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Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Druckversion

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+--- Thema: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie (/showthread.php?tid=667)

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RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Halloo - 19.11.2014

(19.11.2014, 15:06)LA2020 schrieb: Für das was sie in der Leichtathletik erreichen kann, sind die Begebenheiten hier ausreichend. Ja, sie trainiert sehr ausgiebig, aber nicht mit dem hauptsächlichen Ziel der Leichtathletik. Ihr Hauptziel ist ein Sportstudium. Auch das ist fraglich. Man muss erst einmal das Abitur haben. Dann kann sie weiter sehen. Aber im Prinzip kann man ihr stets einen sportlichen Knochen vorwerfen, sie nimmt ihn an. Auch im Bereich Calisthenics, was derzeit sogar eher in den Fordergrund tritt und die Leichtathletik sogar verdrängen könnte. Das wäre dann eine Randsportart noch viel weiter am Rand neben der Randsportart Leichtathletik.

Von einem Trainer der ggf. höherwertigere Athleten trainieren will und sich darauf beschränkt, muss man natürlich Klarheit und Wahrheit erwarten können. Da hat Frau Schäfer natürlich Recht und sicherlich wäre sie da auch geradlinig.

Randsportart Leichtathletik?
Das mag in ihrer Gegend und im jetzigen Verein ihrer Tochter der Fall sein. Die LA wäre generell eine Randsportart, wenn es nur "Schäfer-Philosophien" gäbe. Nur aus einer gesunder Basis entwickeln sich Talente. Ich bin Trainer in einem relativ kleinen Verein in einer Kleinstadt. Eine Kunststoffbahn ist Fehlanzeige. Alle Sportlehrer der hiesigen Gesamtschule sind verbandelt mit anderen Sportarten und sind zum Großteil  auch Vereinstrainer. Somit schicken uns diese Lehrkräfte keine talentierten Kinder, sondern "vereinnahmen"  selbst. Trotzdem haben in diesem Jahr über 130 Aktive unserer Abteilung an Wettkämpfen teilgenommen, von den Kindern bis hin zu den Senioren. Regelmäßig besuchen wöchentlich knapp 100 Sportler/innen die Übungsstunden, und die Schwächeren werden nicht aussortiert. Allerdings bieten wir neben den regulären allgemeinen Trainingstunden zusätzliche Zeiten an, wo dann mehr ins Detail gegangen wird. Dieses System hat sich seit vielen Jahren bewährt. Es entwickelten  sich  Gruppendynamiken und Freundschaften. Man besucht sich abseits des Sportes zu anderen Aktivitäten.  Neben schwächeren Kindern/Jugendlichen/Erwachsenen haben wir aber auch Hochkaräter mit internationalen Einsätzen und viele, die in der absoluten Landesspitze zu finden sind. Diese Vielfalt möchte ich und möchten meine kompetenden Mitstreiter nicht missen. Um das alles zu bewerkstelligen bedarf es jedoch neben großem Engagement einer gehörigen Portion Erfahrung und Wissen.
Und man bedenke: Irgendwann ist es (mehr oder weniger) aus mit dem leistungsbezogenen Sport, und Ausbildung, zwischenmenschliche Beziehungen, Beruf, Familie treten in den Vordergrund. Eine Empfehlung für ein absolutes Hochleistungstraining mit allen Konsequenzen ist nach meiner Meinung eher kritisch zu sehen,jedenfalls für junge Jugendliche.  
Der Fall in ein tiefes Loch ist allzu oft die Folge.
Wenn die LA Randsportart sein soll, dann wären nur der Fußball keine.
Viel Spaß und Erfolg beim Training ihrer Tochter in der Randsportart Big Grin


RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Gertrud - 19.11.2014

Können Sie mir mal sagen, wie ich neben Sabine Braun, Beate Peters, Stephanie Storp, Miroslaw Jasinski und Werner Hartmann und meinem Hauptberuf als Fachvorsitzende Sport am Gymnasium noch eine Gruppe von z. B. 15 Athleten hätte trainieren sollen?

Mein Modell war z. B. auch in der DDR mit den Kinder- und Jugendsportschulen ähnlich als Hinführung von Talenten zum Spitzensport und auch richtig aus der leistungssportlichen Sicht. Man hat vornehmlich die guten Athleten aus meiner Sicht zurecht gefördert. Sie befürworten den Leistungssport eh´ nicht mit aller Konsequenz, ich ja - allerdings unter Berücksichtigung des Berufes. Man muss ihn mit aller Konsequenz betreiben, wenn man Olympia als Ziel hat. Es kann natürlich vieles dazwischenkommen. Die Fokussierung auf den Leistungssport bedeutet auch Verzicht auf andere Annehmlichkeiten. Sie tun gerade so, dass mal als Leistungssportler keine sozialen Kontakte mehr hat. Sicherlich muss man viele Dinge begrenzen. Das muss der Mensch, der sich der Musik oder der Wissenschaft verschreibt, auch. Man muss dafür geboren sein. Ich denke immer dreidimensional, wobei es immer sehr unterschiedliche Lebensmodelle gibt. Ich habe nie wie Sie eine Vereinsgruppe von zehn Leuten trainiert. Ich hatte immer nur wenige (um 5-6) Athletinnen und Athleten. Ich kann z. B. 15 Athleten nicht so betreuen, wie es mir vorschwebt. 

