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Höhere Direktnormen ab 2027 und Normerfüllung erst ab Cat C - Druckversion

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RE: Diskussionsthread Normerfüllungen 2026 - runner5000 - 26.05.2026

@Reichtathletik Ich habe doch zuvor aufgezählt, wie viele in Zukunft relevante VA in Belgien und den Niederlanden stattfinden. Das ist nicht viel. 
Nächstes Wochenende sind dafür ganz viele Läufer in Karlsruhe. Das ist quasi die gleiche VA wie am Wochenende in Brüssel vom Konzept her. 
Und die ganzen Läufe abseits der absoluten Elite in Brüssel haben auch nur Status F und nicht C bekommen. Es bringt also rein gar nichts von der Kategorie her, ob ich dahin fahre oder in Rehlingen ein Rahmenprogramm mache. Es ist immer F. Also in Zukunft bringt es für die Nachwuchs-Meisterschaften auch nichts, nach Belgien zu fahren, wenn die Läufe, in die U20/U18-Leute reinkommen, nur F und nicht C bekommen.


RE: Diskussionsthread Normerfüllungen 2026 - Delta - 26.05.2026

(26.05.2026, 17:23)Freaky schrieb:
(26.05.2026, 16:23)Delta schrieb:
(26.05.2026, 16:21)Oliver schrieb: Beim Hochsprung der Männer finde ich die Norm noch sehr moderat. Die DLV-Norm im Hochsprung war damals bereits für die WM in Peking bei 2,30m. Bei sehr vielen Disziplinen ist der WA-Standard besser als der deutsche Rekord.

85 m für Speerwerfer sind dann schon heftig.


sind doch seit Jahren 85m

Stimmt war schon für 2023 85 m


RE: Diskussionsthread Normerfüllungen 2026 - Reichtathletik - 26.05.2026

(26.05.2026, 17:32)runner5000 schrieb: @Reichtathletik Ich habe doch zuvor aufgezählt, wie viele in Zukunft relevante VA in Belgien und den Niederlanden stattfinden. Das ist nicht viel. 
Nächstes Wochenende sind dafür ganz viele Läufer in Karlsruhe. Das ist quasi die gleiche VA wie am Wochenende in Brüssel vom Konzept her. 
Und die ganzen Läufe abseits der absoluten Elite in Brüssel haben auch nur Status F und nicht C bekommen. Es bringt also rein gar nichts von der Kategorie her, ob ich dahin fahre oder in Rehlingen ein Rahmenprogramm mache. Es ist immer F. Also in Zukunft bringt es für die Nachwuchs-Meisterschaften auch nichts, nach Belgien zu fahren, wenn die Läufe, in die U20/U18-Leute reinkommen, nur F und nicht C bekommen.

Natürlich bringt es was, denn nur ein Bruchteil der Athleten ist in der Lage zur WM zu kommen. Auch zur U20-WM. Bis sie soweit sind, müssen sie auch irgendwo starten können wo es a) Bock macht und b) sie Erfahrungen sammeln können. Im Lauf in D gab es zuletzt nur Karlsruhe und Pfungstadt. Alle Deutschen Qualis die nicht im Ausland gelaufen wurden kommen zu 90% daher (es gab ein Jahr da waren es 100%!). Und auch in diesem Meetings musst du erst einmal reinkommen.
Ich bleibe dabei: Wir brauchen mehr geile Meetings bei denen Elite und Nachwuchs zusammen kommen. Es muss auch möglich sein mit einem Großteil der Trainingsgruppe an einem Ort starten zu können und nicht nur 1-2 in den Ort rein zu bekommen und 1-2 in einem anderen...

Übrigens haben sie Niederlande und Belgien auch nur einen Bruchteil der Deutschen Bevölkerung. Schon allein statistisch müssten wir das x-fache auffahren.


RE: Diskussionsthread Normerfüllungen 2026 - Befürworter - 26.05.2026

Die herbeifabulierte Phantomdiskussion mit den Nachwuchsnormen ist überflüssig, wenn es überhaupt keine U20- und U18-Meetings mit Kategorie C gibt...

