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DLV-Kritik der Pfeiffers - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: DLV-Kritik der Pfeiffers (/showthread.php?tid=6280) |
RE: DLV-Kritik der Pfeiffers - mariusfast - 19.04.2026 Sie macht jetzt nochmal eine Woche Saisonpause. Aber ich stimme den Beiträgen hier zu, in dem Sinne, dass der Zweierschnitt v.a. jetzt ja wirklich ein Witz ist für sie. Also jetzt gibts wirklich keine Ausreden mehr bzgl., dass es nicht reingepasst häte. Also 33:15 auf der Bahn wären ja langsamer als ihre geplante Marathonracepace. Das ist ein kontrollierter Subthreshold TDL und 10 KM sind auch keine 20 KM, wo das eine harte Marathonsession wäre. Das kann man auch in jedem Formzustand und mit jeder Fokussierung machen (Esther ist ja, vll. im Gegensazt zu Athleten wie Ringer, kein Athlet, der zu sehr periodisiert, sondern eig. so gut wie immer eine gewisse Grundform hat). V.a. wenn man ankündigt ab jetzt sowieso Marathontraining machen zu wollen. Also perfekt? Zumal Esther ja eh nie ganz Laufpause macht und gesagt hat, dass sie jetzt mal eine Woche "nur" einmal trainieren wird und in dieser Woche lediglich nicht ganz ans Maximum gehen will und kein Vo2max machen möchte, sondern maximal Schwellenpace bei den Tempoeinheiten. Und selbst wenn ihr jetzt die DM nicht passen sollte, gibt es ja wie gesagt noch The Ligthening, was ja auch erst im Juni ist. RE: DLV-Kritik der Pfeiffers - mariusfast - 19.04.2026 (19.04.2026, 03:45)mariusfast schrieb: Sie macht jetzt nochmal eine Woche Saisonpause. Aber ich stimme den Beiträgen hier zu, in dem Sinne, dass der Zweierschnitt v.a. jetzt ja wirklich ein Witz ist für sie. Also jetzt gibts wirklich keine Ausreden mehr bzgl., dass es nicht reingepasst häte. Also 33:15 auf der Bahn wären ja langsamer als ihre geplante Marathonracepace. Das ist ein kontrollierter Subthreshold TDL und 10 KM sind auch keine 20 KM, wo das eine harte Marathonsession wäre. Das kann man auch in jedem Formzustand und mit jeder Fokussierung machen (Esther ist ja, vll. im Gegensazt zu Athleten wie Ringer, kein Athlet, der zu sehr periodisiert, sondern eig. so gut wie immer eine gewisse Grundform hat). V.a. wenn man ankündigt ab jetzt sowieso Marathontraining machen zu wollen. Also perfekt? Zumal Esther ja eh nie ganz Laufpause macht und gesagt hat, dass sie jetzt mal eine Woche "nur" einmal trainieren wird und in dieser Woche lediglich nicht ganz ans Maximum gehen will und kein Vo2max machen möchte, sondern maximal Schwellenpace bei den Tempoeinheiten.*habe es falsch geschrieben. Ich meinte natürlich einmal pro Tag wird sie in der kommenden Woche "Saisonpause" laufen. RE: DLV-Kritik der Pfeiffers - S_J - 19.04.2026 Das ist ja keine Saisonpause, sondern eine Entlastungswoche ![]() Der "sichere" Weg zum Bundeskader ist in zwei Wochen die 10,000m zu laufen. Sie hat momentan die 10km-Form dazu. Wenn sie lieber darauf setzt, im Herbst die Marathon-Norm zu laufen, ist das zwar sicherlich ebenfalls möglich, aber eben riskanter. Das ist ihre Entscheidung. aber dann eben nicht die Schuld des DLV, wenn es nicht klappt. Es sagt ja hier auch keiner, dass sie es nicht schaffen könnte. Aber ich persönlich wäre in meiner Marathon-Vorbereitung und auch beim Marathon selbst viel entspannter, wenn ich mir schon den Kaderstatus gesichert hätte... Aber vielleicht braucht sie ja diesen Druck. RE: DLV-Kritik der Pfeiffers - Freaky - 19.04.2026 (19.04.2026, 10:04)S_J schrieb: Wenn sie lieber darauf setzt, im Herbst die Marathon-Norm zu laufen, ist das zwar sicherlich ebenfalls möglich, aber eben riskanter. Das ist ihre Entscheidung. aber dann eben nicht die Schuld des DLV, wenn es nicht klappt. Das glaubst auch nur du, dass das dann nicht die Schuld des DLV ist, wenn man sie dann nicht norminieren würde, weil bei dem Plan irgendwas schief gegangen ist. RE: DLV-Kritik der Pfeiffers - S_J - 19.04.2026 (19.04.2026, 10:09)Freaky schrieb:(19.04.2026, 10:04)S_J schrieb: Wenn sie lieber darauf setzt, im Herbst die Marathon-Norm zu laufen, ist das zwar sicherlich ebenfalls möglich, aber eben riskanter. Das ist ihre Entscheidung. aber dann eben nicht die Schuld des DLV, wenn es nicht klappt. Ich bin mir sicher, dass sie dem DLV wieder die Schuld zuschieben wird
