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Flüchtlinge, Sozial- und Transferleistungen - Druckversion

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+--- Thema: Flüchtlinge, Sozial- und Transferleistungen (/showthread.php?tid=5539)

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RE: Flüchtlinge, Sozial- und Transferleistungen - Leipziger - 06.11.2023

Passend zum Thema heute im Focus erschienen:
Mehr Migrantenfamilien erhalten Bürgergeld als deutsche Familien


RE: Flüchtlinge, Sozial- und Transferleistungen - kcebne - 07.11.2023

(06.11.2023, 22:32)Leipziger schrieb: Passend zum Thema heute im Focus erschienen:
Mehr Migrantenfamilien erhalten Bürgergeld als deutsche Familien

Eben, passend zum Thema heute erschienen: 
Migration: Leistungen für Asylbewerber sollen eingeschränkt werden | ZEIT ONLINE


RE: Flüchtlinge, Sozial- und Transferleistungen - Leipziger - 07.11.2023

Mal eben ne Milliarde gespart. Bürgergeld und Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz sind allerdings zwei verschiedene Schuhe...

Gestern war Thorsten Frei bei "Hart aber fair" und sagte, dass die Summe der Ausgaben für Migration von Bund, Ländern und Kommunen über 45 Milliarden Euro beträgt. Hatte noch keine Zeit, die Zahl zu checken.


RE: Flüchtlinge, Sozial- und Transferleistungen - Gertrud - 08.11.2023

Eine ukrainische Mutter mit Kind erhält 1950 € pro Monat, eine deutsche Reinigungskraft mit Kind über 2000 €. Die ukrainische Mutter erhält dann dazu noch Sondervergünstigen wie freies Kita-Mittagessen für ihr Kind... So wird der Arbeitswille immer mehr unterbunden. Deutschland schlittert bei einer solchen Misswirtschaft sicher in die Pleite.

Dazu kommen noch die antisemitischen Demonstrationen in unserem Land. Das sollten wir mal in der Türkei oder im Iran machen?! Die muslemischen Gruppierungen hier würden mit türkischen und iranischen Geldern für ihre Ziele unterstützt, was man auch zu unterbinden gedenke.  

Lanz war heute Nacht eine sehr gute Sendung mit sehr guten Beiträgen, wie man rigoros solche Ausuferungen beseitigt. Wir brauchen einen starken Zusammenhalt gegen diese Ausbeutungen und vor allem Arbeitsverpflichtungen für die Ankömmlinge hier. Eine Frau vom Lande schilderte, dass die Aufnahmekapazitäten in ihrer Region erschöpft seien. Bei dieser Überbeanspruchung und den vornehmlich jungen testosterongesteuerten Männern sei der Kriminalität Tür und Tor geöffnet. Die Aufnahmewilligkeit hier sei völlig gekippt.

Abschiebung sei so gut wie gar nicht möglich, die Flugkapazitäten erschöpft und die Aufnahmewilligkeit der afrikanischen Länder ihrer Landsleute zurück so gut wie nicht gegeben. Europa täte meines Erachtens gut daran, die afrikanischen Mittelmeergrenzen ganz nah zu kontrollieren und jedes halsbrecherische Boot sofort abzufangen, um den Schleusern das Handwerk zu legen und viele Tote zu verhindern. 

Ich halte überhaupt nichts von der schnellen Einbürgerung von Asylanten - vor allem, wenn Pässe fehlen. Es muss eine kontrollierte Einbürgerung geben und eine gerechte europaweite Aufnahme. 

Gertrud


RE: Flüchtlinge, Sozial- und Transferleistungen - Gertrud - 08.11.2023

https://www.youtube.com/watch?v=CMxG1i94nD0
Aus dem Brennpunkt an die Uni: Şilan will Ärztin werden | Hard Life | WDR Doku

Was alles machbar ist, wenn man diese innere Power entwickelt. Solche Menschen liebe ich im Alltag und im Sport!!! Das muss nicht der akademische Beruf sein. Dort, wo man steht, sollte man gerne sein und Spaß und Lernen entwickeln.

Gertrud


RE: Flüchtlinge, Sozial- und Transferleistungen - MZPTLK - 08.11.2023

Die Menschen sind überfordert, an allen Ecken und Enden.
Entsprechend sieht die ratlose, hilflose, den Problemen um Lichtjahre hinterherhinkende Politik aus.
Dadurch werden die Probleme immer verschärfter,
was den dekadenten (nicht-)Handelnden noch mehr Hilflosigkeit bereitet.

Noch Fragen?


