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Deutsche Meisterschaften - Gedanken zur Durchführung und Präsentation - Druckversion

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RE: Deutsche Meisterschaften 2024 - Braunschweig, 28.-30.06.2024 - mark1967 - 21.06.2024

(20.06.2024, 17:42)frbcrane2 schrieb: Ich verstehe nicht, wen der DLV mit dem Elite-Anspruch veräppeln will. Die "Show der Besten" existiert in den meisten Disziplinen nicht. Dann müßten sie die 400m der Frauen und Kugel Männer komplett streichen. Kugel einer über 20m, Stab drei über 4,30m, Drei zwei über 16m. Wenn der Sieg Kugel M mit 19.xx weggeht, kann man auch mehr Teilnehmer zulassen, denn schlechter wird es dadurch auch nicht.

es sind ja trotzdem die Besten, die man hat. Insofern...


RE: Deutsche Meisterschaften 2024 - Braunschweig, 28.-30.06.2024 - Astra - 26.06.2024

Es sind doch einige Wettkämpfe, bei denen die maximale TN-Zahl nicht erreicht wird.
Aber wie ich das so sehe, passt das den Verantwortlichen, damit sind die Wettkämpfe schneller beendet.
Es ist nicht nur schade, sondern auch erschreckend, dass die Leichtathletik den Weg geht, dass nur noch die absolturen Stars zählen.
Ich gehe mal davon aus, dass wir bald die Situation haben, dass es nur noch Endläufe und Endkämpfe gibt. Aber wer wird dann noch im Stadion sitzen, wenn es doch mehrheitlich die Freunde, Verwandten und Trainer der Wettkämpfer sind.


RE: Deutsche Meisterschaften 2024 - Braunschweig, 28.-30.06.2024 - marathoni - 26.06.2024

(26.06.2024, 10:43)Astra schrieb: Es sind doch einige Wettkämpfe, bei denen die maximale TN-Zahl nicht erreicht wird.
Aber wie ich das so sehe, passt das den Verantwortlichen, damit sind die Wettkämpfe schneller beendet.
Es ist nicht nur schade, sondern auch erschreckend, dass die Leichtathletik den Weg geht, dass nur noch die absolturen Stars zählen.
Ich gehe mal davon aus, dass wir bald die Situation haben, dass es nur noch Endläufe und Endkämpfe gibt. Aber wer wird dann noch im Stadion sitzen, wenn es doch mehrheitlich die Freunde, Verwandten und Trainer der Wettkämpfer sind.

Was wäre besser? Normen niedriger machen und weniger Qualität?


RE: Deutsche Meisterschaften 2024 - Braunschweig, 28.-30.06.2024 - Reichtathletik - 26.06.2024

(26.06.2024, 11:40)marathoni schrieb:
(26.06.2024, 10:43)Astra schrieb: Es sind doch einige Wettkämpfe, bei denen die maximale TN-Zahl nicht erreicht wird.
Aber wie ich das so sehe, passt das den Verantwortlichen, damit sind die Wettkämpfe schneller beendet.
Es ist nicht nur schade, sondern auch erschreckend, dass die Leichtathletik den Weg geht, dass nur noch die absolturen Stars zählen.
Ich gehe mal davon aus, dass wir bald die Situation haben, dass es nur noch Endläufe und Endkämpfe gibt. Aber wer wird dann noch im Stadion sitzen, wenn es doch mehrheitlich die Freunde, Verwandten und Trainer der Wettkämpfer sind.

Was wäre besser? Normen niedriger machen und weniger Qualität?

