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Merlin Hummel und sein Bruder: Wechsel nach Frankfurt - Druckversion

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RE: Merlin Hummel und sein Bruder: Wechsel nach Frankfurt - Gertrud - 01.12.2025

Was da passiert ist, nennt man neurologischen Krieg. Die Eigenschaften ufern schnell mal in den toxischen Bereich aus, bei dem sich beide Seiten bedroht fühlen. Solche Sachen müssen unbedingt professionell aufgearbeitet werden. 

Diese dominierende Art, wie Merlin Hummel sie praktiziert hat, führt im Wettkampf zu einem Machtgefühl, wobei er aber auf Dauer im privaten Bereich so "Federn lassen" wird. Es muss sich nur eine schwere Verletzung ereignen und die Pfründe sind von jetzt auf gleich weg. 

Als Trainer:in vergibt man sich nichts, wenn man die Optimierungsvorschläge des Athleten genau abwägt. Bei mir gibt´s nur kein Zurück, wenn die AuA verletzungsträchtig trainieren oder mich hintergehen. Dann ist von jetzt auf gleich absolut Schluss!!!

Sich so unter der Gürtellinie treffen zu wollen, empfinde ich als nicht gewöhnungsbedürftig. Das sind für mich einfach menschliche Defizite. Es gibt Grenzen, wie man miteinander umgeht.  

Gertrud


RE: Merlin Hummel und sein Bruder: Wechsel nach Frankfurt - mariusfast - 01.12.2025

(30.11.2025, 18:08)aj_runner schrieb:
(30.11.2025, 17:56)Atanvarno schrieb: Ich würde hier erst Mal gern ein ausführliches Statement von Hummel dazu hören. Der andere Thread zu u.a. psychischer Gewalt sollte uns doch sensibilisiert haben, dass man dem Trainer nicht sofort zur Seite springen sollte, wenn man die Position des Athleten nur aus den Aussagen des Trainers kennt. Selbst in dem Artikel klingt ja am Rande durchaus an, dass die Trainer-Athleten Beziehung schon lange belastet war: Ständner sei ein schwieriger Mensch unter dem Hummel 10 Jahre gelitten hat

Gerade bei einer dominanten Trainerpersönlichkeit braucht es Zeit bis ein Athlet den Mut findet, sich kritisch zu äußern und von einem sich fehlverhaltenden Trainer zu lösen.

Da bin ich völlig bei Dir. Zusätzlich sollten wir in Betracht ziehen, dass viele Trainer nicht damit umgehen können, wenn sich die Athleten selbst einbringen wollen. Die KI-gestützte Technikanalyse ist doch ein starker Hinweis darauf, dass Merlin sich viele Gedanken macht.
Erstaunt war ich zum Beispiel auch im Sommer über die Aussage von Christopher Linke über die kritische Beurteilung der Trainingsinhalte von Ronald Weigel. Wie Diak schon vorher anmerkte, werden manche auch trotz Trainer Weltklasse.
 Es stimmt, dass sich insbesondere im Ausdauerbereich sehr viel geändert hat. Das finde ich sehr positiv und sage ich auch nicht nur, weil ich es aus eigener Erfahrung selbst miterlebt habe wie trainiert wurde. Siehe auch Aussagen von Bebendorf oder Buchholz über ihre alten Trainer. Ich sage: Ja sie haben voll recht. Es war wirklich so. 

Dennoch. Auch wenn nicht alles nachvollziehbar ist und auf den ersten Blick "unwissenschafltich war". Ich gehe da dennoch nicht mit so pauschal alles abzuwerten. Irgendetwas muss ja wohl gewirkt haben.
 Und Linke war eine Bank und gelang es immer auf den Höhepunkten in Topform zu sein. 
 Und nein, alles kann nicht falsch gewesen sein. Im Ausdauersport kannst du noch so viel Talent haben, wenn du ausschließlich Mist trainierst, wirst du nicht Weltspitze. 

Ja er ist nicht mehr der Jüngste. Aber sein Höhepunkt dieses Jahr war ja eher schlechter als zuvor.


