![]() |
|
Pfeiffers Trainingslager: Kritik und Erfahrungen - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Pfeiffers Trainingslager: Kritik und Erfahrungen (/showthread.php?tid=6432) |
RE: Leichtathletik Podcasts (Aktuell: Anouk Krause-Jentsch) - mariusfast - 03.02.2026 Abreise in 4 Tagen! Die Pfeiffers sind jetzt zwar in der neuen Unterkunft. Aber es macht keinen Sinn mehr. Trotz den lang ersehnten eigenen Zubereitungs- und Lagermöglichkeiten von Essen, kämpft auch Esther mit der Substanz (auch vom Gewicht). Esther merkt, dass es gerade so kippt bei ihr. Bei ihr läuft es zwar richtig gut (in allen Bereichen die Werte besser, Puls- und Laktatwerte etc.). Nachdem sie letzte Woche nur max 200 er machte, hat sie jetzt längere Intervalle und sogar mal 2x Schwellenintervalle gemacht, die perfekt liefen. Also ihr Höhepunkt ist ja noch weit entfernt. Das heißt, in Deutschland warten die richtig harten Programme und die Pfeiffers gehen davon aus, dass allein dadurch ein paar Kilos verloren gehen. Deshalb müsse man mit mehr Gewicht in diese harte Vorbereitung gehen. Das ist aber bei Esther (warum auch immer...) nicht der Fall. Bei Hendrik hingegen läuft es nach wie vor katastrophal. Laut Esther bekommt er "nichts hin, bekommt keine Tempoläufe hin" etc.. Die DL langsamer als bei Esther, Pulswerte viel zu hoch. Und das obwohl Coach Kuhlmann erst seit 1 1/2 Woche hier ist. ER bleibt aber noch 6 Tage länger, was aber kein Problem ist, da er dann noch Boch und weitere aus der neuen Trainingsgruppe betreut dort. RE: Pfeiffers Trainingslager: Kritik und Erfahrungen - Notalp - 03.02.2026 Ich dachte, dass Leichtathletik, was den Aufwand betrifft, eine wirklich einfache Sportart ist - zumal im Blick auf die Langstrecke. Aber das gilt allenfalls noch für “Hobbysportler”. (Übrigens eine ziemlich despektierliche Zuschreibung. So, als gäbe es keine hoch ambitionierten Amateure, sondern - neben den artverwandten Liebhabern von Modelleisenbahnen - nur den Berufssportler) Der Profi ( oder die Profitesse?) muss, sofern er/sie genetisch und biographisch benachteiligt ist, die nötigen Trainingslager im afrikanischen Hochland verbringen - was ihn/sie als Nebeneffekt in die Nähe der konkurrenzfähigsten biologischen ‘Laufsysteme’ auf diesem Planeten bringt. Dabei wird eines klar: Ohne beständig um die Welt zu jetten, hat man offensichtlich keine Chance mehr. Gut, das Engadin und der Sonnenofen in Font-Romeu liegen in eher greifbarer Nähe, aber sind im Winter wohl eher als Vorbereitung für einen Skimarathon geeignet. Ganz abgesehen davon, dass man für zwei Portionen Ravioli in einem Restaurant von Sankt Moritz über die Einkünfte eines Olympiasiegers verfügen muss. Wenn es in afrikanischen Unterkünften demgegenüber an Kühlschränken mangelt und man trotz hohem Trainingsvolumen zum Intervallfasten gezwungen wird, sinkt auch der Profi auf das Ausstattungsniveau eines Amateurs oder ‘Hobbysportlers’ zurück. Aber zur Einfachheit kehrt man dennoch nicht zurück, allenfalls um den Preis eines Überlastungssyndroms. RE: Pfeiffers Trainingslager: Kritik und Erfahrungen - Delta - 03.02.2026 Die Trainingsstätte sollte man eben nicht nur nach dem Preis auswählen. Da spricht eine ganze Menge für St. Moritz. zuerst mal 300 Sonnentage je Jahr. Eine Grosszahl von Laufwegen. Wer sparen muss, meint für Hotels liegt die Obergrenze bei chf 150. Da gibt es eine Super Jugendherberge. Auch Wohnungen gibt es ausreichend wenn man nicht gerade Februar und Weihnachten wählt. Etwas ausserhalb gehen die Preise 30% in den Keller. Es gibt die Elite Card und da können Hallenbäder, Kryo Massagen etc. benutzt werden. Die Rundbahn ist sowieso gratis. Wer ein Trainingszentrum bevorzugt sollte das in Kerenzerberg in Erwägung ziehen. Gehört dem Kanton Zürich und ist etwa 50 km ausserhalb Zürich aber gut erreichbar. https://www.szk.ch/sportzentrum/informieren/ueber-uns.html RE: Pfeiffers Trainingslager: Kritik und Erfahrungen - mariusfast - 05.02.2026 Fazit von Hendrik des Trainingslagers -598 KM in 22 Tagen. -2 T. Krankheit - 3 KG Gewichtsverlust ..... "Days of Suffering": 20 von 22 Tagen TL RE: Pfeiffers Trainingslager: Kritik und Erfahrungen - monkrunner - 05.02.2026 Es ist nicht bekannt, was Pfeiffers sich von Kenia erwarten, und was andere Athleten erwarten. Und wer wie weit