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Deutsche Sprinter in den USA 2017 - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Deutsche Sprinter in den USA 2017 (/showthread.php?tid=2322) |
RE: Deutsche Sprinter in den USA 2017 (am 15.04. in Clermont) - Robb - 16.04.2017 Rebekka Haase hat bei Instagram ein Video von ihrem 100m Lauf gepostet. Am Start lag sie klar hinter Simone Facey, im Ziel aber 0,06s vor ihr. Simone Facey lief letztes Jahr 11.00s und war jamaikanische 200m Meisterin, also keine Schlechte. RE: Deutsche Sprinter in den USA 2017 (am 15.04. in Clermont) - beity - 17.04.2017 Wenn man sich das Video anschaut......hat so die Atmosphäre von Trainingswettkampf. Wetter gut, viele Athleten hier, brauchen noch fix Starter, Zeiterfassung und Kampfrichter und los geht es. Der Druck scheint jetzt nicht übermächtig zu sein Ob jetzt diese Trainingslager sinnvoll sind, mag diskutabel sein. Für die Athleten ist es doch eine Riesensache aus dem gewohnten Bottrop oder Herne oder sonstwo rauszukommen und in diese andere Welt einzutauchen.Nur Sportler sein zu können.... grossartig. Einzutauchen, zu beobachten, viele internationale Kontakte, dabei sein zu können.Mittendrin. Eine schöne Phase im Leben von Athleten. Der Alltag kommt noch früh genug. Unschwer zu erkennen, ich bin ein Befürworter für Trainingslager in der Fremde.? RE: Deutsche Sprinter in den USA 2017 (am 15.04. in Clermont) - Gertrud - 17.04.2017 (17.04.2017, 08:03)beity schrieb: Eine schöne Phase im Leben von Athleten. Der Alltag kommt noch früh genug. Es kommt eigentlich nicht darauf an, was wir denken, sondern was der einzelne Athlet für sich als entscheidend ansieht. Es gibt sehr viele Wege und unterschiedliche Gemütslagen. Ich selbst würde immer die besten Trainingsbedingungen im Fokus haben. Wenn aber zeitweise Sonne und Meer das übertünchen, muss man es tun. Das Bad in der Menge ist nicht so entscheidend, sondern auch ein toller Rückzugsort z.B.. Das empfindet aber jede Person anders und hat auch ein Recht darauf. Im Grunde kann man nicht für eine/n andere/n sprechen. Auch als Trainer/in braucht man unterschiedliche Rückzugsorte. Ich habe mich z. B. immer für ein bis zwei Tage während eines Trainingslagers abgeseilt und Ausblicke ganz allein von einer Bergspitze wie auf isla graciosa und dem montaña amarilla gesucht. Ich konnte diese völlige Stille und Landschaftsschönheit nur ganz allein genießen. Meine Seele fand dann die notwendige Ruhe vor dem Sturm. Ich habe diese Eindrücke heute noch vor mir, wenn ich Ruhe brauche. Andere würden dabei ausrasten. Es muss erlaubt sein, alles das zu machen, was leistungsmäßig und persönlich weiterbringt. Es prallen durch solche Momente Angriffe und Belastungen wie die Reflektion des Lichtes von mir ab. Der Athlet sollte den für ihn adäquaten Weg zur Leistung suchen und finden. Es nützt kein Diktat von außen. Der Alltag kommt noch früh genug. Das hängt ganz davon ab, was man vom Leben will. Glück hat sehr viele Facetten. Es geht letztlich um Glück in jeder Lebensphase. Man sollte in der Lage sein, das für sich Beste aus jeder Situation zu jedem Zeitpunkt zu machen und auch eine gewisse Leichtigkeit zu leben. Ein Wegschieben ist nur ein Verdrängen. Man kann "Belastungen" als eine Herausforderung oder Last ansehen. Es kommt entscheidend darauf an, wie man für sich den Umbruch vom Leistungssport zum übrigen Leben gestaltet. Auch da sollte man der eigene "Architekt" sein. Es macht glücklich, in jeder Lebensphase etwas zu haben, was den Menschen fasziniert. Das muss nicht immer die "große Bühne" sein. Das kann wie in meinem Fall das Eintauchen in eine eigene Welt sein, die (wahrscheinlich nur) für mich faszinierend ist. Auch da sind die Inhalte