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Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Druckversion

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RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - mariusfast - 29.08.2026

(29.08.2026, 18:31)TranceNation 2k14 schrieb:
(29.08.2026, 17:08)Läufer 800m schrieb: allerdings hat Gesa Krause hier tatsächlich durch ihr gesellschaftlich konformes Verhalten der Eigennutz optimierten  Renngestaltung die große Chance verpasst den zu verteilenden Kuchen noch viel größer zu machen, aber sind  alles im Nachhinein theoretisches Überlegungen.  

Was soll denn das jetzt schon wieder? In welchem Szenario hätte es denn entweder Gold/Silber oder den Sweep geben können? Nur wiel du sagst es seien "theoretische Überlegungen" brauchst du nicht Gesa wieder die Schuld an irgendwas zuschrieben. Du kannst genauso sagen, Lea hat durch ihre schlechte Form den großen Kuchen versiebt.

Und wenn das Tempo noch höher gewesen wäre (was Lea aufgrund ihrer limitierten Mittelstreckenfähigkeiten benötigt hätte), hätte Olivia mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht mehr dranbleiben können. Elise Thorner wahrscheinlich schon.


RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Läufer 800m - 29.08.2026

(29.08.2026, 18:31)TranceNation 2k14 schrieb:
(29.08.2026, 17:08)Läufer 800m schrieb: allerdings hat Gesa Krause hier tatsächlich durch ihr gesellschaftlich konformes Verhalten der Eigennutz optimierten  Renngestaltung die große Chance verpasst den zu verteilenden Kuchen noch viel größer zu machen, aber sind  alles im Nachhinein theoretisches Überlegungen.  

Was soll denn das jetzt schon wieder? In welchem Szenario hätte es denn entweder Gold/Silber oder den Sweep geben können? Nur wiel du sagst es seien "theoretische Überlegungen" brauchst du nicht Gesa wieder die Schuld an irgendwas zuschrieben.

Natürlich sind das theoretische Überlegungen, ich schiebe hier niemanden die Schuld zu, außer den ganzen Leuten die sich noch darüber aufregen. Gesa hat ein gesellschaftliche erlaubten Egoismus gezeigt, das ist ok, wenn man das Individuum als Einzeloptimierer betrachte.  So hat man eine Gold und und Bronze geholt, ein schlechtes Interview von Meyer und endlose Diskussion. Und natürlich kann ich sagen auch rein theoretisch  " Lea hat durch ihre schlechte Form den großen Kuchen versiebt." mache ich aber nicht weil damit auf inhaltlich auf deine völlig absurde These eingehen würde.  Des weiteren sehe ich an deiner Reaktion, das du ganz weit davon entfernt bist zu verstehen, warum es bei den größeren Kuchen geht. Belassen wir es einfach dabei... Du hast Recht in deinem Rahmen wie du die Dinge siehst .


RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - TranceNation 2k14 - 29.08.2026

Also wäre es besser gewesen, wenn Lea gewinnt, Gesa dritte und Olivia 4. wird, weil dann die Ausbeute gleich ist aber sich alle lieb haben? Und wegen Leos gesellschaftskonformen Egoismus hat er gewonnen anstatt lamgsamer zu laufen und punktgleich mit Niklas 2x Gold zu holen?

Und wieso ist meine These "absurd"? Lea war zu schwach für einen Tempolauf und ist nicht spurtstark. Gold/Silber oder gar Gold/Silber/Bronze waren äußerst unwahrscheinlich.


RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Gertrud - 29.08.2026

(29.08.2026, 18:31)Läufer 800m schrieb: Liebe Gertrud, akzeptieren sie doch das ihre Zeit vorbei ist, Helden aus unserer Generation sind nicht mehr die Helden der jetzigen. Sie  waren und sind wahrscheinlich immer noch eine der besten Trainer die wir haben, aber das interessiert doch die meisten nicht mehr. Der Prophet im eigenen Haus ist meistens nicht anerkannt. Soweit wie ich aus ihren Erzählungen ermittle sind die wahrscheinlich deutlich über 70 Jahre, wenn nicht dann bitte ich schon jetzt um Entschuldigung.  Ihre Berichte und Inhalte haben Substanz , aber es schwingt immer ein Teil an Anklage und Frust über Verbände und Trainier mit, ich höre da immer sehr viel Mitteilungsbedürfnis und Frust das sie keiner erhört.  Schreiben sie ein Buch oder viele Bücher mit dem Inhalten das Verletztungsprofilaxe der Erfolgsfaktor für Athleten ist, oder ein Buch wie ein erfolgreicher Verband aufgebaut und agieren muss. Damit können sie sich dann zurück lehnen und hoffentlich innerlichen Frieden finden. Also ich würde ihre Bücher lesen...  aber eventuell haben sie ja schon eins geschrieben

Macht und schreibt, was ihr wollt, ich mache immer, was ich im Einklang mit Freunden möchte!  Wink Thumb_up Ich falle diesen "Säuberungsaktionen" hier nicht zum Opfer, wenn ich das nicht möchte. Dazu gibt es auch hier zu viele Freunde, die noch etwas von gutem Takt und guten Wissen halten. Alte TuT trotz guter Kenntnisse kann weg, zählt da nicht! Diskutiere ich im Hürdenlauf z.B. neben der Spur? Japan denkt bei den 100jährigen ganz anders. 

Gertrud


RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - mariusfast - 29.08.2026

(29.08.2026, 18:00)Reichtathletik schrieb: Über die Ausgangsthese wäre ich interessiert zu diskutieren. Ich bin nämlich sehr wohl der Meinung, dass Leichtathletik als Vereinssport – und das ist die Basis der Leichtathletik – auch Teamsport ist und das in allen Förderungen von DLV oder Athletics oder oder gerne mal Übersehen wird, welch unbezahlbaren Gegenwert ein Team hat. Aber um das Thema ging es bisher leider nicht
Gibt auch noch einen Artikel dazu. 

Tabea Themann überzeugt bei der EM – Martin Müller für 100-km-WM nominiert - hamburg running
Zitat:Für Tabea war die EM-Teilnahme auch das Ergebnis eines starken Trainingsjahrs, das bereits mit Team-Silber bei den Deutschen Corssmeisterschaften seinen Auftakt nahm. In der Qualifikation für die EM steckt aber noch eine weitere tolle Team-Geschichte: Beim Hamburg Marathon im April wurde sie von ihrem Vereinskameraden Martin Müller als Pacer unterstützt. Tabea lief dabei zu einem neuen Hamburger Landesrekord und erfüllte die Norm für die Europameisterschaften. Martin stellte dafür seine eigenen Ambitionen zurück und begleitete sie ins Ziel.



RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Reichtathletik - 29.08.2026

Ein weiteres Beispiel konnte man bei den Deutschen Jugendmeisterschaften sehen über die 800 Meter - und später zusammen als Team zum Deutschen Rekord die Jungs vom Tus Köln rrh.


RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Gertrud - 30.08.2026

(29.08.2026, 18:31)Läufer 800m schrieb:
(29.08.2026, 17:21)Gertrud schrieb:
(29.08.2026, 17:08)Läufer 800m schrieb: Natürlich sind Leichtathleten individual Sportler, aber das interview ist einfach nur ein gesellschaftskonformes und akzeptiertes Bla Bla, es klingt höflich und diplomatisch, verdeckt aber halt auch das hier ich sag jetzt nicht Egoismus sondern professionalisierten Individualismus. 
Der zu verdienende Kuchen in der Leichtathletik ist klein, allerdings hat Gesa Krause hier tatsächlich durch ihr gesellschaftlich konformes Verhalten der Eigennutz optimierten  Renngestaltung die große Chance verpasst den zu verteilenden Kuchen noch viel größer zu machen, aber sind  alles im Nachhinein theoretisches Überlegungen.  

Errungenschaften zu teilen ? Nein ganz und gar nicht, sollte man das oder?, warum laufen wir denn im Nationaltrikot ? Besser nichts teilen,  es sind letztendlich auch Konkurrenten oder.