RE: Merlin Hummel und sein Bruder: Wechsel nach Frankfurt - Gertrud - 01.12.2025

Ich würde nicht das Alter in die Waagschale werfen, sondern die Differenzierung alte und neue Anwendungsmethoden, wobei auch da alt nicht schlecht sein muss. Ich nehme es in meinem Alter im Wissen und in der Praxis noch mit vielen jungen TuT auf. Wink

Gertrud


[geteilt] Istvan Gyulai Memorial - Budapest, 14.07.2026 (Agyekum 47,58; Hummel 81,74) - Gertrud - 15.07.2026

(14.07.2026, 16:28)mark1967 schrieb:
(14.07.2026, 16:25)Oliver schrieb: Ich gehe davon aus, dass Kathrin Klaas nicht sein altes Training 1:1 kopiert hat. Wenn an technischen Änderungen gearbeitet wird, dann gibt es auch mal schlechtere Wettkämpfe. Dies sieht man aktuell auch bei Yemisi Mabry.

Das war ja Hummels Hauptvorwurf gegen seinen alten Trainer (neben den zwischenmenschlichen Dingen), dass er zu sehr auf Krafteinheiten gesetzt habe. Bei Klaas ist das sicher nicht zu erwarten.


Ehe man sich abqualifizierend äußert, sollte man zunächst intensiv recherchieren. Ich habe von Trainer Ständner vieles aus dem "alten" Training katalogisiert. Der Vorwurf stimmt so absolut nicht. Viele der Ständner-Übungen beinhalten umgesetzte Kraft-Technikübungen, Balance-Übungen, bestimmte umgesetzte Hammerwurfübungen mit Sling-Trainingsanteilen verwoben. Ich hatte irgendwo gelesen, dass Merlin Hummel KI integrieren wollte und er da wohl auf Granit gestoßen ist. Gegen gute Ideen der Schützlinge sollte man sich nie wehren und verweigern. Ständner hatte aber teilweise Veränderungen zugestimmt. 

Das volle Programm mit unterschiedlichen Hammergewichten wird er sicherlich auch im Programm gehabt haben, vielleicht aber nicht in der Dimension eines Ethan Katzbergs. Diese Gewichtung gab es bisher auch wohl im deutschen Lager so noch nicht. Ich nehme an, dass Merlin Hummel im gemeinsamen Training mit Kathberg davon gelernt hat. Es gibt aber die unterschiedlichen Hammerwurf-Philosophien. Wenn man sich das Training eines Murofushi ansieht, so hat er wieder andere Akzente gesetzt. Er hat durch eine gute Dynamik, einen athletischen Körper, einen Mix aus gewichtheberischen Übungen - teilweise mit wurfdominanten Eigenkreationen umgewandelt - bestochen.
   
Ob da Einflüsse von außen eine Rolle gespielt haben, bleibt auch im Dunkeln. Merlin Hummel fühlt sich anscheinend wohl. Der DLV befürwortet diesen Weg absolut. Dagegen sind Heimtrainer auch machtlos, wenn der Athlet eventuell "anfällig" ist. 
 
Wir können von außen nichts über die menschlichen Diskrepanzen sagen. Wo die menschlichen "Vergiftungen" begonnen haben, können wir nicht beurteilen. Ständner hat ihn in die absolute Weltklasse geführt. Wenn man einen Athleten unverletzt übernimmt, sollte es im folgenden Jahr einen Leistungsschub geben. 
 
Ständner ist mit Sicherheit ein wertvoller Trainer im Hammerwurfbereich. Er liefert Nachwuchsleute am Fließband. Damals gab es einen Hammerwurftrainer Klement aus Konz, der Weltklasseathleten permanent geliefert hat und von gewissen offiziellen Leuten belächelt wurde. Solche Tendenzen finde ich schlimm und rauben dem DLV auf Dauer auch die sehr wichtigen Trainer und Zubringer. 

