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Erfurt und Perspektive der Deutschen Leichtathletik - Druckversion

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RE: Erfurt und Perspektive der Deutschen Leichtathletik - EAF2017 - 10.07.2017

(10.07.2017, 15:10)benutzer schrieb: eine bessere Stimmung hätte man sich schon gewünscht.
Weshalb soviele leere Plätze auf den Tribünen.
Schlechtes Ticketiing?
Zuviele Plätzte für Sponsoren freigehalten die dann nicht kommen?
Es sollten m.M..nach auch die Trainer /Funktionäre mehr als normale Zuschauer behandelt werden.
Alle sitzen zusammen, reden mehr miteinander als sie die Wettkämpfe verfolgen, Stimmung machen sie schon garnicht.
Vielleicht auch die DM aufwerten dadurch dass die Meister automatisch ein Startrecht für intn.Meisterschaften haben unabhängig von Normerfüllung.
Gut finde ich die Maßnahme der EM Orgonisatoren Berlin 2018 , die Karten für den 1.Tag werden meist kostenlos abgegeben, das Stadion muss voll werden.Gut so.
Wir haben uns am Sonntagmorgen mit einem anderen Fan unterhalten, der sich massiv darüber beschwert hat, dass anscheinend ganz schön viele Plätze für VIPs/Sponsoren etc. freigehalten wurden. All die Plätze blieben leer, und er konnte keine Karte auf der Haupttribüne kaufen, weil angeblich alles ausverkauft war. Sollte dies exakt so abgelaufen sein, dann haben die Organisatoren eindeutig ein Eigentor geschossen.


RE: Erfurt und Perspektive der Deutschen Leichtathletik - Diskusmann - 10.07.2017

(10.07.2017, 12:03)eierluke schrieb: ...Poschi und n paar andere Vollpfosten ...
Bitte die Nettikette wahren! Wir sollten hier auch auf zivile Formulierungen achten und uns nicht mit dem inzwischen üblichen in Foren und sozialen Medien herrschenden Umgangston gemein machen!


RE: Erfurt und Perspektive der Deutschen Leichtathletik - Mateng - 10.07.2017

(10.07.2017, 13:16)Solos schrieb: Aber ich höre jetzt schon das Rumgeheule, wenn die Durchschnittsleistungen mit größeren Teilnehmerfeldern zurückgehen, was sie zwangsläufig tun werden. ... ... ...Zudem wird das Publikum zunehmend "Jubelfauler". Die LA besteht nicht nur aus Spitzenathleten und deren Leistungen. ... was kaum jemanden gejuckt hat. Das wird bei größeren Teilnehmerfeldern ganz sicher nicht besser.

Insgsamt habe ich schon weitaus stimmungsvollere DMs erlebt. 12 und 13000 Zuschauer sind ja auch nicht gerade überwältigend.
Das stimmt aus der "Aussensicht" gesehen schon . Wenn aber z.B. in Technischen Dsziplinen nicht wenigstens auf die möglichen 12 TN aufgefüllt wird, dann mit kurzfristigen Ausfällen gerechnet am Ende z.T. nur 9 Starter im Bewerb sind, dann finde ich das nicht gut.  So nimmt man jungen Athleten die Chance doch einmal die Luft der "Grossen" zu schnuppern und getrieben von einem solchen Event vielleicht auch einmal zu überraschen! Da fehlt mir schon etwas das Verständnis und ich kann mir NICHT vorstellen, dass es den Fernsehablauf so nachhaltig stört wenn im Vorkampf 2-3 Starter mehr an der Anlage sind. Zumal ja im Wesentlichen eh nur ohne jeden Aufbau von Spannungsbogen über Aufzeichnungen die Topsprünge eingespielt werden .. Aber das ist ein anderes Kapitel ...


RE: Erfurt und Perspektive der Deutschen Leichtathletik - dominikk85 - 10.07.2017

(10.07.2017, 16:19)Mateng schrieb:
(10.07.2017, 13:16)Solos schrieb: Aber ich höre jetzt schon das Rumgeheule, wenn die Durchschnittsleistungen mit größeren Teilnehmerfeldern zurückgehen, was sie zwangsläufig tun werden. ... ... ...Zudem wird das Publikum zunehmend "Jubelfauler". Die LA besteht nicht nur aus Spitzenathleten und deren Leistungen. ... was kaum jemanden gejuckt hat. Das wird bei größeren Teilnehmerfeldern ganz sicher nicht besser.

