![]() |
|
Resisprint 2018 - La Chaux-de-Fonds, 01.07.2018 (Trefz 45,76, Campbell 49,14) - Druckversion +- Leichtathletikforum.com (https://leichtathletikforum.com) +-- Forum: Leichtathletikforen (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=1) +--- Forum: Leichtathletik allgemein (https://leichtathletikforum.com/forumdisplay.php?fid=2) +--- Thema: Resisprint 2018 - La Chaux-de-Fonds, 01.07.2018 (Trefz 45,76, Campbell 49,14) (/showthread.php?tid=2891) |
RE: Resisprint 2018 - La Chaux-de-Fonds, 01.07.2018 (Trefz 45,76, Campbell 49,14) - lor-olli - 04.07.2018 In Mexico City gab es bei den Olympischen Spielen 1968 insgesamt 17 Weltrekorde und ca. 40 nationale Rekorde… Das ist schon eine eindeutige Sprache und das Thema Akklimatisation (nicht nur Höhe, auch Temperatur und geringe Luftfeuchte waren zu bedenken!) war auch schon bekannt! Berücksichtigen muss man aber auch den vermutlich massiven Einsatz von Doping, sowie einer etwas "eigenartigen Windmessung" > bei einer Reihe von Rekorden herrschten demnach exakt 2.0 m Rückenwind, auffällig vor allem im Weit- und Dreisprung der Männer, die Wahrscheinlichkeitsrechnung geht hier von einer "Unwahrscheinlickeit" aus (Aber die Live-Fernsehübertragung in die USA zu besten Sendezeiten und die gerade massiv anlaufende Fernsehwerbung brauchten "Stoff", wer will da schon wegen "ein bisschen Wind" Spielverderber sein. Ob das IOC damals integrer war als heute ???)
RE: Resisprint 2018 - La Chaux-de-Fonds, 01.07.2018 (Trefz 45,76, Campbell 49,14) - gera - 04.07.2018 (04.07.2018, 08:40)lor-olli schrieb: In Mexico City gab es bei den Olympischen Spielen 1968 insgesamt 17 Weltrekorde und ca. 40 nationale Rekorde… Das ist schon eine eindeutige Sprache und das Thema Akklimatisation (nicht nur Höhe, auch Temperatur und geringe Luftfeuchte waren zu bedenken!) war auch schon bekannt!es kamen in Mexico-Stadt damals wohl wirklich mehrere Faktoren zusammen, die in den Sprint und Sprungwettbewerben so phantastische Leistungen ermöglichten. Von der Höhenlage haben wird schon geschrieben. Die evtl großzügige Ermittlung der Rückenwindwerte kann auch erhebliche Wirkungen haben. Nach Matheschitz/Thaller und Mureika,Uni Toronto hat ein Rückenwind von 2,0 m/s- also regelgerecht- gegenüber 0,0 m/s eine Verbesserung der 100 m -Zeit von 0,10 sec. zur Folge. Bei den 200m sind es 0,12 sec. Rechnet man die geringere Luftdicht und die geringere Erdanziehung in der Höhe dazu , können bei einem Weitsprung mit 2,0 m/s RW schon mal locker 25 cm Vorteil zusammen kommen. Unabhängig von sonstigen Voir/Nachteilen der Höhe. Bei den Mittelstrecken gibt es wohl keine Vorteile durch Höhe . In den Langstrecken wird die geringere Luftdichte zum Nachteil, bei Diskus/Speer denke ist die geringere Luftdichte auch eher ein Nachteil , nicht umsonst sagt man, der Diskus liegt im Wind ober der Speer wird vom Wind getragen RE: Resisprint 2018 - La Chaux-de-Fonds, 01.07.2018 (Trefz 45,76, Campbell 49,14) - Delta - 04.07.2018 Lorolli: >>Das war ganz sicher keine "eigenartige Windmessung". Damals hat man den Wert auf 2.0 gesetzt wenn man am Anschlag war und alles andere auf ungültig. OMEGA hat 1968 das allererste integrierte Messsystem für Olympia gebaut. Deren Windmessung war auch in München 1972 wieder im Einsatz.Einfach forumuliert - das waren die zuverlässigsten Messsysteme die damals überhaupt zu bekommen waren. RE: Resisprint 2018 - La Chaux-de-Fonds, 01.07.2018 (Trefz 45,76, Campbell 49,14) - unruh - 05.07.2018 interessante Einzeldaten von Gera. Was so alles auf eine Sprint oder Weitsprungweite Einfluss hat. Bei Rückenwind gibt es Begrenzungen für Rekordleistungen. Ich frage mal warum setzt man nicht fest wie hoch maximal die Wettkampfanlagen liegen dürfen, wenn da zirka 20 cm im Weitsprung Vorteil sind? Oder auch wieso lässt man Weiten auf extra gebaute Anlaufstege für Bestenlisten zu? , auch in Bad Langensalza? Ganz krass ist doch der Absprungbalken in der halle in Berlin. |