Der DLV sollte in seinem Einstellungsprocedere ganz akribisch nicht TuT einsetzen, die in den Zubringerleistungen enorme Defizite haben. Ich hätte einige TuT erst gar nicht eingesetzt. Aus meiner Verletztenstatistik von 2018 (?) z.B. konnte man eindeutig Verursacher herausfiltern. Es gibt einen verschworenen Kreis, an dem man aus meiner Sicht nicht rüttelt und solche TuT, deren Wissen man ohne Namensnennung und Bezahlung "anzapfen" möchte. Da sollte man einfach eine andere Verfahrensweise an den Tag legen. Man sollte Kritik nicht immer als verbandsvernichtend empfinden, sondern einfach neutral und souverän behandeln.

Wenn ich z.B. an Fortbildungen teilnehme, suche ich mir die Inhalte heraus, die mir fachlich etwas bringen, bei denen ich lernen will. Das hat nichts damit zu tun, dass ich die anderen Referenten abwerte. Ich fahre nicht dahin, um andere fortzubilden. Jeder hat das Recht, anders als ich zu denken und zu handeln.

Gertrud

Liebe Gertrud, akzeptieren sie doch das ihre Zeit vorbei ist, Helden aus unserer Generation sind nicht mehr die Helden der jetzigen. Sie  waren und sind wahrscheinlich immer noch eine der besten Trainer die wir haben, aber das interessiert doch die meisten nicht mehr. Der Prophet im eigenen Haus ist meistens nicht anerkannt. Soweit wie ich aus ihren Erzählungen ermittle sind die wahrscheinlich deutlich über 70 Jahre, wenn nicht dann bitte ich schon jetzt um Entschuldigung.  Ihre Berichte und Inhalte haben Substanz , aber es schwingt immer ein Teil an Anklage und Frust über Verbände und Trainier mit, ich höre da immer sehr viel Mitteilungsbedürfnis und Frust das sie keiner erhört.  Schreiben sie ein Buch oder viele Bücher mit dem Inhalten das Verletztungsprofilaxe der Erfolgsfaktor für Athleten ist, oder ein Buch wie ein erfolgreicher Verband aufgebaut und agieren muss. Damit können sie sich dann zurück lehnen und hoffentlich innerlichen Frieden finden. Also ich würde ihre Bücher lesen...  aber eventuell haben sie ja schon eins geschrieben

Ich bin nach reiflicher Überlegung zu dem Entschluss gekommen, dass ich auf von mir als altersfeindlich empfundenen Artikel nicht mehr antworte. Wird der Bogen ohne fundierte fachliche Gründe überspannt, werde ich mich zu wehren wissen. Bei der Diskriminierung vom Alter durch Nicknames sollten wir uns wohl nicht aufhalten. 

Übrigens steht der DR von Sabine Braun u.a. mit fünf Olympiateilnahmen heute noch, der von der Verletzungsprophylaxe wohl als vorbildlich geführt zu bezeichnen ist. Glaubt mir, dass mein Wissen in Angleichung an neue Studien ein Galopp heute im Mehrkampfbereich auf 7100 Punkte mindestens wäre. Ich weiß, dass einige mich daher hier sehr gerne vor der Tür hätten. Dagegen sagte ein Professor vor versammeltem Auditorium bei einer DLV-Versammlung: "Von ihrer Sorte Trainer:innen brauchten wir mehr!" Meine Arbeitslust mit den besten Inhalten ist ungebrochen. Thumb_up

Zum Thema direkt: Ich präferiere den Individualismus in der Leichtathletik, arbeite aber in kooperierenden Teams auf Topniveau im Topbereich außerhalb des Mainstreams sehr gerne mit. Die Jugend-LA in den Vereinen steht natürlich oft unter einem anderen Stern. Mir kam gestern noch ein Idee für ein tragbares Gerät einer "Siegfried-Verletzungsstelle" in der LA. Würde mein Bruder noch leben, könnte er mir ein solches Gerät im Handumdrehen schweißen.  Wink

Gertrud


RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Gertrud - 30.08.2026

(30.08.2026, 07:01)Gertrud schrieb: Ich bin nach reiflicher Überlegung zu dem Entschluss gekommen, dass ich auf von mir als altersfeindlich empfundene Artikel nicht mehr antworte. Wird der Bogen ohne fundierte fachliche Gründe überspannt, werde ich mich zu wehren wissen. Bei der Diskriminierung vom Alter durch Nicknames sollten wir uns wohl nicht aufhalten. 

