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Cross WM 2019 - Aarhus, 30.03.2019 - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Cross WM 2019 - Aarhus, 30.03.2019 (/showthread.php?tid=3200) |
RE: Cross WM 2019 - Aarhus, 30.03.2019 - Atanvarno - 28.03.2019 Wäre dem DLV ein Zacken aus der Krone gebrochen, wenn man in den Nominierungsrichtlinien klar gesagt hätte, dass angestrebt wird, vollständige Teams zu entsenden? Stattdessen steht die Cross-WM noch nichtmal in den Nominierungsrichtlinien drin, wenn ich nichts übersehen habe. Das sagt doch einiges über den Stellenwert des Crosslaufs im DLV aus. Crosslauf ist aus meiner Sicht für Läufer essentiell, eine entsprechende Zusage des DLV hätte vielleicht einige motiviert, nicht in Flagstaff oder Stellenbosch die Sonne zu genießen, sondern mal wieder richtig im Matsch zu spielen ![]() (27.03.2019, 14:08)Robb schrieb: Du bist also der Meinung Petros/Gehring sollten für einen 30-50 Platz bei der Cross-WM die gezielte Vorbereitung auf den Sommer unterbrechen? Gerade Gehring hat über 10000m die grössten Chancen auf die Doha-Quali aber nur wenig Möglichkeiten, die Norm zu laufen. Ich fände es unsinnig, sich auf eine mittelmäßige Platzierung in Aarhus vorzubereiten, wenn man stattdessen schon für den Norm-Versuch im Mai oder Juni trainieren kann. Wieso eigentlich unterbrechen? Man könnte das als essentiellen Teil des Trainingsprozesses sehen, so wie das Generationen früherer Läufer auch getan haben. Wenn man das Zitat liest, könnte man den Eindruck bekommen, dass ein Start bei der Cross-WM Form kostet oder den Trainingsprozess negativ beeinflusst, beides möchte ich entschieden bestreiten und eher behaupten, dass es sich leistungsfördernd für die Bahnsaison auswirken würde. RE: Cross WM 2019 - Aarhus, 30.03.2019 - Atanvarno - 28.03.2019 Amüsante Beschreibung der Laufstrecke https://twitter.com/MatRobertBaxter/status/1110521282855092224 Fazit: "God help us all" RE: Cross WM 2019 - Aarhus, 30.03.2019 - Robb - 28.03.2019 (28.03.2019, 12:21)Atanvarno schrieb: Wieso eigentlich unterbrechen? Man könnte das als essentiellen Teil des Trainingsprozesses sehen, so wie das Generationen früherer Läufer auch getan haben. Wenn man das Zitat liest, könnte man den Eindruck bekommen, dass ein Start bei der Cross-WM Form kostet oder den Trainingsprozess negativ beeinflusst, beides möchte ich entschieden bestreiten und eher behaupten, dass es sich leistungsfördernd für die Bahnsaison auswirken würde.Wussten frühere Generationen schon was von Höhentraining? Die Vorbereitung auf Aarhus würde mindestens ein Trainingslager in Flagstaff oder sonst in der Höhe kosten. Soviel ich weiß, hält Burkard nichts von Höhentraining, also kann sie starten. Die anderen bereiten sich halt lieber schon in der Höhe auf die Saison vor. RE: Cross WM 2019 - Aarhus, 30.03.2019 - Atanvarno - 28.03.2019 Jonathan Gault von letsrun mit einer etwas sachlicheren, aber inhaltlich ähnlichen Einschätzung https://twitter.com/jgault13/status/1111307257961238528 Seiner Meinung nach könnte es einige Überraschungen geben und nicht nur die üblichen Verdächtigen auf den vorderen Plätzen landen. RE: Cross WM 2019 - Aarhus, 30.03.2019 - Jo498 - 29.03.2019 Nochmal eine Vorstellung der Runde mit kurzen Videos. Der Beginn sind knapp 400m mit knapp 6% steigung und das "Dach" hat wohl ca. 10% Steigung. Und das ganze fünfmal in der Hauptklasse (Frauen laufen ebensoviele Runden). https://www.letsrun.com/news/2019/03/2019-world-xc-a-tour-of-the-toughest-cross-country-course-weve-ever-seen/ RE: Cross WM 2019 - Aarhus, 30.03.2019 - dominikk85 - 29.03.2019 (27.03.2019, 14:08)Robb schrieb: Die Afrikaner haben andere Voraussetzungen, brauchen keine Höhentrainingslager, weil sie eh auf 2000m oder höher leben. Du bist also der Meinung Petros/Gehring sollten für einen 30-50 Platz