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RE: OS Rio - Tag 8 (19.08) - Atanvarno - 20.08.2016 (20.08.2016, 08:20)jonas90 schrieb: Vielleicht hat ihr auch der fulminante Weltrekord über 10.000m zu viele Körner gekostet. Auch das ein möglicher Faktor, aber bis ca. 8:00 des Rennens sah sie unglaublich locker und kontrolliert aus - und dann von einem Moment auf den anderen war es als hätte ihr jemand den Stecker gezogen... RE: OS Rio - Tag 8 (19.08) - alist - 20.08.2016 Stab Frauen: menschliche Höhen und ein spannender Wettkampf. Die deutschen Frauen haben mit der Weltspitze nichts mehr zu tun, zumal im Nachwuschs gar nichts nachkommt. Wie es geht, zeigt die junge Neuseeländerin. 4,70m sind mittlerweile eine Standardhöhe. Hammer Männer: eine Siegerweite, so schlecht wie seit 1984 nicht mehr. Sergei wird sich nochmal extra ärgern. Dass mit Tichon hier eine wieder eine Medaille abholt, der seit 2004 praktisch in jedem großen Wettkampf doping-auffällig war, ist ein Skandal erster Güte. Dass sowas immer noch möglich ist (dazu auch der Sieg der gedopten Chinesin im Gehen), lässt mich zunehmend an meiner Lieblingssportart zweifeln. Die Diskussion läuft seit 20 Jahren, getan hat sich nichts. Warten wir mal die Nachtests ab, vielleicht darf sich dann in ein paar Jahren der achtplatzierte Söderberg noch über Olympia-Gold freuen. 5000m Frauen: ein menschliches Rennen von Ayana, das ihr viel Glaubwürdigkeit zurück gebracht hat. 4x100m Männer: die Japaner zeigen, wie es geht. Vier 'namenlose' Sprinter holen hier in einer Fabelzeit Silber. Die gedopten Gatlin und Gay nachträglich disqualifizert und die dritte Medaille für de Grasse. Ihm gehört wohl die Zukunft. Mit 37,98s wirst du hier nur 5. (6.) - das können die deutschen Sprinter nicht. 4x100m Frauen: Überlegenes US-Team, die deutschen Frauen mit einer Spitzenzeit (lässt man mal Mannheim außen vor) Vierte, das war das Optimum in diesem Rennen. Gut gemacht !! Tolles Rennen auch unserer 4x400m-Frauen, die sich super geschlagen haben. Es fehlt wohl einfach eine vierte starke Läuferin, vielleicht hätte man Gonska einsetzen sollen? RE: OS Rio - Tag 8 (19.08) - Gertrud - 20.08.2016 (20.08.2016, 09:15)alist schrieb: Stab Frauen: menschliche Höhen und ein spannender Wettkampf. Die deutschen Frauen haben mit der Weltspitze nichts mehr zu tun, zumal im Nachwuschs gar nichts nachkommt. Wie es geht, zeigt die junge Neuseeländerin. 4,70m sind mittlerweile eine Standardhöhe. Ich sehe für Rizyh aufgrund ihre Körpers durchaus Potential von 4,80m. Man muss sich die Frage im Stabhochsprungbereich insgesamt nach der schwachen Breite fragen. Wo liegen die Ursachen begraben? Man ist mit den besten biomechanischen Anlagen z. B. in Leverkusen ausgerüstet und trotzdem schafft man es nicht, aus dem Mittelmaß auszubrechen? Da nutzt nur schonungslose Analyse hinsichtlich Athleten, Trainern, Umfeld, Anlagen und vor allem Trainingsstruktur. Gertud RE: OS Rio - Tag 8 (19.08) - gera - 20.08.2016 was mir bei den deutschen Frauen auffällt, ist ihr langsamerer Anlauf gegenüber der Spitze. Bestätigen Messungen dies ? Wenn das so sein sollte,können die deutschen Frauen natürlich auch nur niedriger greifen , usw. RE: OS Rio - Tag 8 (19.08) - MZPTLK - 20.08.2016 (20.08.2016, 02:32)Oliver schrieb: Das Ergebnis im Hammerwurf ist auch sehr überraschend. Mit unter 78m holt man eine Medaille. Ich habe gar nicht mitbekommen, dass der Topfavorit in der Quali hängen geblieben ist.So ganz überraschend nicht, auch wenn man einige Abwesende berücksichtigt. Die Angst vorm Erwischtwerden zeigt immer mehr Wirkung. Ich wiederhole mich gebetsmühlenartig: die vom DLV (in seiner unergründlichen