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Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt (/showthread.php?tid=6242) |
RE: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - trackwatchnds - 23.08.2026 (19.08.2026, 13:22)trackwatchnds schrieb: Der DLV hat Anfang Juni sein Schutzkonzept aktualisiert und angepasst. Ich bin mir recht sicher, dass Frau Dr. Behrens in der ursprünglichen Version von 2021 aufgeführt war. Ironischerweise (oder vielleicht auch rein zufällig) deckungsgleich mit ihrer festen Berufung in den Vorstand. Bis dahin hat sie die Tätigkeit kommissarisch im Anschluss an Gonschinskas Abgang ausgeübt. Nachtrag bzw. Korrektur: Frau Dr. Behrens ist entgegen meiner Erinnerung nicht im Konzept von 2021 aufgeführt und daher möchte ich die oben fett markierten Passagen zurücknehmen bzw. betonen, dass ich keine Anhaltspunkte darüber habe. Das gilt ausdrücklich nicht für die übrigen Aussagen in Bezug auf den Verband sowie die frontal-Doku. RE: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - Reichtathletik - 23.09.2026 Whistleblower erschüttert die Techno-Szene https://www.zdfheute.de/panorama/techno-insider-macht-missbrauch-die-spur-100.html Überall der gleiche Mist. Bei weiten keine Leichtathletik- oder Sport-Alleinstellung RE: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - aj_runner - 24.09.2026 (23.09.2026, 21:12)Reichtathletik schrieb: Whistleblower erschüttert die Techno-Szene Das ist ja jetzt wirklich keine Neuigkeit, dass es im "Künstler"-Umfeld Vorwürfe bzw. Übergriffe gibt und dort wahrscheinlich sogar schlimmer ist, als im Sport. Nicht umsonst ist dort auch die Me-Too-Bewegung gestartet. Für mich klingt das aber mehr nach einem Zusammentragen von Fällen quer durch Europa als ein Whistleblowing. Es wird auch von Ravern gesprochen, also die Besucher von solchen Veranstaltungen. Vor zwei Wochen war ich auf einem Rave, ein DJ-Duo wurde kurzfristig abgekündigt offiziell wg. Visa-Problemen. In dem Fall ist es glaubhaft, weil aus deren Heimatland ein Visum für Deutschland benötigt wird. Aber vielleicht doch eine vorgeschobene Begründung? RE: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - Reichtathletik - 24.09.2026 (24.09.2026, 07:46)aj_runner schrieb:(23.09.2026, 21:12)Reichtathletik schrieb: Whistleblower erschüttert die Techno-Szene Neu und überraschend ist es nicht. Es zeigt aber vielmehr, wie sehr unsere Gesellschaft von dieser Problematik durchdrungen ist. RE: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - Läufer 800m - 24.09.2026 (24.09.2026, 08:17)Reichtathletik schrieb:Nur um es zu ergänzen: Das ist ein Problem aller Gesellschaften. Je mehr Strukturen mit Machtgefällen existieren, in denen Kontrollinstanzen, Compliance-Regeln und funktionierende Beschwerdestellen fehlen, desto eher ist so ein Verhalten anzutreffen. Denn bei den Tätern fehlen innere Hürden – hier setzen sich rücksichtslose, asoziale Verhaltensmuster durch. Das ist ein tief sitzendes menschliches Problem: Gelegenheit macht Diebe. Genau deshalb braucht es lückenlose, sichere Strukturen, einen konsequenten Schutz vor Tätern und Maßnahmen, die unnachgiebig solches Verhalten sanktioniert.(24.09.2026, 07:46)aj_runner schrieb:(23.09.2026, 21:12)Reichtathletik schrieb: Whistleblower erschüttert die Techno-Szene Für mich ist das aber nur der erste Schritt, denn Täterschaft entwickelt sich lange vor der Tat. Das hier im Detail auszuführen, würde zu weit führen – aber als kleiner Denkanstoß: Jeder kennt den Spruch ‚Der Sieger schreibt die Geschichte‘ RE: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - Reichtathletik - 08.10.2026 Gestern im ZDF, Doku über Missbrauch im Jugendfußball: https://www.zdf.de/video/reportagen/tatort-jugendfussball---missbraucht-im-eigenen-verein-movie-100/tatort-jugendfussball-missbraucht-im-eigenen-verein-100 Ich frage mich wie viele Fälle und Recherchen braucht es noch, bis endlich nicht nur an Symptomen gedockert wird, sondern gesamtgesellschaftlich was passiert. RE: Schutz von Athleten vor körperlicher, psychischer und sexualisierter Gewalt - Läufer 800m - 11.10.2026 (08.10.2026, 10:16)Reichtathletik schrieb: Gestern im ZDF, Doku über Missbrauch im Jugendfußball: Ja das frage ich mich auch, und meine Antwort basiert auf den frustrierenden Abläufen in unserer Gesellschaft. Wir sind doch viel zu müde durch unseren eigenen Existenzkampf, mit den vielen Forderungen von allen Seiten die an uns herangetragen werden uns selbst um Präventionsstrukturen und auch für den Fall der Fälle um Strukturen der Opferhilfe zu kümmern. Also muss der Staat und Funktionäre das regeln, die schaffen neue Strukturen die mit Bürokratie verbunden sind von der Aufklärung Erfassung uns Meldeverfahren so wie Schaffung von Dokumentationsbestimmungen damit man auch sicher sein kann das alles läuft. Dann aber werden sich zurecht oder nicht zurecht alle Hinstellen und sagen die Bürokratie erschlägt uns. Und deswegen ist es so schwer. Und trotz aller Müdigkeit und eigenen Alltag, halte ich es für Sinnvoll die Augen offenzuhalten , das gelingt aber nur wenn man sich selber darauf trainiert und das ist wieder etwas was Zeit kostet, die man nicht so hat... Und doch ist es das was ich noch mache. Hinsichtlich deiner nicht mehr nur an den Symptomen herum zu doktern habe ich aufgeben, denn wenn man sich einmal damit beschäftig, erkennt man 50 % der Täter waren früher selbst Opfer, also wäre es sinnvoll auch die Täter zu behandeln und die Opfer damit keine Täter daraus werden. Meine einzige Forderung die ich hege ist das es Anlaufstellen gibt und diese in jedem Verein offen ausgehangen werden an wem man sich wenden kann. Und das Täter jeglicher Kontakt zu Kindern sofort erschwert wird, auch dann noch wenn eine Therapie erfolgte. |