Im Grunde wird doch bei den Kadereinteilungen auch nichts anderes gemacht. Man selektiert und sortiert auch aus. Je höher es geht, je härter ist die Auslese. 

Gertrud


RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Gertrud - 19.11.2014

(16.11.2014, 13:33)hkrueger schrieb: Sie grenzen aus und nehmen sich so selbst die Chance Ihr Wissen und Ideen an möglichst viele weiterzugeben.

Das ist primär nicht mein Ziel. Ich möchte Spitzenathleten haben. Wie viele von den Athleten sind später Multiplikatoren?

Gertrud


RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - decathlonitis - 19.11.2014

(17.11.2014, 21:49)runny schrieb: ...Zeit ein Buch zu schreiben. 

Aber bitte nicht über irgendwelche Geschichten aus der Vergangenheit und darüber wie doof doch der DLV ist, sondern über Leichtathletik.

Ich würds kaufen.
Ein Buch. Ja ein Buch, in biographischer Form muss her!
Der Vorschlag tauchte bereits im alten DLV-Forum auf. Allein das Material aus den vergangenen Jahren und nun die neue Sammlung birgt so viel Wissen und Zündstoff und darüber hinaus eine Fülle an humoriger Auseinandersetzung, dass muss zu Papier in Buchform.
Das könnte ein echter Kracher in der modernen Sportliteratur werden. Bobbele und Loddar werden sich unterm Sofa verkriechen.

Gertrud, Du musst es unbedingt anpacken. Auch im Sinne vom ollen Goethe:

Edel sei der Mensch,
hilfreich und gut!
Denn das allein
unterscheidet ihn
von allen Wesen,
die wir kennen.


Mein Titelvorschlag:
„Anything You Can Do, I Can Do Better“. (in Anlehnung an das Musical: Annie Get Your Gun!)

Hier gleich mein Vorschlag zu den Hauptrollen:

Gertrud - ich weiß wie es nicht gemacht werden muss und wo es lang geht
Hellmuth - weiß wie es gemacht wurde
Halloo - Das Echo; „ich weiß dass ich nicht weiß“
Heinz - die Flinte oder der Speer (hat immer `n Pfeil im Köcher)
MZ.... - der Weise; dem kann keiner was weiß machen
Lor-olli - der Mahner und Schlichter; weiß ´ne Menge und gibt es auch weiter
Wlad - neues Wissen aus Zukunft ist nicht für jeden gedacht und zu verstehen
Gera - die Mehrkampfwertung
Thomas - ein Leben ohne Hochsprung ist kein Leben
Sotomenor - die Hochsprungbestenliste
Pollox - der Erleuchtete; sein Wissen reicht von den Griechen bis in die Neuzeit
Sabine - Überraschungsgast; will endlich wissen worum es hier eigentlich geht
Atanvarno und Robb - Chor der Engel; wissen alles über GoT

Nach der Vermarktung des Buches und den darauf folgenden heißen Diskussionen in Deutschlands Sportweltwelt, da ist selbst eine Musicalproduktion denkbar.
Die Handlungsthemen stehen, nur noch den vorhandenen Text mit konkreten Beispielen und Bildern füllen. Die musikalische Untermalung „Clueso“ anvertrauen, den ich persönlich auch sehr schätze.


Für diese, meine Idee und bei erfolgreicher Umsetzung verlange ich eine angemessene Beteiligung am Gewinn. Umsonst is nich!
deca


RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Halloo - 19.11.2014

(19.11.2014, 20:40)Gertrud schrieb: Können Sie mir mal sagen, wie ich neben Sabine Braun, Beate Peters, Stephanie Storp, Miroslaw Jasinski und Werner Hartmann und meinem Hauptberuf als Fachvorsitzende Sport am Gymnasium noch eine Gruppe von z. B. 15 Athleten hätte trainieren sollen?

