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Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah (/showthread.php?tid=6595) |
RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Mattili - 01.09.2026 (01.09.2026, 00:18)runner5000 schrieb:(01.09.2026, 00:14)Mattili schrieb: 2. Der Kontrolleur hat sie nicht gefordert, Rücksprache mit dem Vorgesetzten gehalten und Ansah tatsächlich "Gute Fahrt" gewünscht. Der NADA lag am Ende die unterschriebene Verweigerung Ansahs vor. Meinst du nicht, es wäre für die Nada problematischer, diese unter Verschluss zu halten, als trotz einer verschusselten Kontrolle ihrer Aufgabe nachzukommen? Die bisher bekannte Strategie der Nada scheint nach den vereinzelten Informationen ebendas zu sein: Herr Ansah hat unterschrieben, alles andere zählt nicht. Ob das so bleibt, das zeigt erst die Zukunft. Das Verfahren gegen Ansah müssen sie anstreben. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - runner5000 - 01.09.2026 (01.09.2026, 00:33)Barnie schrieb:Es steht doch überhaupt nicht fest, ob die NADA Fehler gemacht hat. Das einfach zu behaupten, ist inakzeptabel. Es gibt nur die Aussage eines Athleten, der gerade um seine Karriere bangen muss. Das heißt erstmal gar nicht. Das müssen am Ende die Sportgerichte entscheiden, ob die NADA Fehler gemacht hat oder nicht.(01.09.2026, 00:26)runner5000 schrieb:Tja, ich hätte mir das auch nicht vorstellen können, und trotzdem sind diese Fehler bei der NADA passiert.(01.09.2026, 00:20)Barnie schrieb:Das ist doch nicht so schwer zu verstehen. Wenn die NADA nach dem 9. Juli nichts weiter unternommen hätte, hätte es keinen Sanktionsbescheid und daraus folgend auch kein Schiedsgerichtverfahren gegeben.(01.09.2026, 00:01)runner5000 schrieb:(31.08.2026, 23:36)Barnie schrieb: Die NADA geht in den Prozess, weil sie es muss, nicht weil sie es möchte. Und ich habe das betreffende Fomular hier vorhin eingestellt. Seitdem hast du dich dazu nicht mehr geäußert. Wieso nicht? RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Barnie - 01.09.2026 (01.09.2026, 00:32)runner5000 schrieb:(01.09.2026, 00:29)Barnie schrieb:(01.09.2026, 00:18)runner5000 schrieb:(01.09.2026, 00:14)Mattili schrieb: 2. Der Kontrolleur hat sie nicht gefordert, Rücksprache mit dem Vorgesetzten gehalten und Ansah tatsächlich "Gute Fahrt" gewünscht. Stimmt. Es liegt nur die Aussage von Ansah vor. Welche liegt Dir vor? Die NADA stützt sich offensichtlich auf das Protokoll und dass alles korrekt abgelaufen sein soll?! Zwischen beiden Einschätzungen liegen Welten. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Barnie - 01.09.2026 (01.09.2026, 00:39)runner5000 schrieb:(01.09.2026, 00:33)Barnie schrieb:Es steht doch überhaupt nicht fest, ob die NADA Fehler gemacht hat. Das einfach zu behaupten, ist inakzeptabel. Es gibt nur die Aussage eines Athleten, der gerade um seine Karriere bangen muss. Das heißt erstmal gar nicht. Das müssen am Ende die Sportgerichte entscheiden, ob die NADA Fehler gemacht hat oder nicht.(01.09.2026, 00:26)runner5000 schrieb:Tja, ich hätte mir das auch nicht vorstellen können, und trotzdem sind diese Fehler bei der NADA passiert.(01.09.2026, 00:20)Barnie schrieb:Das ist doch nicht so schwer zu verstehen. Wenn die NADA nach dem 9. Juli nichts weiter unternommen hätte, hätte es keinen Sanktionsbescheid und daraus folgend auch kein Schiedsgerichtverfahren gegeben.(01.09.2026, 00:01)runner5000 schrieb:(31.08.2026, 23:36)Barnie schrieb: Die NADA geht in den Prozess, weil sie es muss, nicht weil sie es möchte. Und du glaubst tatsächlich, dass Ansah sich die 15 Seiten zum Hergang ausgedacht hat?! Je detaillierter jemand einen Ablauf beschreibt, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass es tatsächlich so gewesen ist. Und es gibt einen Zeugen und die Bereitschaft einer eidesstattlichen Versicherung. Das ist deutlich mehr, als von der Gegenseite bekannt ist. Zum Formular äußere ich mich, wenn du mir mal ein bisschen Zeit gibst?! RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Barnie - 01.09.2026 (01.09.2026, 00:21)runner5000 schrieb:(01.09.2026, 00:14)Mattili schrieb: Das gepaart mit der Behauptung Ansahs, im wurden Konsequenzen aufgezeigt, würde er das Formular NICHT unterzeichnen, birgt für mich gewaltiges Fragenpotenzial. Die schriftliche Aufklärung war verdeckt und eine mündliche hat nicht stattgefunden. Man kann den Widerspruch also ganz einfach erklären. