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Laufsaison 2026 - Druckversion

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RE: Laufsaison 2026 - Reichtathletik - 22.03.2026

(22.03.2026, 20:15)mariusfast schrieb:
(15.03.2026, 20:23)mariusfast schrieb: Das ist doch das Dauerthema von Reichtahtletik (siehe die Kommentare hier im Forum nach jedem Rennen von Haftom). Reichtathletik schrieb ja im Berlin Marathon Thread, dass es wohl Angebote für profess. Strukturen, finanz. Art, Trainer und auch mit einem Trianingspartner in DE gegeben hätte. Haftom habe wohl abgelehnt und wolle wohl laut Reichtathletik lieber nach Gefühl trainieren. 

Haftom trainiert wohl in Hamburg alleine, hat in Äthiopien jedoch eine Trainingsgruppe, die einen Trainer hat. Von daher wäre es eh nur ein weiteres Franke/Canova/Petros Ding...

in den afrikanischen Gruppen wird ja auch oftmals noch nicht mit Laktat oder Pulssteuerung gearbeitet. Siehe Canova Gruppe. Neben dem Gefühl richten sich die verschiedenen Paces bei Canova an der Zielmarathonracepace (mal drüber, auf der Pacer oder darunter in Prozentangaben). 

Nils Goerke, Triathlontrainer und Trainer der Marathonläuferin Tabea Themann, berichtete in seinem Podcast mal über eine Fortbildung mit Patrick Sang. Da wurde er von den ganzen DTU Coaches gefragt wie sie das bei den Athleten wie Kipchoge steuern und seine Antwort war "nach viel" (das war schon etwas her und keine Ahnung ob Kipchoge dann später noch etwas änderte). Die DTU Szene war komplett überfordert damit. Aber letztlich klappt es ja irgendwie und laut Studien liegen die besten Läufer bei 2.2 Laktat bei einem Marathon. Und das wird dann im Training ähnlich sein. Und wenn die Canova Gruppe diese 90 bis 95 Prozent der MRP Steady Long Runs macht, wird es dann auch ähnlich im LT1 Bereich sein. 

Ich habe aber noch eine Frage an Reichtathletik. Wieso kommen diese ganzen Trainer und die von dir erwähnten "professionellen Strukturen" in DE eigentlich erst, wenn die Flüchtlinge dann den deutschen Pass haben. Weil sie sonst nicht finanziert werden vom Verband, weil es ja keine Kaderathleten sind mit einem internationalen Pass? Und oder weil sie dann die Früchte ernten können und somit ihre eigene Karriere vorantreiben können (siehe Franke/Petros, obwohl Petros ja sowieso nach Canova Plänen trainiert?)??. Für Athleten wie GEZAHIGN Yihun Fantahun (heute viel von vorne im Wind gemacht und zweiter beim Frankfurter HM und 2:11 Marathoni und 13. beim FRankfurt Marathon und bereits in der Jugend bei U-18 Afrikameisterschaften über Mittelstrecken auf dem Podium war, sowie Kifle, der heute in Dresden beim Citylauf gewann und auch schon 2:10 Marathon lief, interessiert sich ja niemand. Und das obwohl sie noch sehr jung sind, Jahrgang 2004 und 2003. 

Edit: allein der Verein von Kifle sagt doch alles über die "professionelle Strukturen". SV Fun-Ball Dortelweil Big Grin 
Und bei einem 36 jährigen Haftom spricht Reichtathletik von einem Talent.

Es gibt durchaus eine Reihe an Vereinen die sich sehr verdient darum machen, diesen Läufern eine (sportliche) Heimat zu bieten. Der gesamte Aufwand abseits des Sportplatzes mit Ämtern und ggf auch den Personen selbst (es liegt in der Natur der Sache das Flüchtlinge auch Hilfe bei Integration und ggf der Bewältigung von Traumata brauchen) ist enorm und benötigt Expertise. Diese kommt selten mit Spitzensport-Expertise zusammen. Ganz selten ist es der Fall, dass sind richtige Glücksgriffe. An anderen Orten gibt es beides Hand in Hand aber nicht in Person.
Ich glaube oft ist zu Beginn dieser Part der entscheidendere (sogar für die sportliche Leistung). "Perfektes" Training ist erst dann (wieder) wichtiger, wenn die Menschen "angekommen" sind. Das gilt in deutlich geringeren Umfang sogar für Studierende die einfach nur in Deutschland umziehen.

