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Wissenschaftliche Analyse in Leverkusen - Druckversion

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RE: Wissenschaftliche Analyse in Leverkusen - gera - 02.01.2019

am 29.12. stellte ich die Frage, ob man aus folgenden biomechanischen Daten einen Wissensgewinn ziehen kann.
Die angebotenen Werte waren :

V,horz.,Anlauf    Rücklagewinkel   V,horz.Abspr.ende   Verlust  V,vertikal    KSp-Werte
10,5                    32                      8,7                       1,7        3,35            0,95/0,45

Meine Deutung fällt so aus :

Zuerst fällt an den Daten der große Rücklagewinkel auf. kann er realistisch sein?
Nach Theorie fallen 32 grad für eine Weite von etwa 8,20 m  ( die hier Ausgang waren ) aus der Wertespanne von 20,4 grad  -  30,8  grad - nach Gauß`scher Normalverteilung -  heraus.
Ein weiterer Hinweis, dass die 32 grad Rücklage zu groß sind, ist , dass die Folgewerte  Verlust ( hier steckt auch der Bremsstoß drin ) und V,horz., Absprungende Werte sind, die so durchaus in der Praxis stimmen.
Und vor allem zeigen die Kontrollwerte des Körperschwerpunktes bei Absprungbeginn = Höhe des KSP  + horz.Abstand zum Fußaufsatz , das die  32  grad  nicht stimmen können. Rechnerisch ergeben sich daraus 25,4  grad Rücklage.

Fazit für mich :
der angegebene Rücklagewinkel von  32 rad kann nicht stimmen, der Trainer/Athlet hat keine Veranlassung daraufhin eine Änderung vorzunehemen.
Allerdings hat er auch keine Info , ob seine Rücklage gur für ihn ist.


RE: Wissenschaftliche Analyse in Leverkusen - gera - 15.04.2019

leichtathletik.de
berichtet über den Meßstützpunkt Leverkusen, insbesondere die Erfahrungen von Dr.F.Schade.
Die dort möglichen Bewegungsanalysen müssen ja hervorragend sein.
Jedoch muss alles auch richtig gedeuet werden.
Gegenüber Messwerten bin ich im Moment noch sehr vorsichtig, zu groß sind die festgestellten Meßfehler  bei Dr.Killing/ IAAF-Auswertungen WM 2017 u.a., was hier in anderem tread diskutiert wurde.

Sehr gut finde ich die ausdrückliche Feststellung Dr.Schades,dass die Athletn mit durchaus unterschiedlichen Strategien, gemäß ihren Voraussetzungen, zu gleichen Ergebnissen kommen können.

Also die Individualität wird anerkannt.

Ganz anders darin Dr.Killing in seinem Buch" sportwissenschaftliche Aspekte des Hochsprungs ",04/2016 , der aus individuellen Daten verschiedener Athleten einen Musterathleten entwickeln will und Musterdaten zur gewünschten Entwicklung vorgibt.<<< so wird es nix.!


RE: Wissenschaftliche Analyse in Leverkusen - unruh - 21.04.2019

die Meßstelle Leverkusen kann doch Aufnahmen von Bewegungsabläufen in jeder Postion machen.
Die haben doch bestimmt Hochsprungbilder aus allen Lagen zur Latte.
Ist es ein Problem daraus die Lattenüberhöung anzugeben?
dann hätten wir einen Vergleich zu den Werten unseres users  gera.