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Wurzeln des Sprinterfolgs auf Jamaika - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Wurzeln des Sprinterfolgs auf Jamaika (/showthread.php?tid=1507) |
RE: Wurzeln des Sprinterfolgs auf Jamaika - MZPTLK - 23.11.2015 Die durch Doping verbesserte Energetik kann gravierende Folgen vor allem für die Schrittlänge haben. Man kann natürlich für eine gewisse Zeit auch ungedopt so laufen, aber nicht so lange. Das ist der Unterschied. Einfache Zusammenhänge verstehe ich grundsätzlich nicht ![]() ![]() Darum habe ich auch soviele Probleme mit Pollux... ![]() RE: Wurzeln des Sprinterfolgs auf Jamaika - unruh - 23.11.2015 icheinfachma , Frau Schäfer würde dich ja am liebsten adoptieren, ich seh dich kritischer. meinst du deine Pamphlete liest jemand durch? Sie nutzen auch niemandem.Es fehlen auch die Fussnoten für die Quellenagaben. In Zukunft gib doch deine Meinung mit eigenen Worten in wenigen Zeilen wieder.Wir sind doch hier ein Diskussionsforum und kein Vorlesungssaal. RE: Wurzeln des Sprinterfolgs auf Jamaika - Gertrud - 23.11.2015 (23.11.2015, 17:34)MZPTLK schrieb: Die durch Doping verbesserte Energetik kann gravierende Folgen vor allem für die Schrittlänge haben. Wenn man in das jamaikanische Training sehr intensiv eintaucht, sollte man feststellen, dass es gravierende Unterschiede in der Methodik gibt, die hier vielleicht erst jetzt etwas auf den Weg kommen. Die Unterschiede bestehen in der Beachtung des Energiesystems bei den Sprintprogrammen, in der Beachtung der Dominanz des Maxsprints, der Art der unmittelbaren Vorbereitung am Wettkampftag, des Krafttrainings, der Lauftechnik (KSP-Höhe, Gelenkwinkel, "Hüfthammer", Beachtung aller Ebenen) und muskulärer und neuromuskulärer Domänen. Gertrud RE: Wurzeln des Sprinterfolgs auf Jamaika - Gertrud - 23.11.2015 (23.11.2015, 19:46)unruh schrieb: icheinfachma , Doch, ich mache mir die Mühe und lese sie durch! ![]() Man darf natürlich nie vergessen, dass es mit Dafne Schippers auch eine weiße Europäerin gibt, die in bisher ungeahnte Sprintzeiten vorstoßen wird. Sie sprintet teilweise wie Bolt, aber bei genauem Hinsehen in manchen Phasen doch sehr individuell. Gertrude RE: Wurzeln des Sprinterfolgs auf Jamaika - MZPTLK - 23.11.2015 (23.11.2015, 19:59)Gertrud schrieb: Wenn man in das jamaikanische Training sehr intensiv eintaucht, sollte man feststellen, dass es gravierende Unterschiede in der Methodik gibt, die hier vielleicht erst jetzt etwas auf den Weg kommen. Die Unterschiede bestehen in der Beachtung des Energiesystems bei den Sprintprogrammen, in der Beachtung der Dominanz des Maxsprints, der Art der unmittelbaren Vorbereitung am Wettkampftag, des Krafttrainings, der Lauftechnik (KSP-Höhe, Gelenkwinkel, "Hüfthammer", Beachtung aller Ebenen) und muskulärer und neuromuskulärer Domänen. Man hat in Deutschland einiges von Jamaika 'abgeguckt', aber die Amerikaner machen auch einiges richtig, insbesonders Gatlin(oh Mist, schon wieder ein Doper!). Ich kann mich auch dunkel erinnern, dass auch in Deutschland Ost und West ziemlich unterschiedliche trainingsmethodische Wege wie auch teilweise die von Dir genannten nach Rom geführt haben: Hary&Co., Hirscht Olympiafünfter, Ommer(Doper), Bieler, Emmelmann(Doper) EM-Medaillen, Haas, Blume,... Von den (zumeist gedopten) Frauen nicht zu reden. Vereinfacht könnte man sagen, dass wir in der Vor-Dopingzeit die meisten Sprinterfolge bei den Männern hatten, in der Dopingzeit mit Doping bei den Frauen die meisten, und in den letzen 20 Jahren wenige - wahrscheinlich wegen des Verzichts auf Doping. Wilr verfügen jedenfalls - weltbezogen - über einen grossen Fundus an Wissen und Erfahrung, aus dem wir uns - individuell zugeschnitten - bedienen könn(t)en. RE: Wurzeln des Sprinterfolgs auf Jamaika - decathlonitis - 23.11.2015 (23.11.2015, 19:59)Gertrud schrieb: Wenn man in das jamaikanische Training sehr intensiv eintaucht, sollte man feststellen, dass es gravierende Unterschiede in der Methodik gibt, die hier vielleicht erst jetzt etwas auf den Weg kommen. Die Unterschiede bestehen in der Beachtung des Energiesystems bei den Sprintprogrammen, in der Beachtung der Dominanz des Maxsprints, der Art der unmittelbaren Vorbereitung am Wettkampftag, des Krafttrainings, der Lauftechnik (KSP-Höhe, Gelenkwinkel, "Hüfthammer", Beachtung aller Ebenen) und muskulärer und neuromuskulärer Domänen. Bei der Summe der genetischen Vorzüge der Jamaikanischen Sprinter, der Vorteile bezüglich des Klimas, den Möglichkeiten des sportlichen Auslebens von Kindesbeinen an, verbunden mit der Förderung und der gesellschaftlichen Anerkennung, den landesweiten fast, rituell betriebenen Wettkampfspielen, muss es zu heraus ragenden Leistungen führen. Wenn dann auch noch dazu das oben aufgeführte know-how incl. "Hüfthammer-Technik" den begeisterten Läufern zu Gute kommt, dann bin ich mit der jetzigen Ausbeute der Jamaika-Sprinter, auch in der Breite noch nicht zufrieden. Da muss mehr kommen! ![]() deca RE: Wurzeln des Sprinterfolgs auf Jamaika - Hellmuth K l i m m e r - 23.11.2015 (23.11.2015, 21:41)decathlonitis schrieb: Wenn dann auch noch dazu das oben aufgeführte know-how incl. "Hüfthammer-Technik" den begeisterten Läufern zu Gute kommt, dann bin ich mit der jetzigen Ausbeute der Jamaika-Sprinter, auch in der Breite noch nicht zufrieden.Ja, da merkt man, dass deca die abstrusen Technikempfehlungen von Wlad im "alten" (DLV-)Forum noch gut in Erinnerung hat. "Hüfthammer", Hinweise, wie man laufen sollte ... Da verwende ich auch gleich Emoticons ---> ![]() ![]() ![]() H. Klimmer / sen. RE: Wurzeln des Sprinterfolgs auf Jamaika - Gertrud - 23.11.2015 Die Hüftbewegung von Bolt findet in der Dreidimensionalität statt, während andere Sprinter ( ![]() Gertrud RE: Wurzeln des Sprinterfolgs auf Jamaika - icheinfachma - 23.11.2015 (23.11.2015, 17:34)MZPTLK schrieb: Die durch Doping verbesserte Energetik kann gravierende Folgen vor allem für die Schrittlänge haben. Ich schrieb doch, dass sich u.a. Höhen / Weiten, ändern, aber nicht der Bewegungsablauf und die Prinzipien der Technik. Die Nachwuchsrpinterinnen, von denen ich rede, laufen die 100m bzw. die 200m mit dieser Technik durch. Wie lang hättest dus denn gerne? Die Fakten verdrängen ist eben leichter, als sie zu verstehen und Verbesserungen offen gegenüber zu stehen, das begreife ich schon. (Und nebenbei erwähnt - die Technik fühlt sich locker an, sie ist nicht kraftraubend, eben wegen ihrer biomechanischen Züge. Auch einem gedopten sprinter würde es nichts bringen, eine Technik zu nutzen, die mehr Kraftaufwand benötigt, im Gegenteil, er will die effizienteste Technik.) RE: Wurzeln des Sprinterfolgs auf Jamaika - MZPTLK - 23.11.2015 (23.11.2015, 23:04)icheinfachma schrieb:So begeistert ich von Anfang an von Deinem Interesse und Deinen Kenntnissen war und bin, aber einige Deiner Einlassungen haben mich skeptisch werden lassen, vor allem, was den Thread 400 m Lauf angeht.(23.11.2015, 17:34)MZPTLK schrieb: Die durch Doping verbesserte Energetik kann gravierende Folgen vor allem für die Schrittlänge haben.Ich schrieb doch, dass sich u.a. Höhen / Weiten, ändern, aber nicht der Bewegungsablauf und die Prinzipien der Technik. Die Nachwuchsrpinterinnen, von denen ich rede, laufen die 100m bzw. die 200m mit dieser Technik durch. Wie lang hättest dus denn gerne? Natürlich kann ich im Submaximal-Bereich lange eine wunderbare Technik zeigen. |