Ein Problem ist dass manchmal Spitzentrainer die eben genannten Arbeit nicht wertschätzen. Aber manchmal andersherum auch dass der "Hobbytrainer" der sich unfassbar gut um das außersportliche kümmert, dann "sein" Talent nicht weitervermitteln will, weil er plötzlich auch mal "oben" mitspielen kann als Trainer.

Der Fall von Haftom ist sicherlich ein spezieller. Er war in Pattensen wie beschrieben gut betreut und ist dann nach Hamburg gegangen, um sich sportlich weiterzuentwickeln. Allerdings hat er damals und das ist schon einige Jahre her, dann jedwede Einbindung in eine der zwei, vielleicht drei bestehenden Strukturen abgelehnt für sich. Meine persönliche Meinung ist, dass ihm das gut getan hätte, aber das mag auch eine Fehleinschätzung sein.


RE: Laufsaison 2026 - Leipziger - 22.03.2026

Hendel heute 29:49? Mit der Zeit wird er kaum 2:13 laufen können. Vermute er wird dennoch auf 2:10 angehen in Hamburg und dann ist die Chance hoch, dass er aussteigt.
Seine Frau noch schwächer, irgendwas funktioniert da offenbar nicht.


RE: Laufsaison 2026 - monkrunner - 23.03.2026

(22.03.2026, 22:26)Leipziger schrieb: Hendel heute 29:49? Mit der Zeit wird er kaum 2:13 laufen können. Vermute er wird dennoch auf 2:10 angehen in Hamburg und dann ist die Chance hoch, dass er aussteigt.
Seine Frau noch schwächer, irgendwas funktioniert da offenbar nicht.

Das ist schade. Auch tolle Talente, die sich alleine durchbeißen (müssen, wie auch immer)
Gruppendynamik hilft so sehr, auch wenn vielleicht die restlichen Strukturen insgesamt nicht optimal sind. Allerdings, wo sind sie das schon?


RE: Laufsaison 2026 - mariusfast - 24.03.2026

(22.03.2026, 10:36)OldSchoolRunner schrieb: Richard Ringer hat bei km 11 noch gut 20 Sekunden Rückstand auf Franken und Thurley.
Bei km 6 waren es noch 40-50 Sekunden.
Pfeiffers bei 36:30 bei 11km , also eher gemütlich.

Es war aber laut Hendrik auch "ein Ritt auf der Rasierklinge" für Esther.  Beide waren erkältet.  Am Tag davor haben sich beide gesagt, dass es keinen Sinn macht, wenn sich nichts verbessert. Auch im Hinblick auf Berlin nächste Woche.  Wenn Schiel eine Minute schneller drauf gehabt hätte, wären sie wohl ausgestiegen. Die Pulswerte waren gerade noch so, dass Esther nicht all zu tief gehen musste.

Hendriks Ziel ist jetzt für Berlin "nur" noch 61:10, weil er jetzt auch vor New York getapert hat und auch letzte Woche wegen der Erkältung keine spezifischen Tempoprogramme absolvieren konnte. Vor 2 Wochen hätte er gesagt unter 61 ist möglich. 

Parsons hat abgesagt, wegen Sakroiliakalgelenk-Schub (ISG)

Amanal ist weiterhin in absoluter Top Form. Hat letzte Woche noch 40 KM steady Long Run in 3:10 min Schnitt in Kenia gemacht. 
Bochs Ziel ist weiterhin unter 60:30 Min.
Motschmann auch in guter Form. ich sehe ihn auf einer Stufe mit Hendrik (zumindest werden sie wohl gemeinsam angehen können, ob Motschmann dann in PB Form ist, werden wir dann am Schluss sehen). 


RE: Laufsaison 2026 - mariusfast - 25.03.2026

(22.03.2026, 22:26)Leipziger schrieb: Hendel heute 29:49? Mit der Zeit wird er kaum 2:13 laufen können. Vermute er wird dennoch auf 2:10 angehen in Hamburg und dann ist die Chance hoch, dass er aussteigt.
Seine Frau noch schwächer, irgendwas funktioniert da offenbar nicht.

