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Parallelitäten zwischen den Schwimmern und Leichtathleten - Druckversion

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RE: Parallelitäten zwischen den Schwimmern und Leichtathleten - Sebastian - 21.08.2014

Wobei es beim Schwimmen, WELTWEIT wohlgemerkt!, schon erstaunlich ist, wie da Rekord nach Rekord purzelt. Selbst die angeblichen Zeiten aus dem "Wunderanzugzeitalter" stehen nicht mehr in Stein gemeißelt. (Nur noch Biedermanns und Steffens WR aktuell, oder?)
Ich meine, grade beim Schwimmen sollte man doch annehmen, dass das seit Jahrzehnten gleich läuft. Wasser und fast nackte Athletinnen. Ist da wirklich das Training soooo viel besser geworden? oder hat man an der Wasserkomposition was verändert? (Ernsthafte Frage)
Aber dass auch da wieder die deutschen Teilnehmerinnen (seit Jahren) ihre Form nicht zum wirklichen Saisonhöhepunkt hin aufbauen/konservieren können ist echt eine erschreckende Parallele zur Leichtathletik. Normen, Normzeiträume und so Quatsch wie eine Team-EM sollten echt mal nachhaltig überdacht werden.


RE: Parallelitäten zwischen den Schwimmern und Leichtathleten - dominikk85 - 21.08.2014

(21.08.2014, 10:16)Sebastian schrieb: Wobei es beim Schwimmen, WELTWEIT wohlgemerkt!, schon erstaunlich ist, wie da Rekord nach Rekord purzelt. Selbst die angeblichen Zeiten aus dem "Wunderanzugzeitalter" stehen nicht mehr in Stein gemeißelt. (Nur noch Biedermanns und Steffens WR aktuell, oder?)
Ich meine, grade beim Schwimmen sollte man doch annehmen, dass das seit Jahrzehnten gleich läuft. Wasser und fast nackte Athletinnen. Ist da wirklich das Training soooo viel besser geworden? oder hat man an der Wasserkomposition was verändert? (Ernsthafte Frage)
Aber dass auch da wieder die deutschen Teilnehmerinnen (seit Jahren) ihre Form nicht zum wirklichen Saisonhöhepunkt hin aufbauen/konservieren können ist echt eine erschreckende Parallele zur Leichtathletik. Normen, Normzeiträume und so Quatsch wie eine Team-EM sollten echt mal nachhaltig überdacht werden.
Ich glaube man hat mittels strömungskanal und Unterwasseraufnahmen die Technik sehr stark optimiert. im schwimmen kommt es vor allem darauf an den widerstand zu minimieren, da wasser 1000 mal dichter ist als luft. den vortrieb kann man nicht allzu sehr erhöhen wenn die kraftreserven ausgeschöpft sind, aber kleine Verringerungen des widerstandes unter wasser durch eine bessere lage können da viel ausmachen.

die Technik ist einfach im Gegensatz zum Beispiel zu laufen viel entscheidender und der Schwimmstil hat sich in den letzten jahren deutlich gewandelt (gerade die tauchphasen wo viel rausgeholt wird).


RE: Parallelitäten zwischen den Schwimmern und Leichtathleten - Sebastian - 21.08.2014

(21.08.2014, 10:30)dominikk85 schrieb:
(21.08.2014, 10:16)Sebastian schrieb: Wobei es beim Schwimmen, WELTWEIT wohlgemerkt!, schon erstaunlich ist, wie da Rekord nach Rekord purzelt. Selbst die angeblichen Zeiten aus dem "Wunderanzugzeitalter" stehen nicht mehr in Stein gemeißelt. (Nur noch Biedermanns und Steffens WR aktuell, oder?)
Ich meine, grade beim Schwimmen sollte man doch annehmen, dass das seit Jahrzehnten gleich läuft. Wasser und fast nackte Athletinnen. Ist da wirklich das Training soooo viel besser geworden? oder hat man an der Wasserkomposition was verändert? (Ernsthafte Frage)
Aber dass auch da wieder die deutschen Teilnehmerinnen (seit Jahren) ihre Form nicht zum wirklichen Saisonhöhepunkt hin aufbauen/konservieren können ist echt eine erschreckende Parallele zur Leichtathletik. Normen, Normzeiträume und so Quatsch wie eine Team-EM sollten echt mal nachhaltig überdacht werden.
Ich glaube man hat mittels strömungskanal und Unterwasseraufnahmen die Technik sehr stark optimiert. im schwimmen kommt es vor allem darauf an den widerstand zu minimieren, da wasser 1000 mal dichter ist als luft. den vortrieb kann man nicht allzu sehr erhöhen wenn die kraftreserven ausgeschöpft sind, aber kleine Verringerungen des widerstandes unter wasser durch eine bessere lage können da viel ausmachen.

die Technik ist einfach im Gegensatz zum Beispiel zu laufen viel entscheidender und der Schwimmstil hat sich in den letzten jahren deutlich gewandelt (gerade die tauchphasen wo viel rausgeholt wird).
Ja, das ist mir durchaus klar, aber ich finde es dennoch verblüffend, wie das grade in den letzten Jahren wirklich so dermaßen durch die Decke geht mit den Zeiten. Das ist jetzt wirklich völlig wertfrei gemeint!
Würde mich echt mal interessieren, wie sich ein Albatros Groß heute machen würde:-)

Und könnte es, sowohl bei der LA als auch beim Schwimmen, evtl. sein, dass deutsche Athletinnen nicht bereit sind, sich ausreichend zu quälen und die erforderlichen Umfänge zu bringen? Klingt arg simpel, klingt ja aber auch in Interviews immer mal wieder durch.

Hier wäre man dann natürlich chancenlos, denn das würde ein ganz anderes Finanzierungssystem voraussetzen um die Athletinnen und Athleten abzusichern und wo sollte das Geld in ausreichender Menge herkommen? Aus Hartings Sportlotterie?? Da glaube ich leider nicht dran


RE: Parallelitäten zwischen den Schwimmern und Leichtathleten - Delta - 21.08.2014

(21.08.2014, 10:49)Sebastian schrieb: Würde mich echt mal interessieren, wie sich ein Albatros Groß heute machen würde:-)

Sehr gut wie wir gestern gesehen haben. Gross Rekord im Schmetterling ist seit 30 Jahren nicht gebrochen worden. Weltrekord Phelps mit 1.51.xx

Alle Deutschen Schwimmen mindestens 6 Sekunden hinter Weltrekordzeit.