Werfer sind zwar sehr emotional, aber ob man sich in der Weise vom alten Trainer verabschieden sollte, halte ich für sehr gewöhnungsbedürftig, wenn die Wut auch noch so groß ist:
https://www.tvo.de/menschlich-eine-riesenenttaeuschung-hammer-vorwuerfe-gegen-merlin-hummel-trainer-packt-aus-790706/
Trennungen kommen immer vor. Manche tuen weh, manche sind eine Befreiung. Man sollte aber nicht so entgleisen, weil man dann nie wieder gesprächsbereit ist. Merlin Hummel sollte sich an die schönen Zeiten mit seinem vorherigen Trainer Ständner erinnern. Er hat ihm aus meiner Sicht schon eine Menge zu verdanken.

Trennungen habe ich trotz meines immer immensen Einsatzes auch gehabt. Das Umfeld von AuA spielt oft eine unglaubliche Rolle. Ich bin heute so weit, dass ich eine permanente Anwesenheit von Leuten aus dem Umfeld im Training nicht mehr zulasse, weil ich zwei unangenehme Vorkommnisse hatte. In einem Fall hat eine solche Person Sachen über mich verbreitet, die ungeheuerlich waren. Vorher war ich die beste Trainerin der Welt und hinterher eine Person, die ich so gar nicht kenne. Wink Heute handhabe ich solche Tendenzen aber locker. "Shit happens!" Die heutigen Leistungssporttendenzen haben teilweise mit den Werten aus unserer Zeit wenig zu tun. Wie sagte ein Schulkollege immer zu Eltern: "Wir sind ein Ort des Lernens, erzogen wird zu Hause!!!" Wink

Gertrud


RE: Istvan Gyulai Memorial - Budapest, 14.07.2026 - Reichtathletik - 15.07.2026

(15.07.2026, 09:17)Gertrud schrieb: Ob da Einflüsse von außen eine Rolle gespielt haben, bleibt auch im Dunkeln. Merlin Hummel fühlt sich anscheinend wohl. Der DLV befürwortet diesen Weg absolut. Dagegen sind Heimtrainer auch machtlos, wenn der Athlet eventuell "anfällig" ist. 

Schwer zu sagen, weil es "den DLV" so ja gar nicht gibt. Dem Verband ist vermutlich alles recht, solange es erfolgreich ist. Klar ist, dass Ständner bei vielen im Verband wegen seiner Art nicht umbedingt hoch im Kurs stand. Gleichzeitig hat sich Jörg Bügner bei der Trainerehrung Ende 2025 massiv vor den Coach gestellt, als dieser berichtete, dass der Sportler nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten wolle.


RE: Istvan Gyulai Memorial - Budapest, 14.07.2026 (Agyekum 47,58; Hummel 81,74) - mark1967 - 15.07.2026

Wenn es zwischenmenschlich nicht mehr passt, muss man sich eben trennen. Gerade wenn das auch mit einem Abnablungsprozess von einer älteren männlich-väterlichen Autorität einhergeht. Nur die Art und Weise war von Seiten Hummels unschön und unnötig.


RE: Istvan Gyulai Memorial - Budapest, 14.07.2026 (Agyekum 47,58; Hummel 81,74) - Gertrud - 15.07.2026

(15.07.2026, 11:04)mark1967 schrieb: Wenn es zwischenmenschlich nicht mehr passt, muss man sich eben trennen. Gerade wenn das auch mit einem Abnablungsprozess von einer älteren männlich-väterlichen Autorität einhergeht. Nur die Art und Weise war von Seiten Hummels unschön und unnötig.

Richtig! Wenn eine Athletin in der Form mit mir umgegangen wäre, würde ich das bis zur Urne nicht vergessen oder gar verzeihen. Es gibt eine Person aus meinem Athletenkreis, die ich grüße, weil ich sie kenne, die ich aber nie mehr per Handschlag begrüße. Bestimmte Menschen ändern sich nicht. Ich halte Vertrauen für das wichtigste Kriterium einer Zusammenarbeit. Das schließt aber eine erste Hilfe nicht aus. Wink

Gertrud


RE: Istvan Gyulai Memorial - Budapest, 14.07.2026 - Gertrud - 15.07.2026

(15.07.2026, 10:14)Reichtathletik schrieb:
(15.07.2026, 09:17)Gertrud schrieb: Ob da Einflüsse von außen eine Rolle gespielt haben, bleibt auch im Dunkeln. Merlin Hummel fühlt sich anscheinend wohl. Der DLV befürwortet diesen Weg absolut. Dagegen sind Heimtrainer auch machtlos, wenn der Athlet eventuell "anfällig" ist. 