RE: Flüchtlinge, Sozial- und Transferleistungen - Leipziger - 21.12.2023

Heute mal wieder ein schöner Artikel:
Tagesspiegel

So ein Kurs besteht aus 600 Unterrichtseinheiten. Über die Hälfte schafft dann nicht mal den B1-Test. So viel zum Thema, die wollen sich alle integrieren und arbeiten... Kostet den Bundeshaushalt übrigens mal eben 1 Milliarde pro Jahr.


RE: Flüchtlinge, Sozial- und Transferleistungen - mariusfast - 29.06.2026

(21.12.2023, 23:30)Leipziger schrieb: Heute mal wieder ein schöner Artikel:
Tagesspiegel

So ein Kurs besteht aus 600 Unterrichtseinheiten. Über die Hälfte schafft dann nicht mal den B1-Test. So viel zum Thema, die wollen sich alle integrieren und arbeiten... Kostet den Bundeshaushalt übrigens mal eben 1 Milliarde pro Jahr.
Nicht bezogen auf ukrainische Flüchtlinge. 
Das Problem ist aber auch bereits, dass ja nicht jeder Flüchtling bei diesen Integrationskurse (bspw. Deutschkurs) teilnehmen dürfen. Das hängt auch u.a. mit der sogenannten "Gutbleibeperspektive" zusammen.  Und die ist halt auch allein deshalb verfälscht, weil es nur um Herkunftsländer geht und um genehmigte Antragstellungen. Verfälscht in dem Sinne, dass natürlich das Dublinverfahren Einfluss darauf hat. Also man wird ja auch deshalb abgelehnt, wenn man davor ein anderes Land betreten hat. Hintergrund ist,  dass Asylsuchende ihren Antrag nur in einem einzigen EU-Land stellen dürfen.

Das heißt, wenn bspw. 30 Prozent allein nur deshalb abgelehnt werden, ist die Gutbleibeperspektive für das Herkunftslandin DE nicht gut.  Unter einer „guten Bleibeperspektive“ versteht das BAMF eine statistische Anerkennungsquote von über 50 Prozent für Asylbewerber aus bestimmten Herkunftsländern.


RE: Flüchtlinge, Sozial- und Transferleistungen - S_J - 29.06.2026

(21.12.2023, 23:30)Leipziger schrieb: Heute mal wieder ein schöner Artikel:
Tagesspiegel

So ein Kurs besteht aus 600 Unterrichtseinheiten. Über die Hälfte schafft dann nicht mal den B1-Test. So viel zum Thema, die wollen sich alle integrieren und arbeiten... Kostet den Bundeshaushalt übrigens mal eben 1 Milliarde pro Jahr.

Ich frage mich, wie viele der Leute, die sich darüber echauffieren das Sprachniveau B1 in einer Fremdsprache haben. Das Zentrum für Schulqualität und Lehrerbildung in BW setzt B1 in Englisch mit 6 Lernjahren (à 40 Wochen mit je 4h sind 960h...) gleich. 
Und ich möchte meinen, dass man im Schulalter und mit stabilen Bedingungen deutlich besser lernt  Wink


RE: Flüchtlinge, Sozial- und Transferleistungen - mariusfast - 29.06.2026

(08.11.2023, 05:08)Gertrud schrieb: Eine ukrainische Mutter mit Kind erhält 1950 € pro Monat, eine deutsche Reinigungskraft mit Kind über 2000 €. Die ukrainische Mutter erhält dann dazu noch Sondervergünstigen wie freies Kita-Mittagessen für ihr Kind... So wird der Arbeitswille immer mehr unterbunden. Deutschland schlittert bei einer solchen Misswirtschaft sicher in die Pleite.

Dazu kommen noch die antisemitischen Demonstrationen in unserem Land. Das sollten wir mal in der Türkei oder im Iran machen?! Die muslemischen Gruppierungen hier würden mit türkischen und iranischen Geldern für ihre Ziele unterstützt, was man auch zu unterbinden gedenke.  

Lanz war heute Nacht eine sehr gute Sendung mit sehr guten Beiträgen, wie man rigoros solche Ausuferungen beseitigt. Wir brauchen einen starken Zusammenhalt gegen diese Ausbeutungen und vor allem Arbeitsverpflichtungen für die Ankömmlinge hier. Eine Frau vom Lande schilderte, dass die Aufnahmekapazitäten in ihrer Region erschöpft seien. Bei dieser Überbeanspruchung und den vornehmlich jungen testosterongesteuerten Männern sei der Kriminalität Tür und Tor geöffnet. Die Aufnahmewilligkeit hier sei völlig gekippt.

