RE: [geteilt] Mehrkampfmeeting 2026 - Ratingen, 27./28.06.2026 - kallinator - 25.06.2026
(Vor 6 Stunden)Diak schrieb: (Vor 7 Stunden)kallinator schrieb: (Vor 8 Stunden)Diak schrieb: (Vor 9 Stunden)kallinator schrieb: Ich finde es erschreckend was hier in einem Sportforum innerhalb kürzester Zeit wieder zu Tage tritt, wenn TeilnehmerInnen entsprechend getriggert werden. Man muss nur mit dem Finger schnipsen und schon sind andere Menschen wahlweise "blöde", "bekloppt" oder "irre". Wenn man so "argumentiert" und agiert, wird die ohnehin schon vollkommen gespaltene Gesellschaft nie wieder in den Dialog finden. Ich schätze die sonstigen Ausführungen der hier angesprochenen TeilnehmerInnen normalerweise sehr, da ich auf dem Gebiet der Leichtathletik bei Weitem nicht an deren Kompetenz heranreiche. Daher empfinde ich diese doch eher an Polemik heranreichenden Beiträge als wenig hilfreich.
dann gern sprachlich differenzierter: hier wird nicht mit dem Finger geschnippt, sondern an einem geeigneten Beispiel gezeigt, welch fatalem Irrtum unsere sehr wohlhabende Gesellschaft unterliegt, wenn sie sich weigert, verhältnismäßig geringe Investitionen zu tragen, die nicht nur für ein gesundes Fortbestehen nötig sind, sondern - wie hier von Mattili eindrücklich gezeigt - uns auch beim Ausüben unseres (wahlweise) Hobbys oder Berufs hindert.
Danke für Deine Antwort! Ich weiß das zu schätzen und denke fataler Irrtum ist eindeutig die bessere Wahl gegenüber blöde oder irre. Noch ein Beispiel: Ob sich hier jemand "weigert" Investitionen zu tragen, weiß ich gar nicht. Vielmehr zahlt in diesem Land jeder CO2-Steuer (Macht das irgendetwas besser??? Wohin geht das Geld?) während in anderen Ländern die Stadien heruntergekühlt werden. Vielleicht führen derartige "Zwangs"maßnahmen wie die angesprochene Steuer auch zu einer gewissen Verweigerungshaltung gegenüber sinnvollen Maßnahmen? In jedem Fall denke ich, dass die Dinge nicht immer so einfach sind wie sie der breiten Öffentlichkeit gerne präsentiert werden und dass ein simples Aburteilen in Kategorien wie blöde oder bekloppt überhaupt nicht weiterhilft. Dieses Ausgrenzen von Meinungen zieht sich jetzt bereits über viele Jahre und Themenfelder (Corona, Zuwanderung, Klima) und hat ganz bestimmt keine positiven Ergebnisse hervorgebracht.
liebe Mods, jetzt plaudern wir, glaube ich =) edit: bitte verschiebe doch
Die Investitionen werden seit Jahrzehnten von Schlüsselindustrien (Automobil) verweigert und von Lobbygruppen verhindert (Gas --> Frau Reiche). Wir sind als Hochtechnologieland ohne Bodenschätze und mit mittelmäßigen Möglichkeiten für die Erzeugung regenerativer Energien abhängig davon, Technologieführer zu sein, um weiter exportieren zu können und Effizienzgewinne zu erzielen. Das wird polititsch nicht nur nicht ausreichend gemacht, sondern aktiv verhindert. Die Einnahmen des (noch zu geringen und unvollständigen) CO2-Preises gehen in den Klima- und Transformationsfonds, aus dem mehr oder weniger sinnvolle auf jeden Fall aber auch nötige Investitionen getätigt werden. In Österreich werden sie sozial gestaffelt an die Verbraucher zurückgegeben, so dass gemeinschaftsdienliches Verhalten auch finanziell belohnt wird und profitiert, wer in seinen Möglichkeiten investiert.
Psychologisch hast Du recht, Aburteilung des handelnden Subjekts bringt nicht nur nichts, die Erfindung des sogenannten CO2-Fußabdruckes durch die gleichen Werber, die in den 70ern das Rauchen von Zigaretten für super erklärt haben, hat genau den Zweck: wir sollen uns auf individueller Ebene schämen und streiten, damit nur wenige handeln und der Fokus von den eigentlichen Handlungsträgern: Politikern, Managern großer Unternehmen, Fonds, weggelenkt wird.
Beschimpfen würde ich gern weiterhin gebildete Menschen, die wissend die Fakten unterschlagen und als Handlungsträger mächtiger Institutionen das Notwendige verweigern. Wer so handelt, macht sich schuldig und gehört auch persönlich beschimpft dafür.