Man sollte die Logik des Teilnehmerlimits umdrehen in eine minimale Anzahl an Teilnehmenden. Eine Logik, die der Leichtathletik durchaus bekannt ist, so wird in jedem Vorkampf bei WM/EM in den technischen Disziplinen verfahren: Es gibt eine Norm und wenn diese nicht erreicht wird, wird aufgefüllt mit den nächstbesten Teilnehmenden bis zum Teilnehmerlimit.  Und wenn mehr Leute die Norm erreichen, nehmen halt mehr teil.
DMs mit nur 9 Teilnehmern sind doch für keinen attraktiv... Und es geht nur indirekt um die "Qualität". Es geht darum, dass man Verbindungen zu den Sportlern aufbaut. Dafür muss man Athleten kennen lernen. "Ist der Verrückte vom letzten jahr wieder dabei, der war cool." Auch andere Idetifikationsfaktoren sind möglich: Herkunft (damit meine ich Trainingsort bzw. Verein), Beruf, ggf Religion, etc. 
Wenn nur eine Hand voll Athleten startet ist es klar dass die Vielfalt der potenziellen Fans nicht in gänze adressiert wird. Den ein oder anderen würde es freuen, jemanden aus seiner Heimat am Start zu sehen....


RE: Deutsche Meisterschaften 2024 - Braunschweig, 28.-30.06.2024 - Hans - 26.06.2024

(26.06.2024, 13:35)Reichtathletik schrieb:
(26.06.2024, 11:40)marathoni schrieb:
(26.06.2024, 10:43)Astra schrieb: Es sind doch einige Wettkämpfe, bei denen die maximale TN-Zahl nicht erreicht wird.
Aber wie ich das so sehe, passt das den Verantwortlichen, damit sind die Wettkämpfe schneller beendet.
Es ist nicht nur schade, sondern auch erschreckend, dass die Leichtathletik den Weg geht, dass nur noch die absolturen Stars zählen.
Ich gehe mal davon aus, dass wir bald die Situation haben, dass es nur noch Endläufe und Endkämpfe gibt. Aber wer wird dann noch im Stadion sitzen, wenn es doch mehrheitlich die Freunde, Verwandten und Trainer der Wettkämpfer sind.

Was wäre besser? Normen niedriger machen und weniger Qualität?

Man sollte die Logik des Teilnehmerlimits umdrehen in eine minimale Anzahl an Teilnehmenden. Eine Logik, die der Leichtathletik durchaus bekannt ist, so wird in jedem Vorkampf bei WM/EM in den technischen Disziplinen verfahren: Es gibt eine Norm und wenn diese nicht erreicht wird, wird aufgefüllt mit den nächstbesten Teilnehmenden bis zum Teilnehmerlimit.  Und wenn mehr Leute die Norm erreichen, nehmen halt mehr teil.
DMs mit nur 9 Teilnehmern sind doch für keinen attraktiv... Und es geht nur indirekt um die "Qualität". Es geht darum, dass man Verbindungen zu den Sportlern aufbaut. Dafür muss man Athleten kennen lernen. "Ist der Verrückte vom letzten jahr wieder dabei, der war cool." Auch andere Idetifikationsfaktoren sind möglich: Herkunft (damit meine ich Trainingsort bzw. Verein), Beruf, ggf Religion, etc. 
Wenn nur eine Hand voll Athleten startet ist es klar dass die Vielfalt der potenziellen Fans nicht in gänze adressiert wird. Den ein oder anderen würde es freuen, jemanden aus seiner Heimat am Start zu sehen....

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RE: Deutsche Meisterschaften 2024 - Braunschweig, 28.-30.06.2024 - Jonny - 26.06.2024

(26.06.2024, 13:35)Reichtathletik schrieb:
(26.06.2024, 11:40)marathoni schrieb:
(26.06.2024, 10:43)Astra schrieb: Es sind doch einige Wettkämpfe, bei denen die maximale TN-Zahl nicht erreicht wird.
Aber wie ich das so sehe, passt das den Verantwortlichen, damit sind die Wettkämpfe schneller beendet.
Es ist nicht nur schade, sondern auch erschreckend, dass die Leichtathletik den Weg geht, dass nur noch die absolturen Stars zählen.
Ich gehe mal davon aus, dass wir bald die Situation haben, dass es nur noch Endläufe und Endkämpfe gibt. Aber wer wird dann noch im Stadion sitzen, wenn es doch mehrheitlich die Freunde, Verwandten und Trainer der Wettkämpfer sind.