Dass eine Normerreichung für die WM nur ab C-Meetings geplant sein soll, hatte ich als aufmerksamer Podcast-Hörer zwar schon gehört, aber für ein Missverständnis gehalten:

- Welchen Grund soll das haben? Ich habe überhaupt keine Erklärung, warum man eine solche Einschränkung für notwendig erachtet oder was man damit erreichen will. Warum werden gleiche Leistungen unterschiedlich bewertet, nur weil sie anderswo erbracht wurden?

- Zudem ist die Zahl solcher Meetings weltweit so begrenzt, dass unmöglich alle Kandidaten für die Normerreichung überhaupt an solchen Meetings teilnehmen können - mal abgesehen von der Landesmeisterschaften, die aber nicht mit Tempomachern gelaufen werden und wo dann manche Sportler nur an einem einzigen Tag die Chance zur Normerreichung haben werden und da keinesfalls krank oder verletzt sein dürfen.

- Die Attraktivität des Sports wird enorm entwertet. Es gibt für Topathleten dann keinen Grund mehr, auf kleineren Meetings anzutreten und damit den Sport für die Masse und den Nachwuchs erlebbar zu machen. Wie kann man auf die Idee kommen, die von hunderten Ehrenamtlichen organisierten kleineren Sportfeste so zu torpedieren?

Man kann nur hoffen, dass dieser Blödsinn wieder zurückgenommen wird.


RE: Diskussionsthread Normerfüllungen 2026 - OldSchoolRunner - 26.05.2026

(26.05.2026, 17:04)runner5000 schrieb:
(26.05.2026, 16:55)OldSchoolRunner schrieb: Das sind nicht gerade viele Meetings/Marathons, zumal einige ja auch Spezialmeetings sind, die nur ein oder zwei Disziplinen anbieten.
Ich glaube, dass dies aber für die meisten potentiellen Kandidaten für eine Direktnorm nicht so schlimm ist, weil die Direktnormen so hoch sind, dass sie sowieso nur in Ausnahmefällen in Deutschland erfüllt werden können (oder wer kann in Deutschland Meetings organisieren, bei denen z.B. die 5000m unter 12:50 oder die 10000m unter 26:48 gelaufen werden?) Bei den technischen Disziplinen könnte das theoretisch einfacher sein, aber die können sowieso mehr Wettkämpfe machen und müssen dann ggf. öfters in den Nachbarländern mit C-Meetings antreten.

Nichtsdestotrotz wäre es aber natürlich wünschenswert, wenn es auch in Deutschland mehr hochklassige Meetings gäbe, um die Sichtbarkeit der Topleute vor Ort zu erhöhen, was wiederum auch der zweiten und dritten Reihe Motivation mitgeben könnte. Da bin ich auch bei Reichtathletik, der zudem ein erweitertes Programm - wie in Belgien/Holland - anregt.

Es gibt kein erweitertes Programm in Belgien oder den Niederlanden.
Und die Problematik mit den C-Meetings wird auch auf die U20-WM, U18-EM erweitert werden. Und da ist das mit der Normerfüllung dann sehr wohl ein Problem.
Manchmal glaube ich, dass Du die anderen Foristen nicht verstehen willst. Du weißt doch ganz genau, was ich mit dem "erweiterten" Programm meinte. 
Ich kam in den Neunzigern auch in den Genuss, in Hechtel (heute Heusden) antreten zu dürfen und dort zweimal Bestzeit laufen zu können. Und nebenbei Weltklasseleute im A-Lauf laufen zu sehen. Ja, heute würde ich nach Karlsruhe fahren, aber es gibt doch leider auf den Langstrecken daneben viel zu wenig hochwertiges Angebot in Deutschland (mal sehen, ob Marburg/Stadtallendorf sich etablieren kann, was wünschenswert wäre).

Und wie Reichtathletik schrieb: wenn die Problematik mit den C-Meetings auch auf die U20-WM, U18-EM ausgeweitet werden sollte, dann haben wir schon ein zusätzliches Problem. Ich frage mich allerdings, warum das auch für eine U18-EM gelten sollte und außerdem würde ich dem DLV empfehlen, dagegen anzukämpfen -zumindest in Europa bei der U18-EM.