bei der Cross-WM die gezielte Vorbereitung auf den Sommer unterbrechen? Gerade Gehring hat über 10000m die grössten Chancen auf die Doha-Quali aber nur wenig Möglichkeiten, die Norm zu laufen. Ich fände es unsinnig, sich auf eine mittelmäßige Platzierung in Aarhus vorzubereiten, wenn man stattdessen schon für den Norm-Versuch im Mai oder Juni trainieren kann.Zumal ja diese super läufer wie obiri oder auch ingebrigtsen ja eh nicht im Mai oder Juni in Top Form sein müssen weil sie die Norm im Schlaf laufen, für sie reicht es aus im August in Top Form zu sein. Das ist bei Europäern die gerade so die Norm schaffen natürlich anders, sie müssen Ende Mai in Top Form sein um überhaupt eine Chance zu haben. RE: Cross WM 2019 - Aarhus, 30.03.2019 - Jo498 - 29.03.2019 Ein Let's Run Autor erwägt inzwischen, dass die IAAF Strafen (wie Streichung von Startplätzen für Doha) hätte androhen sollen, wenn die großen europäischen Leichtathletiknationen nicht mindestens ein Team zum Cross schicken. Das ist natürlich überzogen, aber eine Blamage für zB Deutschland und die Niederlande bleibt es trotzdem. https://www.letsrun.com/news/2019/03/seb-coe-loves-world-xc-and-wants-more-participation-but-if-that-is-to-happen-he-needs-to-change-his-approach/ Wie Atanvarno schreibt, muss die Saisonvorbereitung nicht im Widerspruch zu einer TN stehen. Bzgl. der Normerfüllungen und Chancen für eine Doha-Teilnahme kann man die potentiellen deutschen Cross-TN überhaupt nicht über einen Kamm scheren. Natürlich muss für einige alles passen, damit sie die Norm schaffen. Andere schaffen sie vermutlich recht locker, wieder andere haben kaum eine Chance auf Doha und Aarhus hätte die erste oder einzige WM ihrer Karriere sein können. Außerdem gäbe es ja noch die U20-Teams, wenn man bei den Senioren keines zusammengekriegt hätte. Damit hätte man wenigstens Unterstützung für die WM und den Veranstalter gezeigt. RE: Cross WM 2019 - Aarhus, 30.03.2019 - Robb - 30.03.2019 (29.03.2019, 23:57)Jo498 schrieb: Wie Atanvarno schreibt, muss die Saisonvorbereitung nicht im Widerspruch zu einer TN stehen.Weiß irgendjemand von EINEM einzigen DLV-Athleten, der in Aarhus starten wollte, aber nicht durfte? Ansonsten finde ich dieses gequälte "der böse DLV schickt niemanden" ziemlich müßig. Wir können uns nicht ständig über den autoritären Stil des DLV gegenüber seinen Athleten beschweren und uns dann aufregen, wenn er ihnen die Wahl läßt, ob sie bei der Cross-WM starten wollen. Burkard zeigt, dass der DLV grundsätzlich schon nominiert, eine generelles "Verbot" existiert also nicht. RE: Cross WM 2019 - Aarhus, 30.03.2019 - Atanvarno - 30.03.2019 Nochmal: es ist ein Unterschied, ob ein Verband einen WM Start aktiv unterstützt oder schon von vornherein signalisiert (s. Fehlen der WM in den Nominierungsrichtlinien), dass das eher nicht nicht in die Wettkampfplanung gehört. Wenn man so wie ich Crosslauf für wichtig und fördernswert erachtet darf man das kritisieren, selbst wenn man nicht weiß, ob es konkret Athleten betroffen hat! RE: Cross WM 2019 - Aarhus, 30.03.2019 - Jo498 - 30.03.2019 Eben. Kein U20-Athlet und wenige Heimtrainer werden, wenn die WM nichtmal in den Nominierungsrichtlinien auftaucht, von sich aus, darauf drängen, dass der DLV Starts organisiert. Es geht darum, dass man bei einer Cross-WM im Nachbarland präsent sein sollte, wenn einem irgendwas an dem Format liegt. Der DLV (sowie einige andere europ. Länder) hat genau das Gegenteil signalisiert. Und diese Starts müssen natürlich rechtzeitig geplant bzw. den Athleten nahegelegt werden. Wenn man dann aus irgendwelchen Gründen nur drei Mannschaften stellen kann, ist das wieder was anderes. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass sich bei rechtzeitiger Planung und sanftem Drängen massenweise Läufer geweigert hätten, in Aarhus zu starten. |