Übrigens steht der DR von Sabine Braun u.a. mit fünf Olympiateilnahmen heute noch, der von der Verletzungsprophylaxe wohl als vorbildlich geführt zu bezeichnen ist. Glaubt mir, dass mein Wissen in Angleichung an neue Studien ein Galopp heute im Mehrkampfbereich auf 7100 Punkte mindestens wäre. Ich weiß, dass einige mich daher hier sehr gerne vor der Tür hätten. Dagegen sagte ein Professor vor versammeltem Auditorium bei einer DLV-Versammlung: "Von ihrer Sorte Trainer:innen brauchten wir mehr!" Meine Arbeitslust mit den besten Inhalten ist ungebrochen. Thumb_up

Zum Thema direkt: Ich präferiere den Individualismus in der Leichtathletik, arbeite aber in kooperierenden Teams auf Topniveau im Topbereich außerhalb des Mainstreams sehr gerne mit. Die Jugend-LA in den Vereinen steht natürlich oft unter einem anderen Stern. Mir kam gestern noch ein Idee für ein tragbares Gerät einer "Siegfried-Verletzungsstelle" in der LA. Würde mein Bruder noch leben, könnte er mir ein solches Gerät im Handumdrehen schweißen.  Wink

Gertrud

Natürlich gibt es auch Teams, aber eben - wie in Papendal - vielfach international aufgebaut. So gibt es auch zugeschnittene wissenschaftliche Teams auf internationaler Ebene. Das hat den Vorteil von absoluter Leistungsstärke. Genauso arbeite ich vornehmlich mit Leuten zusammen, die den Zenit auf ihrem Gebiet wollen. Ich konnte mir vom Zeitkontingent im schulischen Fachvorsitz und dem Leistungssport "nebenbei" keine schwachen Leute dazu noch leisten. 

Gertrud


RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Läufer 800m - 30.08.2026

(30.08.2026, 07:01)Gertrud schrieb:
(29.08.2026, 18:31)Läufer 800m schrieb:
(29.08.2026, 17:21)Gertrud schrieb:
(29.08.2026, 17:08)Läufer 800m schrieb: Natürlich sind Leichtathleten individual Sportler, aber das interview ist einfach nur ein gesellschaftskonformes und akzeptiertes Bla Bla, es klingt höflich und diplomatisch, verdeckt aber halt auch das hier ich sag jetzt nicht Egoismus sondern professionalisierten Individualismus. 
Der zu verdienende Kuchen in der Leichtathletik ist klein, allerdings hat Gesa Krause hier tatsächlich durch ihr gesellschaftlich konformes Verhalten der Eigennutz optimierten  Renngestaltung die große Chance verpasst den zu verteilenden Kuchen noch viel größer zu machen, aber sind  alles im Nachhinein theoretisches Überlegungen.  

Errungenschaften zu teilen ? Nein ganz und gar nicht, sollte man das oder?, warum laufen wir denn im Nationaltrikot ? Besser nichts teilen,  es sind letztendlich auch Konkurrenten oder.

Der DLV sollte in seinem Einstellungsprocedere ganz akribisch nicht TuT einsetzen, die in den Zubringerleistungen enorme Defizite haben. Ich hätte einige TuT erst gar nicht eingesetzt. Aus meiner Verletztenstatistik von 2018 (?) z.B. konnte man eindeutig Verursacher herausfiltern. Es gibt einen verschworenen Kreis, an dem man aus meiner Sicht nicht rüttelt und solche TuT, deren Wissen man ohne Namensnennung und Bezahlung "anzapfen" möchte. Da sollte man einfach eine andere Verfahrensweise an den Tag legen. Man sollte Kritik nicht immer als verbandsvernichtend empfinden, sondern einfach neutral und souverän behandeln.