Mein Modell war z. B. auch in der DDR mit den Kinder- und Jugendsportschulen ähnlich als Hinführung von Talenten zum Spitzensport und auch richtig aus der leistungssportlichen Sicht. Man hat vornehmlich die guten Athleten aus meiner Sicht zurecht gefördert. Sie befürworten den Leistungssport eh´ nicht mit aller Konsequenz, ich ja - allerdings unter Berücksichtigung des Berufes. Man muss ihn mit aller Konsequenz betreiben, wenn man Olympia als Ziel hat. Es kann natürlich vieles dazwischenkommen. Die Fokussierung auf den Leistungssport bedeutet auch Verzicht auf andere Annehmlichkeiten. Sie tun gerade so, dass mal als Leistungssportler keine sozialen Kontakte mehr hat. Sicherlich muss man viele Dinge begrenzen. Das muss der Mensch, der sich der Musik oder der Wissenschaft verschreibt, auch. Man muss dafür geboren sein. Ich denke immer dreidimensional, wobei es immer sehr unterschiedliche Lebensmodelle gibt. Ich habe nie wie Sie eine Vereinsgruppe von zehn Leuten trainiert. Ich hatte immer nur wenige (um 5-6) Athletinnen und Athleten. Ich kann z. B. 15 Athleten nicht so betreuen, wie es mir vorschwebt. 

Im Grunde wird doch bei den Kadereinteilungen auch nichts anderes gemacht. Man selektiert und sortiert auch aus. Je höher es geht, je härter ist die Auslese. 

Gertrud


Frau Schäfer, verstehen Sie mich denn nicht?
In Gruppen werden soziale Kontakte gepflegt. Ich erwähnte nicht, dass ich Trainingsgruppen mit ca. 5 Athleten ablehne, gab aber zu bedenken, dass ein 1:1 Verhältnis Trainer/in - Sportler problematisch ist, wenn es sich um Jüngere handelt. Und mal ehrlich: Mit +- 15 Jahren immer nur mit EINER Person zusammen zu sein, die mehr als ein halbes Jahrhundert älter ist, dürfte jungen Sportlern/innen in der Regel eher nicht behagen. In einer, wenn auch kleinen Gruppe sieht das anders aus. Das hat mit Qualifikation nichts, aber auch garnichts zu tun. Und Sie erwähnen doch ein gewünschtes Training mit EINER Perle.
Aber lassen wir das, uns trennen in dieser Sache Welten. Sie machen was Sie für richtig halten und ich auch.


RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - MZPTLK - 19.11.2014

@Deca:
Mal ganz ehrlich, für Dich trifft doch auch der Satz vom grossen Philanthropen Erich Mielke zu:
'Ich liebe doch alle Menschen!'

Das trifft..
nach meiner Kenntnis..
ist das sofort.
Unverzüglich!


RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Hellmuth K l i m m e r - 19.11.2014

Hallo decathlonitis!


Deine Empfehlung an Gertrude, doch ein Buch zu schreiben und deine Auswahl der geeigneten Mitarbeiter ist treffend!Wink
D u   solltest natürlich das Autorenkollektiv leiten.:danke:

Meine Mitarbeit - falls gewünscht - kann ich versprechen (für das immer noch im Dunklen liegende Geschehen in der DDR). Nicht nur was den Sport betraf ... Angry

H. Klimmer / sen. 


RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Gertrud - 20.11.2014

(19.11.2014, 22:11)Halloo schrieb: Frau Schäfer, verstehen Sie mich denn nicht?
In Gruppen werden soziale Kontakte gepflegt. Ich erwähnte nicht, dass ich Trainingsgruppen mit ca. 5 Athleten ablehne, gab aber zu bedenken, dass ein 1:1 Verhältnis Trainer/in - Sportler problematisch ist, wenn es sich um Jüngere handelt. Und mal ehrlich: Mit +- 15 Jahren immer nur mit EINER Person zusammen zu sein, die mehr als ein halbes Jahrhundert älter ist, dürfte jungen Sportlern/innen in der Regel eher nicht behagen. In einer, wenn auch kleinen Gruppe sieht das anders aus. Das hat mit Qualifikation nichts, aber auch garnichts zu tun. Und Sie erwähnen doch ein gewünschtes Training mit EINER Perle.
Aber lassen wir das, uns trennen in dieser Sache Welten. Sie machen was Sie für richtig halten und ich auch.
Weit gefehlt. Das Alter spielt absolut keine Rolle im Umgang mit jungen Athleten. Ich hätte auch nichts gegen zwei Perlen! Wink Ich trainiere zur Zeit einen Jungen unseres Gymnasiums meistens alleine. Er hatte das Angebot, in einem anderen Verein zu trainieren; aber er hat nach einen Probetraining (durch einen Trainer seines jetzigen Vereins überredet, der sich verändert hat, überredet) das Qualitätstraining bei mir allein vorgezogen. Er hat sich beim Probetraining sofort verletzt und fiel fast vier Wochen aus und war bedient. Er trainiert bei mir maximal 1,5 Stunden  ganz konzentriert, hat kaum Anfahrwege und hat damit jede Menge Zeit für seine Schularbeiten. Er könnte durchaus in seinem Verein auch mittrainieren, wobei der Übungsleiter ein ganz netter und sehr engagierter Trainer ist, zieht aber das Einzeltraining vor. 

