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Christoph Hartings Verhalten bei der Siegerehrung - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Archiv (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=18) +--- Forum: Großereignisse (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=19) +---- Forum: Olympische Spiele Rio 2016 (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=28) +----- Forum: Leichtathletik (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=29) +----- Thema: Christoph Hartings Verhalten bei der Siegerehrung (/showthread.php?tid=2071) |
RE: Christoph Hartings Verhalten bei der Siegerehrung - Robb - 14.08.2016 (14.08.2016, 00:16)Delta schrieb: Sein Verhalten geht überhaupt nicht. Er ist schon auch Repräsentant eines Landes. Ich frage mich auch wie die in Kienbaum instruiert werden.Es wird dich wahrscheinlich überraschen, aber in deutschen Trainingszentren muß man weder im Stechschritt zum Morgenappell antreten noch korrektes Verhalten bei der Nationalhymne üben. Ist in Russland sicher anders, da wird nach der morgendlichen Ausgabe der Dopingmittel erstmal die Hymne gesungen. RE: Christoph Hartings Verhalten bei der Siegerehrung - runny - 14.08.2016 Ich schäme mich zutiefst wie die deutschen Medien mit einem Olympiasieger umgehen. Genauso schäme ich mich für jeden hier, der das unterstützt. RE: Christoph Hartings Verhalten bei der Siegerehrung - AndyI - 14.08.2016 (13.08.2016, 22:37)Angerländer schrieb: Auf mich wirkte C. Harting wie ein verwöhnter Rotzlöffel, der in einer pubertären Trotzphase steckt. Der aus purer Unsicherheit heraus seine arroganten Aktionen gestartet hat. Es wirkte höchst lächerlich und äußerst peinlich. Optimal formuliert RE: Christoph Hartings Verhalten bei der Siegerehrung - beity - 14.08.2016 Also es wird sich schon zutiefst geschämt für Medien, die den Auftritt vom C.Harting missbilligen. Als Olympiasieger darf man nicht kritisiert werden? also ich habe ganz viele Olympiasieger gesehen die nicht kritisiert werden. Liegt es nicht an Hartung selbst, das er glaubt alle seine Traumata auf diese Weise der Welt zeigen zu müssen?Jemand der vermeintlich so wenig Wert legt auf die öffentliche Meinung muss dies auf diese Weise vielen Millionen Menschen kundtun? Dann bitte sich für mich mit schämen? RE: Christoph Hartings Verhalten bei der Siegerehrung - Zielband - 14.08.2016 Christoph Harting (Polizeimeister!) ist offenbar nicht in der Lage, seinen Beruf bei Stress-Situationen auszuführen, mit dem sportlichen Leistungsdruck kommt er ja zurecht. Als Repräsentat der Sportpolizisten, hat er sich zwingend verpflichtet, gesellschaftliche Normen und Würde bei öffentlichem Auftreten einzuhalten, andere Kasper und Ignoranten haben sicher einen größeren Spielraum. Vielleicht gehen auch die Eignungstests der Polizei in die falsche Richtung und Benimm und Verstand gehen außen vor und eine spätere positive Persönlichkeitsentwicklung wird als ausreichend betrachtet. Na ja, die Schadensbegrenzung wird heute schon kommen. RE: Christoph Hartings Verhalten bei der Siegerehrung - AndyI - 14.08.2016 (14.08.2016, 00:25)runny schrieb: Ich schäme mich zutiefst wie die deutschen Medien mit einem Olympiasieger umgehen. Genauso schäme ich mich für jeden hier, der das unterstützt. Dann schön weiterschämen. Einem Olympiasieger sollen wohl alle Freiheiten eingeräumt werden. Sie können ihm ja den roten Teppich ausrollen. Alle anderen scheinen dann doch eher das Gesamtpaket zu bewerten. RE: Christoph Hartings Verhalten bei der Siegerehrung - Peter II - 14.08.2016 Zwei Leute sind hier noch nicht erwähnt worden, die aber hierhin gehören: Jasinski und Poschmann. Für die meisten Athleten, die das "Treppchen" erreichen, ist die Siegerehrung ein emotionaler Moment, ein Moment, in dem sie für ihre Mühen und den Erfolg geehrt werden. Malachowski wird's egal gewesen sein, aber für Jasinski wäre das ein großer Moment gewesen, wenn da nicht die ganze Zeit so ein Typ vor seiner Nase rumgehampelt wäre. Das macht man nicht. