![]() |
|
Was kann man aus dem Leben von Christian Schenk lernen? - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Was kann man aus dem Leben von Christian Schenk lernen? (/showthread.php?tid=3079) |
RE: Was kann man aus dem Leben von Christian Schenk lernen? - dominikk85 - 21.11.2018 (21.11.2018, 16:40)unruh schrieb: wenn ich das Betrug nenne meine ich den moralischen Aspekt.weiß nicht ob das immer der natürliche Drang war, was man so hört wurde auf talentierte Jugendliche durchaus Druck aufgebaut. Und auch erwachsenen wurde wohl öfter "gut zugeredet", der Rad Star Schur hat beschrieben das ihm alles mal zu viel wurde und er ans aufhören dachte und ihm dann wurde ihm von offiziellen deutlich geraten doch weiter zu machen. natürlich kann man nicht jeden DDR doper als Opfer bezeichnen und viele hätten auch im Westen gedopt, aber gerade im jugendtraining wurde doch teilweise erheblicher Druck angewendet und Raubbau an den Körpern betrieben. da eine Symbiose aus sportlichem Ehrgeiz und politischer Propaganda zu konstruieren ist schon gewagt, die Sportler waren in aller erster Linie Mittel zum Zweck. Natürlich hatten auch DDR Sportler gewisse Vorzüge, aber im Vergleich zum schaden an ihren Körpern, nicht nur durch Doping waren die doch eher gering. wer darin einen Versuch die Rollen zu tauschen sehen will soll mal diese Doku schauen. https://www.ndr.de/nachrichten/mecklenburg-vorpommern/Der-Kraftakt-Folgen-des-DDR-Leistungssportsystems,kraftakt100.html Letztenendes muss man imo jeden der als minderjähriger ob wissentlich oder nicht gedopt wurde als Opfer bezeichnen, egal ob er nachher wissentlich weiter gedopt hat oder nicht. Wer dagegen erst als Erwachsener wissentlich angefangen hat kann sich nur schwer als Opfer bezeichnen. RE: Was kann man aus dem Leben von Christian Schenk lernen? - gera - 22.11.2018 es gibt viele Sichtweisen auf die Beurteilung der " Schuld " bei Doping. Besonders schlimm ist die Sache wirklich, wenn Kinder/Jugendliche selbst ohne Wissen der Eltern gedopt wurden. Was davon Entschädigungswürdig ist muss im Einzelfall entschieden werden. ganz gerecht wird das nicht sein können. Für mich bleibt <<< ein erwachsener Athlet ist nicht gezwungen worden zu dopen, er kann nicht alles auf die anderen schieben und die Umstände für alles verantwortlich machen. Das gilt aber für die Athleten der ganzen Welt. RE: Was kann man aus dem Leben von Christian Schenk lernen? - omega - 26.11.2018 Eine aktuelle Dokumentation über Christian Schenk. https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/sportclub/Christian-Schenk-Ein-Olympiaheld-steht-wieder-auf,sportclub9828.html RE: Was kann man aus dem Leben von Christian Schenk lernen? - Javeling - 26.11.2018 (26.11.2018, 10:29)omega schrieb: Eine aktuelle Dokumentation über Christian Schenk.Eine bemerkenswerte Dokumentation. Besonders die Bemerkung : "Der Olympiasieger als Aushängeschild". Jeder kann nun selbst beurteilen, was besonders beeindruckt hat. Mich würde besonders beeindrucken : Sich nicht als "Olympiasieger als Aushängeschild" sehen, die Goldmedaille zurückgeben, die Punkte streichen lassen. Zumindest diese Möglichkeiten anbieten. Das wäre unser aller FAIR PLAY. Heinz Engels, Mainz RE: Was kann man aus dem Leben von Christian Schenk lernen? - Drizzt - 26.11.2018 Weil ja alle anderen zu der Zeit sauber waren... RE: Was kann man aus dem Leben von Christian Schenk lernen? - unruh - 05.12.2018 Glückwunsch an Prof.Franke. ob nun Herr Lehner der richtige ist? Er vertritt doch als Rechtsanwalt solche Fälle. Sind das interessenskonflikte? RE: Was kann man aus dem Leben von Christian Schenk lernen? - Atanvarno - 05.12.2018 @unruh Es wäre wirklich hilfreich, wenn du einen Link setzt, damit man überhaupt weiß, worauf du dich mit deinen Anmerkungen beziehst! Geipel zieht sich aus Hilfeverein zurück |