Gertrud

Gertrud


RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Gertrud - 20.11.2014

(19.11.2014, 23:16)Hellmuth K l i m m e r schrieb: Hallo decathlonitis!


Deine Empfehlung an Gertrude, doch ein Buch zu schreiben und deine Auswahl der geeigneten Mitarbeiter ist treffend!Wink
D u   solltest natürlich das Autorenkollektiv leiten.:danke:

Meine Mitarbeit - falls gewünscht - kann ich versprechen (für das immer noch im Dunklen liegende Geschehen in der DDR). Nicht nur was den Sport betraf ... Angry

H. Klimmer / sen. 

Übrigens kenne ich einen hervorragenden älteren Trainer, der schon 600 Seiten geschrieben hat und immer noch an der Vollendung arbeitet. Das Buch wird ein Knaller und leichtathletischer Leckerbissen. Thumb_up Ich warte darauf!!! Es wird aber nicht im deutschsprachigen Raum erscheinen. Ich hoffe, dass er es nicht mit ins Grab nimmt. Ich stimme euch aber zu, dass es schade wäre, wenn alles irgendwann verkommt. Mich hat wirklich schon ein Trainer angesprochen, dass er sehr gerne irgendwann meine gesamten Aufzeichnungen haben möchte. Ich bin da nicht abgeneigt.

Gerd Osenberg wäre auch ein Trainer, der seine Innovationen und Gedanken aufgezeichnet hinterlassen sollte. Mich habe zwei Dinge an seinen Trainingsinhalten besonders interessiert, wobei eine Übung absolut nicht den gewichtheberischen Standards entsprochen hat, aber sehr wirkungsvoll war. Ich denke noch heute sehr viel über die anatomische Seite nach, weil die Übung den anatomischen Leitlinien nicht entspricht, aber bei Liesel überhaupt keine Schäden in der speziellen Körperregion hinterlassen hat. Ich knobele heute noch an den biomechanischen Aspekten hinsichtlich Amplitude und Rotationszentrum. Ich muss diesen Spezialfall unbedingt mit einem sehr speziellen Fachmann besprechen, um die Lösung zu finden. Solche Recherchen gehören auch zu meiner Trainingsphilosophie, nicht eher zu ruhen, bis ich die Lösungen finde. 

Gertrud


RE: Gertrud Schäfers Trainingsphilosophie - Hinkebein - 20.11.2014

(19.11.2014, 15:06)LA2020 schrieb: Ihr ist sehr wohl bewusst, dass sie in der nationalen Ebene nicht mithalten kann. Das hat sie bei den Deutschen Meisterschaften ja selbst erfahren und die Konkurrenz gesehen. Darum geht es auch nicht. Wenn jeder nur Sport machen würde um ganz oben zu stehen, hätten wir keinen Sport. Unsere Tochter ist durchaus realistisch.

Von Anfang an war klar, dass ihr eigentliches Talent möglicherweise im Biathlon oder in der Langstrecke liegen könnte. Da hat sie aber nicht allzu viel Interesse daran. Hat aber beides bereits absolviert und ist gut auf den Brettern. Sie hat auch gerne ein Gewehr in der Hand. Aber erstens war uns das von Anfang an zu teuer, zweitens wollte sie die LA nicht aufgeben. Für diese Wintersport-Karriere ist es damit im Prinzip nun auch zu spät.

Für das was sie in der Leichtathletik erreichen kann, sind die Begebenheiten hier ausreichend. Ja, sie trainiert sehr ausgiebig, aber nicht mit dem hauptsächlichen Ziel der Leichtathletik. Ihr Hauptziel ist ein Sportstudium. Auch das ist fraglich. Man muss erst einmal das Abitur haben. Dann kann sie weiter sehen. Aber im Prinzip kann man ihr stets einen sportlichen Knochen vorwerfen, sie nimmt ihn an. Auch im Bereich Calisthenics, was derzeit sogar eher in den Fordergrund tritt und die Leichtathletik sogar verdrängen könnte. Das wäre dann eine Randsportart noch viel weiter am Rand neben der Randsportart Leichtathletik.

Von einem Trainer der ggf. höherwertigere Athleten trainieren will und sich darauf beschränkt, muss man natürlich Klarheit und Wahrheit erwarten können. Da hat Frau Schäfer natürlich Recht und sicherlich wäre sie da auch geradlinig.
Ich kenne Ihre Tochter nicht, allerdings finde ich den massiven Drang zur Öffentlichkeit etwas befremdlich. Dies kann für Jugendliche zusätzlichen Druck aufbauen. Sicherlich schaut sich die Konkurrenz die Webseite Ihrer Tochter auch an und wenn dann die Leistungen "hinterherhängen" können Jugendliche schon grausam sein.