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S7 Marathon - Steiermark/Österreich, 23.05.2021 - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: S7 Marathon - Steiermark/Österreich, 23.05.2021 (/showthread.php?tid=4189) |
RE: S7 Marathon - Steiermark/Österreich, 23.05.2021 - vedo - 26.05.2021 Hottenrott hat es heute mit einem Artikel in ihre Heimatzeitung geschafft, der es so ausschauen lässt, als wäre die Strecke wahrscheinlich falsch vermessen gewesen, wodurch ihr bei der Halbmarathonmarke eine um eine Minute zu langsame Zwischenzeit angezeigt worden wäre und so letztendlich ihr Olympiatraum zunichte gegangen sei. Grund: Ihre GPS-Uhr hatte zu dem Zeitpunkt bereits 300m mehr angezeigt. Nun scheint sie mit dieser Meinung nicht einmal alleine zu stehen – im Larasch-Interview hatte sie schon angedeutet, dass nicht nur sie diese Vermutung hat und der Veranstalter hat sich sogar genötigt gefühlt, ein Statement abzugeben (Facebook/Instagram) – aber mal ernsthaft? Gerade Profiläufern sollten doch heutzutage wirklich genug Erfahrung mit ihren GPS-Uhren haben, um zu wissen, dass solche Abweichungen völlig normal sind, gerade auf kurvigen Rund- oder Pendelkursen. Auf Strava findet sich alles zwischen 42,3 und 43+km, lustigerweise sind zwei der genauesten Vermessungen von Polar-Uhren, also der Marke, mit der auch Hottenrott läuft. Natürlich kann es theoretisch schon einmal passieren, dass auch eine offizielle Streckenvermessung falsch ist, aber in dieser geradezu riesigen Größenordnung sollte man doch schon mehr vorlegen können als nur "meine Uhr und die Uhren von ein paar anderen haben aber mehr angezeigt". Fast schon besorgniserregend, dass ein solch starkes Vertrauen in die Messung der eigenen Uhr, das ich eher in den Volkslaufbereich verordnet hätte, nun scheinbar auch seinen Weg in den Profibereich gefunden hat. Vielleicht sollten sich Leute wie Hottenrott bspw. einmal das Handbuch für den DLV-Streckenvermesser durchlesen, um zu begreifen, mit wie viel Sorgfalt bei der Vermessung gearbeitet wird, anstatt ohne jeden Anhaltspunkt Zweifel zu schüren. RE: S7 Marathon - Steiermark/Österreich, 23.05.2021 - HZZ - 26.05.2021 Hottenrotts Aussagen sind ab etwa Minute 6 zu finden. Ich denke auch, dass sie die falsche Kritik äußert und das zum Glück vom Larasch-Interviewer richtig eingeordnet wird. Scheinbar (zumindest interpretiere ich ihre Aussagen so) gab es aber keine Kilometer-Schilder und erst bei der Halbmarathon-Marke die Möglichkeit zu überprüfen, ob die Läufer wirklich auf Kurs sind, das ist dann tatsächlich ein großer Kritikpunkt. RE: S7 Marathon - Steiermark/Österreich, 23.05.2021 - lor-olli - 26.05.2021 Man (frau auch…) kann auch die meisten GPS-Uhren so programmieren / belegen, dass sie Kilometerzeiten, Durchschnittszeiten etc. ausgeben, ich habe das selbst öfter verwendet. Genaue Kilometermarkierungen geben selbstverständlich eine präzisere Orientierung, dennoch ist insbesondere auf Kursen die keine "Rennstrecke" darstellen (wenig Kurven und wenn dann großzügige, keine Höhendifferenzen, wenig Windeinfluss) schon ein wenig eigene Rechenleistung / Selbsteinschätzung nötig, oder läuft man heute nur noch "stur nach Uhr"? RE: S7 Marathon - Steiermark/Österreich, 23.05.2021 - Küstenkrebs - 29.05.2021 Hier der Hinweis auf das larasch-Interview mit einem entnervten Hendrik Pfeiffer, der nach einem schlechten Rennen mit den Folgen seiner Covid-Infektion hadert https://community.larasch.de/laufen/hendrik-pfeiffer-es-gibt-nach-der-corona-erkrankung-noch-viel-zu-tun/ Er ist noch optimistisch, zu altern Form zurück zu finden. |