Sie wurden nach dem Rennen interviewt. Beide wollen ihre 10 er Zeit dann beim Berliner Halbmarathon durchlaufen. 

Wie der Citylauf in Dresden für das schnellste Marathon-Ehepaar aus Sachsen gelaufen ist

Hendel bestätigt die Vermutung von Leipziger, dass er in Hamburg 2:10 angehen und in Berlin im Sept. dann wieder PB angreifen  möchte.

Kristina  hat jetzt vor, 3 Hm als Aufbaurennen zu laufen, neben Berlin noch Lissabon und dann noch Istanbul.
2:27:29 sind dann im Sept.  in Berlin Ziel zu unterbieten. Das wäre endlich mal PB. Wobei man auch sagen muss, dass das mittlerweile sehr weit weg ist von Königstein und Mayer. Kristina hatte ja mehrere Probleme, Long Covid und auch mal Oberschenkel OP, zuletzt im Winter Endometriose (das kann sehr schlimm sein und da kennen sich ja auch viele Ärzte noch gar nicht gut genug aus darüber). 


Was gerade bei Kristina das Problem ist, weiß man nicht. 


bei Sebastian sind es immer noch die Hüftprobleme, weshalb er den Valencia Marathon im Dez. frühzeitig beenden musste.

Zitat:Hüftprobleme: „Es ist gerade ein Auf und Ab“


Die Problematik ist auch noch nicht endgültig ausgestanden. „Im Januar war es okay, im Februar kam es ein bisschen wieder. Das ist gerade ein Auf und Ab. Du hast Wochen, da läuft es super. Die letzten zwei Wochen dagegen war es schwierig.



RE: Laufsaison 2026 - mariusfast - 25.03.2026

@Leizpziger.. 

Bevor man die Leistungen der Hendels bewerten möchte und feststellt dass da bei "DEN Hendels" etwas grds. schief laufen muss, sollte man zudem auch noch berücksichtigen, dass Sebastian ja von Udo Hendel trainiert wird. Kristina hingegen trainiert sich alleine. Ihr waren die Tempoläufe von Udo zu hart, meinte sie mal in einem Podcast.


RE: Laufsaison 2026 - Blackrunning5k - 25.03.2026

(24.03.2026, 08:05)mariusfast schrieb: Es war aber laut Hendrik auch "ein Ritt auf der Rasierklinge" für Esther.  Beide waren erkältet.  Am Tag davor haben sich beide gesagt, dass es keinen Sinn macht, wenn sich nichts verbessert. Auch im Hinblick auf Berlin nächste Woche.  Wenn Schiel eine Minute schneller drauf gehabt hätte, wären sie wohl ausgestiegen. Die Pulswerte waren gerade noch so, dass Esther nicht all zu tief gehen musste.

Hendriks Ziel ist jetzt für Berlin "nur" noch 61:10, weil er jetzt auch vor New York getapert hat und auch letzte Woche wegen der Erkältung keine spezifischen Tempoprogramme absolvieren konnte. Vor 2 Wochen hätte er gesagt unter 61 ist möglich. 

Gut, dass du das hier ansprichst. Beide müssen auf diesem Level für sich selbst entscheiden, wie sie das handeln und mit Krankheit umgehen. Allerdings möchte ich hier dringlichst davor warnen, sich ein Beispiel daran zu nehmen. Selbst wenn die Pulswerte stimmen, verschleppt man in der Regel auf diese Weise die Krankheit und zerstört sich schleichend mindestens die Form, begibt sich auf eine Schnellstraße ins Übertraining, was wirklich lange dauert, bis man sich davon gänzlich erholt und riskiert eben auf Dauer noch schlimmere Folgen, die wir ja alle kennen. Alleine der erhöhte Puls im Schlaf, welcher sich dann über Wochen hinzieht zerstört einfach jeden Anatolen Effekt und damit die Regeneration.


RE: Laufsaison 2026 - Oliver - 26.03.2026

Robert Farken steht auf der Startliste des Maurie Plant Meet (Gold-Meeting) am 28.03.2026 in Melbourne.

