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Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Druckversion

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RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Atanvarno - 04.09.2026

Warum? Für mich ergibt sich das aus den bisher geschilderten Dingen schon. Fehlverhalten bezieht sich auf die von Ansah behaupteten Vorgänge, nachdem er mit dem Auto umgedreht hat. Der vorangeganene Fehler, dass er sich überhaupt vom Ort der Kontrolle entfernen durfte ist (s. oben) gemäß stehender CAS Gerichtssprechung nahezu irrelevant.


RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - TranceNation 2k14 - 04.09.2026

"Ich kann die Probe nicht geben, ist das schlimm?" - "Ne, alles cool, viel Erfolg"

Natürlich trägt hier Ansah die Grundschuld, aber ähm... es gibt genug Beispiele, wo eine vertrauenswürdige Person relevante Falschinformation gibt, obwohl man selbst Dinge besser wissen sollte. Liest du jedes Mal die Beipackzettel oder vertraust du auf die Hinweise aus Arztpraxis und Apotheke?


RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - dominikk85 - 04.09.2026

(04.09.2026, 10:48)TranceNation 2k14 schrieb: "Ich kann die Probe nicht geben, ist das schlimm?" - "Ne, alles cool, viel Erfolg"

Natürlich trägt hier Ansah die Grundschuld, aber ähm... es gibt genug Beispiele, wo eine vertrauenswürdige Person relevante Falschinformation gibt, obwohl man selbst Dinge besser wissen sollte. Liest du jedes Mal die Beipackzettel oder vertraust du auf die Hinweise aus Arztpraxis und Apotheke?

Kann man in so einer Situation nicht sagen der Athlet muss darauf vertrauen können das eine Person mit so einer "hoheitlichen" Rolle ihn korrekt informiert und wenn er ihn falsch informiert sollte man im Sinne des Athleten entscheiden?

In der normalen Justiz kommt es ja auch vor das Leute wegen Formfehlern freigesprochen werden.


RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - muffman - 04.09.2026

Nein, weil sich sonst jede AthletIn der Kontrolle einfach entziehen könnte und alles auf den Kontrolleur/die Kontrolleurin schieben könnte. Das Beispiel von Atanvarno zeigt ganz klar, dass für den CAS nur eine Sache zählt: Ob die Probe abgegeben wurde.


RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - TranceNation 2k14 - 04.09.2026

(04.09.2026, 11:12)muffman schrieb: Nein, weil sich sonst jede AthletIn der Kontrolle einfach entziehen könnte und alles auf den Kontrolleur/die Kontrolleurin schieben könnte. Das Beispiel von Atanvarno zeigt ganz klar, dass für den CAS nur eine Sache zählt: Ob die Probe abgegeben wurde.

Nö, wenn der Kontrolleur sich von vornherein richtig verhält ist das nicht so einfach.

Bsp.:

"Ich kann die Probe nicht geben, ist das schlimm?" - "Wird wie positive Probe gewertet, unterschreib hier."


RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Atanvarno - 04.09.2026

(04.09.2026, 10:48)TranceNation 2k14 schrieb: Liest du jedes Mal die Beipackzettel oder vertraust du auf die Hinweise aus Arztpraxis und Apotheke?

Ich lese den Beipackzettel


RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - CoachnEngineer - 04.09.2026

(04.09.2026, 11:21)TranceNation 2k14 schrieb:
(04.09.2026, 11:12)muffman schrieb: Nein, weil sich sonst jede AthletIn der Kontrolle einfach entziehen könnte und alles auf den Kontrolleur/die Kontrolleurin schieben könnte. Das Beispiel von Atanvarno zeigt ganz klar, dass für den CAS nur eine Sache zählt: Ob die Probe abgegeben wurde.

Nö, wenn der Kontrolleur sich von vornherein richtig verhält ist das nicht so einfach.