sehr unterschiedlich und auch, ob man es allein, zu zweit oder in der Menge genießen will und kann. Ich halte die Freiheit des Geistes für unabdingbar und für ein großes Glück! Eine solche Position macht aus meiner bescheidenen Sicht frei! Die Frage ist natürlich ganz zentral, ob man sich selbst auffängt oder immer aufgefangen werden will und ob man sportlichen Erfolg unbedingt ins spätere Leben transferieren möchte oder einen anderen Weg vielleicht ohne Retrospektive einschlägt?! Der Sport kann in der Retrospektive viel oder auch nur einen "Wimpernschlag" ausmachen - je nach persönlichem Empfinden. Gertrud RE: Deutsche Sprinter in den USA 2017 (am 15.04. in Clermont) - beity - 17.04.2017 @gertrud ich verstehe ehrlich gesagt nicht Deine Ausführungen in Bezug zu meinem Post. Ich wollte nicht mehr ausdrücken, als das ich es aus Athletensicht verstehen kann, wie eben hier die Sprinter wochenlang in den USA zu sein. Ganz unabhängig welchen sportlichen Erfolg diese Trainingslager unmittelbar nach sich zieht. Ich freue mich für die Athleten, für diese jungen Menschen. Zitat:Es kommt eigentlich nicht darauf an, was wir denken, sondern was der einzelne Athlet für sich als entscheidend ansieht.Ich vermute ganz stark, das die meisten dort schon mit Vorfreude hingeflogen sind. Ich vermute sie sind freiwillig und gerne dort. RE: Deutsche Sprinter in den USA 2017 (am 15.04. in Clermont) - Gertrud - 17.04.2017 (17.04.2017, 12:34)beity schrieb: @gertrud Ich wollte damit nur ausdrücken, dass es Ansichtssache ist, wie man welche TL sieht und welche Dinge man in den Vordergrund rückt. Ich kenne z.B. einen Sprinter, der sich ein gemeinsames TL in den USA nicht mehr antut, andere wiederum fliegen sehr gerne dorthin. Es kommt ganz drauf an, was man mit einem TL verknüpft. Gertrud RE: Deutsche Sprinter in den USA 2017 (am 15.04. in Clermont) - Gertrud - 18.04.2017 Bisher liest man nur von "windigen" Ergebnissen in Clermont. Ist es dort immer so windig? Dann würde ich mir für Staffelwechsel einen anderen TL-Ort aussuchen. Ich würde auch nicht Lanzarote wählen. Gertrud RE: Deutsche Sprinter in den USA 2017 (am 15.04. in Clermont) - Robb - 18.04.2017 Die wichtigen Staffel-Trainingslager finden doch eh kurz vor dem Saisonhöhepunkt in Kienbaum statt. Die Meetings in Clermont waren die letzten Jahre immer windverseucht. RE: Deutsche Sprinter in den USA 2017 (am 15.04. in Clermont) - dominikk85 - 20.04.2017 (15.04.2017, 20:57)Robb schrieb: Niemand bei der IAAF hat die World Relays jemals als Weltmeisterschaft bezeichnet, der Unsinn kommt entweder von der Presse oder Fans. so sehe ich das auch. ich glaube jetzt nicht das sie die 200m so ernsthaft angehen wird, aber tendenziell war sie die letzten jahre ja eher über die 60 besser als über die 100 und hat auf den letzten 20m schon mal abgebaut. wenn sie über 200m besser wird kann sich das auch positiv auf die 100m leistung auswirken und auch auf das problem des schwächeren 2. laufes am tag (also z.b vorlauf - halbfinale), das wir ja leider immer wieder von deutschen athleten gesehen haben. RE: Deutsche Sprinter in den USA 2017 (am 28.04. in Gainesville) - Robb - 27.04.2017 Morgen gehts wieder los in Gainesville, zumindest theoretisch. Mal sehen, wer von den Gemeldeten wirklich läuft, eh nur vier: 100m & 200m Frauen: Gina Lückenkemper (unter anderem gegen Veronica Campbell-Brown und Murielle Ahoure) 100m & 200m Männer: Felix Straub, Alexander Kosenkow 110m Hürden: Erik Balnuweit Links zur Meldeliste und Liveresultaten im ersten Posting. RE: Deutsche Sprinter in den USA 2017 (am 28.04. in Gainesville) - Burcina - 27.04.2017 Gina hat auf Instagram bestätigt, dass sie die 100m laufen wird, über die 200m wird kurzfristig entschieden. |