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Diamond League 2025 - Eugene, 05.07.25 (Chebet WR 13:58,06, Kipyegon WR 3:48,68)) - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Diamond League 2025 - Eugene, 05.07.25 (Chebet WR 13:58,06, Kipyegon WR 3:48,68)) (/showthread.php?tid=6228) |
RE: Diamond League 2025 - Eugene, 05.07.25 (Chebet WR 13:58,06) - mariusfast - 07.07.2025 (07.07.2025, 08:12)vedo schrieb:(07.07.2025, 07:20)aj_runner schrieb:(05.07.2025, 22:06)mic.now schrieb: Beatrice Chebet hätte glaub ich noch (viel) schneller laufen können, wenn Tsegay und Agnes Ngetich nicht so lange mitgelaufen wären. Letzlich muss man ja für ihre 30:46 vom 24. Mai bereits 2x 15:23 laufen. Sie muss m.E. damals mindestens 14:50 drauf gehabt haben. Das größte Problem ist definitiv bei ihr, dass sie wohl nicht kontinuierlich ohne Pausen trainieren kann. Immer, wenn man denkt sie ist auf dem aufsteigenden Ast, kommt wieder irgendein gesundheitliches Problem. Es ist so traurig, wenn man bedenkt was für Möglichkeiten sie damals hatte. Ich kann mir auch irgendwie nichtmehr vorstellen, dass sie unter 4 Minuten laufen kann. 2022 als sie 4:04 lief, packte sie es ja 2 Wochen später immerhin wieder auf 14:37. Dieser Bereich muss auch mindestens das Ziel sein, wenn sie auch auf 10 000 noch Sprünge machen möchte. RE: Diamond League 2025 - Eugene, 05.07.25 (Chebet WR 13:58,06, Kipyegon WR 3:48,68)) - frontrunner800 - 07.07.2025 Konstanze Klosterhalfen ist zu schlaksig, ihre Resistenz gegenüber den notwendigen Trainingsbelastungen reicht nicht aus. Mit zunehmenden Trainingsjahren treten so Verletzungen immer häufiger auf, Probleme auf der mentalen Ebene kommen zwangsläufig hinzu. Es gibt drei Komponenten, die eine Läuferin / ein Läufer mitbringen muss um Weltklasse zu sein: Talent, commitment und resistance. Klosterhalfen hat überragendes Talent, trainiert mit größtmöglichem Engagement, über die dritte Komponente verfügt sie nicht ausreichend. Angesichts dessen wurde es leider versäumt, sie frühzeitig körperlich bestmöglich zu präparieren, und an ihren strukturellen Schwächen mit Nachdruck zu arbeiten. Ursächlich hierfür war sicherlich auch die Aussicht auf den schnellen Erfolg, der aber angesichts der Gegebenheiten nicht nachhaltig sein konnte. Jahrelange Hinweise, nicht zuletzt auch hier im Forum, konnten offenbar weder bei Klosterhalfen selbst, noch bei ihrem Umfeld ein Bewusstsein für die elementare Bedeutung der Verletzungspropylaxe im Hinblick auf die Ausschöpfung ihres Talents und eine langfristige Karriere schaffen. Jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen. RE: Diamond League 2025 - Eugene, 05.07.25 (Chebet WR 13:58,06, Kipyegon WR 3:48,68)) - markus-jonda@gmx.de - 07.07.2025 Konstanze Klosterhalfen, ein riesengroßes Talent, dass durch eine fatale Melange aus systematisch falschem Training (vor allem in den USA), der womöglich fortgesetzten fehlerhaften Nutzung des Schuhwerks und durch die beiden genannten Fehlentwicklungen ausgelöste exzessive Krankheits- und Verletzungsphasen, kaputtgemacht wurde. Besonders traurig das Ganze, dem Umfeld der Athletin gebe ich aber auch eine Mitschuld. Auch bei Alina Reh ist, wenn auch nicht auf dem Niveau von Konstanze Klosterhalfen, sehr viel falsch gemacht worden. Meiner Amateuransicht nach wird Konstanze nie mehr das Niveau von 2019/ 2020 erreichen können und wahrscheinlich die Karriere bald beenden.