RE: Diskussionsthread Normerfüllungen 2026 - longbottom - 26.05.2026

(26.05.2026, 18:20)OldSchoolRunner schrieb: Und wie Reichtathletik schrieb: wenn die Problematik mit den C-Meetings auch auf die U20-WM, U18-EM ausgeweitet werden sollte,

Wie hier schon geschrieben wurde. U-20-Wettbewerbe sind nicht A, B oder C-Kategorie, egal bei welchem Sportfest. Bestenfalls können U-20-Athleten in den Hauptfeldern dann diese Normen knacken. Aber wie viele U-20-Athleten kommen denn in Hauptfelder? Wir würden die direkten Normerfüller pro Disziplin an einer Hand abzählen können und bräuchten nicht einmal alle Finger. Mit andere Worten: Es wird entweder nicht passieren oder wir hätten sehr, sehr viele Plätze über die Weltrangliste frei. Was auch nichts Schlechtes sein muss.


RE: Diskussionsthread Normerfüllungen 2026 - runner5000 - 26.05.2026

(26.05.2026, 18:20)OldSchoolRunner schrieb:
(26.05.2026, 17:04)runner5000 schrieb:
(26.05.2026, 16:55)OldSchoolRunner schrieb: Das sind nicht gerade viele Meetings/Marathons, zumal einige ja auch Spezialmeetings sind, die nur ein oder zwei Disziplinen anbieten.
Ich glaube, dass dies aber für die meisten potentiellen Kandidaten für eine Direktnorm nicht so schlimm ist, weil die Direktnormen so hoch sind, dass sie sowieso nur in Ausnahmefällen in Deutschland erfüllt werden können (oder wer kann in Deutschland Meetings organisieren, bei denen z.B. die 5000m unter 12:50 oder die 10000m unter 26:48 gelaufen werden?) Bei den technischen Disziplinen könnte das theoretisch einfacher sein, aber die können sowieso mehr Wettkämpfe machen und müssen dann ggf. öfters in den Nachbarländern mit C-Meetings antreten.

Nichtsdestotrotz wäre es aber natürlich wünschenswert, wenn es auch in Deutschland mehr hochklassige Meetings gäbe, um die Sichtbarkeit der Topleute vor Ort zu erhöhen, was wiederum auch der zweiten und dritten Reihe Motivation mitgeben könnte. Da bin ich auch bei Reichtathletik, der zudem ein erweitertes Programm - wie in Belgien/Holland - anregt.

Es gibt kein erweitertes Programm in Belgien oder den Niederlanden.
Und die Problematik mit den C-Meetings wird auch auf die U20-WM, U18-EM erweitert werden. Und da ist das mit der Normerfüllung dann sehr wohl ein Problem.
Manchmal glaube ich, dass Du die anderen Foristen nicht verstehen willst. Du weißt doch ganz genau, was ich mit dem "erweiterten" Programm meinte. 
Ich kam in den Neunzigern auch in den Genuss, in Hechtel (heute Heusden) antreten zu dürfen und dort zweimal Bestzeit laufen zu können. Und nebenbei Weltklasseleute im A-Lauf laufen zu sehen. Ja, heute würde ich nach Karlsruhe fahren, aber es gibt doch leider auf den Langstrecken daneben viel zu wenig hochwertiges Angebot in Deutschland (mal sehen, ob Marburg/Stadtallendorf sich etablieren kann, was wünschenswert wäre).

Und wie Reichtathletik schrieb: wenn die Problematik mit den C-Meetings auch auf die U20-WM, U18-EM ausgeweitet werden sollte, dann haben wir schon ein zusätzliches Problem. Ich frage mich allerdings, warum das auch für eine U18-EM gelten sollte und außerdem würde ich dem DLV empfehlen, dagegen anzukämpfen -zumindest in Europa bei der U18-EM.
Ich war davon ausgegangen, dass Reichtathletik mit erweitertem Programm eine riesige Anzahl an derartigen Veranstaltungen meinte, weil er vorher von der Finanzierung gesprochen hat. Das war dann ein Missverständnis, wenn es wieder um Rahmenprogramm ging.

Es besteht die starke Annahme, dass EA wie immer derartige Änderungen von WA übernehmen wird.


