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RE: Laufsaison 2026 - mariusfast - 07.05.2026

(07.05.2026, 13:51)Reichtathletik schrieb:
(07.05.2026, 13:45)aj_runner schrieb:
(07.05.2026, 07:57)Reichtathletik schrieb:
(07.05.2026, 07:47)aj_runner schrieb: Luise Brzoska hatte keine richtige Gruppe und lief etwas im Niemandsland, insofern dürften die 4:29,29 okay sein. Anschl. konnte man sie noch auf der Straße bei einem Schwellenprogramm beobachten (für ein normales Auslaufen war das zu schnell).

Weiß noch immer nicht, was ich davon halten soll, wenn eine 16-Jährige bereits trainiert wie erwachsene Spitzensportler...

Ich habe jetzt sicherlich keinen allumfassenden Einblick, die Trainingsinhalte, die ich in den letzten Wochen gesehen habe, gehen aber von bis. 14-jährige mit Programmen wie 400 - 600 - 200 all out - 14 jährige, die 9 x die Woche trainieren und dann 2:30 die 800 m laufen und so jmd. wie Luise. Ihre Leistungen kommen sicherlich nicht von nichts und spannend wird, wie sie sich weiterentwickelt. Von den drei Varianten würde ich ein Schwellenprogramm zum Abschluss aber am ehesten befürworten.

Sie hat halt einen Trainer der Ahnung vom Lauf hat.
Von daher ist das Training sehr wahrscheinlich deutlich sinnvoller und deshalb auch allein deshalb schonmal weniger gefahrlaufend "schädlich" zu sein, als es bei manchen "ich-mach-alles-und-lauf-kann-jeder"-Trainern ist.

Ist ihr Trainer ist aber auch für Sprint spezialisiert. Da ist es auch wichtig, dass sie die notwendigen Grundlagen mitbekommt. 

Zumindest war A. Mertens noch im Schüleralter ihr Trainer. Er wird aufgelistet als Sprint- und Lauftrainre bis zur U-18. 

Trainer:innen - Eintracht Frankfurt Leichtathletik


RE: Laufsaison 2026 - OldSchoolRunner - 07.05.2026

(07.05.2026, 14:53)mariusfast schrieb:
(07.05.2026, 13:51)Reichtathletik schrieb:
(07.05.2026, 13:45)aj_runner schrieb:
(07.05.2026, 07:57)Reichtathletik schrieb:
(07.05.2026, 07:47)aj_runner schrieb: Luise Brzoska hatte keine richtige Gruppe und lief etwas im Niemandsland, insofern dürften die 4:29,29 okay sein. Anschl. konnte man sie noch auf der Straße bei einem Schwellenprogramm beobachten (für ein normales Auslaufen war das zu schnell).

Weiß noch immer nicht, was ich davon halten soll, wenn eine 16-Jährige bereits trainiert wie erwachsene Spitzensportler...

Ich habe jetzt sicherlich keinen allumfassenden Einblick, die Trainingsinhalte, die ich in den letzten Wochen gesehen habe, gehen aber von bis. 14-jährige mit Programmen wie 400 - 600 - 200 all out - 14 jährige, die 9 x die Woche trainieren und dann 2:30 die 800 m laufen und so jmd. wie Luise. Ihre Leistungen kommen sicherlich nicht von nichts und spannend wird, wie sie sich weiterentwickelt. Von den drei Varianten würde ich ein Schwellenprogramm zum Abschluss aber am ehesten befürworten.

Sie hat halt einen Trainer der Ahnung vom Lauf hat.
Von daher ist das Training sehr wahrscheinlich deutlich sinnvoller und deshalb auch allein deshalb schonmal weniger gefahrlaufend "schädlich" zu sein, als es bei manchen "ich-mach-alles-und-lauf-kann-jeder"-Trainern ist.

Ist ihr Trainer ist aber auch für Sprint spezialisiert. Da ist es auch wichtig, dass sie die notwendigen Grundlagen mitbekommt. 

Zumindest war A. Mertens noch im Schüleralter ihr Trainer. Er wird aufgelistet als Sprint- und Lauftrainre bis zur U-18. 

Trainer:innen - Eintracht Frankfurt Leichtathletik

Falls sie Sprint trainiert haben sollte, dann ist es nicht sehr erfolgreich gewesen. Schau Dir mal die Leistungen im Vergleich zu Lilly Förster an:

Luise Brzoska - Eintracht Frankfurt e.V.

Ich bin eher bei Reichtathletik. Die Professionalität kann Segen oder Fluch sein. Ich weiß nicht, was es von beidem sein wird, aber ich werde es verfolgen.