Das Rennen findet um 10:30 Uhr deutscher Zeit statt, falls ich mich nicht verrechnet habe. Gerade etwas schwierig zum rechnen, da in Australien zum Zeitpunkt des Rennens schon Sommerzeit und bei uns noch Winterzeit ist.

https://meets.rosterathletics.com/public/competitions/details/schedule?id=27236

Livestream: (PPV) https://sporteurope.tv/world-athletics/continental-tour-gold-maurie-plant-meet-melbourne / (VPN) https://worldathletics.org/videos


RE: Laufsaison 2026 - mariusfast - 02.04.2026

Franke war letzte Woche im Bestzeitpodcast zu Gast 
BESTZEIT | Podcast kostenlos online hören

Ab 1:08 wurden konkrete Special Block Einheiten genannt. Ung. 2-3 Wochen vor dem Berliner HM. 

Morgens: 10 KM 3:18 Schnitt (vermutlich bei Amanal noch GA1 und nicht wie Franke denkt GA2), 6 Min Pause. 12 KM progressiver TDL gestartet bei 3:02 und alle 3 KM um 3 Sek. gesteigert bis hin zu 2:53 (Durchschnitt ca. 2:57)

Abends: 10 KM 3:18 Schnitt 6 Min P. 10 x 1000 auf der Bahn in 2:52 -2:55 mit 90 Sek. P. 
Gesamtumfang vom Special Day 51 KM. 

Anschließend 2 Tage ruhig (15 KM morgens, nachmittags 10 KM) 
 
Am 3. Tag 40 KM progressiver Long Run über 40 KM in 2:07 h (3:11 min Schnitt). Franke meinte, wenn man diesen Long Run 3 Tage später nach "2 T. Restdays" noch durchzieht und auch verkraftet, sei das ein sehr gutes Zeichen für die Form von Amanal. 

Es ist auch komplett anders wie in Europa, wo das Training individuell gesteuert wird. Alle laufen das selbe Tempo, weil ja auch die Verpflegung mitfährt. Und sie geben laut Franke alles um dann dranzubleiben. Wer es nicht schafft geht dann ins Begleitfahrzeug und beendet das Training. Also ich denke man muss die Form von Amanal haben, dass es dann auch die richtigen Schwellenbereiche sind.


RE: Laufsaison 2026 - Reichtathletik - 02.04.2026

(02.04.2026, 12:14)mariusfast schrieb: Franke war letzte Woche im Bestzeitpodcast zu Gast 
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Ab 1:08 wurden konkrete Special Block Einheiten genannt. Ung. 2-3 Wochen vor dem Berliner HM. 

Morgens: 10 KM 3:18 Schnitt (vermutlich bei Amanal noch GA1 und nicht wie Franke denkt GA2), 6 Min Pause. 12 KM progressiver TDL gestartet bei 3:02 und alle 3 KM um 3 Sek. gesteigert bis hin zu 2:53 (Durchschnitt ca. 2:57)

Abends: 10 KM 3:18 Schnitt 6 Min P. 10 x 1000 auf der Bahn in 2:52 -2:55 mit 90 Sek. P. 
Gesamtumfang vom Special Day 51 KM. 

Anschließend 2 Tage ruhig (15 KM morgens, nachmittags 10 KM) 
 
Am 3. Tag 40 KM progressiver Long Run über 40 KM in 2:07 h (3:11 min Schnitt). Franke meinte, wenn man diesen Long Run 3 Tage später nach "2 T. Restdays" noch durchzieht und auch verkraftet, sei das ein sehr gutes Zeichen für die Form von Amanal. 

Es ist auch komplett anders wie in Europa, wo das Training individuell gesteuert wird. Alle laufen das selbe Tempo, weil ja auch die Verpflegung mitfährt. Und sie geben laut Franke alles um dann dranzubleiben. Wer es nicht schafft geht dann ins Begleitfahrzeug und beendet das Training. Also ich denke man muss die Form von Amanal haben, dass es dann auch die richtigen Schwellenbereiche sind.

Und wer plant das jetzt? Franke? Canova? Petros selbst? Oder schließt er sich einfach mal hier und da an, was gerade passt?