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Istvan Gyulai Memorial - Székesfehérvár, 09.07.2019 - Druckversion

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RE: Istvan Gyulai Memorial - Székesfehérvár, 09.07.2019 - said88 - 09.07.2019

(09.07.2019, 19:25)Atanvarno schrieb: Das Meetingbudget ist begrenz und gute Tempomacher sind teuer (und bei den Frauen noch dazu rar)
800m schön gleichmässig  in 2:09-2:10?


RE: Istvan Gyulai Memorial - Székesfehérvár, 09.07.2019 - Jo498 - 09.07.2019

Also jemand, der stabil und einigernaßen gleichmäßig ca. 2:06 auf 800m und ca. 2:43 auf 1000m laufen kann, denn ein bißchen Luft muss die Pacerin ja haben.
Überleg mal, wieviele Frauen in Deutschland das zuverlässig können. Und dann, wieviele davon nicht eher als Athlet mitlaufen wollen würden.


RE: Istvan Gyulai Memorial - Székesfehérvár, 09.07.2019 - Atanvarno - 09.07.2019

Scheint einfach, aber wenn es einfach wäre, würde Bram Som nicht mehr Geld verdienen als die meisten Leute die bei DL-Meetings auf den Plätzen landen.


RE: Istvan Gyulai Memorial - Székesfehérvár, 09.07.2019 - said88 - 09.07.2019

(09.07.2019, 20:25)Jo498 schrieb: Also jemand, der stabil und einigernaßen gleichmäßig ca. 2:06 auf 800m und ca. 2:43 auf 1000m laufen kann, denn ein bißchen Luft muss die Pacerin ja haben.
Überleg mal, wieviele Frauen in Deutschland das zuverlässig können. Und dann, wieviele davon nicht eher als Athlet mitlaufen wollen würden.
In Ungarn (vielleicht sogar Deutschland) wird's vielleicht schwierig jemand adäquates zu finden. Aber Ostafrikanerinnen? 
Aber unabhängig davon, da hat sich Dibaba ganz sicher ne andere Zeit vorgestellt.


RE: Istvan Gyulai Memorial - Székesfehérvár, 09.07.2019 - Atanvarno - 09.07.2019

(09.07.2019, 20:32)said88 schrieb: Aber Ostafrikanerinnen? 

Mit gutem Tempogefühl?


RE: Istvan Gyulai Memorial - Székesfehérvár, 09.07.2019 - said88 - 09.07.2019

(09.07.2019, 20:44)Atanvarno schrieb:
(09.07.2019, 20:32)said88 schrieb: Aber Ostafrikanerinnen? 

Mit gutem Tempogefühl?
OK, ich geb mich geschlagen...


RE: Istvan Gyulai Memorial - Székesfehérvár, 09.07.2019 - Jo498 - 10.07.2019

Ein Indiz ist auch, wie mittelmäßig das pacing manchmal selbst in der DL ist. Sogar Osika war in Stanford zuerst viel zu schnell (verständlich, weil sie sich in einem riesigen Feld and die Spitze setzen musste) mit ca. 64 für die erste Runde, aber bei 1000m war es dann fast o.k. und Kuria glücklicherweise fit genug, die zweiten 1000m zwar nicht ganz so schnell laufen zu können, , aber etwa so, dass es dann insgesamt im Soll war.
In den USA machen Spitzenathleten bei kleineren Meetings zur Normerfüllung als Trainingseinheit häufig pace für ihre Teamkameraden, so zB gestern Frerichs und Houlihan für Schweizer (nachdem sie vorher schon 1500m bzw 800 gelaufen waren). Die USA haben auch gerade bei den Frauen soviele etwa im Bereich bis ca. 4:08 bzw. 15:20, dass sich schon eine pacerin für diese Strecken findet.
http://finishedresults.trackscoreboard.com/#/results/meet/9122/event/11/Final


RE: Istvan Gyulai Memorial - Székesfehérvár, 09.07.2019 - dominikk85 - 10.07.2019

Pacing ist halt auch nicht leicht, es muss ja auch ein gleichmäßiges Tempo sein. Viele laufen zu schnell an und werden dann langsamer. Die ersten 150 Meter ist es gut wenn der hase etwas zu schnell ist und das Feld 5m Abstand hat damit genug Platz zum sortieren ist, aber spätestens bei 200m sollte das Feld dran sein. Das verlangt schon ziemlich viel Gefühl.

es gab ein paar die das konnten wie diese russin damals, aber solche Leute sind selten und daher auch teuer.