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„Falsche“ Bahnverteilung bei Zeitlauf - Druckversion

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RE: „Falsche“ Bahnverteilung bei Zeitlauf - S_J - 03.04.2025

(03.04.2025, 09:32)Doberaner schrieb:
(03.04.2025, 09:25)Atanvarno schrieb:
(03.04.2025, 07:47)S_J schrieb: Was ich bei Zeitläufen bzw Zeitendläufen frustrierend finde, ist, wenn sie nach dem Vorlaufschema gesetzt werden und die Schnellsten in verschiedenen Läufen sind. Habe ich auch schon auf Landes-Meisterschaften gesehen..

Und packt du die schnellsten in einen Lauf, beschweren sich (über 200 und 400m) die auf den Außen- und Innenbahnen (selbst schon erlebt)

Genau das meine ich!
Teilweise beschweren sie sich innerhalb eines Laufes aus ganz unterschiedlichen Gründen über ihre Bahn. Lose-Lose-Situation für die Wettkampfleitung...

Die Lösung ist klar: Wir bauen eine Halle mit 7 Rundbahnen, dann kann man die Innenbahn freilassen und genügend Schnelle haben Platz Big Grin


RE: „Falsche“ Bahnverteilung bei Zeitlauf - Atanvarno - 03.04.2025

Das Meckerproblem ist nicht hallenspezifisch, auch im Freien sieht sich ein schneller Athlet auf Bahn eins gegenüber einem langsameren Athlet auf Bahn drei oder vier im Nachteil (und den interessiert auch nicht, wer John Akii Bua ist Wink )


RE: „Falsche“ Bahnverteilung bei Zeitlauf - TranceNation 2k14 - 03.04.2025

(03.04.2025, 12:10)diwa schrieb: Das schärfste, was ich mal erlebt habe:
3 Vorläufe, nach Zeiten eingeteilt von schnell bis langsam.
Und dann kommen die Sieger und 3 Zeitschnellste in den Endlauf…

Das klingt tatsächlich sinnvoll...

PS Ich habe über meine diese Saison zugeteilten Bahnen in Kalbach nichts zu bemängeln Big Grin


RE: „Falsche“ Bahnverteilung bei Zeitlauf - ThomasB - 26.06.2025

Hallo zusammen,

mir ist bei den Süddeutschen Meisterschaften in Kandel etwas aufgefallen, das ich gerne zur Diskussion stellen würde.

Auch wenn das Regelwerk bei der Setzung von Vorläufen gewisse Freiheiten lässt, würde man bei einer Veranstaltung auf diesem Niveau doch eigentlich erwarten, dass mit einer klaren Setzliste gearbeitet wird – zumindest in Anlehnung an das, was bei nationalen Meisterschaften üblich ist.

In Kandel war es aber so, dass Vorläufe im Sprint sehr stark besetzt waren, während andere Läufe deutlich schwächer besetzt wurden.. Ich finde das ehrlich gesagt etwas befremdlich. Gerade an einem Tag, an dem Windbedingungen zwischen +2,5 und -2,5 herrschten, ist so eine Einteilung einfach suboptimal und schwer nachvollziehbar – vor allem, wenn es um die Qualifikation der zeitschnellsten Läufer*innen geht.

Meine Frage wäre daher:
- Warum wird nicht konsequent nach einer nachvollziehbaren Setzliste aufgeteilt?
- Welche Intention steckt hinter einer so ungleichen Besetzung der Läufe?

Grundsätzlich war die Organisation und Durchführung in Kandel – abgesehen von kleineren Schwierigkeiten – wirklich gut, und auch die Anlage ist sehr schön. Es geht mir also nicht um pauschale Kritik, sondern um einen konkreten Punkt, der gerade in stark besetzten Feldern durchaus leistungsentscheidend sein kann.

Vielleicht hat jemand hier mehr Einblick in die Praxis solcher Setzungen – ich bin gespannt auf eure Einschätzungen!