RE: Laufsaison 2026 - mariusfast - 07.05.2026

(07.05.2026, 13:51)Reichtathletik schrieb:
(07.05.2026, 13:45)aj_runner schrieb:
(07.05.2026, 07:57)Reichtathletik schrieb:
(07.05.2026, 07:47)aj_runner schrieb: Luise Brzoska hatte keine richtige Gruppe und lief etwas im Niemandsland, insofern dürften die 4:29,29 okay sein. Anschl. konnte man sie noch auf der Straße bei einem Schwellenprogramm beobachten (für ein normales Auslaufen war das zu schnell).

Weiß noch immer nicht, was ich davon halten soll, wenn eine 16-Jährige bereits trainiert wie erwachsene Spitzensportler...

Die Frage ist halt: Braucht es das? Das ist auch eine pyschologische Sache. Diese frühe Professionalität hilft den einen, für die anderen bedeutet es, dass sie mit 19 keine Lust mehr haben, weil sie dann schon alles zum fünften Jahr in Folge machen. Gibt Leute, die schöpfen mit 20 Motivation aus dem ersten Auslandstrainingslager, andere sagen da schon: Ist nix besonderess.

Ich kenn den Effekt einige Jahre später bei aus den US-Heimkehrern, die aufhören, weil hier ja "alles unprofesionell" sei, während andere das gleiche Umfeld dazu ermutigt. Wir haben es innerhalb D auch mit vielen die aus einer Sportschule kommen.
Meintest du nicht mal, dass die extrinsische Motiviation sowieso irrelevant ist? 

Zu den US-Heimkehrern. Diese Einschätzung, dass in DE ein normales Leben schwer vereinbar ist mit dem Spitzensport, ist sicher eine, die meiner Einschätzung nach 98 Prozent der Menschen in DE auch so sehen würden. Natürlich gibt es auch noch Überflieger, von denen dann welche sogar neben einer aktiven Karriere und X mit sehr gut abgeschlossenen Studiengängen und während ihrem Vollzeitjob noch eine Trainertätigkeit ausüben. Das sind aber Ausnahmen und hat auch weniger etwas mit dem Umfeld zu tun.


RE: Laufsaison 2026 - Reichtathletik - 07.05.2026

(07.05.2026, 14:53)mariusfast schrieb:
(07.05.2026, 13:51)Reichtathletik schrieb:
(07.05.2026, 13:45)aj_runner schrieb:
(07.05.2026, 07:57)Reichtathletik schrieb:
(07.05.2026, 07:47)aj_runner schrieb: Luise Brzoska hatte keine richtige Gruppe und lief etwas im Niemandsland, insofern dürften die 4:29,29 okay sein. Anschl. konnte man sie noch auf der Straße bei einem Schwellenprogramm beobachten (für ein normales Auslaufen war das zu schnell).

Weiß noch immer nicht, was ich davon halten soll, wenn eine 16-Jährige bereits trainiert wie erwachsene Spitzensportler...

Ich habe jetzt sicherlich keinen allumfassenden Einblick, die Trainingsinhalte, die ich in den letzten Wochen gesehen habe, gehen aber von bis. 14-jährige mit Programmen wie 400 - 600 - 200 all out - 14 jährige, die 9 x die Woche trainieren und dann 2:30 die 800 m laufen und so jmd. wie Luise. Ihre Leistungen kommen sicherlich nicht von nichts und spannend wird, wie sie sich weiterentwickelt. Von den drei Varianten würde ich ein Schwellenprogramm zum Abschluss aber am ehesten befürworten.

Sie hat halt einen Trainer der Ahnung vom Lauf hat.
Von daher ist das Training sehr wahrscheinlich deutlich sinnvoller und deshalb auch allein deshalb schonmal weniger gefahrlaufend "schädlich" zu sein, als es bei manchen "ich-mach-alles-und-lauf-kann-jeder"-Trainern ist.

Ist ihr Trainer ist aber auch für Sprint spezialisiert. Da ist es auch wichtig, dass sie die notwendigen Grundlagen mitbekommt. 

Zumindest war A. Mertens noch im Schüleralter ihr Trainer. Er wird aufgelistet als Sprint- und Lauftrainre bis zur U-18. 

Trainer:innen - Eintracht Frankfurt Leichtathletik

Nach meinem Kenntnisstand trainiert sie bei Benjamin Stalff mit Mikitenko, Becker und Co.


RE: Laufsaison 2026 - Reichtathletik - 07.05.2026

(07.05.2026, 16:42)mariusfast schrieb:
(07.05.2026, 13:51)Reichtathletik schrieb:
(07.05.2026, 13:45)aj_runner schrieb:
(07.05.2026, 07:57)Reichtathletik schrieb:
(07.05.2026, 07:47)aj_runner schrieb: Luise Brzoska hatte keine richtige Gruppe und lief etwas im Niemandsland, insofern dürften die 4:29,29 okay sein. Anschl. konnte man sie noch auf der Straße bei einem Schwellenprogramm beobachten (für ein normales Auslaufen war das zu schnell).

Weiß noch immer nicht, was ich davon halten soll, wenn eine 16-Jährige bereits trainiert wie erwachsene Spitzensportler...