Dich bitte ich wohlwollend zu prüfen, wo es sich tatsächlich um Meinungen handelt, die ausgegrenzt werden. Physik ist nicht meinungsbehaftet und wer gern weiter Dinge verbrennen möchte, statt überlegene efffizientere Technolgien einzusetzen, der meint nicht was anderes, der ist entweder schlecht informiert oder handelt wider besseres Wissen
Ein interessanter Beitrag, der für mich jedoch teilweise leider erneut in die falsche Richtung geht.
Zunächst wird erläutert, wohin die Einnahmen der CO2 Abgaben fließen. Dazu wird angemerkt, dass mehr oder weniger sinnvolle Ausgaben getätigt würden. In jedem Fall seien sie aber nötig. Eine Logik die sich mir überhaupt nicht erschließt. Nur wenn es sich um sinnvolle Ausgaben handelt, könnte man überhaupt diskutieren, ob sie nötig sind. Dass keine Beispiele für die Ausgaben genannt werden, lässt mich erahnen, in was für sensationelle Projekte diese ggf. fließen. Denn die Entscheidung darüber treffen ja auch diejenigen, die Du selbst wortreich kritisierst und weiterhin gerne beschimpfen möchtest: Politiker!
Dass Du der Meinung bist, der CO2-Preis sei unvollständig und zu gering, sei Dir unbenommen. Es ist jedoch hoffentlich erlaubt hier anderer Ansicht zu sein, etwa weil man den von Dir kritisierten Handlungsträgern in keiner Weise zutraut, die Mittel vernünftig einzusetzen. Dass ursprünglich ein Klimageld zum Ausgleich versprochen wurde, lassen wir bei der Bewertung der CO2-Abgaben besser vollkommen außen vor. Ansonsten wäre eine Rechtfertigung ja noch schwieriger.
Deine Bitte an mich wirkt - mit Verlaub - etwas oberlehrerhaft und von oben herab. Als Jurist bin ich durchaus in der Lage Meinungen und Tatsachen voneinander abzugrenzen. Warum vermutest du einfach Gegenteiliges und versuchst mir eine Art "Hilfestellung" zu geben? Im Übrigen gilt: Das Totschlagargument "Die Wissenschaft", "die Physik" usw. dient ausschließlich dazu, sich nicht weiter erklären und keine Überzeugungsarbeit mehr leisten zu müssen. Jede wissenschaftliche Erkenntnis gilt nur solange als wahr, bis sie durch neue, bessere Beweise oder Experimente widerlegt wird. Deshalb sollte man, wenn man von etwas überzeugt ist, auch weiterhin stets respektvoll und mit Argumenten dafür kämpfen, auch wenn es momentan als aktueller Stand der Wissenschaft gilt.
Mir ging es bei meinem ursprünglichen Beitrag darum, dass man versucht im Dialog zu bleiben. Ich erkenne bei Dir grundsätzlich den Willen dazu. Das überrascht mich aufgrund Deiner bisherigen Beiträge in Sachen Sport auch nicht. Ich danke Dir, dass Du versucht hast, in den Folgebeiträgen mehr zu differenzieren und wünsche uns nun allen viel Spaß beim überaus heißen Wochenende in Ratingen!
RE: [geteilt] Mehrkampfmeeting 2026 - Ratingen, 27./28.06.2026 - Diak - 25.06.2026
(Vor 4 Stunden)kallinator schrieb: (Vor 6 Stunden)Diak schrieb: (Vor 7 Stunden)kallinator schrieb: (Vor 8 Stunden)Diak schrieb: (Vor 9 Stunden)kallinator schrieb: Ich finde es erschreckend was hier in einem Sportforum innerhalb kürzester Zeit wieder zu Tage tritt, wenn TeilnehmerInnen entsprechend getriggert werden. Man muss nur mit dem Finger schnipsen und schon sind andere Menschen wahlweise "blöde", "bekloppt" oder "irre". Wenn man so "argumentiert" und agiert, wird die ohnehin schon vollkommen gespaltene Gesellschaft nie wieder in den Dialog finden. Ich schätze die sonstigen Ausführungen der hier angesprochenen TeilnehmerInnen normalerweise sehr, da ich auf dem Gebiet der Leichtathletik bei Weitem nicht an deren Kompetenz heranreiche. Daher empfinde ich diese doch eher an Polemik heranreichenden Beiträge als wenig hilfreich.
dann gern sprachlich differenzierter: hier wird nicht mit dem Finger geschnippt, sondern an einem geeigneten Beispiel gezeigt, welch fatalem Irrtum unsere sehr wohlhabende Gesellschaft unterliegt, wenn sie sich weigert, verhältnismäßig geringe Investitionen zu tragen, die nicht nur für ein gesundes Fortbestehen nötig sind, sondern - wie hier von Mattili eindrücklich gezeigt - uns auch beim Ausüben unseres (wahlweise) Hobbys oder Berufs hindert.