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt: "Was will der Harting eigentlich?" Black Power war ein Statement gegen Rassismus, da kann sich dann jeder überlegen, ob man das unzivilisert findet oder nicht vielleicht doch eigentlich richtig. Aber bei Harting: war das gegen das IOC gerichtet, gegen die Hymne, gegen die Flagge, gegen die Zeremonie, gegen Coca Cola? Oder hat er sich über die Selbstdarsteller lustig gemacht, die bei jeder Gelegenheit posen müssen, indem er das selber die ganze Zeit gemacht hat? Seine PK hat das auch nicht wirklich aufgelöst. Ich fand es eher ungeschickt oder peinlich als empörenswert. Aber dass er Jasinski die Ehrung geklaut hat (die nicht Harting alleine gehört hat, sondern den Dreien, die man nach vorne gerufen hat), war nicht ok. Wichtiger ist das Thema Poschmann. Ich bin leider urlaubsbedingt nicht im WLAN-Bereich und daher auf die Live-Berichterstattung in der Glotze angewiesen. Poschmann hatte von Anfang an nur ein Thema: die familiären Verhältnisse im Hause Harting. Darüber hatte er mit Sicherheit keine belastbaren Informationen, sondern nur Andeutungen und Gerüchte. Darauf hat er sich eine "Geschichte" zusammenerfunden, an der er sich den ganzen Wettkampf lang ergötzt hat. Die Formulierungen waren nahezu lyrisch, man hat gemerkt, dass er total stolz auf sich und seine Fabulierkunst ist. Und er hat sich immer weiter in seine Eitelkeit und seine Spekulationen reingesteigert. Beispiel: man sieht R.Harting auf der Tribüne, daraus machte er: "Er schaut auf ihn herab - wie so oft." Am Schluss gipfelte es in dem Resümee: "so viel steht fest: das Verhältnis ist zerüttet". So als hätte er den beiden eine halbe Stunde beim Zanken zugesehen. Dabei hat er nur eine halbe Stunde sich selbst zugehört. Und all das ohne Fakten!! Unanständig, verachtenswert, eigentlich fast ein Fall für den Presserat. Damit hätte Poschmann sich lebenslangen Interviewboykott von allen Athleten verdient. Meiner Meinung nach. Genau das will natürlich das ZDF von seinen "Reportern", und es scheint auch kaum noch jemandem aufzufallen, man hat sich dran gewöhnt. Und leider wollen es vermutlich auch die meisten Zuschauer. Wen interessiert schon Diskuswurf, und ob das wahr ist oder nicht, ist auch egal. Haupsache man hat sich gut unterhalten. Überflüssig zu sagen, dass Poschmann keinerlei Kenntnisse vom Diskuswurf hat (außer dass er meistens beurteilen kann, ob eine gemessene Weite größer ist als eine andere und wie das mit den Versuchen so läuft).l Den Presseboykott von Harting kann ich generell nachvollziehen, obwohl mich auch mal interessieren würde, was bei ihm konkret der Auslöser war. RE: Christoph Hartings Verhalten bei der Siegerehrung - beity - 14.08.2016 @peterII Also das unter Deinem Namen "Anfänger" steht, finde ich unangemessen ![]() Schönes Statement. Zu Poschmann. Ich habe die Sendung gestern selber nicht gesehen. Zu Poschmann könnte ich viel erzählen, aber ich beiß mir auf die Zunge, da einfach zu viele Insiderkenntnisse. Sagen wir mal so, was Du da beschrieben hast wie er sich seine Harting Story zusammengesetzt hat.... ich würde nicht sagen, nein das kann nicht sein, da musst Du Dich täuschen. Menschen setzen sich aus verschiedenne Faktoren zusammen, unter anderem auch Fähigkeiten und Charakter. Unbestritten können sich Fähigkeiten entwickeln, etwas kontroverser ist bestimmt das Thema Charakterentwicklung. Ich vermute allerdings, das Charakter bei einigen den Erwerb von Fähigkeiten beeinträchtigt. RE: Christoph Hartings Verhalten bei der Siegerehrung - alist - 14.08.2016 Ich fand C. Hartings Verhalten schlimmstenfalls flegelhaft, aber nun auch nicht skandalös. Wenn er sich entblößt hätte.... Im Rausch der Ereignisse sind vielleicht die Pferde ein bisschen mit ihm durchgegangen. Wir sind ja nun gottlob nicht mehr in Kaisers Zeiten (oder bei den Amerikanern, wo sich die Mehrkampf-Mannschaftsolympiasiegerin Gabrielle Douglas böse Worte anhören muss, weil sie bei der Hymne nicht ihre Hand aufs Herz gelegt hat). Mehr stört mich da noch der schwierige Umgang von C. Harting mit der Presse. Das ist sehr unprofessionell. Was schadet es, mal 2-3 belanglose Worte in ein Mikrofon zu sprechen? Sein Bruder ist da ja bekanntermaßen ein anderes Kaliber. Beide Harting-Jungs sind insgesamt wohl aber schwierige Persönlichkeiten, aber solange dabei Gold rausspringt, ist mir das egal. RE: Christoph Hartings Verhalten bei der Siegerehrung - longbottom - 14.08.2016 Ich schließe mich Deinem Post mal komplett an @alist. Nur als kleine Ergänzung: Mit seinem Umgang mit der Presse schadet er letztlich höchstens sich selbst. Niemandem sonst wird durch sein Verhalten irgendwie geschadet. Ich kann es auch nicht verstehen und finde das ebenso unnötig, wie bei der Siegerehrung rumzuwackeln. Aber hier wird gerade medial mal wieder aus einer Mücke ein Elefant gemacht. Dass Jasinski jetzt in den Hintergrund rückt sehe ich zuallererst als Schuld der Presse. Denn 1.) wurde er schon während des Wettkampfs vom ZDF sträflich ignoriert. So sehr sogar, dass man Christoph Harting beim an-der-Seite-stehen gezeigt hat, während Jasinski gerade seinen ersten Wurf hatte, und man den Wurf erst viel später nach dem Motto "Oh, der ist ja Dritter" nachgeholt hat. Und 2.) wäre Jasinski jetzt auch nicht so im Schatten, wenn man Hartings Fehlverhalten nicht so aufbauschen würde, |