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RE: "TEAM" - Atanvarno - 09.03.2015 (09.03.2015, 21:22)Gertrud schrieb: Ganz entscheidend ist, dass dieses Procedere schon sehr frühzeitig wie auf Jamaica trainiert wird. Genau das ist der Punkt, um wechselsicher sehr frühzeitig zu werden. Wenn man wechseltechnisch sicher ist, ist es dann später fast egal, wer ankommt,Und wenn man dann mal schaut, wie wenige Vereinsstaffeln teilweise bei Landesmeisterschaften oder darunter antreten, sollte man sich nicht mehr wundern, dass unsere Topsprinter erstmal in wochenlangen Trainingslagern "das Wechseln an sich" lernen müssen. RE: "TEAM" - Hellmuth K l i m m e r - 09.03.2015 (09.03.2015, 21:36)Atanvarno schrieb: Und wenn man dann mal schaut, wie wenige Vereinsstaffeln teilweise bei Landesmeisterschaften oder darunter antreten, sollte man sich nicht mehr wundern, dass unsere Topsprinter erstmal in wochenlangen Trainingslagern "das Wechseln an sich" lernen müssen. Leider haben die Sprintstaffeln ihr hohes Ansehen verloren. Früher waren das die erstrebenswerten Wettbewerbe, an denen viele teilnehmen wollten; in Köln und Sindelfingen genauso wie in den DDR-Leistungszentren Leipzig, Halle, Potsdam, ... In "meinem" SC Chemie Halle brachte der Sprinttrainer Rudolf K a h n t es 1958 und 1959 fertig, jeweils drei seiner Staffeln an den Start zu bringen. Eine gewann (1958) in 41.4 s (auf "Asche"!), die zweite wurde noch 5. (1959: 2. und 6.). Die Tradition blieb erhalten, 1965 starteten in Karl-Marx-Stadt insg. in Vor-, Zwischen- und Endläufen (wenn ich mich richtig erinnere) ca. 32 Teams (6-Bahnen-Anlage, Asche); wir Hallenser (3 Sprinter und ich Weitspringer) "nur" Vierte in 41.1 s. ![]() Später wurden in der DDR durch die einseitige LS-Förderung die Ausbildung vieler williger 100-m-Läufer eingeschränkt; und die Trainer brauchten nicht mehr "abrechnen" für die Staffel(n) ... H. Klimmer / sen. RE: "TEAM" - CassiusKlay - 10.03.2015 (09.03.2015, 21:36)Atanvarno schrieb:Das ist keine gültige Schlussfolgerung(09.03.2015, 21:22)Gertrud schrieb: Ganz entscheidend ist, dass dieses Procedere schon sehr frühzeitig wie auf Jamaica trainiert wird. Genau das ist der Punkt, um wechselsicher sehr frühzeitig zu werden. Wenn man wechseltechnisch sicher ist, ist es dann später fast egal, wer ankommt,Und wenn man dann mal schaut, wie wenige Vereinsstaffeln teilweise bei Landesmeisterschaften oder darunter antreten, sollte man sich nicht mehr wundern, dass unsere Topsprinter erstmal in wochenlangen Trainingslagern "das Wechseln an sich" lernen müssen. ![]() Wenn du von Topsprinter sprichst, so wird dieser in fast jedem Fall in einem guten Team aka Wattenscheid,Köln, Berlin zuhause sein und dementsprechend auch Staffeln laufen. Ein Problem könnte dann eher sein, dass diese Vereine zu hochnäsig sind, um wirklich reines Wechseltraining zu machen (reine Spekulation). An der Grundlage, vier schnelle Leute zu haben, mangelt es unseren Topsprintern sicher nicht
RE: "TEAM" - Windfahne - 10.03.2015 Man könnte natürlich auch dagegen halten, dass die MTG Mannheim trotz ihrer guten Besetzung im Sprintbereich nur selten eine Vereinsstaffel aufstellt. Ob da das Wechseln dann so sehr geübt wird ist fraglich. Es scheint also nicht jeder Topsprinter in einem größeren Verein au h auf Staffelerfahrung zurückgreifen zu können, wenngleich ich V. Sailer die Staffelerfahrung nicht absprechen möchte. |