Was wäre besser? Normen niedriger machen und weniger Qualität?

Man sollte die Logik des Teilnehmerlimits umdrehen in eine minimale Anzahl an Teilnehmenden. Eine Logik, die der Leichtathletik durchaus bekannt ist, so wird in jedem Vorkampf bei WM/EM in den technischen Disziplinen verfahren: Es gibt eine Norm und wenn diese nicht erreicht wird, wird aufgefüllt mit den nächstbesten Teilnehmenden bis zum Teilnehmerlimit.  Und wenn mehr Leute die Norm erreichen, nehmen halt mehr teil.
DMs mit nur 9 Teilnehmern sind doch für keinen attraktiv... Und es geht nur indirekt um die "Qualität". Es geht darum, dass man Verbindungen zu den Sportlern aufbaut. Dafür muss man Athleten kennen lernen. "Ist der Verrückte vom letzten jahr wieder dabei, der war cool." Auch andere Idetifikationsfaktoren sind möglich: Herkunft (damit meine ich Trainingsort bzw. Verein), Beruf, ggf Religion, etc. 
Wenn nur eine Hand voll Athleten startet ist es klar dass die Vielfalt der potenziellen Fans nicht in gänze adressiert wird. Den ein oder anderen würde es freuen, jemanden aus seiner Heimat am Start zu sehen....

Es gibt dieses Vorgehen in Frankreich und Italien beispielsweise. Aber trotzdem sind dort die technischen Disziplinen auf 12 beschränkt, weil sonst dauert der Wettbewerb ja ewig. Es ist ja auch nicht im Interesse der Athleten wenn diese 2h beim Weitsprung rum stehen.


RE: Deutsche Meisterschaften 2024 - Braunschweig, 28.-30.06.2024 - Reichtathletik - 26.06.2024

(26.06.2024, 14:23)Jonny schrieb:
(26.06.2024, 13:35)Reichtathletik schrieb:
(26.06.2024, 11:40)marathoni schrieb:
(26.06.2024, 10:43)Astra schrieb: Es sind doch einige Wettkämpfe, bei denen die maximale TN-Zahl nicht erreicht wird.
Aber wie ich das so sehe, passt das den Verantwortlichen, damit sind die Wettkämpfe schneller beendet.
Es ist nicht nur schade, sondern auch erschreckend, dass die Leichtathletik den Weg geht, dass nur noch die absolturen Stars zählen.
Ich gehe mal davon aus, dass wir bald die Situation haben, dass es nur noch Endläufe und Endkämpfe gibt. Aber wer wird dann noch im Stadion sitzen, wenn es doch mehrheitlich die Freunde, Verwandten und Trainer der Wettkämpfer sind.

Was wäre besser? Normen niedriger machen und weniger Qualität?

Man sollte die Logik des Teilnehmerlimits umdrehen in eine minimale Anzahl an Teilnehmenden. Eine Logik, die der Leichtathletik durchaus bekannt ist, so wird in jedem Vorkampf bei WM/EM in den technischen Disziplinen verfahren: Es gibt eine Norm und wenn diese nicht erreicht wird, wird aufgefüllt mit den nächstbesten Teilnehmenden bis zum Teilnehmerlimit.  Und wenn mehr Leute die Norm erreichen, nehmen halt mehr teil.
DMs mit nur 9 Teilnehmern sind doch für keinen attraktiv... Und es geht nur indirekt um die "Qualität". Es geht darum, dass man Verbindungen zu den Sportlern aufbaut. Dafür muss man Athleten kennen lernen. "Ist der Verrückte vom letzten jahr wieder dabei, der war cool." Auch andere Idetifikationsfaktoren sind möglich: Herkunft (damit meine ich Trainingsort bzw. Verein), Beruf, ggf Religion, etc. 
Wenn nur eine Hand voll Athleten startet ist es klar dass die Vielfalt der potenziellen Fans nicht in gänze adressiert wird. Den ein oder anderen würde es freuen, jemanden aus seiner Heimat am Start zu sehen....

