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Karriereende 2019 (Aktuell: Lena Malkus) - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Karriereende 2019 (Aktuell: Lena Malkus) (/showthread.php?tid=3138) |
RE: Karriereende 2019 (Aktuell: Alexej Mikhailov) - Knueppler - 02.01.2020 (02.01.2020, 12:24)dominikk85 schrieb: Natürlich geht beides aber dann muss halt die dritte Komponente extrem zurückstecken (Familie, Freunde außerhalb der LA, andere Hobbys, freizeit). Auserdem muss man ja auch sehen das braun die letzten 3 Saisons stagniert und sie wahrscheinlich keine Hoffnung hatte es noch auf unter 11.50 zu schaffen. Würde sie 11.20 laufen wäre die Motivation vielleicht größer, aber die ganze Quälerei um 12. In Deutschland zu werden ist es ihr das wahrscheinlich nicht mehr wert.Bezüglich der Leistungsentwicklung gebe ich Dir recht. Daran habe ich auch schon gedacht. Das hatte sie allerdings so nicht kommuniziert. RE: Karriereende 2019 (Aktuell: Alexej Mikhailov) - Astra - 02.01.2020 (02.01.2020, 12:25)TranceNation 2k14 schrieb: Linda Stahl hat sich auch über die Belastung beklagt, aber ich meine mich zu erinnern, dass sie da nicht nur schon Europameisterin, sondern auch schon mit dem Studium fertig war (?)Linda Stahl war / ist aber auch extrem ehrgeizig und fokussiert. Sie ist wohl in ihrer Heimat Lippe im Vorstand des LA-Kreises und sie war Vertreterin der SPD bei der Wahl zum Bundespräsidenten. Das bedeutet, dass sie neben Sport und Studium noch etas anderes gemacht hat. Ach ja und in ihrer Jugend war sie eine recht gut Tennisspielerin. RE: Karriereende 2019 (Aktuell: Alexej Mikhailov) - Robb - 02.01.2020 Linda Stahl hatte im Frühjahr 2014 ihr Studium beendet und fing im Oktober als Urologin in Leverkusen in Vollzeit an. Mit dem Beginn der Tätigkeit als Ärztin inklusive Schichtarbeit gingen auch ihre Leistungen zurück. Bei der WM 2015 wurde sie zehnte (und meinte dazu selbst "der Akku war einfach leer"), in Rio 2016 elfte. Es ist halt doch nicht so einfach, alles unter einen Hut zu bekommen. Dabei war Linda Stahl eh schon eine Ausnahme, schlief während des Studiums selten mehr als vier Stunden pro Nacht und fuhr täglich 130km zum Training. RE: Karriereende 2019 (Aktuell: Alexej Mikhailov) - Astra - 03.01.2020 (02.01.2020, 17:49)Robb schrieb: und fuhr täglich 130km zum Training.Das war nur solange sie in Münster studiert hat. Nach etwa 4 Semestern ging sie nach Köln. Sie wurde 2016 aber noch 2. bei der EM, das hat ihr den Startplatz in Rio gebracht. Dort hatte sie dann im Endkampf kurzfristig Rückenprobleme. RE: Karriereende 2019 (Aktuell: Alexej Mikhailov) - Jo498 - 03.01.2020 Abgesehen davon, dass es hier nicht nur aufs Studium, sondern auch auf die Disziplin ankommt, kann man m.E. nicht erwarten, dass die meisten Spitzensportler auch überdurchschnittlich intelligent, organisiert etc. (was alles hilft, ein Studium schnell und effizient zu bewältigen) sind. Wenn es so ist, super, aber es zu erwarten, ist m.E. eine Überforderung. Und es ist natürlich auch rational, bei solchen Entscheidungen zu berücksichtigen, wie weit vorne man realistischerweise im Sport landen kann/will, selbst wenn man Studium/Ausbildung etwas zurückstellt. RE: Karriereende 2019 (Aktuell: Alexej Mikhailov) - dominikk85 - 03.01.2020 (02.01.2020, 12:28)Knueppler schrieb:vielleicht kommt sie mit der Erklärung für sich besser klar. Ich kann sie da auch verstehen, die dichte im Damen sprint ist sehr hoch, letztes Jahr liefen 13 unter 11.50 und etwa 30 unter 11.70.(02.01.2020, 12:24)dominikk85 schrieb: Natürlich geht beides aber dann muss halt die dritte Komponente extrem zurückstecken (Familie, Freunde außerhalb der LA, andere Hobbys, freizeit). Auserdem muss man ja auch sehen das braun die letzten 3 Saisons stagniert und sie wahrscheinlich keine Hoffnung hatte es noch auf unter 11.50 zu schaffen. Würde sie 11.20 laufen wäre die Motivation vielleicht größer, aber die ganze Quälerei um 12. In Deutschland zu werden ist es ihr das wahrscheinlich nicht mehr wert.Bezüglich der Leistungsentwicklung gebe ich Dir recht. Daran habe ich auch schon gedacht. Das bedeutet selbst wenn sie 2 Zehntel besser würde wäre sie noch immer nicht mal in der Nähe eines Staffeleinsatzes, da kann man sich schon fragen wofür der doppelte Stress. |