RE: Diskussionsthread Normerfüllungen 2026 - runner5000 - 26.05.2026

(26.05.2026, 19:02)longbottom schrieb:
(26.05.2026, 18:20)OldSchoolRunner schrieb: Und wie Reichtathletik schrieb: wenn die Problematik mit den C-Meetings auch auf die U20-WM, U18-EM ausgeweitet werden sollte, 

Wie hier schon geschrieben wurde. U-20-Wettbewerbe sind nicht A, B oder C-Kategorie, egal bei welchem Sportfest. Bestenfalls können U-20-Athleten in den Hauptfeldern dann diese Normen knacken. Aber wie viele U-20-Athleten kommen denn in Hauptfelder? Wir würden die direkten Normerfüller pro Disziplin an einer Hand abzählen können und bräuchten nicht einmal alle Finger. Mit andere Worten: Es wird entweder nicht passieren oder wir hätten sehr, sehr viele Plätze über die Weltrangliste frei. Was auch nichts Schlechtes sein muss.

Eine Weltranglistenqualifikation gab es aber bisher nicht im Nachwuchsbereich.


RE: Diskussionsthread Normerfüllungen 2026 - S_J - 26.05.2026

(26.05.2026, 17:32)runner5000 schrieb: Nächstes Wochenende sind dafür ganz viele Läufer in Karlsruhe.

Karlsruhe ist aber eben auch "nur" ein D-Meeting.
Ich bin dann gespannt, wie es dann nächstes Jahr weitergeht. Nimmt man die Preisgelder etc. für C in die Hand? Dann kann man das internationale Feld am späten Abend halten.
Oder reicht einem die Veranstaltung auch so?
Oder man nimmt eben wieder "langsamere" Läufe ins Boot, die z.B. Qualis auf LM-Ebene anpacen.

Ähnliches gilt dann auch für die verschiedenen "Gala"-Veranstaltungen, bei denen z.B. internationale Staffeln testen... Aber gut, für Staffeln gibt es ja keine Direktnorm und nur die Topliste. Da ist dann glücklicherweise auch die Meeting-Kategorie egal.


RE: Diskussionsthread Normerfüllungen 2026 - runner5000 - 26.05.2026

(26.05.2026, 18:11)Befürworter schrieb: Die herbeifabulierte Phantomdiskussion mit den Nachwuchsnormen ist überflüssig, wenn es überhaupt keine U20- und U18-Meetings mit Kategorie C gibt...

Dass eine Normerreichung für die WM nur ab C-Meetings geplant sein soll, hatte ich als aufmerksamer Podcast-Hörer zwar schon gehört, aber für ein Missverständnis gehalten:

- Welchen Grund soll das haben? Ich habe überhaupt keine Erklärung, warum man eine solche Einschränkung für notwendig erachtet oder was man damit erreichen will. Warum werden gleiche Leistungen unterschiedlich bewertet, nur weil sie anderswo erbracht wurden?

- Zudem ist die Zahl solcher Meetings weltweit so begrenzt, dass unmöglich alle Kandidaten für die Normerreichung überhaupt an solchen Meetings teilnehmen können - mal abgesehen von der Landesmeisterschaften, die aber nicht mit Tempomachern gelaufen werden und wo dann manche Sportler nur an einem einzigen Tag die Chance zur Normerreichung haben werden und da keinesfalls krank oder verletzt sein dürfen.

- Die Attraktivität des Sports wird enorm entwertet. Es gibt für Topathleten dann keinen Grund mehr, auf kleineren Meetings anzutreten und damit den Sport für die Masse und den Nachwuchs erlebbar zu machen. Wie kann man auf die Idee kommen, die von hunderten Ehrenamtlichen organisierten kleineren Sportfeste so zu torpedieren?

Man kann nur hoffen, dass dieser Blödsinn wieder zurückgenommen wird.
Wieso herbeifabulierte Phantomdiskussion? Es gab ein Papier direkt aus dem WA-Council, was auch an alle Athletenmanager gegangen ist, wo genau das auch bezogen auf U20-WMs drin stand.

Wieso hast du das für ein Missverständnis gehalten haben? Worin soll das bestanden haben?

Der Grund für diese Änderung liegt auf der Hand. WA hat immer noch zu viele schwarze Schafe im Wettkampfkalender. Dass was damals Thorwirth 2021 die Olympia Quali gekostet hat mit den marokkanischen Fake-Rennen, findet immer noch vielen Teilen dieser Erde statt, jetzt nur mit WRC-Label. Deswegen muss WA die Daumenschrauben anziehen und die Zahl der qualifähigen Wettkämpfe weiter reduzieren.

Deine anderen zwei Punkte sind Teil der Probleme, mit denen man jetzt konfrontiert ist.