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WA Road Running Championships - Kopenhagen, 19./20.09.2026 (Gold Farken, ER Almgren) - Druckversion

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RE: WA Road Running Championships - Kopenhagen, 19./20.09.2026 (Gold Farken) - runner5000 - 20.09.2026

(19.09.2026, 20:28)OldSchoolRunner schrieb:
(19.09.2026, 19:01)aj_runner schrieb:
(19.09.2026, 14:53)OldSchoolRunner schrieb:
(19.09.2026, 14:05)runner5000 schrieb: Brutaler Antritt an der Kilometer 4 Marke. Das sah wie ein Endspurt aus. Ingebrigtsen lässt sich aber nicht überrumpeln und sieht zunächst wie der sichere Sieger aus, geht aber auf der Zielgeraden ein. Sehr überraschend!

Es hätte wohl kaum einer 200m vor dem Ziel nicht auf Ingebrigtsen gewettet.
Ich frage mich aber, ob er "nur" eingegangen ist, oder ob er sich gleichzeitig nicht auch eine (leichte) Verletzung eingefangen hatte. Irgendwie kann ich mir das sonst bei diesem Rennverlauf nicht erklären.

Eine - vermutlich Zuschaueraufnahme - war direkt an dem Punkt, als Jakob überholt wurde. Für mich sah es eindeutig danach aus, dass er sofort erkannt hatte, nichts entgegensetzen zu können und deshalb aufgab und es nur noch ins Ziel hat rollen lassen.
Ja, wahrscheinlich hast Du Recht, aber dass er sich so falsch einschätzt und zum anderen letzte Woche so souverän war, ist eben sehr überraschend.
Er hat ja selbst gesagt in dem Video, als er die 1500 m abgesagt hat, dass seine Regenerationsfähigkeit noch immer nicht da ist, wo sie mal war. Er ist jetzt zweimal in einer Woche sub 13 gelaufen. Das ist möglicherweise noch zu viel zu diesem Zeitpunkt. Offenbar ist er doch noch deutlich weiter von seinem alten Leistungsvermögen entfernt, als z.B. das Ultimate Finale suggeriert hat.
Ich erinnere nur an seine multiplen Starts im Jugendalter, sein 3:43/7:23 Doppel innerhalb von 24 Stunden, seinen legendären Weltrekord über 3000 m. Davon ist momentan noch weit entfernt.


RE: WA Road Running Championships - Kopenhagen, 19./20.09.2026 (Gold Farken) - mariusfast - 20.09.2026

(20.09.2026, 02:40)runner5000 schrieb:
(19.09.2026, 20:28)OldSchoolRunner schrieb:
(19.09.2026, 19:01)aj_runner schrieb:
(19.09.2026, 14:53)OldSchoolRunner schrieb:
(19.09.2026, 14:05)runner5000 schrieb: Brutaler Antritt an der Kilometer 4 Marke. Das sah wie ein Endspurt aus. Ingebrigtsen lässt sich aber nicht überrumpeln und sieht zunächst wie der sichere Sieger aus, geht aber auf der Zielgeraden ein. Sehr überraschend!

Es hätte wohl kaum einer 200m vor dem Ziel nicht auf Ingebrigtsen gewettet.
Ich frage mich aber, ob er "nur" eingegangen ist, oder ob er sich gleichzeitig nicht auch eine (leichte) Verletzung eingefangen hatte. Irgendwie kann ich mir das sonst bei diesem Rennverlauf nicht erklären.

Eine - vermutlich Zuschaueraufnahme - war direkt an dem Punkt, als Jakob überholt wurde. Für mich sah es eindeutig danach aus, dass er sofort erkannt hatte, nichts entgegensetzen zu können und deshalb aufgab und es nur noch ins Ziel hat rollen lassen.
Ja, wahrscheinlich hast Du Recht, aber dass er sich so falsch einschätzt und zum anderen letzte Woche so souverän war, ist eben sehr überraschend.
Er hat ja selbst gesagt in dem Video, als er die 1500 m abgesagt hat, dass seine Regenerationsfähigkeit noch immer nicht da ist, wo sie mal war. Er ist jetzt zweimal in einer Woche sub 13 gelaufen. Das ist möglicherweise noch zu viel zu diesem Zeitpunkt. Offenbar ist er doch noch deutlich weiter von seinem alten Leistungsvermögen entfernt, als z.B. das Ultimate Finale suggeriert hat.
Ich erinnere nur an seine multiplen Starts im Jugendalter, sein 3:43/7:23 Doppel innerhalb von 24 Stunden, seinen legendären Weltrekord über 3000 m. Davon ist momentan noch weit entfernt.

Denke ich auch. 
Klar die EM ist schon über einen Monat her mittlerweile. Aber danach hat er auch sehr viele Wettkämpfe eingebaut und möglicherweise nicht so den Schwerpunkt auf das Training legen können. Und bereits bei seinem EM Sieg war seine Form deutlich schlechter als es den Eindruck erweckte. Das konnte man allein an den Reaktionen aus seinem nahen Umfeld (zudem Interview von Henrik) interpretieren. Auch von den Running Gags, die ihn in der Vorbereitung bei Temposessions in St. Moritz sahen, wusste man, dass er noch sehr weit zurück ist (weshalb Bremm wusste, dass er da eigentlich schlagbar war und so eine Chance nie mehr kommen wird).