Es gibt dieses Vorgehen in Frankreich und Italien beispielsweise. Aber trotzdem sind dort die technischen Disziplinen auf 12 beschränkt, weil sonst dauert der Wettbewerb ja ewig. Es ist ja auch nicht im Interesse der Athleten wenn diese 2h beim Weitsprung rum stehen.
Nun, die letzten drei Versuche haben eh nur die besten 8. Davor sind auch bei Großereignissen in Qualifikationsgruppen 14 bis 16 Leute nicht unüblich. Man könnte ja den Vorkampf auch auf zwei Anlagen nebeneinander springen... Oder Freitags (siehe da mit den 5000 Metern jetzt ist ja auf einmal doch wieder eine dreitägige Veranstaltung möglich) gibt es Qualis. Die ganzen Vorkämpfe bei freien Eintritt... Und die Stars müssen die Qualisituation durchleben, was sie bei WM und Olympia auch müssen. Schadet nicht das gelegentlich zu üben oder als junger Athlet auch erst zu lernen


RE: Deutsche Meisterschaften 2024 - Braunschweig, 28.-30.06.2024 - frbcrane2 - 26.06.2024

(26.06.2024, 14:23)Jonny schrieb: 
Es gibt dieses Vorgehen in Frankreich und Italien beispielsweise. Aber trotzdem sind dort die technischen Disziplinen auf 12 beschränkt, weil sonst dauert der Wettbewerb ja ewig. Es ist ja auch nicht im Interesse der Athleten wenn diese 2h beim Weitsprung rum stehen.
Niemand steht zwei Stunden rum. Soll man Stab-Wettkämpfe mit Mondo bei 5,75m beginnen, damit er keine zwei Stunden auf seinen ersten Sprung warten muß?
So einfach ist es nicht mit der Begrenzung der Teilnehmer. Die Italiener lassen zwölf zu, egal wie gut oder schlecht die Disziplin ist. Letztes Jahr ging der Titel beim Kugelstoß Frauen mit 15,74m weg, zwölfter Platz 12,55m. Hammer zwölfter Platz 47m, Speer 41m, Diskus elfter Platz 44m. Wir hatten schon deutsche Meisterschaften mit sechs Teilnehmern in einer Disziplin.


RE: Deutsche Meisterschaften 2024 - Braunschweig, 28.-30.06.2024 - Delta - 26.06.2024

Die Anzahl zu beschränken ist in der Schweiz kein Thema. Man ist an Breite interessiert und da gibt es relativ grosszügige Limiten. Damenhoch 1.70 oder Speer auch jemand mit 35 m ist noch dabei, Speer klar über 20 Teilnehmer. Die Limiten waren schon mal weit höher was dann aber die Breite gekillt hat. Herrenhoch mit 2 m Selektionshöhe. Da waren dann die Felder bei unter 10 Teilnehmer.


RE: Deutsche Meisterschaften 2024 - Braunschweig, 28.-30.06.2024 - Atanvarno - 26.06.2024

(26.06.2024, 14:23)Jonny schrieb: Es gibt dieses Vorgehen in Frankreich und Italien beispielsweise. Aber trotzdem sind dort die technischen Disziplinen auf 12 beschränkt, weil sonst dauert der Wettbewerb ja ewig. Es ist ja auch nicht im Interesse der Athleten wenn diese 2h beim Weitsprung rum stehen.

Reichtathletik hatte es schon erwähnt, aber ich möchte es nochmal betonen. Dafür gibt es Qualifikationen! Und bei großen Feldern in den Läufen mehr Vorläufe/Runden. Das würde unsere internationalen Starter dann vielleicht auch mal darauf vorbereiten, dass man drei Runden an drei Tagen überstehen können muss.