Die Frage ist halt: Braucht es das? Das ist auch eine pyschologische Sache. Diese frühe Professionalität hilft den einen, für die anderen bedeutet es, dass sie mit 19 keine Lust mehr haben, weil sie dann schon alles zum fünften Jahr in Folge machen. Gibt Leute, die schöpfen mit 20 Motivation aus dem ersten Auslandstrainingslager, andere sagen da schon: Ist nix besonderess.

Ich kenn den Effekt einige Jahre später bei aus den US-Heimkehrern, die aufhören, weil hier ja "alles unprofesionell" sei, während andere das gleiche Umfeld dazu ermutigt. Wir haben es innerhalb D auch mit vielen die aus einer Sportschule kommen.
Meintest du nicht mal, dass die extrinsische Motiviation sowieso irrelevant ist? 

Zu den US-Heimkehrern. Diese Einschätzung, dass in DE ein normales Leben schwer vereinbar ist mit dem Spitzensport, ist sicher eine, die meiner Einschätzung nach 98 Prozent der Menschen in DE auch so sehen würden. Natürlich gibt es auch noch Überflieger, von denen dann welche sogar neben einer aktiven Karriere und X mit sehr gut abgeschlossenen Studiengängen und während ihrem Vollzeitjob noch eine Trainertätigkeit ausüben. Das sind aber Ausnahmen und hat auch weniger etwas mit dem Umfeld zu tun.

Nein. Nicht irrelevant. Es geht eher darum, dass es nicht allein um diese gehen darf. Und das kann schnell passieren wenn es nicht um Sport des Sports Willen geht sondern z.B. um die "Professionalität" zu erhalten (z.B. ich muss so gut sein, weil sonst kein hauptamtlicher Trainer und dann geht der Sport nicht).


RE: Laufsaison 2026 - mariusfast - 07.05.2026

(1) Instagram

Koko startet  am 31. Mai beim AJ Bell Great Manchester Run 2026 and UKA 10K Road Championships  Elite Field 


RE: Laufsaison 2026 - mariusfast - 08.05.2026

Im Auslaufenpodcast gibt es eine Spezialfolge mit Lara Kiene. 

Ihre sehr langsame Steigerung des Trainings war zwar ein gesunder Weg (keine Verletzung bisher), sie bereut es aber auch, dass sie nicht schon früher so top war, sodass sie sich mehr hätte auf den Sport konzentrieren können. HTL oder auch anderes professionelleres Setting. Sie war bspw. in keinem richtigen TL (Höhe sowieso nicht), außer privat alleine in MG. Jetzt bleibt sie aber in Hamm, um ihr Grundschullehramtsstudium fertig zu machen. Sie arbeitete schon immer parallel, erster 5 J. Zeitungsausträgerin und jetzt in einer Grundschule. Mehr als 80 - 100 KM Umfang könne Sie deshalb schlecht machen. Sie würde gerne mehr in den Sport investieren, aber sie meinte dass sie es sich nicht leisten könne noch länger zu studieren (auch gesellschaftlicher Druck). 
Sie weiß auch gar nicht, ob es jetzt noch ambitioniert in Richtung Marathon gehen wird, weil sie gesehen hat wie viel Zeit die Marathonläuferinnen investieren. Vielleicht legt sie dann nochmal voll den Fokus auf den Sport, bevor sie ihr Ref. antreten wird. Aber soweit ist sie noch nicht. Den Master hat sie erst begonnen. 

Schade kann man da nur sagen...


RE: Laufsaison 2026 - mariusfast - 09.05.2026

CitylaufAschaffenburg2026_Race-v12.cap

Fabienne Königstein gewann in 23:41 Minuten vor Katharina Steinruck in 24:22 Minuten, die bei ihrem Comeback ebenfalls ein starkes Rennen zeigte, auch wenn die angegebenen 8 Kilometer angesichts der schnellen Zeiten wohl ziemlich sicher nicht stimmen können. 

Interessant ist auch weniger, dass FANTAHUN das Rennen gewann. Vielmehr, dass er startete, obwohl er morgen beim Halbmarathon in Mainz starten und unter 64 Min. angreifen wird.


Edit: Thurley startet neben Dörfel auch in Mainz


RE: Laufsaison 2026 - OldSchoolRunner - 10.05.2026

Blanka Dörfel mit der nächsten guten Leistung. 
2.Platz beim Mainzer Halbmarathon in 68:06.


RE: Laufsaison 2026 - tobitobs - 10.05.2026

Dennis Kipkemoi Kipkegoi gewinnt in Mainz in 59:14. Bester deutscher Starter Tom Thurley 1:04:07.
Beatrice Chesnerek bei den Frauen in 1:08:01 , knapp dahinter schon Blanka Dörfel in 1:08:06

https://my.raceresult.com/380954/#1_C320F8