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Barnie - 01.09.2026 (31.08.2026, 23:41)runner5000 schrieb: ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt: Owen Ansah war über Konsequenzen informiert | sportschau.de Also deine Chat GPT Antwort ist ein gutes Beispiel dafür, dass man die passende Antwort auf die falsche Frage bekommt. §267 schützt u.a. vor einer Verfälschung des Inhalts. Wenn nachträgliche Änderungen einem Dokument hinzugefügt werden, ob sie nun wahr oder unwahr sind, wird der Inhalt verfälscht. Im Übrigen hat niemand behauptet, dass dadurch "die Erklärung von Ansah verfälscht wird". Vor allem deshalb nicht, weil er gar keine Erklärung im Dokument abgegeben hat.
RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - muffman - 01.09.2026 Barnie... Hör doch auf, die NADA als einen Gegner hinzustellen. Die tun das, für das sie da sind. Die machen das alles doch nicht aus Spaß. Hast du dich jemals mit anderen Dopingfällen auseinandergesetzt? Falls ja, sollte dir klar sein, dass das nicht das erste mal wäre, dass jemand unter Eid eine Falschaussage tätigt, um einer Dopingsperre zu entgehen. Das ist also überhaupt kein Argument. Wieso Ansah in den Teil des Dokuments scheinbar nichts eingetragen hat, in den er etwas hätte eintragen können, bleibt ein Rätsel. Denn diesen Teil des Dokuments MUSS er gesehen haben, sonst hätte er seinen vorab eingetragenen Namen nicht sehen können, der direkt unter dem schwarzen Kasten mit der Belehrung eingetragen werden muss. Vielleicht hat er aber doch eingetragen, dass er die Probe jetzt gerade nicht hat abgeben können, weil er zum Flughafen musste? Das geht aus dem Artikel nicht so klar hervor. Selbst ohne den schwarzen Kasten zu sehen, geht aus dem aber Dokument ganz klar hervor, für was man unterschreibt. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - TranceNation 2k14 - 01.09.2026 Es geht hier schon lange nicht mehr um Doping sondern die Probennahme. Die juristische Gleichsetzung ist für das Strafmaß relevant. Ging es in den von dir referenziertem Fällen ebenfalls um nicht genommene Proben oder um rückwirkende Erklärungen? Und die Szenarien dass hier von einer positiven Proben ausgegangen werden müsste, weil... sind grundsätzlich irrelevant, wenn sich die Verfahrensfehler so bestätigen. Die NADA ist kein Gegner, aber auch keine fehlerfreie Instanz. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - muffman - 01.09.2026 Es ist am Ende irrelevant, ob es sich tatsächlich um Doping, missed Test oder etwas anderes handelt. Es geht darum, eine drohende Sperre mit allen Mitteln zu verhindern. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Atanvarno - 01.09.2026 (31.08.2026, 23:41)runner5000 schrieb: Und so wie dieses Dokument aufgebaut ist, bestätigt der Athlet mit seiner Unterschrift niemals den Bereich "Kommentare DCO" mit positiver Zustimmung, den der Kontrolleur nachträglich ausgefüllt hat. Das wäre auch einfach Blödsinn. Bei einem streitigen Art.-2.3-Vorfall wäre kaum zu erwarten, dass der beschuldigte Athlet die Sachverhaltsdarstellung des DCO anerkennen muss. Da die Unterschrift ganz unten auf dem Blatt unter den beiden Kommentarfeldern erfolgt, scheint mir zumindest vorgesehen, dass Athlet und DCO die Kenntnisnahme des jeweiligen Kommentars des anderen mit der Unterschrift bestätigen (ohne ihm notwendigeweise zustimmen zu müssen). Eine nachträgliche Änderung wäre also kritisch zu sehen (ob sie den Tatbestand der Urkundenfälschung erfüllt, muss die Staatsanwaltschaft beurteilen) |