Danke für Deine Antwort! Ich weiß das zu schätzen und denke fataler Irrtum ist eindeutig die bessere Wahl gegenüber blöde oder irre. Noch ein Beispiel: Ob sich hier jemand "weigert" Investitionen zu tragen, weiß ich gar nicht. Vielmehr zahlt in diesem Land jeder CO2-Steuer (Macht das irgendetwas besser??? Wohin geht das Geld?) während in anderen Ländern die Stadien heruntergekühlt werden. Vielleicht führen derartige "Zwangs"maßnahmen wie die angesprochene Steuer auch zu einer gewissen Verweigerungshaltung gegenüber sinnvollen Maßnahmen? In jedem Fall denke ich, dass die Dinge nicht immer so einfach sind wie sie der breiten Öffentlichkeit gerne präsentiert werden und dass ein simples Aburteilen in Kategorien wie blöde oder bekloppt überhaupt nicht weiterhilft. Dieses Ausgrenzen von Meinungen zieht sich jetzt bereits über viele Jahre und Themenfelder (Corona, Zuwanderung, Klima) und hat ganz bestimmt keine positiven Ergebnisse hervorgebracht.
liebe Mods, jetzt plaudern wir, glaube ich =) edit: bitte verschiebe doch
Die Investitionen werden seit Jahrzehnten von Schlüsselindustrien (Automobil) verweigert und von Lobbygruppen verhindert (Gas --> Frau Reiche). Wir sind als Hochtechnologieland ohne Bodenschätze und mit mittelmäßigen Möglichkeiten für die Erzeugung regenerativer Energien abhängig davon, Technologieführer zu sein, um weiter exportieren zu können und Effizienzgewinne zu erzielen. Das wird polititsch nicht nur nicht ausreichend gemacht, sondern aktiv verhindert. Die Einnahmen des (noch zu geringen und unvollständigen) CO2-Preises gehen in den Klima- und Transformationsfonds, aus dem mehr oder weniger sinnvolle auf jeden Fall aber auch nötige Investitionen getätigt werden. In Österreich werden sie sozial gestaffelt an die Verbraucher zurückgegeben, so dass gemeinschaftsdienliches Verhalten auch finanziell belohnt wird und profitiert, wer in seinen Möglichkeiten investiert.
Psychologisch hast Du recht, Aburteilung des handelnden Subjekts bringt nicht nur nichts, die Erfindung des sogenannten CO2-Fußabdruckes durch die gleichen Werber, die in den 70ern das Rauchen von Zigaretten für super erklärt haben, hat genau den Zweck: wir sollen uns auf individueller Ebene schämen und streiten, damit nur wenige handeln und der Fokus von den eigentlichen Handlungsträgern: Politikern, Managern großer Unternehmen, Fonds, weggelenkt wird.
Beschimpfen würde ich gern weiterhin gebildete Menschen, die wissend die Fakten unterschlagen und als Handlungsträger mächtiger Institutionen das Notwendige verweigern. Wer so handelt, macht sich schuldig und gehört auch persönlich beschimpft dafür.
Dich bitte ich wohlwollend zu prüfen, wo es sich tatsächlich um Meinungen handelt, die ausgegrenzt werden. Physik ist nicht meinungsbehaftet und wer gern weiter Dinge verbrennen möchte, statt überlegene efffizientere Technolgien einzusetzen, der meint nicht was anderes, der ist entweder schlecht informiert oder handelt wider besseres Wissen
Ein interessanter Beitrag, der für mich jedoch teilweise leider erneut in die falsche Richtung geht.
Zunächst wird erläutert, wohin die Einnahmen der CO2 Abgaben fließen. Dazu wird angemerkt, dass mehr oder weniger sinnvolle Ausgaben getätigt würden. In jedem Fall seien sie aber nötig. Eine Logik die sich mir überhaupt nicht erschließt. Nur wenn es sich um sinnvolle Ausgaben handelt, könnte man überhaupt diskutieren, ob sie nötig sind. Dass keine Beispiele für die Ausgaben genannt werden, lässt mich erahnen, in was für sensationelle Projekte diese ggf. fließen. Denn die Entscheidung darüber treffen ja auch diejenigen, die Du selbst wortreich kritisierst und weiterhin gerne beschimpfen möchtest: Politiker!
Dass Du der Meinung bist, der CO2-Preis sei unvollständig und zu gering, sei Dir unbenommen. Es ist jedoch hoffentlich erlaubt hier anderer Ansicht zu sein, etwa weil man den von Dir kritisierten Handlungsträgern in keiner Weise zutraut, die Mittel vernünftig einzusetzen. Dass ursprünglich ein Klimageld zum Ausgleich versprochen wurde, lassen wir bei der Bewertung der CO2-Abgaben besser vollkommen außen vor. Ansonsten wäre eine Rechtfertigung ja noch schwieriger.
