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Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Mutmaßlich verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah (/showthread.php?tid=6595) |
RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Barnie - 18.08.2026 (18.08.2026, 14:56)muffman schrieb:(18.08.2026, 13:58)Barnie schrieb:(18.08.2026, 13:47)muffman schrieb: Dir ist schon klar, dass das nicht-abgeben oder verweigern einer Probe mit einem positiven Test gleichgesetzt werden MUSS. Und vorher nie auffällig spielt sehr wohl eine Rolle: Du wirst nur 4 Jahre gesperrt statt 8 oder lebenslang. Ich habe geschrieben, dass das Gegenstand der Prüfung ist. Und so ist es ja auch?! Darüber hinaus gibt es bis jetzt nur die bekannten Aussagen von Ansah und den Vorwurf eines verweigerten Dopingtests von der NADA. Alles darüber hinaus wird mehr oder weniger hineininterpretiert. Auch die Frage, warum der Kontrolleur Ansah nicht zum Flughafen begleitet hat oder begleiten konnte, ist bis jetzt nicht beantwortet. Warten wir es doch einfach ab, bis alle Fakten bekannt sind. Wir können dann immer noch engagiert darüber diskutieren. RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Sandmann - 20.08.2026 Prof. Fritz Sörgel zu den Fällen Freigang und Ansah: "Totalkatastrophe": Dopingexperte spricht über den Fall Freigang | WEB.DE RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - runner5000 - 21.08.2026 Der Fall Owen Ansah: Der Verband hat versagt In der Welt des Journalismus existieren offenbar auch Meinungen von… bis… zum Fall Ansah. Dieser Kommentar stellt sich z.B. klar gegen den DLV. RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - muffman - 21.08.2026 Natürlich hat der DLV versagt. Da läuft ein Verfahren wegen eines schwerwiegenden Verstoßes gegen die Anti-Doping-Regeln, aber der betroffene Athlet wird fröhlich mitgenommen und im Interview wird sich noch hingestellt und gesagt, dass der DLV Ansah unterstützen würde. Du hast als Verband auf der Seite der Dopingbekämpfung zu stehen und nicht auf der Seite derjenigen, die gegen die Regeln verstoßen. Und bis jetzt ist es, wie bereits gesagt, einfach nur eine Geschichte von Ansah, mehr nicht. Fakt ist, dass ein Verfahren der NADA gegen ihn läuft und er trotzdem starten durfte. Wieso die EAA das zugelassen hat, ist mir irgendwie auch ein Rätsel. RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Gertrud - 21.08.2026 (21.08.2026, 06:59)muffman schrieb: Natürlich hat der DLV versagt. Da läuft ein Verfahren wegen eines schwerwiegenden Verstoßes gegen die Anti-Doping-Regeln, aber der betroffene Athlet wird fröhlich mitgenommen und im Interview wird sich noch hingestellt und gesagt, dass der DLV Ansah unterstützen würde. Du hast als Verband auf der Seite der Dopingbekämpfung zu stehen und nicht auf der Seite derjenigen, die gegen die Regeln verstoßen. Und bis jetzt ist es, wie bereits gesagt, einfach nur eine Geschichte von Ansah, mehr nicht. Fakt ist, dass ein Verfahren der NADA gegen ihn läuft und er trotzdem starten durfte. Wieso die EAA das zugelassen hat, ist mir irgendwie auch ein Rätsel. Wie würde der DLV entscheiden, wenn der Trainer kein BT wäre? Es sieht so sehr wohlwollend aus, wobei es geschickt war, die Staffel ohne ihn laufen zu lassen. Entscheidungen sind da sehr oft schwierig. Man hat aber unter der jetzigen DLV-Leitung in der Hinsicht keinen Vergleich. Zugegebenermaßen ist der Verband da auch in einer sehr schwierigen Lage. Fakt ist natürlich auch, dass ihm kein Doping nachgewiesen wurde; die Dopingprobe fehlt aber eben zum besagten Zeitpunkt. Da steht im Raum, ob es in dem Moment Fahrlässigkeit