Schwer zu sagen, weil es "den DLV" so ja gar nicht gibt. Dem Verband ist vermutlich alles recht, solange es erfolgreich ist. Klar ist, dass Ständner bei vielen im Verband wegen seiner Art nicht umbedingt hoch im Kurs stand. Gleichzeitig hat sich Jörg Bügner bei der Trainerehrung Ende 2025 massiv vor den Coach gestellt, als dieser berichtete, dass der Sportler nicht mehr mit ihm zusammenarbeiten wolle.

Es gibt im DLV solche und solche; das stimmt natürlich. Gerade gestern wollten mir noch zwei Personen wirklich in einer Sache beim DLV helfen. Ich registriere solche Sachen sehr wohl. 

Gertrud


RE: Istvan Gyulai Memorial - Budapest, 14.07.2026 (Agyekum 47,58; Hummel 81,74) - Gertrud - 16.07.2026

Ich bin etwas irritiert, weil beide Artikel so unterschiedlich vom Ton her sind. Sie sehen wie die zwei Seiten einer Medaille aus.

Unter https://www.merlinhummel.de/de/ stand mal:
Mein Dank
Ich bin unglaublich dankbar für meinen Trainer, der mich seit über zehn Jahren begleitet. Er hat mich als sehr jungen Athleten von Grund auf aufgebaut und in jeder Phase unterstützt. Mit ihm werde ich diesen Weg weiterhin gehen.
Ebenso bin ich meiner Mutter für das Mentaltraining dankbar. Auch wenn ich mich als mental starken Athleten einschätze, hat sie mir bei den Feinheiten weitergeholfen – und genau diese Feinheiten zählen bei so einem bedeutenden Wettkampf.
Besonders dankbar bin ich auch für die Unterstützung durch das Therapiezentrum Fares Day und Fares Day persönlich, der mich nicht nur bei großen Wettkämpfen begleitet, sondern über die gesamte Saison hinweg außergewöhnliche Unterstützung bietet. Im Profibereich, in dem ich mich jetzt bewege, ist das absolut essenziell.

Wohl neu unter  https://www.merlinhummel.de/de/
Hier spricht er über unterschiedliche Ansichtsweisen bei Trainigsmethoden und persönliche Aspekte, die einen Wechsel nötig gemacht hätten. Er könne diese bei Kathrin Klaas verwirklichen und dass ein nachhaltiger Leistungsschub dadurch möglich sei. Das hört sich wesentlich gemäßigter an. 

Seine Vorstellung (und vor allem die von Ethan Katzberg unter Dylan Armstrong), das Olympische Gewichtheben nicht in den Vordergrund zu stellen, teile ich generell in den LA-Disziplinen aus guten Gründen, die wir damals schon mit Sabine begonnen haben. Heute sehe ich diese Dinge noch viel filigraner. Ich bin dabei, ganz neue Aspekte und Bereiche als Ursachen bestimmter körperlicher Vorgänge zu erschließen, die bisher nicht beachtet werden, aber wesentlich für die Leistung sind. Dabei geht es um Nuancen, die nur sehr konzentriert erreicht werden können. Man muss als Trainer:in seinen Blick immer mehr schärfen.

Merlin Hummel hat im Grunde seine Vorstellungen von Bondartschuk und Armstrong übernommen, schnelle, lockere und lange Muskeln haben zu wollen. Eng und kurz ist nicht gefragt. Da gibt es sehr gute Beispiele mit einem Auto, das effizient ist, aber beileibe nicht den schwersten Motor haben muss.