bereit/in der Lage ist, sich an die Umstände anzupassen. Flexibel wirken die beiden manchmal nicht. Aber vielleicht ist genau das ihr berechtigter USP. Alles muss exakt, wie es muss, kein Weg B zum Erfolg. Hoffentlich haben sie mehr gutes als schlechtes mitgenommen. RE: Pfeiffers Trainingslager: Kritik und Erfahrungen - Delta - 05.02.2026 (05.02.2026, 22:32)monkrunner schrieb: Es ist nicht bekannt, was Pfeiffers sich von Kenia erwarten, und was andere Athleten erwarten. Und wer wie weit bereit/in der Lage ist, sich an die Umstände anzupassen. Flexibel wirken die beiden manchmal nicht. Aber vielleicht ist genau das ihr berechtigter USP. Alles muss exakt, wie es muss, kein Weg B zum Erfolg. Das kann schon sein, dann ist Kenya nur der falsche Ort. Wer es exakt will geht nach Japan oder lässt sich von Victor Röthlin beraten. Der kennt beides. RE: Pfeiffers Trainingslager: Kritik und Erfahrungen - aj_runner - 06.02.2026 (05.02.2026, 22:32)monkrunner schrieb: Es ist nicht bekannt, was Pfeiffers sich von Kenia erwarten, und was andere Athleten erwarten. Und wer wie weit bereit/in der Lage ist, sich an die Umstände anzupassen. Flexibel wirken die beiden manchmal nicht. Aber vielleicht ist genau das ihr berechtigter USP. Alles muss exakt, wie es muss, kein Weg B zum Erfolg. Hier vom Sofa aus, lässt sich leicht drüber urteilen. Wenn Du am Limit trainierst, dann sind es Kleinigkeiten, die Unterschied ausmachen. Er sprach davon, dass er sich zum Essen zwingen muss, deshalb die Gefahr des Abnehmens. Ich habe schon erlebt, dass Leute (2 Level tiefer) das TL abgebrochen haben, weil die Wassertropfen an die Waden spritzten. Da schüttele ich dann auch den Kopf. RE: Pfeiffers Trainingslager: Kritik und Erfahrungen - mariusfast - 06.02.2026 (06.02.2026, 09:00)aj_runner schrieb:Irgendwie ist das seltsam, dass Hendriks Pulswerte nicht runter gehen. Und er eigentlich auch keine richtig guten Tempoprogramme machen kann. Das war ja in der Vergangenheit öfters so bei ihm. Allerdings in Kenia!(05.02.2026, 22:32)monkrunner schrieb: Es ist nicht bekannt, was Pfeiffers sich von Kenia erwarten, und was andere Athleten erwarten. Und wer wie weit bereit/in der Lage ist, sich an die Umstände anzupassen. Flexibel wirken die beiden manchmal nicht. Aber vielleicht ist genau das ihr berechtigter USP. Alles muss exakt, wie es muss, kein Weg B zum Erfolg. Vielleicht sollte Hendrik eher wieder versuchen im Sommer ein HTL zu machen, dann in Flagstaff. Hendrik war damals mehrmals da mit Wattenscheid und privat mit seinem Freund Dominik Fabianowski und dessen Vater. https://www.youtube.com/watch?v=_TCeFMwGKPQ 20x400 gesteigert, angefangen mit 70 und dann 63. Also Hendrik war ja nie der richtige 5000 Meter Läufer. Von daher ist das solide und er hat es auch mit Tom Gröschel gemacht, der damals auf 10 KM ein ähnliches Niveau wie Hendrik hatte. Damals konnte er auch gute Tempoläufe machen. Auch 1000 er und Tempodauerläufe in Flagstaff sehe ich da auf seinem Youtubekanal. Das sieht zumindest alles ganz zügig aus! Dauerläufe nannte er in 4:05 min Schnitt Anpassung an die Höhe. Das sieht alles nicht danach aus, dass er da so Schwierigkeiten hatte RE: Pfeiffers Trainingslager: Kritik und Erfahrungen - aj_runner - 11.02.2026 (06.02.2026, 09:00)aj_runner schrieb:(05.02.2026, 22:32)monkrunner schrieb: Es ist nicht bekannt, was Pfeiffers sich von Kenia erwarten, und was andere Athleten erwarten. Und wer wie weit bereit/in der Lage ist, sich an die Umstände anzupassen. Flexibel wirken die beiden manchmal nicht. Aber vielleicht ist genau das ihr berechtigter USP. Alles muss exakt, wie es muss, kein Weg B zum Erfolg. Und wieder sind die Diskussionen des Leichtathletikforum Teil eines Podcasts, wobei dieses Mal der Fremdschäm-Faktor nicht so hoch ist wie bei den Running Gags. Hendrik bestätigt da ziemlich genau meine Annahme, dass Kleinigkeiten einen großen Impact haben können. Nach dem Umzug in das seitherige Hotel ging die Belastungskurve stark nach oben, weil Essen und Schlaf stimmten. RE: Pfeiffers Trainingslager: Kritik und Erfahrungen - Delta - 11.02.2026 Also wenn Du nicht essen kannst ist das Trainingslager für nichts. Ohne Essen hast Du Null Energie schon überhaupt nicht für 25 km und längere Läufe. Wenn er so heikel ist, dann ist Kenia der falsche Ansatz. |