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New Balance Indoor Grand Prix - Boston, 25.01.2020 - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: New Balance Indoor Grand Prix - Boston, 25.01.2020 (/showthread.php?tid=3583) |
RE: New Balance Indoor Grand Prix - Boston, 25.01.2020 - RalfM - 27.01.2020 Dies nennt man Pronation. Eine Folge des Aufrechten Gangs. Hat sich evolutionär so entwickelt, weil durch das Einknicken die Widerstandsbelastung vom Boden beim schnellen Laufen auf längere Zeiträume verteilt werden kann. Hast Du KoKo's Füße schon mal von Angesicht gesehen? RE: New Balance Indoor Grand Prix - Boston, 25.01.2020 - lor-olli - 27.01.2020 Unter evolutionären Gesichtspunkten ist die Pronation sinnvoll, schließlich sind wir aus langfristiger Entwicklung "eigentlich" für das Laufen und Gehen (vor allem letzteres) auf unbefestigten Untergründen gedacht. Für ein immer schnelleres Laufen unter sportlichen Gesichtspunkten wurden die Untergründe immer fester / härter und die Kunststoffbahnen erhöhen diesen Effekt noch durch den Rebound - und damit die Belastung auf die eher filigranen Elemente des Fußes. Ich stimme insoweit zu, dass man versuchen sollte bei den harten Untergründen die Knickbewegung (egal ob durch Pronation oder Supination) zu minimieren oder ganz eliminieren. Schuhe mit einem guten Fußbett wie auf den Langstrecken können das schon recht gut, aber gerade auf den schnellen Mitteldistanzen wird oft um jedes Gramm Gewicht gepockert und die Schuhe werden immer mehr zu Sprintspikes. Klosterhalfen kommt insofern ihr geringes Gewicht zu Gute… (Ob langfristig wird sich zeigen, ihr ganzer Laufstil ist wie oft bei Pronierern eher locker-effektiv)
RE: New Balance Indoor Grand Prix - Boston, 25.01.2020 - Jo498 - 27.01.2020 Mich würde nicht wundern, wenn für Koko eine Pressekonferenz auf Englisch immer noch mit mehr Nervosität verbunden wäre als ein Rennen, sie muss sich konzentrieren, um nicht rumzustammeln etc. Ich würde aus dem nicht so lockeren Eindruck nicht schließen, dass es ihr sonst nicht gut geht, was eh haltlose Spekulation wäre, wenn man nicht sehr konkrete Hinweise hätte. RE: New Balance Indoor Grand Prix - Boston, 25.01.2020 - dominikk85 - 27.01.2020 Solider Auftakt für Koko, für das erste Rennen kann man da nicht meckern. Ich vermute (und hoffe) das sie nach der wm auch mal 2-3 Wochen Trainingspause gemacht hat um dann wieder aufzubauen. Wenn das der Fall ist ist die Leistung ziemlich ordentlich. RE: New Balance Indoor Grand Prix - Boston, 25.01.2020 - Jo498 - 27.01.2020 Wenn man sich Mal die Leistungen der letzten paar Jahre ansieht, laufen meist in einer saison weltweit nur 2-3 Frauen 4:04 oder schneller. Hulls Zeit war ja auch Ozeanien-hallenrekord. RE: New Balance Indoor Grand Prix - Boston, 25.01.2020 - Andreas - 27.01.2020 (26.01.2020, 21:14)frontrunner800 schrieb: Einen glücklichen und zufriedenen Eindruck macht Koko in dem Interview nicht. Habe mir das Video angesehen, in der Tat wirkt sie sehr nachdenklich, als würde sie sich nicht wohlfühlen, dabei will sie ja in den USA in ihrem gewohnten Umfeld bleiben, weil es ihr dort gefällt. Vielleicht hatte sie vor versammelter Presse ja auch Angst es könnten wieder unangenheme Frage bezüglich des NOP kommen. RE: New Balance Indoor Grand Prix - Boston, 25.01.2020 - Gertrud - 27.01.2020 (26.01.2020, 22:28)frontrunner800 schrieb: https://www.instagram.com/p/B7yOr00nDzB/https://www.youtube.com/watch?v=ZCRAWufbqC4 Noch aus der Leverkusener Zeit: Sie "schwimmt" quasi mit der rechten und linken Ferse nach lateral im hinteren Bereich und belastet die Achse Fuß/Knie absolut nicht linear. Sie geht sogar im letzten Bodenkontakt rechts in eine sehr starke Valgusposition mit sogenanntem schielendem Kniegelenk, wobei ihre Standposition eher auf eine Varusposition hindeutet. Der linke Fuß wird sehr stark über die Kleinzehseite belastet, was auf Dauer bei der Fehlbelastung zu einer Neuralgie und auch Achillessehnenproblemen führen könnte. Zudem wird der flexor hallucis longus nicht entsprechend eingesetzt und ist sehr defizitär. Die ausgeglichene Steigbügelhalterung des Fußes ist stark nach lateral verschoben und deutet auf ein Ungleichgewicht zwischen der peronealen und der Beugertrias medial hin. Es stimmt folglich in der Statik einiges nicht. Es ist bei der Knieposition rechts hinter dem Körper eine starke Innenrotation im rechten Hüftgelenk und wenig eingesetzten kleinen Glutealmuskulaturen zu sehen. Gertrud |