Insgsamt habe ich schon weitaus stimmungsvollere DMs erlebt. 12 und 13000 Zuschauer sind ja auch nicht gerade überwältigend.

Das stimmt aus der "Aussensicht" gesehen schon . Wenn aber z.B. in Technischen Dsziplinen nicht wenigstens auf die möglichen 12 TN aufgefüllt wird, dann mit kurzfristigen Ausfällen gerechnet am Ende z.T. nur 9 Starter im Bewerb sind, dann finde ich das nicht gut.  So nimmt man jungen Athleten die Chance doch einmal die Luft der "Grossen" zu schnuppern und getrieben von einem solchen Event vielleicht auch einmal zu überraschen! Da fehlt mir schon etwas das Verständnis und ich kann mir NICHT vorstellen, dass es den Fernsehablauf so nachhaltig stört wenn im Vorkampf 2-3 Starter mehr an der Anlage sind. Zumal ja im Wesentlichen eh nur ohne jeden Aufbau von Spannungsbogen über Aufzeichnungen die Topsprünge eingespielt werden .. Aber das ist ein anderes Kapitel ...

Die DM ist keine Hobby Veranstaltung und ein gewisses Niveau sollten die Athleten schon haben. Allerdings finde ich schon das man wenigstens 12 (eher 16) Teilnehmer pro Disziplin schon haben sollte.

Klar ist es nicht schön wenn die Leistungen unterirdisch sind, aber ein Feld mit 7 teilnehmern wo es nichtmal nen Vorkampf gibt ist doch mindestens so peinlich.

Ich fände es schon gut wenn ohne Norm aufgefüllt werden würde, im Gegensatz zur WM treten ja dadurch auch nicht groß zusatzkosten für den dlv auf.


RE: Erfurt und Perspektive der Deutschen Leichtathletik - Atanvarno - 10.07.2017

@dominikk85

Wenn die Normen niedriger wären, sähen mehr Athleten eine Chance, sich für die DM zu qualifizieren. Das wäre für viele, die jetzt nach der Jugend aufhören eine Motivation dabei zu bleiben. Und wenn mehr Leute dabei bleiben, steigt auch das Niveau in der Breite wieder  (so zumindest die Theorie)
Und selbst wenn nicht - wieso ist denn jemand der bspw. 1:53 läuft DM-unwürdiger als jemand der 1:51,80 (oder wo auch immer aktuell die Norm steht) läuft?


RE: Erfurt und Perspektive der Deutschen Leichtathletik - Mateng - 10.07.2017

(10.07.2017, 17:29)Atanvarno schrieb: @dominikk85

Wenn die Normen niedriger wären, sähen mehr Athleten eine Chance, sich für die DM zu qualifizieren. Das wäre für viele, die jetzt nach der Jugend aufhören eine Motivation dabei zu bleiben. Und wenn mehr Leute dabei bleiben, steigt auch das Niveau in der Breite wieder  (so zumindest die Theorie)
Und selbst wenn nicht - wieso ist denn jemand der bspw. 1:53 läuft DM-unwürdiger als jemand der 1:51,80 (oder wo auch immer aktuell die Norm steht) läuft?
So sehe ich es auch. Ja, man sollte im Vorfeld Normen definieren, die mit der Erfahrung der letzten Jahre die gewünschten Felder ergeben, und dann auch Richtschnur sein können. Aber wenn dann nicht ausreichend Normerfüller da sind, sollten die Disziplinen auch wirklich aufgefüllt werden und eben wirklich die Top 12-14 Deutschen Athletinnen und Athleten die Chance bekommen, bei Deutschen Meisterschaften zu starten. Künstlich das ganze aber (wie in Erfurt wohl geschehen) von oberster Warte heraus befohlen auch noch unter die Zahl der nominell nach Ausschreibung möglichen 12 Starter runterzuziehen, ist sehr unschön ... ... ...


RE: Erfurt und Perspektive der Deutschen Leichtathletik - Drizzt - 10.07.2017

(10.07.2017, 17:51)Mateng schrieb: ...Ja, man sollte im Vorfeld Normen definieren, die mit der Erfahrung der letzten Jahre die gewünschten Felder ergeben, und dann auch Richtschnur sein können. Aber wenn dann nicht ausreichend Normerfüller da sind, sollten die Disziplinen auch wirklich aufgefüllt werden...


