sie schon Technikeinheiten auch allein durchführen und Leistungstests eben in der Gruppe. Das war mein Weg mit meinen Athletinnen. Sabine, Beate und Steffi haben z.B. Sprungtests gemeinsam absolviert. Hier war Konkurrenz, aber eben nicht innerhalb der Disziplin. Sabine hat auch mal einen Abalakovtest gegen Michael Huke gemacht. Er war nicht besser!!!  Wink ‌Bei Spezialtests in Hochsprungdetailübungen brauchte Sabine keinen Sparringspartner. Bei Kugelstoßtests brauchte Sabine keine unmittelbare Konkurrenz. Da reichte es aus, wenn ich "etwas" verloren habe.  Wink ‌Auf Lanzarote musste ich einmal ganz tief in die Tasche packen, weil ich mit einer derartigen Leistungsexplosion nicht gerechnet habe.  AngryWink

Ein Günter Eisinger hat großen Wert darauf gelegt, Ariane Friedrich allein zu trainieren, um sie total zu fokussieren. Sie hat immerhin ganz knapp den WR gerissen. Er hat großen Wert darauf gelegt, abseits vom Trubel zu trainieren. Er hätte niemals im Getümmel von Teneriffa-Süd mit ihr trainieren wollen. Dort trainiert der betagte belgische Trainer mit der OS Thiam meistens aber zu ruhigen Zeiten und abseits von anderen.  

Ich mache doch meine Meinung nicht zum Dogma für andere. Es gibt viele Wege, die nach Rom führen. Es gibt auch viele Topathletinnen und Toptrainer, die nicht zusammenpassen. Das hat man anfangs übrigens bei Sabine, Jolle Busse und mir auch gesagt, da mein Temperament bekannt war ( Wink ‌) und es vorher eine hohe Fluktuation in der Trainerwahl bei Sabine gab. Da hat mir vielleicht meine pädagogische Ausbildung doch geholfen. Thumb_up

Gertrud


RE: Louisa Grauvogel - Vereins - und hypothetischer Disziplinwechsel - dominikk85 - 01.10.2018

Motorische muster ändern ist in der tat kein Spaß, der Körper will dinge so tun wie er es gewohnt ist, will man das ändern muss man starke Anreize setzen es anders zu tun.

das ist nicht unmöglich, aber harte Arbeit die viel mentale Energie kostet.