RE: Diamond League 2025 - Eugene, 05.07.25 (Chebet WR 13:58,06, Kipyegon WR 3:48,68)) - mariusfast - 07.07.2025 (07.07.2025, 09:56)markus-jonda@gmx.de schrieb: Konstanze Klosterhalfen, ein riesengroßes Talent, dass durch eine fatale Melange aus systematisch falschem Training (vor allem in den USA), der womöglich fortgesetzten fehlerhaften Nutzung des Schuhwerks und durch die beiden genannten Fehlentwicklungen ausgelöste exzessive Krankheits- und Verletzungsphasen, kaputtgemacht wurde. Gibt es überhaupt Einblicke über das was sie ungefähr trainiert hat bzw. über irgendetwas Einblicke: Was meinst du mit fehlerhaften Nutzung des Schuhwerks? Meinst du damit, dass sie zu oft Carbon getragen hat? RE: Diamond League 2025 - Eugene, 05.07.25 (Chebet WR 13:58,06, Kipyegon WR 3:48,68)) - Delta - 07.07.2025 (07.07.2025, 09:56)markus-jonda@gmx.de schrieb: Konstanze Klosterhalfen, ein riesengroßes Talent, dass durch eine fatale Melange aus systematisch falschem Training Klosterhalfens Karriere ist seit 2020 beendet. Sie kommt in 800 und 1500 nur noch auf Nationales Niveau. Da ändert auch ein EM Titel 2022 wenig. RE: Diamond League 2025 - Eugene, 05.07.25 (Chebet WR 13:58,06, Kipyegon WR 3:48,68)) - longbottom - 07.07.2025 Klosterhalfen ist 2022 Europameisterin über 5000 Meter geworden. Davon einmal abgesehen wissen wir doch gar nicht, was mit ihr war. Was zugegeben auch daran liegt, dass sie selten etwas in der Richtung postet. Aber sie kann genauso gut einfach krank gewesen sein und wollte deshalb zuerst die 1500 laufen. So oder so war es großes Risiko, auf etwa 14:15 anzulaufen, weil sie kaum eine Wahl hatte. Vielleicht ist das Londoner Rennen eher auf sie zugeschnitten, und es gibt eine Gruppe um die 14:40, der sie sich anschließen kann. RE: Diamond League 2025 - Eugene, 05.07.25 (Chebet WR 13:58,06, Kipyegon WR 3:48,68)) - aj_runner - 07.07.2025 (07.07.2025, 11:46)longbottom schrieb: Klosterhalfen ist 2022 Europameisterin über 5000 Meter geworden. Wenn der Trainer, der sie in- und auswendig kennt, sie in dieser Form in so ein Rennen schickt, dann fällt mir nichts mehr dazu ein. Ggf. war sie jetzt akut krank, dann wäre das etwas anderes, aber das Bild der Überrundung war schon krass. Europameisterin wurde sie 2022 nur, weil die besten gar nicht liefen oder durch die 10 k platt waren, das hatte selbst Koko damals so eingeschätzt. Die wird immer wieder für Deutsche Verhältnisse sehr gute Ergebnisse erzielen. Für die Vorstellung einer Sub 14:30-Form bedarf es leider viel Fantasie. RE: Diamond League 2025 - Eugene, 05.07.25 (Chebet WR 13:58,06, Kipyegon WR 3:48,68)) - TranceNation 2k14 - 07.07.2025 (07.07.2025, 12:09)aj_runner schrieb: Wenn der Trainer, der sie in- und auswendig kennt, sie in dieser Form in so ein Rennen schickt, dann fällt mir nichts mehr dazu ein. Ggf. war sie jetzt akut krank, dann wäre das etwas anderes, aber das Bild der Überrundung war schon krass. Zu dem durchaus reflektierten Beitrag sei aber zu ergänzen, dass auch Koko selbst die 10000 damals gelaufen war, und das auch nicht gerade schonend RE: Diamond League 2025 - Eugene, 05.07.25 (Chebet WR 13:58,06, Kipyegon WR 3:48,68)) - longbottom - 07.07.2025 (07.07.2025, 12:09)aj_runner schrieb:(07.07.2025, 11:46)longbottom schrieb: Klosterhalfen ist 2022 Europameisterin über 5000 Meter geworden. Koko ist bei der EM ebenfalls über 10.000 Meter gestartet und Vierte geworden. Sie hatte genauso einen Doppelstart wie Can und McColgan. Und dass sie im Jahr 2022 auch die zweitschnellste Europäerin auf den 5000 Metern war, spricht auch nicht dafür, dass sie nur gewonnen hat, weil "die besten gefehlt haben". Grovdal war auch dabei, musste das Rennen dann aber aufgeben. Can und McColgan waren dabei und haben hinter Klosterhalfen Silber und Bronze gewonnen. RE: Diamond League 2025 - Eugene, 05.07.25 (Chebet WR 13:58,06, Kipyegon WR 3:48,68)) - markus-jonda@gmx.de - 07.07.2025 (07.07.2025, 10:55)mariusfast schrieb:(07.07.2025, 09:56)markus-jonda@gmx.de schrieb: Konstanze Klosterhalfen, ein riesengroßes Talent, dass durch eine fatale Melange aus systematisch falschem Training (vor allem in den USA), der womöglich fortgesetzten fehlerhaften Nutzung des Schuhwerks und durch die beiden genannten Fehlentwicklungen ausgelöste exzessive Krankheits- und Verletzungsphasen, kaputtgemacht wurde. Es gab hier im Forum schon ausgedehnte Diskussionen über den falschen Einsatz der Carbon-Schuhe, insbesondere ob und wenn ja wie oft diese im Training überhaupt verwendet werden sollten. Dann ging es auch um diverse Laufstile, die bei Einsatz des Carbonschuhs eher schadeten als nutzten. Schließlich wurde auch, besonders für den Zeitraum 2022 bis 2024 darüber diskutiert, ob die Carbonschuhe, insbesondere bei deutschen Läuferinnen und Läufern mit ursächlich zu den langwierigen Problemen (langwierige Verletzungen und Überlastungen) geführt haben könnten. Auch zu dem Training in den USA und seinen Folgen wurde in diesem Forum viel diskutiert. Dabei wurde festgestellt, dass nicht nur Konstanze Klosterhalfen zwar kurzzeitig große Leistungssprünge machte, dann aber sehr schnell sehr oft krank oder verletzt war. Eine Überbeanspruchung (insbesondere sensibler Athletinnen) wurde damals nicht ausgeschlossen. Was ich gelesen habe war, dass das Training unter "Julien" sehr hart und sehr fordernd war und dass Überbelastungen oft vorkamen. Und schließlich mag das familiäre Umfeld und der sehr große Ehrgeiz von Konstanze zu den schon länger bestandenen Problemen mit beigetragen haben. |