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Notizen zu Olympia - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Off-Topic (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=9) +--- Forum: Plauderecke (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=14) +--- Thema: Notizen zu Olympia (/showthread.php?tid=6437) |
RE: Notizen zu Olympia - Freaky - 14.02.2026 Der grundsätzliche Witz ist ja in meinen Augen, dass das IOC morgens damit argumentiert, dass der Helm gegen Gesetz 50 der Charta verstößt und dann abends erklärt, es wäre gar nicht Gesetz 50 sondern Gesetz 40. Die wissen ja selber nicht, gegen was eigentlich verstoßen wurde. Ist jetzt eine bloße Unterstellung ohne Beweise, aber der ukrainische Verband hat ja deutlich vor den Spielen um eine Freigabe des Helms gebeten. Bin ich der einzige, der das durchaus für möglich hält, dass das IOC das mit Absicht erst am Tag vor dem Wettkampf entschieden hat, damit die Zeit fehlt, dass vernünftig vor dem CAS zu verhandeln? Nebenbei finde ich es ja schon auch irgendwie spannend, dass das IOC so sehr darauf aus ist, dass Politik und Sport getrennt sind (was heutzutage eh völliger Unsinn ist bzw. nicht umsetzbar) und dann auf der anderen Seite T-Shirts mit dem Motiv der Spiele 1936 verkauft @Delta: woher weist du, dass das alles Soldaten waren? Was hat der internationale Rodelverband bei der Helmabnahme damit zu tun? RE: Notizen zu Olympia - Delta - 14.02.2026 (14.02.2026, 01:02)Freaky schrieb: Der grundsätzliche Witz ist ja in meinen Augen, dass das IOC morgens damit argumentiert, dass der Helm gegen Gesetz 50 der Charta verstößt und dann abends erklärt, es wäre gar nicht Gesetz 50 sondern Gesetz 40. Die wissen ja selber nicht, gegen was eigentlich verstoßen wurde. Da darf man getrost davon ausgehen, dass die im Dienst umgekommen sind. Jemand der stirbt nach einem Autounfall dürfte nicht auf dem Helm sein. Wie bei allen Sportarten ist der Internationale Verband zuständig auch für die Helmabnahme.Das IOC koordiniert nur. RE: Notizen zu Olympia - monkrunner - 14.02.2026 (14.02.2026, 01:38)Delta schrieb:(14.02.2026, 01:02)Freaky schrieb: Der grundsätzliche Witz ist ja in meinen Augen, dass das IOC morgens damit argumentiert, dass der Helm gegen Gesetz 50 der Charta verstößt und dann abends erklärt, es wäre gar nicht Gesetz 50 sondern Gesetz 40. Die wissen ja selber nicht, gegen was eigentlich verstoßen wurde. Es waren 14-18jg Perspektivathleten darunter. Getötet mit ihren Eltern bei Angriffen auf ihren Heimatort. Zu Hause. RE: Notizen zu Olympia - Notalp - 14.02.2026 Ein Athlet erinnert an die Folgen eines völkerrechtswidrigen Krieges, der Grund für den Ausschluss Russlands von den olympischen Spielen gewesen ist. Und zwar im Blick auf verstorbene ukrainische Athleten. Ist das etwa Propaganda? Offensichtlich nicht, es sei denn, der Ausschluss Russlands wäre selbst bloß Propaganda. Ist es eine Meinungsäußerung? Oder ist eher eine Botschaft? Das Letztere wäre am ehesten zutreffend, aber es würde sich um eine Botschaft handeln, die Ausdruck des o.g. olympischen Selbstverständnisses ist. Insofern darf man sie auch auch nicht einfach mit irgendeiner Propaganda oder Meinungsäußerung vergleichen. Das einzige, was man sagen kann, ist: Trotzdem haben Botschaften bei Wettbewerben nichts verloren. Das unausgedrückte 'Basta' ist Ausdruck einer Funktionärslogik, also einer beschränkten