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Johanna Martin geht in die NCAA (University of Texas) - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Johanna Martin geht in die NCAA (University of Texas) (/showthread.php?tid=6393) |
RE: Netzfundstücke - frbcrane2 - 17.12.2025 (17.12.2025, 16:54)CoachnEngineer schrieb: Jetzt ist Johanna Martin schon früh auf einem sehr hohen sportlichen Niveau angekommen. Entsprechend hoch ist ihre Trainingsbelastung (zumindest sicher verglichen mit der der Vorjahre).Nur weil sie gut ist, muß sie viel trainieren? Ulrike Meyfarth sprang 1972 mit sechs Stunden Training in der Woche Weltrekord. Martin ist das größte 400m Talent seit langem. Aber in Deutschland weiß niemand, wie man 400m auf Weltniveau trainiert, wenn sie sich weiterentwickeln will, muß sie ins Ausland. Da ist die NCAA die logische Alternative, da ist sie vier Jahre lang finanziell abgesichert und die Trainer haben nachweislich Ahnung. Adeleke lief an der University of Texas 49,20s über 400m. RE: Netzfundstücke - S_J - 17.12.2025 (17.12.2025, 18:55)frbcrane2 schrieb:(17.12.2025, 16:54)CoachnEngineer schrieb: Jetzt ist Johanna Martin schon früh auf einem sehr hohen sportlichen Niveau angekommen. Entsprechend hoch ist ihre Trainingsbelastung (zumindest sicher verglichen mit der der Vorjahre).Nur weil sie gut ist, muß sie viel trainieren? Ulrike Meyfarth sprang 1972 mit sechs Stunden Training in der Woche Weltrekord. Das Problem ist ja meist eher, Zeit zur Regeneration zu finden, nicht das zeitliche Volumen der Trainingsbelastung per se. RE: Netzfundstücke - Atanvarno - 17.12.2025 (17.12.2025, 18:55)frbcrane2 schrieb: Martin ist das größte 400m Talent seit langem. Aber in Deutschland weiß niemand, wie man 400m auf Weltniveau trainiert, wenn sie sich weiterentwickeln will, muß sie ins Ausland. Da ist die NCAA die logische Alternative, da ist sie vier Jahre lang finanziell abgesichert und die Trainer haben nachweislich Ahnung. Adeleke lief an der University of Texas 49,20s über 400m. (27.09.2025, 17:45)frbcrane2 schrieb: Ich weiß nicht, wer aktuell 400m Trainer bei den Longhorns ist. Dieses Jahr lief keine Texas-Sprinterin unter 52s, entweder haben sie momentan keine guten Frauen oder der Trainer ist nicht der Hit. [...] RE: Netzfundstücke - frbcrane2 - 17.12.2025 Atanvarno auf der verzweifelten Suche nach dem Haar in der Suppe. Meine erste Aussage bezog sich auf 400m Trainer in der NCAA, nicht in Texas. Die Aussage zu Adeleke war der Nachweis, daß es in Texas gute 400m Trainer gab, nicht unbedingt gibt, denn ihre Zeit stammt aus dem Jahr 2023. Ich kann natürlich jede Aussage so detailliert erklären, daß sogar Atanvarno sie versteht, aber das würde das Forum sprengen. RE: Netzfundstücke - mariusfast - 17.12.2025 (17.12.2025, 12:38)S_J schrieb:(17.12.2025, 12:21)muffman schrieb: Dachte immer mit Fachhochschulreife kannst du eben nicht an einer Uni, sondern nur an Fachhochschulen und Pädagogischen Hochschulen studieren. Deswegen heißt es ja auch Fachhochschulabschluss. Ja, aber du kannst ja nicht alle Studiengänge, die es an einer Uni gibt, an einer Hochschule (FH) machen. Und weiß auch nicht, ob es eine entsprechende Richtung einer Fachschule mit Fachhochschulreife gibt, die dazu berechtigt, dass man Jura, Physik, Mathematik etc. an einer Uni studieren dürfte. Und wenn ja, dann zumindest bei Physik oder Mathe viel Spaß im Studium mit den Grundlagen