Abschiebung sei so gut wie gar nicht möglich, die Flugkapazitäten erschöpft und die Aufnahmewilligkeit der afrikanischen Länder ihrer Landsleute zurück so gut wie nicht gegeben. Europa täte meines Erachtens gut daran, die afrikanischen Mittelmeergrenzen ganz nah zu kontrollieren und jedes halsbrecherische Boot sofort abzufangen, um den Schleusern das Handwerk zu legen und viele Tote zu verhindern. 

Ich halte überhaupt nichts von der schnellen Einbürgerung von Asylanten - vor allem, wenn Pässe fehlen. Es muss eine kontrollierte Einbürgerung geben und eine gerechte europaweite Aufnahme. 

Gertrud
Hallo Gertrud, habe gerade diesen spannenden Thread  entdeckt Big Grin hast du noch im Kopf woher du die Zahlen hattest der ukrainischen Mutter oder kann es sein, dass du das von Carsten Linnemann hast, der (nicht nur er von der CDU) nachweislich  mit falschen Zahlen um sich warf. War das in der Karenzzeit also im ersten Jahr oder danach (sehr großer Unterschied)?? waren Darlehensbeträge mit drinnen? Also etwas was Sie wieder zurückzahlen muss (auch im Bürgergeld, bspw. bei Ersatzleistungen, die man eig über Regelbedarf hätte abdecken müssen aber nicht kann. Grds. ist der Unterschied zwischen arbeiten und nicht arbeiten immer höher (es gibt Freibeträge) und auch wenn du arbeitest und noch zusätzlich Bürgergeld empfängst (was übrigens ca. 20 Prozent der Bürgergeldempfänger ausmacht). Es gibt auch Angemessenheitsgrenzen für die Wohnung (je nach Gegen und nach Anzahl der Menschen in einer "Bedarfsgemeinschaft". U.a. Deshalb auch schwierig dein Vergleich. In München bekommt man sicher mehr Geld für die Wohnung als woanders, aber auch nicht die tatsächliche Höhe.


Kann man doch alles für die Gegend googeln. Genauso wie die Bedarfshöhe pro Person und auch noch Alter pro Kind.  Und auch gibt es neben dem Wohngeld sogar im SGB 2, also Bürgergeld, für nicht Beziehende von  Bürgergeld- und Wohngeldbeziehende Anspruch auf Leistungen, wie für die Schule der Kinder oder Wohnungsausstattung bspw. 

- Arbeitsverpflichtung für alle Ankömmlinge: Wie stellst du dir das vor, ist das umsetzbar? Hier noch mal ein paar Zahlen.

Jetzt mal unabhängig von den Flüchtlingen, die noch mit Ausnahme der Ukrainer im Asylbewerberleistungsgeld sind (da dürfen zudem auch nicht alle arbeiten):

Zahl der Arbeitslosen sinkt unter Drei-Millionen-Marke | tagesschau.de

Zitat:Arbeitslose (erwerbsfähig): Etwa 2,95 Millionen Menschen sind arbeitslos. Rechnet man Personen in arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen und kurzfristig Erkrankte hinzu, liegt die sogenannte Unterbeschäftigung bei rund 3,69 Millionen
Zitat:Deutlich mehr offene Stellen als vor einem Jahr
Die Zahl der in Unternehmen offenen Stellen stieg im Vergleich zum Vormonat an. Im Mai waren bundesweit laut BA etwa 643.000 unbesetzte Arbeitsplätze gemeldet - und damit circa 2.000 mehr als im Vormonat. Im Jahresvergleich gab es in diesem Monat sogar rund 8.000 offene Stellen mehr als im Mai 2025.
Recht auf Asyl sollte auch unabhängig von dem Willen sein, hier arbeiten zu wollen. Einbürgerung ist dann natürlich etwas anderes. 

Ärztemangel und reguläre Migration: Bitte bedenken, dass andere Länder auch ihre eigenen Ärzte benötigen. In Deutschland sollte es eigentlich nicht zu wenig Abiturienten geben, die Medizin studieren wollen, wenn ich mir den NC und die Warteliste anschaue. EU-Freizügigkeit besteht ja sowieso. Ansonsten ist es tatsächlich frech, lieber nicht zu investieren und anderen Ländern die ausgebildeten Fachärzte abzuwerben

Bei Asylsuchenden aus einigen islamisch geprägten Ländern gibt es durchaus Integrationsprobleme, die man ernst nehmen sollte. Dazu gehören auch einzelne Imame, die politisch Einfluss nehmen. Hier sollte der Staat konsequenter kontrollieren.

Ich finde außerdem, dass auch Feministinnen und LGBTQ-Aktivistinnen solche Wertekonflikte kritischer ansprechen könnten.  Frei nach Karl Popper: Eine tolerante Gesellschaft muss gegenüber Intoleranz Grenzen ziehen, damit Toleranz erhalten bleibt.