Sichtweise. Deshalb würde ich aber nicht die Meinung vertreten, dass im IOC oder CAS nur Idioten sitzen. Schon gar nicht mit propagandistischem Eifer! RE: Notizen zu Olympia - Freaky - 14.02.2026 (14.02.2026, 01:38)Delta schrieb: Da darf man getrost davon ausgehen, dass die im Dienst umgekommen sind. Jemand der stirbt nach einem Autounfall dürfte nicht auf dem Helm sein. also einfach eine reine Behauptung dir ist schon bewusst, dass ich nicht als Soldat an der Front sein muss um im Ukrainekrieg umzukommen. Überspitzt gesagt, kann ich auch einfach mit meiner Familie daheim auf Sofa sitzen und dann fliegt ne Rakete ins Wohnzimmer RE: Notizen zu Olympia - Delta - 14.02.2026 (14.02.2026, 17:36)Freaky schrieb:(14.02.2026, 01:38)Delta schrieb: Da darf man getrost davon ausgehen, dass die im Dienst umgekommen sind. Jemand der stirbt nach einem Autounfall dürfte nicht auf dem Helm sein. Bin zwar kein Fan der Bildzeitung. Aber dort sind mehrere als Soldaten beschrieben. RE: Notizen zu Olympia - Notalp - 15.02.2026 Schön, dass es noch genügend User gibt, die einen Sinn für das haben, was wirklich wichtig ist. Ansonsten, liebe Kameraden, frohe Kunde verbring ich im Forum nun die letzte Stunde, bevor es mir aus Altersgründen, nicht mehr gelingt, zweizeilige Kürzungen zu fünden. RE: Notizen zu Olympia - Delta - 16.02.2026 Eiskunstläufer Mallinin abgehoben und arrogant glaubte Gold gepachtet zu haben. Riesige Diskussionen um einen Backflip lenkten vom grossen Ziel ab. Seine Eislaufeltern investierten alles in seine Karriere. Mallinin sprang serienweise 4fache im Training. Aber Olympia ist kein Training. Da zählt es. Es begann ganz schlecht ein 4fach Sprung wurde zu 1fach, da war er mit den Nerven am Ende. Der nächste 4fache wurde als 2fach gesprungen inklusive Sturz. Normalerweise gibt man dann auf. Er lief weiter, es passte nichts mehr zusammen. Rang 8 zählt nicht für jemanden mit Gold Ambitionen. Die Kleidung aus dem Rotlicht Milieu von New Orleans. Es gewann der Kasache Michail Schaidorow trainiert vom ehemaligen Sieger Umarow 1994. Der kannte die mentalen Probleme bei Olympia. Er war auch nicht Favorit, das war damals Boitano und Browing. Der wusste was zählt, Demut, Bescheidenheit. Einfach das machen was geübt wurde, ausnahmslos, keine Versuche mehr zu drehen. Timing ist eine Sache von Hundertstel Sekunden. Schaidorow ist kein Nobody, er war schon Vizeweltmeister. RE: Notizen zu Olympia - TranceNation 2k14 - 17.02.2026 Gold für Georg Fleischhauer. RE: Notizen zu Olympia - Delta - 19.02.2026 Eine neue Instantsportart. Mountaineering. Mit diesem Namen macht man sich lächerlich für einen 3 Minuten Einsatz. Das ist wie einer der in der Turnhalle eine Kletterwand besteigt, das reicht bei weitem nicht um das Matterhorn zu besteigen. Mountaineering kommt historisch vom Militärpatrouillenlauf. In der Schweiz organisiert von Alt Bundesrat Bonvin 1943 für eine längeren Armeelauf, über dutzende Kilometer und Höhenmeter. Das resultierte später in „Patrouille de Glacier“ mit Ski, Klettern und über 4500 Höhenmeter über 55 km Länge. Die schnellsten schaffen das in 15 Std. Kondition und Leistungsvermögen vorausgesetzt. Mentale Stärke. Die meisten möchten schon nach 2 Tagen quittieren. Einer der 1928 bei Olympia dabei war, Otto Furrer ein Bergsteiger ganz besonderer Güte. https://alpinfo.ch/wp-content/uploads/2023/11/1952-Berge-der-Welt-Band-VII.pdf |