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Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah (/showthread.php?tid=6595) |
RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Barnie - 01.09.2026 (31.08.2026, 23:41)runner5000 schrieb: ARD-Dopingexperte Hajo Seppelt: Owen Ansah war über Konsequenzen informiert | sportschau.de Tja, da liegt der Herr Seppelt aber falsch. Das Verfahren vor dem Schiedsgericht wurde aufgrund des Widerspruchs von Ansah angestrengt ... und nicht durch die NADA. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - runner5000 - 01.09.2026 Seppelt meint damit nicht konkret, das Verfahren vor dem Schiedsgericht. Das ist nur eine Konsequenz daraus, derer sich die NADA durchaus bewusst ist. Er meint damit den gesamten Prozess, den die NADA durch den Sanktionsbescheid angestoßen hat. Siehe meinen Kommentar zuvor. Und zu dem Rest des Zitierten hast du nichts mehr zu sagen? RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Mattili - 01.09.2026 Mir wird hier viel zu wenig auf den Aspekt wert gelegt, nachdem Ansah extra noch zurück gefahren sein soll, um das Dokument zu unterschreiben. Wenn das der Wahrheit entsprechen sollte, dann hatte der Kontrolleur nach der ersten Abfahrt Ansahs nichts in der Hand. Hierfür kann es nur 2 Gründe geben: 1. Ansah hat die Unterschrift verweigert und ist weggefahren. 2. Der Kontrolleur hat sie nicht gefordert, Rücksprache mit dem Vorgesetzten gehalten und Ansah tatsächlich "Gute Fahrt" gewünscht. Ist Zweiteres der Fall, wackelt der komplette Fall der Nada. Wie kann es sein, dass ein Kontrolleur das nicht weiß, dass im Falle einer Verweigerung ein Formular zu unterzeichnen ist? Dass Ansah extra zurück fährt, um dann im Wissen zu unterschreiben, dass er 4 Jahre gesperrt wird, macht absolut keinen Sinn. Vielleicht gibt es da in Zukunft noch mehr Kontext, wir kennen wie gesagt (fast) nur die Seite Ansahs, aber eben mittlerweile auch Schnipsel der Haltung der Nada dazu. Das liest sich nicht, als hätte die Nada da viele Trümpfe im Ärmel. Das gepaart mit der Behauptung Ansahs, ihm wurden Konsequenzen aufgezeigt, würde er das Formular NICHT unterzeichnen, birgt für mich gewaltiges Fragenpotenzial. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - runner5000 - 01.09.2026 (01.09.2026, 00:14)Mattili schrieb: 2. Der Kontrolleur hat sie nicht gefordert, Rücksprache mit dem Vorgesetzten gehalten und Ansah tatsächlich "Gute Fahrt" gewünscht. Zweiteres ergibt auch keinen Sinn. Wenn dem so wäre, hätte die NADA das ganze hier nie angestrengt, wenn sie sich dadurch juristisch angreifbar machen würden. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Barnie - 01.09.2026 (01.09.2026, 00:01)runner5000 schrieb:(31.08.2026, 23:36)Barnie schrieb: Die NADA geht in den Prozess, weil sie es muss, nicht weil sie es möchte. Reden wir jetzt über das Schiedsgerichtsverfahren oder über den Sanktionsbescheid? Ob die NADA den Sanktionsbescheid ausgestellt hätte, wenn sie die gleichen Informationen gehabt hätte, wie sie sie heute hat, ist eine sehr hypothetische Frage. Aber sie wird sich vermutlich wünschen, dass Ansah ihn akzeptiert hätte?! RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - runner5000 - 01.09.2026 (01.09.2026, 00:14)Mattili schrieb: Das gepaart mit der Behauptung Ansahs, im wurden Konsequenzen aufgezeigt, würde er das Formular NICHT unterzeichnen, birgt für mich gewaltiges Fragenpotenzial. Ansah hat in seinem initialen Statement gesagt, dass keinerlei Konsequenzen aufgezeigt wurden. Gleichzeitig gibt es ein von ihm unterschriebenes Formular, wo genau das passiert ist. Das ist ein krasser Widerspruch. Wie bereits geschrieben, sind meiner Meinung seine Ausführungen mit dem verdeckten Blatt etc. nur ein Versuch aus diesem wasserdichten Formular rauszukommen. Das kann nicht funktionieren. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - runner5000 - 01.09.2026 (01.09.2026, 00:20)Barnie schrieb:Das ist doch nicht so schwer zu verstehen. Wenn die NADA nach dem 9. Juli nichts weiter unternommen hätte, hätte es keinen Sanktionsbescheid und daraus folgend auch kein Schiedsgerichtverfahren gegeben.(01.09.2026, 00:01)runner5000 schrieb:(31.08.2026, 23:36)Barnie schrieb: Die NADA geht in den Prozess, weil sie es muss, nicht weil sie es möchte. Und nochmal: Die NADA ist doch nicht so blöd, den Sanktionsbescheid auszustellen und damit alles weitere anzustoßen, wenn sie nicht davon überzeugt wäre, auf allen sportjuristischen Ebenen bis zum CAS mit ihrer Auffassung bestehen zu können. Wenn der Kontrolleur grobe Fehler gemacht hätte, dann hätten sie einfach nichts unternommen. Die liefern sich doch nicht selbst ans Messer. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Barnie - 01.09.2026 (01.09.2026, 00:18)runner5000 schrieb:(01.09.2026, 00:14)Mattili schrieb: 2. Der Kontrolleur hat sie nicht gefordert, Rücksprache mit dem Vorgesetzten gehalten und Ansah tatsächlich "Gute Fahrt" gewünscht. Das ganze Vorgehen des Kontrolleurs ergibt keinen Sinn. Und da das offenbar niemand bei der NADA gewusst hat, wird dann eben ein Verfahren eröffnet. Das das juristisch angreifbar ist, merkt man dann erst später. Das sollte jetzt auch nicht verwundern?! RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - runner5000 - 01.09.2026 (01.09.2026, 00:29)Barnie schrieb:(01.09.2026, 00:18)runner5000 schrieb:(01.09.2026, 00:14)Mattili schrieb: 2. Der Kontrolleur hat sie nicht gefordert, Rücksprache mit dem Vorgesetzten gehalten und Ansah tatsächlich "Gute Fahrt" gewünscht. 1.) wissen wir gar nicht gesichert, wie das Vorgehen des Kontrolleurs war. Es gibt nur die Aussage Ansahs. 2.) Warum sollte die NADA ein Verfahren eröffnen, ohne zu wissen, was eigentlich vorgefallen ist und was ihr Kontrolleur gemacht hat? Deine Aussage ergibt keinen Sinn. RE: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Barnie - 01.09.2026 (01.09.2026, 00:26)runner5000 schrieb:Tja, ich hätte mir das auch nicht vorstellen können, und trotzdem sind diese Fehler bei der NADA passiert.(01.09.2026, 00:20)Barnie schrieb:Das ist doch nicht so schwer zu verstehen. Wenn die NADA nach dem 9. Juli nichts weiter unternommen hätte, hätte es keinen Sanktionsbescheid und daraus folgend auch kein Schiedsgerichtverfahren gegeben.(01.09.2026, 00:01)runner5000 schrieb:(31.08.2026, 23:36)Barnie schrieb: Die NADA geht in den Prozess, weil sie es muss, nicht weil sie es möchte. |