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Karriereende 2023 (Aktuell: Fabian Heinle) - Druckversion

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RE: Karriereende 2023 (Aktuell: Christoph Kessler, Henning Prüfer) - Befürworter - 26.09.2023

Dafne Schippers war dieses Jahr gar nicht mehr angetreten, und 2022 hatte sie auch nur noch eine einzige richtig gute Zeit. Somit keine Überraschung. Da finde ich den Rücktritt der 34-jährigen ungarischen Kugelstoßerin Anita Márton schon relevanter, die immerhin noch 19. der Weltrangliste war und sich locker für Olympia qualifiziert hätte. Nach etlichen Medaillen bei allen internationalen Großereignissen hat sie die Heim-WM wohl als würdigen Abschluss gesehen. Aus deutscher Sicht erleichtert sie damit den deutschen Kugelstoßerinnen die Qualifikation für Paris, wobei ich dort auch so sicher mit drei deutschen Starterinnen gerechnet hätte.


RE: Karriereende 2023 (Aktuell: Christoph Kessler, Henning Prüfer) - Jonny - 26.09.2023

Als Schattenseite bleiben ihre Staffeleinsätze. Häufig lief sie viel zu früh los. 
https://fb.watch/niQohuIK-V/
https://youtu.be/qth0S3waeZo?si=ll8NetFJHiO2mMsI
https://youtu.be/MRFBTH362Zw?si=4uvvBQU86kU-vdJC
https://youtu.be/lqC5tf1JKeg?si=a44CZILVwD4jsy93


RE: Karriereende 2023 - runner5000 - 29.09.2023

Nach Christoph Kessler beendet auch Katharina Trost ihre Karriere:
https://www.instagram.com/p/CxxqDanNW-Z/?igshid=MzRlODBiNWFlZA==
Olympia wird somit ohne sie stattfinden.


RE: Karriereende 2023 - smiling_star - 29.09.2023

Das ist echt ungewöhnlich mit Olympianorm und ohne Verletzung (?) abzutreten. Naja, vielleicht hat es einen anderen Grund.


RE: Karriereende 2023 - Morcelli - 29.09.2023

(29.09.2023, 14:09)smiling_star schrieb: Das ist echt ungewöhnlich mit Olympianorm und ohne Verletzung (?) abzutreten. Naja, vielleicht hat es einen anderen Grund.

Kathi ist fertig mit ihrem Ref und steigt Vollzeit als Lehrerin ein.


RE: Karriereende 2023 - runner5000 - 29.09.2023

Dieser Artikel von vor einem Monat liefert mehr Hintergründe:
https://www.sueddeutsche.de/sport/wm-leichtathletik-budapest-1.6140164

Herzlichen Glückwunsch an das Land Bayern, dass ihr keine halbe Stelle gewährt, weil dies nicht vorgesehen und Müttern vorbehalten sei...


RE: Karriereende 2023 - runner5000 - 29.09.2023

(29.09.2023, 14:20)Morcelli schrieb:
(29.09.2023, 14:09)smiling_star schrieb: Das ist echt ungewöhnlich mit Olympianorm und ohne Verletzung (?) abzutreten. Naja, vielleicht hat es einen anderen Grund.

Kathi ist fertig mit ihrem Ref und steigt Vollzeit als Lehrerin ein.

Wie unkooperativ will man sein?
Land Bayern: Ja!


RE: Karriereende 2023 - Reichtathletik - 29.09.2023

(29.09.2023, 14:22)runner5000 schrieb: Dieser Artikel von vor einem Monat liefert mehr Hintergründe:
https://www.sueddeutsche.de/sport/wm-leichtathletik-budapest-1.6140164

Herzlichen Glückwunsch an das Land Bayern, dass ihr keine halbe Stelle gewährt, weil dies nicht vorgesehen und Müttern vorbehalten sei...

Das Musterbeispiel für mich, was zeigt, welche Probleme wir im Sport haben. Weder gibt es in Wirtschaft/Staatsanstellung mit Ausnahme von wenigen Stellen bei Bundeswehr/Polizei eine Vereinbarkeit mit Leistungssport, noch gibt es Mittel um so Leute z.B. (noch) ein Jahr zu überbrücken aus Verbands- oder anderen Mitteln.
Klar geht es in ihrem Fall vermutlich nicht zum einen Endlauf. Aber eine Olympia-Teilnehmerin. Eine mögliche Vorbildfrau für andere. Und natürlich auch eine Person, an der ander erst einmal vorbei müssten, z.B. eine Nele Weßel auf dem Weg nach oben, was ebenfalls hilft.


RE: Karriereende 2023 (Aktuell: Katharina Trost) - Befürworter - 29.09.2023

Dieser Rücktritt ist ein ziemlicher Schock. Die wichtigste Frage ist wirklich, ob sie mit einer Teilzeitstelle bei Olympia angetreten wäre oder nicht. Hätte sie das unbedingt gewollt, hätte sie aber auch einfach ein Jahr im Beruf aussetzen können oder sich im bayrischen Wahlkampf lauter bemerkbar machen können, so dass es vermutlich alles andere als der einzige Grund war.

Das verdeutlicht aber ein generelles Problem im deutschen Sport, nämlich das sehr frühe Ausscheiden von speziell weiblichen Leistungsträgerinnen. Gan z vorn zu nennen sind Superstars wie Magdalena Neuner und Laura Dahlmeier, die beide noch fast 10 Jahre Leistungssport auf absolutem Weltklasseniveau hätten betreiben können. Auch in der deutschen Volleyballnationalmannschaft gab es eine Welle von Rückzügen von Sportlerinnen im besten Alter.


RE: Karriereende 2023 (Aktuell: Katharina Trost) - alex72 - 29.09.2023

Bisher dachte ich es gebe seit einigen Jahren ein Recht auf Teilzeit. 

Wieso ist das bei einer Grundschullehrein in Bayern nicht möglich?

Bayrisches Beamtengesetz Art 88 sieht das eigentlich auch ausdrücklich vor......

ist mir unverständlich