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DLV-Bemühungen zur Zerstörung des Mehrkampfes - Druckversion

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RE: DLV-Bemühungen zur Zerstörung des Mehrkampfes - Diak - 20.01.2019

Ausdrücklich geht es hier nicht um einen Zielkonflikt zwischen den Interessen der Topathleten und jenen der Basis. Ausufernde Felder hat es in der Halle auch bei moderaten Normen meines Wissen nie gegeben, für die letzten 15 Jahre weiß ich das sicher. 
Eine Meisterschaft mit unter 50 Teilnehmern ist eine athmosphärische Katastrophe und leistungshinderlich. Wenn es gut läuft, treten 6 Frauen an, es werden vermutlich mehr Kampfrichter als Athleten in der Halle sein, die Veranstalter machen ein massives Minus (schon vernünftig besuchte Mehrkampfmeisterschaften in der Halle kosteten 5.000 €, die der Veranstalter zu tragen hatte, diese hier wird teurer werden)
Das Ganze passiert mit Ansage und stand mit Veröffentlichung der Normen fest. Hier wird nicht zwischen Interessen abgewogen, sondern völlig inkompetent zu Lasten aller Beteiligten entschieden, es sei denn, das Ziel des DLV wäre, deutsche Meisterschaften künftig eher ohne Athleten zu veranstalten, vielleicht stören die ja auch.


RE: DLV-Bemühungen zur Zerstörung des Mehrkampfes - highjumper83 - 20.01.2019

Ich war 2003 bei den ersten deutschen Mehrkampfmeisterschaften. Damals starteten die Erwachsenen in Halle und die Jugend in Frankfurt. Zusätzlich wurden die Männer noch in zwei Riegen eingeteilt. Ich war am Samstag in Riege 1. Es waren doppelt so viel Kampfrichter bei der 60m in der Halle wie Athleten. Und die Zuschauer waren auch nur ca. 20. Ich sag euch das war hoch motivierend. Ach ne doch nicht. Angry
Im Jahr drauf wurden alle AK's an einem Ort ausgetragen, da war es deutlich besser. Aber mit den hohen Normen wird das schnell wieder wie damals.


RE: DLV-Bemühungen zur Zerstörung des Mehrkampfes - Robb - 20.01.2019

(20.01.2019, 08:03)Diak schrieb: Hier wird nicht zwischen Interessen abgewogen, sondern völlig inkompetent zu Lasten aller Beteiligten entschieden,

Das wundert dich? Ist doch seit Jahren so beim DLV, für die Herren in der Chefetage stehen nur die eigenen Interessen im Vordergrund, Athleten haben zu spuren, sonst nix. Der DLV bietet jetzt zum "Sonderpreis" von 5000 Euro eine Mitgliedschaft im Business Club an, unter anderem wird dann das Firmenlogo im Programmheft der DM platziert. Während der DLV also versucht, mit der Leichtathletik Kohle zu verdienen, müssen Athleten wie Pamela Dutkiewicz ihre Sponsoren beim zweitwichtigsten Wettbewerb des Jahres abkleben. Für mich ein absolutes Unding.