Ignoranz) vorgegenenen 77 Meter Olympia-Qualifikationsweite sind sooo daneben, RE: OS Rio - Tag 8 (19.08) - Atanvarno - 20.08.2016 (20.08.2016, 12:32)MZPTLK schrieb: Ich wiederhole mich gebetsmühlenartig: Das war die IAAF-Norm, da konnte der DLV ad hoc nichts dran ändern (inwieweit der DLV in den Gremien der IAAF Einfluss auf die Normen hatte, kann ich nicht beurteilen) RE: OS Rio - Tag 8 (19.08) - mic.now - 20.08.2016 (20.08.2016, 08:14)Atanvarno schrieb: Was war das für ein verrückter 5000er? Ayana zeitweise 50m vor dem Feld und dann ein kompletter Einbruch. Vielleicht war die Tempoverschärfung ab Runde vier etwas zu aggressiv. Ich würde bei Ayana nicht von einem Komplett-Einbruch sprechen, sie ist einfach (ohne die genauen Zeiten zu haben) ihre 69/70er Runden bis ins Ziel durchgelaufen, natürlich keine 66er, wie als sie das Tempo verschärfte. Wenn sie eine Schwäche hat, dann die letzten beiden Runden. Das wusste Cheruiyot (die auch in Top-Form ist), die begünstigt durch die wechselnde Führungsarbeit mit Obiri kämpfte, dass sie vielleicht auf den letzten beiden Runden nochmal ne Chance bekommt, was auch passiert ist. Ich dachte zwischendurch zwar auch, dass es für Ayana reicht zumal sie mit der Japanerin auf dem ersten km die ideale Tempomacherin hatte), aber als nach 3 km der Vorsprung nicht größer wurde, habe ich für Vivian gehofft... RE: OS Rio - Tag 8 (19.08) - MZPTLK - 20.08.2016 (20.08.2016, 12:41)Atanvarno schrieb:Richtig, Fauxpas von mir.(20.08.2016, 12:32)MZPTLK schrieb: Ich wiederhole mich gebetsmühlenartig:Dass war die IAAF-Norm, da konnte der DLV ad hoc nichts dran ändern (inwieweit der DLV in den Gremien der IAAF Einfluss auf die Normen hatte, kann ich nicht beurteilen Diese 77 haben nur die 3 Medaillengewinner geschafft. Mit 75 ist man locker im Finale. Wie bescheuert ist das denn?
RE: OS Rio - Tag 8 (19.08) - Atanvarno - 20.08.2016 (20.08.2016, 12:42)mic.now schrieb: Ich würde bei Ayana nicht von einem Komplett-Einbruch sprechen, sie ist einfach (ohne die genauen Zeiten zu haben) ihre 69/70er Runden bis ins Ziel durchgelaufen, natürlich keine 66er, wie als sie das Tempo verschärfte. Ich fand den Bruch schon ziemlich heftig. Klar, sie ist mit 14:33 immer noch eine Weltklassezeit gelaufen, aber bis knapp an die 3km-Marke war das federnd, locker, leicht mit einer riesigen Schrittlänge, danach ein ziemlicher K ( r) ampf. RE: OS Rio - Tag 8 (19.08) - Atanvarno - 20.08.2016 Evan Dunfees Kommentar zur zurückgenommenen Disqualifikation des Japaners Arai, die ihn die Bronzemedaille kostete, und warum er nicht dagegen protestiert hat. Hut ab Zitat:“Following my return to the village and my viewing of the incident I made the decision not to appeal, as I believe the right decision stood,” Dunfee said in his statement.“Not many people can understand the pain athletes are in three and a half hours into such a gruelling race. I believe that both the Japanese athlete and myself got tangled up, but what broke me was that I let it put me off mentally and once I lost that focus, my legs went to jello,” he said.The fateful bump came as Arai attempted to pass Dunfee on the inside. It looked like the Canadian might have initiated the contact with his left arm, but Arai did walk into the collision.“Contact is part of our event, whether written or unwritten and is quite common, and I don’t believe that this was malicious or done with intent,” Dunfee said, in one of the more thoroughly gracious statements from a losing athlete in recent memory. “Even if an appeal to CAS were successful, I would not have been able to receive that medal with a clear conscience and it isn’t something I would have been proud of.”Quelle |