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RE: Laufsaison 2026 - Blackrunning5k - 26.02.2026 (25.02.2026, 22:25)Atanvarno schrieb:(25.02.2026, 21:38)mariusfast schrieb: Dieser Zone 2 Boom kam in den letzten Jahren vor allem vom Radsport durch Pogacar und seinem Trainer Dr. Iñigo San Millán . Er fährt alles und 4-5 H pro Einheit in 300 - 340 WAtt mit 140 - 155 Puls im Grundlagentraining (Damit kann er sogar große Teile von Tour Rennen mitfahren, während andere schon lange im GA2 Bereich sind). Ganz genau, in Zahlen weit über 200 Km pro Woche, selbst bei 5000m Läufern, teils bereits im Juniorenklassen. RE: Laufsaison 2026 - mariusfast - 26.02.2026 (26.02.2026, 12:41)Blackrunning5k schrieb: Ich möchte zu deiner Ausführung eigentlich nur eine Sache ergänzen, bezüglich Arne. Ich weiß um sein Training damals und in folgenden Links ist sein Dauerlauftempo, was er als GA1 definierte schon bestätigt. Die Aussage mit 3:30 Pace stimmt tatsächlich, zum Ende seiner Karriere hat er da aber Geschwindigkeit rausgenommen. Ab zweiter Jahreshälfte 2011 hat er massiv an Intensität zugelegt, das war damals völlig surreal, ging dann aber mit einer unfassbaren Leistungsexplosion einher. In folgenden Links der Jahre 2011 und 2012 ist das sehr gut zu beobachten. Habe nochmal in seinen letzten Podcast mit Larasch reingehört (Dez. 2022 als er bereits über 1 J. seine Karriere beendet hatte). #101 | Über die Cross EM direkt zu Arne Gabius ins Kinderzimmer ~ Larasch-Podcast - Dein Laufpodcast von der Mittelstrecke bis zum Marathon Podcast Gabius ist auch nach wie vor der Überzeugung, dass es die schnellen KM gebraucht hat für ihn damals. Das mit den langsameren DL unter Baumann sei jedoch nicht grundlegend falsch, nur habe es nicht zu einem jungen Bahnläufer gepasst. Es sei lediglich eine geeignete Strategie als älterer Läufer, um dann nochmal gezielt für die Temposessions bessere Reize setzen zu können, wenn man bereits auf einem gew. Niveau war. Letztlich ist das alles schwer im Nachhinein die entscheidende Korrelatoren festzumachen, vor allem als Außenstehender. Ich meine, man darf auch nicht verschweigen, dass Arne erst 2011 sein anstrengendes Studium abgeschlossen hat und zum ersten Mal so richtig Vollprofi war. Vielleicht aber kein Widerspruch. Denn für den erhöhten Bedarf an Regeneration aufgr. der schnellen DL, den Rico ansprach, braucht es vor allem Zeit und keine Doppelbelastung. Also wahrscheinlich war das einfach alles passend zum richtigen Zeitpunkt mit der Trainingsumstellung damals. Die entsprechenden Grundlagen unter Baumann (also 13:26 war ja damals auch schon eine gute Basis) waren ja auch bereits da. Aber ja, er meinte, dass er bereits nach einem Monat bei den ersten Stadtläufen noch im Spätsommer 2011 gemerkt hat, dass das neue System der Schlüssel ist. Auch nochmal interessant. Die Carbonschuhe, die er bereits 2016 als Nikeathlet tragen durfte, brachten ihm eher Pech und Probleme an der Achillensehne, die er vorher noch nie hatte, weshalb er den Hannover Marathon 2017 abbrechen musste. Generell kam er nie mit den Carbonschuhen, laut ihm aufgr. seines Laufstils, zurecht. Er meint das hätte er von klein auf trainieren müssen mit den Schuhen. Also gut für ihn, dass er noch vor der Ära diese Zeiten aufstellte. RE: Laufsaison 2026 - mariusfast - 27.02.2026 (26.02.2026, 12:41)Blackrunning5k schrieb: Ich möchte zu deiner Ausführung eigentlich nur eine Sache ergänzen, bezüglich Arne. Ich weiß um sein Training damals und in folgenden Links ist sein Dauerlauftempo, was er als GA1 definierte schon bestätigt. Die Aussage mit 3:30 Pace stimmt tatsächlich, zum Ende seiner Karriere hat er da aber Geschwindigkeit rausgenommen. Ab zweiter Jahreshälfte 