oder Absicht war. Ich nehme an, dass die Kommission knallhart reagieren wird, weil die Urinprobe beim Wettkampf keine Relevanz mehr wegen der Unvergleichbarkeit mit der Urinprobennähe hat. Ich selbst hätte mich sicherlich für die Wettkampfabstinenz entschieden, weil schon vorher der DR erzielt worden ist. Man kann sich aber in die stressige Situation nicht so cool hineinversetzen. Schwierig, schwierig, schwierig... Man sollte natürlich in einem solchen Fall auch mal festlegen, wer für den Schaden durch das Nichantreten beim Wettkampf zu zahlen hat (Flugticket...). Da wollte ich immer mal nachfragen. Früher hieß es, dass man mit einer Haarprobe Langzeitmessungen vornehmen könne. Ich habe da aber kein Wissen. Gertrud RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - Diak - 21.08.2026 (21.08.2026, 08:28)Gertrud schrieb: Da wollte ich immer mal nachfragen. Früher hieß es, dass man mit einer Haarprobe Langzeitmessungen vornehmen könne. Ich habe da aber kein Wissen. kann man, aber nicht für alle Substanzen und Konzentrationen, insofern ist das kein geeignetes Mittel im Antidopingkampf Zitat:muffman schrieb: Ich habe das Interview nicht sehen können, da es jetzt aber schon zum wiederholten Mal zitiert wurde: "unterstützen" heißt aus meiner Sicht nicht zwingend, Partei zu ergreifen. Wäre eine Athletin von mir in dieser oder eine Vergleichbaren Situation, würde ich ihr auch persönlich und menschlich zur Seite stehen und würde trotzdem (hoffentlich) dazu beitragen, dass die NADA oder Gerichte handeln können. RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - muffman - 21.08.2026 Ja das stimmt natürlich. Habe das im Interview anders wahrgenommen. Da sagt Bügner „ wir stehen an seiner Seite“. https://www.sportschau.de/leichtathletik/em/dlv-vorstand-buegner-ein-ganz-anderes-selbstverstaendnis,la-em-birmingham-2026-interview-joerg-buegner-dlv-100.html Ich frage mich auch, wie das im Ausland so wahrgenommen wird, dass der DLV einen Athleten mit einem offenen NADA-Verfahren mitgenommen hat. RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - aj_runner - 21.08.2026 (21.08.2026, 09:51)muffman schrieb: Ja das stimmt natürlich. Habe das im Interview anders wahrgenommen. Da sagt Bügner „ wir stehen an seiner Seite“. Dass das vom Ausland argwöhnisch betrachtet wird, ist naheliegend. Im umgekehrten Fall würden wir es genauso tun. Trotzdem die Frage, was wäre denn Deine Erwartungshaltung ggü. dem DLV gewesen? Sich von Owen zu distanzieren? Owen zu Hause lassen? Owen zwar mitzunehmen, aber zu separieren? Den Trainer abziehen? RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - runner5000 - 21.08.2026 (21.08.2026, 09:51)muffman schrieb: Ich frage mich auch, wie das im Ausland so wahrgenommen wird, dass der DLV einen Athleten mit einem offenen NADA-Verfahren mitgenommen hat. Es gibt auf Letsrun einen Thread zu dem Thema. Da ist das Meinungsbild sehr klar. Owen Ansah sei ein Betrüger und keiner verstehe, warum er bei der EM starten durfte und einem britischen Athleten den Moment eines Heim-Golds genommen hat. https://www.letsrun.com/forum/flat_read.php?thread=14309843 RE: Verweigerte Dopingprobe von Owen Ansah - HZZ - 21.08.2026 (21.08.2026, 06:59)muffman schrieb: Natürlich hat der DLV versagt. Da läuft ein Verfahren wegen eines schwerwiegenden Verstoßes gegen die Anti-Doping-Regeln, aber der betroffene Athlet wird fröhlich mitgenommen (...) Und wie sähe es aus, wenn Ansah (warum auch immer) freigesprochen wird und trotz erfüllter Nominierungsrichtlinien als bester Deutscher nicht mitgenommen wird, was wären da die rechtlichen Konsequenzen? Das wird mir im Artikel auch vergessen. |