Bsp.:

"Ich kann die Probe nicht geben, ist das schlimm?" - "Wird wie positive Probe gewertet, unterschreib hier."

möglicherweise wird es bei der sportgerichtlichen Bewertung ja u.a. auch genau darum gehen. Wurde ihm ggf. durch den Kontrolleur der Eindruck vermittelt, dass seine Gründe (Flug und Meeting nicht verpassen) triftig genug sind, eine Probe nicht abzugeben? Wenn dies bejaht wird, hat der Kontrolleur durchaus mE eine erhebliche, wenn nicht sogar die alleinige Verantwortung für das Geschehene. Da sind wir dann bei dem o.g. Punkt. Was sollte ein Patient im Krankenhaus machen, wenn ihm der Arzt sagt, dass es jetzt richtig und wichtig sei, das hochgesundheitsschädliche Präparat einzunehmen?


RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - TranceNation 2k14 - 04.09.2026

(04.09.2026, 11:30)Atanvarno schrieb:
(04.09.2026, 10:48)TranceNation 2k14 schrieb: Liest du jedes Mal die Beipackzettel oder vertraust du auf die Hinweise aus Arztpraxis und Apotheke?

Ich lese den Beipackzettel

Was machen die restlichn 98% der Bevölkerung Wink


RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - TranceNation 2k14 - 04.09.2026

(04.09.2026, 11:32)CoachnEngineer schrieb:
(04.09.2026, 11:21)TranceNation 2k14 schrieb:
(04.09.2026, 11:12)muffman schrieb: Nein, weil sich sonst jede AthletIn der Kontrolle einfach entziehen könnte und alles auf den Kontrolleur/die Kontrolleurin schieben könnte. Das Beispiel von Atanvarno zeigt ganz klar, dass für den CAS nur eine Sache zählt: Ob die Probe abgegeben wurde.

Nö, wenn der Kontrolleur sich von vornherein richtig verhält ist das nicht so einfach.

Bsp.:

"Ich kann die Probe nicht geben, ist das schlimm?" - "Wird wie positive Probe gewertet, unterschreib hier."

möglicherweise wird es bei der sportgerichtlichen Bewertung ja u.a. auch genau darum gehen. Wurde ihm ggf. durch den Kontrolleur der Eindruck vermittelt, dass seine Gründe (Flug und Meeting nicht verpassen) triftig genug sind, eine Probe nicht abzugeben? Wenn dies bejaht wird, hat der Kontrolleur durchaus mE eine erhebliche, wenn nicht sogar die alleinige Verantwortung für das Geschehene. Da sind wir dann bei dem o.g. Punkt. Was sollte ein Patient im Krankenhaus machen, wenn ihm der Arzt sagt, dass es jetzt richtig und wichtig sei, das hochgesundheitsschädliche Präparat einzunehmen?

Thumb_up


RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - muffman - 04.09.2026

(04.09.2026, 11:21)TranceNation 2k14 schrieb:
(04.09.2026, 11:12)muffman schrieb: Nein, weil sich sonst jede AthletIn der Kontrolle einfach entziehen könnte und alles auf den Kontrolleur/die Kontrolleurin schieben könnte. Das Beispiel von Atanvarno zeigt ganz klar, dass für den CAS nur eine Sache zählt: Ob die Probe abgegeben wurde.

Nö, wenn der Kontrolleur sich von vornherein richtig verhält ist das nicht so einfach.

Bsp.:

"Ich kann die Probe nicht geben, ist das schlimm?" - "Wird wie positive Probe gewertet, unterschreib hier."

Unterschreibe einfach nichts, setze dich ins Auto und fahre los zum Flughafen, Einkaufen, was auch immer. „Der Kontrolleur hat mir gesagt, passt alles so.“ Kann man einfach behaupten. Wer soll etwas anderes beweisen? Es spielt, wie gesagt, für den CAS überhaupt keine Rolle, was der Kontrolleur getan hat. Vielleicht fliegt er raus. Aber Ansah hat keine Probe abgegeben. Etwas anderes zählt nicht. Und wenn du als Profi-Athlet denkst, dass durch ein Flugticket eine Dopingkontrolle hinfällig ist und dann noch nichtmal schaust, was genau du da unterschreibst… Ich weiß gar nicht, was ich dazu noch sagen soll… Und dann fährst du zurück um irgendetwas zu unterschreiben, das du dir nichtmal genau durchliest und quasi ein Blanko-Formular ist. Wtf