Wenn ich z.B. an Fortbildungen teilnehme, suche ich mir die Inhalte heraus, die mir fachlich etwas bringen, bei denen ich lernen will. Das hat nichts damit zu tun, dass ich die anderen Referenten abwerte. Ich fahre nicht dahin, um andere fortzubilden. Jeder hat das Recht, anders als ich zu denken und zu handeln.

Gertrud

Liebe Gertrud, akzeptieren sie doch das ihre Zeit vorbei ist, Helden aus unserer Generation sind nicht mehr die Helden der jetzigen. Sie  waren und sind wahrscheinlich immer noch eine der besten Trainer die wir haben, aber das interessiert doch die meisten nicht mehr. Der Prophet im eigenen Haus ist meistens nicht anerkannt. Soweit wie ich aus ihren Erzählungen ermittle sind die wahrscheinlich deutlich über 70 Jahre, wenn nicht dann bitte ich schon jetzt um Entschuldigung.  Ihre Berichte und Inhalte haben Substanz , aber es schwingt immer ein Teil an Anklage und Frust über Verbände und Trainier mit, ich höre da immer sehr viel Mitteilungsbedürfnis und Frust das sie keiner erhört.  Schreiben sie ein Buch oder viele Bücher mit dem Inhalten das Verletztungsprofilaxe der Erfolgsfaktor für Athleten ist, oder ein Buch wie ein erfolgreicher Verband aufgebaut und agieren muss. Damit können sie sich dann zurück lehnen und hoffentlich innerlichen Frieden finden. Also ich würde ihre Bücher lesen...  aber eventuell haben sie ja schon eins geschrieben

Ich bin nach reiflicher Überlegung zu dem Entschluss gekommen, dass ich auf von mir als altersfeindlich empfundenen Artikel nicht mehr antworte. Wird der Bogen ohne fundierte fachliche Gründe überspannt, werde ich mich zu wehren wissen. Bei der Diskriminierung vom Alter durch Nicknames sollten wir uns wohl nicht aufhalten. 

Übrigens steht der DR von Sabine Braun u.a. mit fünf Olympiateilnahmen heute noch, der von der Verletzungsprophylaxe wohl als vorbildlich geführt zu bezeichnen ist. Glaubt mir, dass mein Wissen in Angleichung an neue Studien ein Galopp heute im Mehrkampfbereich auf 7100 Punkte mindestens wäre. Ich weiß, dass einige mich daher hier sehr gerne vor der Tür hätten. Dagegen sagte ein Professor vor versammeltem Auditorium bei einer DLV-Versammlung: "Von ihrer Sorte Trainer:innen brauchten wir mehr!" Meine Arbeitslust mit den besten Inhalten ist ungebrochen. Thumb_up

Zum Thema direkt: Ich präferiere den Individualismus in der Leichtathletik, arbeite aber in kooperierenden Teams auf Topniveau im Topbereich außerhalb des Mainstreams sehr gerne mit. Die Jugend-LA in den Vereinen steht natürlich oft unter einem anderen Stern. Mir kam gestern noch ein Idee für ein tragbares Gerät einer "Siegfried-Verletzungsstelle" in der LA. Würde mein Bruder noch leben, könnte er mir ein solches Gerät im Handumdrehen schweißen.  Wink

Gertrud
Liebe Gertrud,
Sie haben meine Nachricht grundlegend missverstanden. Es geht hier weder um Altersdiskriminierung noch um eine Säuberungsaktion, sondern um ein ganz konkretes Kommunikationsproblem in diesen Foren-Debatten. Und auch meine unglücklichen Formulierungen haben dazu beigetragen.
Das Problem ist: Sie teilen gerne aus und verteilen Ratschläge, nehmen aber selbst keinerlei Gegenwind oder andere Perspektiven an. Statt auf konkrete Argumente einzugehen, weichen Sie fast immer auf dieselben zwei bis drei festgefahrenen Themen aus – vor allem Verletzungsprophylaxe und Verbandskritik – selbst wenn der Ursprungsbeitrag etwas völlig anderes behandelt. Auf kritische Rückfragen reagieren Sie dann reflexartig so, als würde man Sie persönlich angreifen oder verfolgen.
Niemand spricht Ihnen Ihre fachliche Leistung als Trainerin oder Ihre Leidenschaft für die Leichtathletik ab. Aber von echter Leidenschaft bis zu Verhaltensmustern, die jede sachliche Diskussion blockieren, ist es oft nur ein schmaler Grat.
Das ist auch meine letzte Antwort zu diesem Thema. Bleiben Sie der Leichtathletik treu, aber zeigen Sie auch im Forum die Offenheit für andere Sichtweisen, die Sie von anderen erwarten.