Gertrud


RE: Istvan Gyulai Memorial - Budapest, 14.07.2026 (Agyekum 47,58; Hummel 81,74) - Gertrud - 16.07.2026

(16.07.2026, 00:29)Gertrud schrieb: Ich bin etwas irritiert, weil beide Artikel so unterschiedlich vom Ton her sind. Sie sehen wie die zwei Seiten einer Medaille aus.

Unter https://www.merlinhummel.de/de/ stand mal:
Mein Dank
Ich bin unglaublich dankbar für meinen Trainer, der mich seit über zehn Jahren begleitet. Er hat mich als sehr jungen Athleten von Grund auf aufgebaut und in jeder Phase unterstützt. Mit ihm werde ich diesen Weg weiterhin gehen.
Ebenso bin ich meiner Mutter für das Mentaltraining dankbar. Auch wenn ich mich als mental starken Athleten einschätze, hat sie mir bei den Feinheiten weitergeholfen – und genau diese Feinheiten zählen bei so einem bedeutenden Wettkampf.
Besonders dankbar bin ich auch für die Unterstützung durch das Therapiezentrum Fares Day und Fares Day persönlich, der mich nicht nur bei großen Wettkämpfen begleitet, sondern über die gesamte Saison hinweg außergewöhnliche Unterstützung bietet. Im Profibereich, in dem ich mich jetzt bewege, ist das absolut essenziell.

Wohl neu unter  https://www.merlinhummel.de/de/
Hier spricht er über unterschiedliche Ansichtsweisen bei Trainigsmethoden und persönliche Aspekte, die einen Wechsel nötig gemacht hätten. Er könne diese bei Kathrin Klaas verwirklichen und dass ein nachhaltiger Leistungsschub dadurch möglich sei. Das hört sich wesentlich gemäßigter an. 

Seine Vorstellung (und vor allem die von Ethan Katzberg unter Dylan Armstrong), das Olympische Gewichtheben nicht in den Vordergrund zu stellen, teile ich generell in den LA-Disziplinen aus guten Gründen, die wir damals schon mit Sabine begonnen haben. Heute sehe ich diese Dinge noch viel filigraner. Ich bin dabei, ganz neue Aspekte und Bereiche als Ursachen bestimmter körperlicher Vorgänge zu erschließen, die bisher nicht beachtet werden, aber wesentlich für die Leistung sind. Dabei geht es um Nuancen, die nur sehr konzentriert erreicht werden können. Man muss als Trainer:in seinen Blick immer mehr schärfen.

Merlin Hummel hat im Grunde seine Vorstellungen von Bondartschuk und Armstrong übernommen, schnelle, lockere und lange Muskeln haben zu wollen. Eng und kurz ist nicht gefragt. Da gibt es sehr gute Beispiele mit einem Auto, das effizient ist, aber beileibe nicht den schwersten Motor haben muss.

Gertrud

In Deutschland hat bisher im Hammerwurf keiner mit der Bondartschuk-Armstrong-Philosophie trainiert. Mir ist nur einer bekannt, der diese Verbindung pflegt. Wink 

Insofern besteht der Unterschied zwischen Kathrin Klaas und Ständner nur in der vollen Beachtung der neuen Philosophie. Merlin Hummel ist der erste Athlet, den sie aus der absoluten Weltklasse trainiert. Ich hatte damals keine Ahnung vom Siebenkampf und habe mich in wirklich einem Jahr auch um 180° gedreht und war erfolgreich. Man muss schauen, welchen Weg mal als Trainer:in wählt. Integriert man oder wendet man Paradigmenwechsel und Disruption an? Ich hätte von der Sichtweise noch ganz andere Inhalte auf Lager, die auch disziplinübergreifend wirken. Man sollte sich als Trainer:in nie am Ende des Wissens glauben. Es gibt immer irgendwo "Verrückte", die andere und bessere Ideen haben. 

Hummel scheint technisch noch unsicher zu sein. Die vielen ungültigen Versuche weisen daraufhin.

Gertrud