RE: Netzfundstücke - Diak - 19.12.2025 (17.12.2025, 20:27)frbcrane2 schrieb: Atanvarno auf der verzweifelten Suche nach dem Haar in der Suppe. Meine erste Aussage bezog sich auf 400m Trainer in der NCAA, nicht in Texas. Die Aussage zu Adeleke war der Nachweis, daß es in Texas gute 400m Trainer gab, nicht unbedingt gibt, denn ihre Zeit stammt aus dem Jahr 2023. Ich kann natürlich jede Aussage so detailliert erklären, daß sogar Atanvarno sie versteht, aber das würde das Forum sprengen. alternativ könntest Du auch versuchen, faktenbasiert zu argumentieren. Birger weiß, wie man 400m trainiert, ich zum Beispiel auch und sicher ein Haufen mehr Leute, die hier mitlesen und täglich auf dem Platz stehen. Dass es über 400m in Deutschland so zäh ist, hat vielfältige Gründe, die auch in der Trainerqualität liegen, aber so pauschale und unbegründete Aussagen wie: "niemand weiß..." sind ärgerlicher Quatsch und das ist Dir hier ganz schlicht vor Augen geführt worden. RE: Netzfundstücke - Sprunggott - 19.12.2025 frbcrane2 schrieb: " Aber in Deutschland weiß niemand, wie man 400m auf Weltniveau trainiert, wenn sie sich weiterentwickeln will, muß sie ins Ausland..." Mit solchen Aussagen würde ich vorsichtig umgehen! Die Frage ist, und da schließe ich mich ein, will ich das unter den aktuellen Gegebenheiten & hab ich das dazu nötige Team, und die finanziellen Mittel zur Entwicklung an meiner Seite! Danke RE: Netzfundstücke - Delta - 19.12.2025 Das Problem bei Deutschen Athleten ist die Anpassung im fremden Land. Die funktioniert oft nicht. Sieht man bei Fussballer Wirtz in Liverpool. Zwischen Schulenglisch und dem was in Houston, Dallas, Austin gesprochen wird besteht ein grosser Unterschied. Ami Trainer brauchen Erfolge also verheizen Sie Athleten in grosser Menge. Die sind da wenig zimperlich. Der Schweizer Schwimmstar Ponti hat den US Aufenthalt nach 6 Monaten gekickt und trainiert wieder normal in Tenero. 16 Medaillen EM, WM, Olympia Kurz und Langbahn RE: Netzfundstücke - trackwatchnds - 19.12.2025 (19.12.2025, 10:24)Diak schrieb:(17.12.2025, 20:27)frbcrane2 schrieb: Atanvarno auf der verzweifelten Suche nach dem Haar in der Suppe. Meine erste Aussage bezog sich auf 400m Trainer in der NCAA, nicht in Texas. Die Aussage zu Adeleke war der Nachweis, daß es in Texas gute 400m Trainer gab, nicht unbedingt gibt, denn ihre Zeit stammt aus dem Jahr 2023. Ich kann natürlich jede Aussage so detailliert erklären, daß sogar Atanvarno sie versteht, aber das würde das Forum sprengen. Zumindest kann man festhalten, dass es in den letzten 20 Jahren niemand bewiesen hat. Daraus ergäben sich folgende Fragen: 1. Athletenpool a) Haben wir in Deutschland nicht die Athlet:innen, die 400m Weltklasse erreichen können? Diese Möglichkeit lässt sich aus meiner Perspektive ausschließen, wenn man sie statistisch (einwohnerstärkstes Land Europas, Gleichverteilung von "Talent") betrachtet oder der Tatsache ins Auge blickt, dass die 400 Hürden exorbitant besser zu laufen scheinen. Da gibt's deutlich weniger Konkurrenz, schon klar... b) Treten die besten in der richtigen Disziplin an oder werden nur langsame 100m Leute "hochgeschickt"? Bewusst überspitzt, aber die Diskussion hatten wir ja auch schon einige Male. 2. Trainerwahl/-zuordnung Sind die potenzialreichsten Athlet:innen nicht bei den richtigen Trainern? Das erscheint mir etwas wahrscheinlicher, aber dass alle Landes- und Bundestrainer ahnungslos sein können, wird auch niemand glauben. Vielleicht wäre Voigt ein Mann, der könnte - jetzt bekommt er die potenzialreichste Athletin "genommen". Aber auch hier steht zumindest die Möglichkeit im Raum, dass Martin ebendiese Gedanken selbst gehegt und sich für eine Alternative entschieden hat. So bleibt der Beweis leider vorerst aus, ob er kann. Bredaus Zeit aus 2023 bei Buggel war super, aber ist das Weltklasse, wenn sie in Tokio dieses Jahr nicht mal für die Top 24 gereicht hätte? Schwab scheint leider nicht mehr aus ihrem Loch herauszukommen. Ansonsten bleiben nicht viele realistische Kandidaten. RE: Netzfundstücke - Atanvarno - 19.12.2025 (16.12.2025, 11:14)runner5000 schrieb: Dieser Wechsel bedeutet aber auch, dass es für die deutschen Staffeln deutlich schwerer wird, weil sie nicht immer zur Verfügung stehen wird, z.B. bei den World Relays im Mai. Ja und nein. Sie hätte zur Verfügung stehen können, weil sie das Studium in Texas erst im August aufnimmt, wird aber nicht zur Verfügung stehen, weil das Abitur Priorität hat. Johanna Martin wandelt auf den Spuren von Zehnkampf-Star Leo Neugebauer |