RE: Leichtathletik ist keine Team-Sportart - Reichtathletik - 30.08.2026

(30.08.2026, 11:54)Gertrud schrieb:
(30.08.2026, 07:01)Gertrud schrieb: Ich bin nach reiflicher Überlegung zu dem Entschluss gekommen, dass ich auf von mir als altersfeindlich empfundene Artikel nicht mehr antworte. Wird der Bogen ohne fundierte fachliche Gründe überspannt, werde ich mich zu wehren wissen. Bei der Diskriminierung vom Alter durch Nicknames sollten wir uns wohl nicht aufhalten. 

Übrigens steht der DR von Sabine Braun u.a. mit fünf Olympiateilnahmen heute noch, der von der Verletzungsprophylaxe wohl als vorbildlich geführt zu bezeichnen ist. Glaubt mir, dass mein Wissen in Angleichung an neue Studien ein Galopp heute im Mehrkampfbereich auf 7100 Punkte mindestens wäre. Ich weiß, dass einige mich daher hier sehr gerne vor der Tür hätten. Dagegen sagte ein Professor vor versammeltem Auditorium bei einer DLV-Versammlung: "Von ihrer Sorte Trainer:innen brauchten wir mehr!" Meine Arbeitslust mit den besten Inhalten ist ungebrochen. Thumb_up

Zum Thema direkt: Ich präferiere den Individualismus in der Leichtathletik, arbeite aber in kooperierenden Teams auf Topniveau im Topbereich außerhalb des Mainstreams sehr gerne mit. Die Jugend-LA in den Vereinen steht natürlich oft unter einem anderen Stern. Mir kam gestern noch ein Idee für ein tragbares Gerät einer "Siegfried-Verletzungsstelle" in der LA. Würde mein Bruder noch leben, könnte er mir ein solches Gerät im Handumdrehen schweißen.  Wink

Gertrud

Natürlich gibt es auch Teams, aber eben - wie in Papendal - vielfach international aufgebaut. So gibt es auch zugeschnittene wissenschaftliche Teams auf internationaler Ebene. Das hat den Vorteil von absoluter Leistungsstärke. Genauso arbeite ich vornehmlich mit Leuten zusammen, die den Zenit auf ihrem Gebiet wollen. Ich konnte mir vom Zeitkontingent im schulischen Fachvorsitz und dem Leistungssport "nebenbei" keine schwachen Leute dazu noch leisten. 

Gertrud

Dann bist du ja jetzt ganz auf Verbandslinie: Alles nach der Nummer Zwei, möglichweise sogar diese, sollte bitte niemanden zu Last fallen. Es ist wirklich für alle besser, wenn künftig frühzeitig bestimmt wird, wer die Nummer 1 der Welt wird, nur diese gefördert wird und auch auf Wettkämpfen alleine ist. Das hat dann auch den Vorteil dass man nicht lwrnen muss mir Niederlagen oder Siegen umgehen zu können, weil es ja niemanden als "ich" gibt. Das geht natürlich wirklich nur mit absoluter Verletzungsprophylaxe, denn sowas wie wieder aufbauen, Wertschätzung auch in Tiefs und Vorbildfunktion, das gibt einem schließlich nur ein im Weg stehendes Team. Das gilt übrigens insbesondere für seelische Verletzungen – deren Prophylaxe lässt sich übrigens schwerlich mit den richtigen Übungen allein bewerkstelligen.
Machtmissbrauch übrigens auch. Allein dafür ist es schon gut, wenn Teams nicht allein aus Topathleten bestehen!