RE: WA Road Running Championships - Kopenhagen, 19./20.09.2026 (Gold Farken) - Sandmann - 20.09.2026

(19.09.2026, 23:28)schwellenmonster schrieb:
(19.09.2026, 14:13)Sandmann schrieb:
(19.09.2026, 13:56)runner5000 schrieb: Gressier hat offenbar einen Teamkollegen als Pacemaker engagiert.

Edit: Und der steigt bei 2 km aus.

Nicht mal bei einer WM im Nationaltrikot läuft man mehr für sich selbst. Warum macht man das? Selbstlosigkeit? Geld? Druck von dritter Seite? Für mich erfreulich, dass es nichts gebracht hat.

Sollte man sich nicht gerade im Nationaltrikot für sein Team opfern? Für die meisten ist es denke ich einfacher mit einem Land zu identifizieren als mit einer Marke. Das Ziel sollte doch sein als Mannschaft möglichst gut abzuschneiden und nicht Selbsterfüllungswünsche einzelner Athleten zu erfüllen

Der Einwand ist verständlich. Sie tragen das gleiche Trikot, also sind sie doch in einem Team? Da ist dann schließlich einer für den anderen da, oder?

Ich glaube aber, das ist ein Missverständnis. Das war kein Wettkampf mit Teamwertung. Wer bei einer Meisterschaft (nur darum mein Hinweis auf das Trikot) in einer Einzeldisziplin nicht den eigenen individuellen Erfolg sucht, sondern den eines Konkurrenten, verfehlt meiner Ansicht nach den Wettbewerbsgedanken und verhält sich damit, hart ausgedrückt, unsportlich. 

Und dann gibt es noch die Frage, ob da nicht vielleicht ein ehrgeiziger französischer Athlet gerne teilgenommen hätte, um auf Zeit und Platz zu laufen - aber zu Hause bleiben musste, weil Szot nominiert wurde.


RE: WA Road Running Championships - Kopenhagen, 19./20.09.2026 (Gold Farken) - muffman - 20.09.2026

(19.09.2026, 23:28)schwellenmonster schrieb:
(19.09.2026, 14:13)Sandmann schrieb:
(19.09.2026, 13:56)runner5000 schrieb: Gressier hat offenbar einen Teamkollegen als Pacemaker engagiert.

Edit: Und der steigt bei 2 km aus.

Nicht mal bei einer WM im Nationaltrikot läuft man mehr für sich selbst. Warum macht man das? Selbstlosigkeit? Geld? Druck von dritter Seite? Für mich erfreulich, dass es nichts gebracht hat.

Sollte man sich nicht gerade im Nationaltrikot für sein Team opfern? Für die meisten ist es denke ich einfacher mit einem Land zu identifizieren als mit einer Marke. Das Ziel sollte doch sein als Mannschaft möglichst gut abzuschneiden und nicht Selbsterfüllungswünsche einzelner Athleten zu erfüllen

Wir sind hier nicht in einer Teamsportart.


RE: WA Road Running Championships - Kopenhagen, 19./20.09.2026 (Gold Farken) - Jonny - 20.09.2026

Trotzdem spricht nichts dagegen in entscheidenden Momenten als Team zu agieren.


RE: WA Road Running Championships - Kopenhagen, 19./20.09.2026 (Gold Farken) - muffman - 20.09.2026

(20.09.2026, 08:53)Jonny schrieb: Trotzdem spricht nichts dagegen in entscheidenden Momenten als Team zu agieren.

Sobald du selbst dann auch nur den geringsten Nachteil hättest, spricht so ziemlich alles dagegen.


RE: WA Road Running Championships - Kopenhagen, 19./20.09.2026 (Gold Farken) - Oliver - 20.09.2026

Bitte die Diskussion hier Leichtathletik ist keine Team-Sportart weiterführen.


RE: WA Road Running Championships - Kopenhagen, 19./20.09.2026 (Gold Farken) - Sandmann - 20.09.2026

Start-Ziel-Sieg von Agnes Ngetich im Frauen-Halbmarathon in 1:05:15 (Women-Only WR)


RE: WA Road Running Championships - Kopenhagen, 19./20.09.2026 (Gold Farken) - mariusfast - 20.09.2026

Lukan mit DNF. Sie ist für mich ein Rätsel. Ihre gesamten Ergebnisse in diesem Sommer stehen in keiner Weise in Relation zu ihrer 10 KM PB aus Laredo.


RE: WA Road Running Championships - Kopenhagen, 19./20.09.2026 (Gold Farken, Almgren ER) - Atanvarno - 20.09.2026

Andreas Almgren gewinnt den Halbmarathon der Männer in neuer Europarekordzeit von 58:06 min