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RE: Olympia-Normen - Robb - 24.04.2015 (24.04.2015, 12:08)longbottom schrieb: Das Wort "Einladung" passt hier nicht und steht auch nicht in den Nominierungskriterien. Die Athleten, die sich ohne Norm über die Bestenliste qualifizieren, werden nicht "eingeladen", sondern das Feld wird mit denen aufgefüllt. Ansonsten gelten für die die gleichen Kriterien wie bei den Normerfüllern.Wenn du schon auf die Wortwahl achtest, das Feld wird eben nicht mit "denen aufgefüllt", es wird den nationalen Verbänden angeboten, diese Athleten zu nominieren. Die IAAF entscheidet, wem ein Quota-Platz zusteht, die Verbände entscheiden, welche der angebotenen Quota-Plätze sie in Anspruch nehmen. Ich nenne das Einladung, weil mir kein besserer Begriff dafür einfällt. Mich würde aber interessieren, wie lange sich ein Verband für die Entscheidung Zeit lassen darf. Da könnten Verbände böse Spielchen miteinander treiben, einfach solange mit der Entscheidung warten, bis es zu spät ist für den nächsten in der Liste. RE: Olympia-Normen - longbottom - 24.04.2015 Ich habe deshalb geschrieben, dass das Wort "Einladung" nicht passt, weil Astra gefragt hat, wer dann den Aufenthalt bezahlt. So kann man "Einladung" nämlich halt auch verstehen. Aber sagen wir, dass ihnen die Plätze angeboten werden. Oder noch besser: "Nach IAAF-Regularien wären sie qualifiziert." Nach DOSB/DLV-Kriterien wären sie das deshalb noch nicht automatisch, aber das war ja schon immer so und gilt auch jetzt noch für manche Normerfüller. Wer zum Beispiel die Marathon-Norm von 2:17 läuft wird deswegen noch lange nicht nominiert. Was die Frage angeht, was passiert, wenn Quotenplätze erst ganz spät abgelehnt werden. Ich vermute, dass die IAAF bei einer ganzen Anzahl möglicher Nachrücker gleich von Anfang an nachfragt. Zum Beispiel: "Für den Fall, dass sich der und der Athlet noch über die Nachrückerliste qualifiziert, würdet ihr ihn dann nominieren?" Dann kann man danach die Listen erstellen. Zumindest ist es das, was der Verband tun sollte. RE: Olympia-Normen - Sergej Litvinov - 25.04.2015 Hier eine Analyse der Normen. http://www.hmmrmedia.com/2015/04/so-just-how-unequal-are-the-olympic-standards/ RE: Olympia-Normen - Robb - 25.04.2015 Eigentlich sind die Normen in den Wurfwettbewerben doch völlig irrelevant, es wird sowieso aufgefüllt. Wer 78m wirft, muß trotzdem hoffen, von seinem Verband nominiert werden, wer zu den Quota-Plätzen gehört, ebenso. Ich hab mir die bereinigte Bestenliste 2014 fürs Hammerwerfen angeschaut, falls die gewünschte Teilnehmerzahl 32 wäre (das ist sie für Peking), wäre man mit 75.26m letzter der Quotaliste. Der einzige Unterschied ist, wer 78m wirft, muß nicht bis zuletzt befürchten, noch überholt zu werden. Das wird richtig spannend nächstes Jahr, die Quotenlisten zu verfolgen. RE: Olympia-Normen - mic.now - 25.04.2015 (25.04.2015, 15:12)Robb schrieb: Ich hab mir die bereinigte Bestenliste 2014 fürs Hammerwerfen angeschaut, falls die gewünschte Teilnehmerzahl 32 wäre (das ist sie für Peking), wäre man mit 75.26m letzter der Quotaliste. Für Olymoia gilt aber ein Nominierungszeitraum von (im Prinzip) 2 Jahren, d.h. für die meisten Disziplinen 1. Mai 2015-12.07.2016. D.h. auf eine Saison zu schauen reicht dann nicht. Wenn man sich 2013 und 2014 als Beispiel vor Augen führt, komme ich auf (bereinigten) Platz 32 mit einer Weite von 76,48 m. Da im Olympiajahr die Leisungen erfahrungsgemäß etwas höher sind, wird wohl etwas mehr nötig sein. Aber Robb hat recht, die Leistung zu erbringen ist das eine, von seinem NOK nominiert zu werden das andere. Das wird bestimmt etwas chaotisch werden. RE: Olympia-Normen - Sergej Litvinov - 25.04.2015 (25.04.2015, 15:12)Robb schrieb: Eigentlich sind die Normen in den Wurfwettbewerben doch völlig irrelevant, es wird sowieso aufgefüllt. Wer 78m wirft, muß trotzdem hoffen, von seinem Verband nominiert werden, wer zu den Quota-Plätzen gehört, ebenso. Ich hab mir die bereinigte Bestenliste 2014 fürs Hammerwerfen angeschaut, falls die gewünschte Teilnehmerzahl 32 wäre (das ist sie für Peking), wäre man mit 75.26m letzter der Quotaliste. Der einzige Unterschied ist, wer 78m wirft, muß nicht bis zuletzt befürchten, noch überholt zu werden. Das wird richtig spannend nächstes Jahr, die Quotenlisten zu verfolgen.Fuer mich ist diese Weite kein Problem aber fuer die meisten heut zu Tage ist es ein ganzes Stueck, dabei gehoeren diese Athleten zu den Profis. Es wird wieder mal eine Situation geschafen in der diese Athleten um ihre Existenz kaempfen muessen und es wird wieder Manipulationen geben. Ich will hier keinen verteidigen aber Dopingbekaempfung und hohe Normen sind einfach nicht fuer einander geschafen, es ist einfach nicht weitsichtig. RE: Olympia-Normen - longbottom - 26.04.2015 Laut NDR-Übertragung beim Hamburg-Marathon ist die DLV-Olympianorm im Marathon der Herren 2:12:30. RE: Olympia-Normen - Robb - 27.04.2015 Tatjana Pinto steht bei der IAAF immer noch mit ihren 22.92 in der Bestenliste, ich frage mich, was passiert, wenn ein Athlet durch so einen Fehler seinen Quota-Platz nicht bekommt. RE: Olympia-Normen - krebsan - 29.04.2015 Wenn die Normen irrelevant sind, könnte man ja ganz darauf verzichten. Das würde wenigstens allen Verbänden Klarheit geben, dass in erster Linie die Weltranglisten zu beachten sind. Das erklärt aber nicht, weshalb die Normen, die offenbar doch immer noch als nötig erachtet werden, über die Disziplinen so unterschiedlich sind. RE: Olympia-Normen - Robb - 29.04.2015 Ganz irrelevant sind sie nicht, ein System ohne Normen würde das Quali-System der Amerikaner unmöglich machen, denn die ersten drei der Trials sind nicht unbedingt auch die drei bestplatzierten in der Weltrangliste. |