RE: DLV-Kritik der Pfeiffers - mariusfast - 19.04.2026 (19.04.2026, 10:04)S_J schrieb: Das ist ja keine Saisonpause, sondern eine Entlastungswoche Wie auch immer. Das mit den Begrifflichkeiten bei den Läufern ist sicherlich ein eigenes Thema "easy runs, recovery, Saisonpause etc.". Nach deiner wissenschaftll. Definition macht sie dann halt möglicherweise nie eine Saisonpause. Sie will jetzt auch ein paar Wettkämpfe machen, wo sie nicht so diesen Druck hat, in neue Bereiche vorstoßen zu machen, meinte sie letzte Woche. Wsl. wird dann auch der Düsseldorf HM nächstes Wochenende wieder locker werden (Hendrik wird sie ja vermutlich pacen). Dann kommt im Mai auch noch der WLF. DA meinte Esther auch, dass sie sich davon letztes Jahr lange Zeit erholen musste. Reine Laufpausen, die nicht verletzungsbedingt sind, macht sie auf alle Fälle grds. nicht mehr, sagte sie im Podcast (vll. hat sie ja das Youtubevideo des "selbsternannten Triathloncoachs" aus Südbaden angeschaut ) Und von Alternativtraining halten die Pfeiffers ja auch nicht viel. RE: DLV-Kritik der Pfeiffers - S_J - 19.04.2026 Ich habe gerade aus Interesse nochmal in einen alten Artikel zu Kipchoge geschaut. Nach einem Marathon gönnt er sich 4 Tage lockere Läufe und macht anschließend dann 3 Wochen Saisonpause. 4 Wochen nach dem Marathon geht es dann wieder ins Grundlagentraining. Frauen sollten sich aber natürlich grundsätzlich schneller erholen als Männer. Weiß jemand zufällig, wie da die Studienlage ist? Falls ja, lohnt sich hier ja ggf. ein eigener Thread... RE: DLV-Kritik der Pfeiffers - mariusfast - 28.04.2026 Artikel mit Hendrik auf Laufen.de. Artikel ist nur für Mitglieder oder Abonnentinnen frei Ausschnitte befinden sich auf Zitat:Mit einem EM-Start könnte Hendrik Pfeiffer seine Chancen verspielen, weiter durch die Bundeswehr gefördert zu werden, was essenziell für Hendriks Karriere ist. Zitat:Vielleicht kann ich mir den Marathonstart bei der EM nicht leisten RE: DLV-Kritik der Pfeiffers - OldSchoolRunner - 28.04.2026 (28.04.2026, 09:48)mariusfast schrieb: Artikel mit Hendrik auf Laufen.de. Artikel ist nur für Mitglieder oder Abonnentinnen freiJa, nachdem er unbedingt Boston laufen wollte, ist seine Aussage verständlich. U.a. London, Paris, Hamburg wären aber eine Alternative gewesen, um die Norm zu laufen. Er hatte ja vor ein paar Wochen erklärt, warum er Boston läuft und dass es vorher vielversprechende Gespräche mit dem DLV gab, aber wenn er wirklich so abhängig von der Bundeswehr sein sollte, dann hätte er Boston nicht machen sollen (by the way: er wurde in Boston 17., also selbst wenn der DLV Boston als Major mit einer guten Platzierung gezählt hätte, wäre der 17. Platz ja wohl nicht ausreichend gewesen, oder welche Platzierung hätte der DLV akzeptieren sollen?) Ich stelle das ganze in den Konjunktiv, weil ich davon ausgehe, dass er inzwischen einen größeren Anteil seines Einkommens nicht durch die Bundeswehr generiert. Ich verstehe allerdings auch, wenn man nicht auf mehrere 10 Tausend Euro im Jahr (von der Bundeswehr) verzichten möchte. RE: DLV-Kritik der Pfeiffers - Reichtathletik - 28.04.2026 Man muss mal wieder finde ich zwei Dinge trennen. 1. Sachebene: Natürlich ist es völlig Banane, wenn Leute EM (oder WM oder Olympia) laufen und dann nicht in den Kader kommen, vor allem wenn andere nicht zu einem Start bereit sind und lieber wo anders Topzeiten laufen. 2. Persönliche Ebene: Da scheinen Pfeiffers mittlerweile aber auch kein Szenario auszulassen, um Systemkritik zu äußern. Das kann man als Kampf für den Sport hochjazzen, aber es ist eher eine Aufmerksamkeits-Maschine. Denn man könnte die teils berechtigte Sachkritik ja durchaus intern oder von mir aus auch extern äußern, zeitgleich aber die Möglichkeiten, die man hat, nutzen, um dennoch parallel nach den aktuellen Regeln sein Ziel zu erreichen. Also z.B. Hamburg statt Boston, zum Beispiel Celle für Esther... |