Sowas ähnliches hatten wir doch vor paar Jahren schonmal mit der A- und B-Norm. Das fand ich eher unglücklich,weil das gerade für die fraglichen Sportler keine Planung zulässt. Es ist viel zu spät klar,ob man dabei ist oder nicht,es gibt Athleten,die doppelt melden,dann aber kurzfristig doch nur in einer Disziplin an den Start gehen,und dann gabs da noch die Athleten,die ohne Norm von den Bundestrainern zugelassen wurden. Das hat in meinen Augen nicht gut funktioniert. Dann lieber die Normen runter,um größere Felder zu bekommen!


RE: Erfurt und Perspektive der Deutschen Leichtathletik - Mateng - 10.07.2017

(10.07.2017, 20:29)Drizzt schrieb: Sowas ähnliches hatten wir doch vor paar Jahren schonmal mit der A- und B-Norm. Das fand ich eher unglücklich,weil das gerade für die fraglichen Sportler keine Planung zulässt. Es ist viel zu spät klar,ob man dabei ist oder nicht,es gibt Athleten,die doppelt melden,dann aber kurzfristig doch nur in einer Disziplin an den Start gehen,und dann gabs da noch die Athleten,die ohne Norm von den Bundestrainern zugelassen wurden. Das hat in meinen Augen nicht gut funktioniert. Dann lieber die Normen runter,um größere Felder zu bekommen!
Das weiss ich sehr gut, dass das schon einmal da war. Aber ganz ehrlich: Wenn man eine A-Norm und dann verbindlich auffüllt (quasi B-Norm) dann haben die absoluten Top-Leute, die via A-Norm reinkommen auch die gewünschte Planungssicherheit und die anderen, die über eine B-Norm oder Bestenlistengrenze zu einem Stichtag vor der Veranstaltung auffüllen, auch eine Chance. Aber so wie im Moment, dass immer weiter an den Größen der Starterfelder nach unten gedreht wird finde ich es für den Sport schädlich. Und Du kannst mir glauben, es gab Athleten, die SEHR gerne auch kurzfristig gestartet wären, aber durch eine Beschneidung von Feldern nicht zum Zug kamen. Und Doppelmeldungen gibt es in jedem System, das ist für mich kein Argument.


RE: Erfurt und Perspektive der Deutschen Leichtathletik - tobitobs - 10.07.2017

(10.07.2017, 16:09)EAF2017 schrieb:
(10.07.2017, 15:10)benutzer schrieb: eine bessere Stimmung hätte man sich schon gewünscht.
Weshalb soviele leere Plätze auf den Tribünen.
Schlechtes Ticketiing?
Zuviele Plätzte für Sponsoren freigehalten die dann nicht kommen?
Es sollten m.M..nach auch die Trainer /Funktionäre mehr als normale Zuschauer behandelt werden.
Alle sitzen zusammen, reden mehr miteinander als sie die Wettkämpfe verfolgen, Stimmung machen sie schon garnicht.
Vielleicht auch die DM aufwerten dadurch dass die Meister automatisch ein Startrecht für intn.Meisterschaften haben unabhängig von Normerfüllung.
Gut finde ich die Maßnahme der EM Orgonisatoren Berlin 2018 , die Karten für den 1.Tag werden meist kostenlos abgegeben, das Stadion muss voll werden.Gut so.
Wir haben uns am Sonntagmorgen mit einem anderen Fan unterhalten, der sich massiv darüber beschwert hat, dass anscheinend ganz schön viele Plätze für VIPs/Sponsoren etc. freigehalten wurden. All die Plätze blieben leer, und er konnte keine Karte auf der Haupttribüne kaufen, weil angeblich alles
ausverkauft war. Sollte dies exakt so abgelaufen sein, dann haben die
Organisatoren eindeutig ein Eigentor geschossen

Das war auch mein Eindruck.
Ich wohne in Erfurt und hatte meine Tickets im Dezember in einer lokalen VVK Stellen erworben. Schon zu diesem Zeitpunkt waren auf beiden Geraden gefuehlt 80 bzw 90% aller Plaetze weg.


RE: Erfurt und Perspektive der Deutschen Leichtathletik - Robb - 11.07.2017

Eigentlich gehts uns noch ziemlich in D dachte ich, als ich das hier las:
Zitat:Auf der Laufbahn krönt sich Markus Fuchs aus Mödling gerade in 10,45 Sekunden zum dritten Mal in Folge zum 100- Meter- Staatsmeister. Oben auf der Tribüne: Leises Klatschen, eine Mutter strickt, ein Vater wischt am Smartphone. Kaum 100 Zuschauer, die meisten Eltern und Verwandte, sind im Gugl- Oval.

100 Zuschauer bei den österreichischen Meisterschaften...