2011 hat er massiv an Intensität zugelegt, das war damals völlig surreal, ging dann aber mit einer unfassbaren Leistungsexplosion einher. In folgenden Links der Jahre 2011 und 2012 ist das sehr gut zu beobachten. Arne sagte in der besagten Podcastfolge bei Larasch aber auch, dass er aber schon Kompromisse gemacht hat. Also ihm war v.a. am Anfang wichtig, dass er dann hauptsache Geschwindigkeit reinbringt und dafür lieber weniger macht. Und unter Baumann wurde gar nicht auf die Geschwindigkeit geachtet. So hat er in der zweiten Einheit pro Tag oftmals "nur" 8 KM gemacht. Also habe es jetzt nicht ausgerechnet. Aber in der Vorbereitungssaison 2011/2012 Jahr man auch, dass er schon oftmals auch gar nicht 2 x pro Tag trainierte. Und ich würde einfach mal auf den ersten Blick sagen, mehr als 140 KM waren es nicht (Im Durchschnitt eher weniger). Und von der Geschwindigkeit habe ich schon ganz andere Dinge gehört Vermutlich dann wsl. mit noch weniger KM.Einer meiner früheren Trainer meinte, dass Wessinghage regelm. in der MIttagspause einen "lockeren" 10 KM DL gemacht hat in unter 32 Minuten Und es war ja auch damals so, dass man viel durch Austausch mitbekam was andere trainierten. Bspw. erzählte Wessinghage in der Podcastfolge mit Jan Fitschen 2025, dass man da einfach andere Athleten fragte und dann die Programme einfach nachmachte und schaute ob es wirkt, in seinem Beispiel machte er dann 1000 er Programme von Moorcraft nach, mit mehr oder weniger Pause als er es sonst gewohnt war. Und der damalige Athlet des besagten Trainers war auch damals in der Deutschen Spitze (3:36 über 1500 M) und im fiktiven Team von Moskau. Von daher kann ich mir gut vorstellen, dass das stimmt und Wessinghage da auch nichts Falsches erzählte. Im Podcast meinte Wessinghage zumindest auch (ab Minute 50), dass das Gefühl der Leichtigkeit damals das Schönste war im Sport, also 10 KM in 33 Minuten und er merkte garnichts. Zwar zügig, aber ein wunderbares Körpergefühl, keine Anstrengung und keine Quälerei. Prof. Dr. Thomas Wessinghage. Der Rekordler und seine besten Lauftipps. Podcast Folge 247 Wessinghage meinte im Podcast, dass er bis heute keine einzige Verletzung hatte und noch immer laufen kann!! RE: Laufsaison 2026 - Blackrunning5k - 27.02.2026 (27.02.2026, 09:51)mariusfast schrieb:(26.02.2026, 12:41)Blackrunning5k schrieb: Ich möchte zu deiner Ausführung eigentlich nur eine Sache ergänzen, bezüglich Arne. Ich weiß um sein Training damals und in folgenden Links ist sein Dauerlauftempo, was er als GA1 definierte schon bestätigt. Die Aussage mit 3:30 Pace stimmt tatsächlich, zum Ende seiner Karriere hat er da aber Geschwindigkeit rausgenommen. Ab zweiter Jahreshälfte 2011 hat er massiv an Intensität zugelegt, das war damals völlig surreal, ging dann aber mit einer unfassbaren Leistungsexplosion einher. In folgenden Links der Jahre 2011 und 2012 ist das sehr gut zu beobachten. Sehr schöne Anekdoten und alles richtig, was du schreibst. Die Podcasts sollte ich mir auch langsam mal zu Gemüte führen Ich bin auch ziemlich davon überzeugt, dass das alles stimmt. Aus den 90ern und Anfang 2000ern gibt es da sowieso ganz wilde Trainingsgeschichten, vor allem aus der Trainingsgruppe Pirna aber auch Dieter Baumann, wo es ja auch Überschneidungen gab, Stichwort Wolfram Müller Das war eine Ära mit sehr großen Talenten, von denen einige mit heutigen Mitteln wohl auch zu großen Leistungen fähig waren. Nehmen wir das Beispiel Nils Schumann, sieht man, wo es 2000 hingeführt hat, wenn ein solches, ich nenne es mal "wildes Talent", durch den richtigen Trainer und einer klaren, oft strengen Struktur, in die richitge Bahn gelenkt wurde
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