Deine Bitte an mich wirkt - mit Verlaub - etwas oberlehrerhaft und von oben herab. Als Jurist bin ich durchaus in der Lage Meinungen und Tatsachen voneinander abzugrenzen. Warum vermutest du einfach Gegenteiliges und versuchst mir eine Art "Hilfestellung" zu geben? Im Übrigen gilt: Das Totschlagargument "Die Wissenschaft", "die Physik" usw. dient ausschließlich dazu, sich nicht weiter erklären und keine Überzeugungsarbeit mehr leisten zu müssen. Jede wissenschaftliche Erkenntnis gilt nur solange als wahr, bis sie durch neue, bessere Beweise oder Experimente widerlegt wird. Deshalb sollte man, wenn man von etwas überzeugt ist, auch weiterhin stets respektvoll und mit Argumenten dafür kämpfen, auch wenn es momentan als aktueller Stand der Wissenschaft gilt.
Mir ging es bei meinem ursprünglichen Beitrag darum, dass man versucht im Dialog zu bleiben. Ich erkenne bei Dir grundsätzlich den Willen dazu. Das überrascht mich aufgrund Deiner bisherigen Beiträge in Sachen Sport auch nicht. Ich danke Dir, dass Du versucht hast, in den Folgebeiträgen mehr zu differenzieren und wünsche uns nun allen viel Spaß beim überaus heißen Wochenende in Ratingen!
das mit dem Oberlehrer kann ich schwer abschalten, ich sitze gerade an meinem Arbeitsplatz =), bemühe mich aber manchmal darum...
gemeint war: der KTF finanziert sowohl nötige als auch politisch gewollte, aber weder der Klimaanpassung noch der Prävention unmittelbar dienliche Investitionen (z.B. solche in Chipfabriken, die dann nicht gebaut werden) Dass die Einnahmen als Klimageld zurückfließen sollten, teilen wir beide, ich hatte es oben mit dem Modell Österreich auch benannt.
Bei den Meinungen habe ich Dich pars pro toto in den Topf der Menschen geschmissen, die Meinungen eben nicht von Tatsachen unterscheiden, weil Du die übliche Reihe aufgezählt hast, wo es mal um Meinungen und mal um den aktuellen Stand des Irrtums (vulgo: "die Wissenschaft") ging. Physik unterscheidet ja nun zwischen Grundgesetzen und abgeleiteten Auffassungen, die sich ändern. Dass Verbrennung ein Prozess ist, bei dem sehr viel thermische Energie verloren geht und nicht in die gewünschte Energieform umgewandelt werden kann, ist ein Fakt. Elektromotoren sind - obwohl sie 100 Jahre lang zu wenig beforscht worden sind - schon jetzt sehr viel effizienter als Verbrennungsmotoren. Wenn Du Fakten (oder als gesichert geltende Erkenntnisse) vorbringen möchtest, die meinen Ausführungen widersprechen, freue ich mich auf den Dialog!
Für den Dialogimpuls danke ich Dir, das erkenne ich sehr gern an und wo mich der Weltretterimpetus ungerecht werden lässt, bitte ich um Entschuldigung.
RE: Es wird heiß in Ratingen - trackman - 25.06.2026
Derzeit wird bei uns in Nürnberg über den Frankenschnellweg diskutiert. Da gibt es am 28. Juni ein Bürgerbegehren. Politiker wollen natürlich wieder Jahrzehnte alte Stadtplanung durchsetzen. Grünflächen werden weniger, was dann den Klimawandel noch unerträglicher machen wird.
Hier ein Video, das - neben dem Frankenschnellweg - auch Stadtplanung generell zum Thema hat:
https://www.youtube.com/watch?v=Y_V-hDes5sU
Dass die Politik nicht auf Ballhöhe ist, sieht man schließlich auch an unserer Bundesregierung: KI und Robotik werden zahlreiche Arbeitsplätze kosten, aber es soll trotzdem bis 70 gearbeitet werden. Sowas können sich nur Realitätsfremde ausdenken.
Ich finde es seltsam, wenn manche Leute nach Spanien oder Italien ziehen wollen, weil dort das Wetter so "schön" ist. Da denkt natürlich keiner daran, dass in manchen Regionen die Temperaturen auf um die 50 Grad steigen können, und das ist dann richtig lebensgefährlich.
Auch nicht ganz trivial: Änderung der Fauna - sollten sich tropische Tierarten bei uns einnisten, dürfte das auch die Eskalation ankurbeln.
Soweit mein Geschwurbel zum Thema.
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